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News - Jugendschutz: Aktuelle Studie: Schädliche Wirkung brutaler Filme und Spiele bei Jugendlichen bewiesen?

AW: News - Jugendschutz: Aktuelle Studie: Schädliche Wirkung brutaler Filme und Spiele bei Jugendlichen bewiesen?

boah gewaltspiele sind nicht gut für 12-14 jährige wer hätte das gedacht.... :-D wie lächerlich

komisch das diese studien alle aufeinander folgen und dann noch alle vor den landtagswahlen.

das ist auch wieder krass das die eine hauptschule für den test genommen haben.
garantiert weil sie denken das da die ganzen asozialen rumhängen und sowieso denken das sie alle agressive sind um es dann auf die games zu schieben.

wenn ich den test hätte mitmachen sollen dann hätte ich mich geweigert.
durch den test sieht man mal wieder was die unifritzen von den hauptschulen halten.
 
AW: News - Jugendschutz: Aktuelle Studie: Schädliche Wirkung brutaler Filme und Spiele bei Jugendlichen bewiesen?

echt wissenschaftlich.
ne kontrollgruppe von 12 bis 14 Jährigen mit Volljährigen gleichsetzen und dann auch noch aus der (sorry) bildungsfernsten Schicht.
Und da soll nochmal jemand sagen so was laufe unabhängig vom CSU-Klüngel.
 
AW: News - Jugendschutz: Aktuelle Studie: Schädliche Wirkung brutaler Filme und Spiele bei Jugendlichen bewiesen?

Die tun auch alles um ihren Mist zu rechtfertigen -.-
Das es denen nicht selber lächerlich vorkommt...
 
AW: News - Jugendschutz: Aktuelle Studie: Schädliche Wirkung brutaler Filme und Spiele bei Jugendlichen bewiesen?

650 hauptschüler,wie aussage kräftig! Ich spiele Egoshooter und kucke Horror Filme schon seit vielen jahren. Bin ich deshalb gewaltätig? NEIN! Immer diese Propaganda scheiße pünktlich zu den Wahlen,echt ätzend.
Sollten sich lieber mit wichtigeren themen wie Armut,Arbeitlosigkeit,steigende Preise(lebenmittel,Gas,Strom,Benzin,Diesel usw.) beschäftigen. Aber nein, das thema Killerspiele ist wichtiger. Dadurch laufen ja tausende leute amok. Demnächt wird man noch verklagt weil man sowas spielt.


Es lebe die deutsche demokratie :-$
 
AW: News - Jugendschutz: Aktuelle Studie: Schädliche Wirkung brutaler Filme und Spiele bei Jugendlichen bewiesen?

alter schwede... es gibt auch normale leute. ich hab mit 11 oder 12 angefangen cs und soldier of fortune zu spielen. damals die krassesten spiele. wie fein sauber man in sof die gliedmaßen abtrennen konnte weiß ich jetzt noch!
ich glaub mit 10 hab ich es geschafft, terminator zu gucken.. (was man übrigens mit "G" schreibt!)
Und jetzt, jetzt bin ich fast 22 hab einen guten Gymnasialabschluss und studiere Lehramt.

Ich bin keine Ausnahme. Alle meine Jugendfreunde leben noch ohne jeh gewalttätig gewesen zu sein..

Ich kann diese Diskussion um ein Verbot für Erwachsene nicht verstehen. Wie kann man sich nur Anmaßen einen 20-90+ jährigem Mann oder auch eine Frau zu verurteilen, abzustempeln und zu bestrafen, weil diese einem Hobby nachgehen, dass ihnen offensichtlich nicht schadet und im Gegenteil sogar sehr viel Spaß macht.

Einer hier hat es vor ein paar Tagen schon einmal ähnlich gesagt: Ich bin froh wenn die ganzen Schlipsträger von heute in 40 - 50 Jahren von einer Generation wie mir Komplett abgelöst wurde... und eine solche Diskussion nur lächerlich wäre!

In diesem Sinne, schöne Nacht noch ;)
 
AW: News - Jugendschutz: Aktuelle Studie: Schädliche Wirkung brutaler Filme und Spiele bei Jugendlichen bewiesen?

Na, wenn das so ist. Es wurde ja bewiesen, es gibt einen Zusammenhang. Lasst sie doch die Computerspiele oder "Killerspiele" verbieten, vielleicht hilfts ja gegen die Gewalt.



:rolleyes:
AP
 
AW: News - Jugendschutz: Aktuelle Studie: Schädliche Wirkung brutaler Filme und Spiele bei Jugendlichen bewiesen?

System am 10.09.2008 18:00 schrieb:
Jetzt ist Ihre Meinung gefragt: Hier können Sie Ihren Kommentar zum Artikel veröffentlichen und mit anderen Lesern darüber diskutieren.

Eines Vorweg: Ich möchte nicht die Probleme der Jugendgewalt klein reden, auch nicht eventuelle Gefahren des Medienkonsums. Mir geht es nur darum, zu zeigen, dass Gesetze da sind und ausreichen und ein Verbot mit den Problemen sehr sehr wenig zu tun hat. Auch, dass hier Angst vor tobenden Jugendlichen geschürt wird, die mit nichts zu begründen ist

Es ist (jedenfalls für die Verbotsdebatte) defacto egal, ob Jugendliche zwischen 12 und 14 durch Bildschirmgewalt beeinflusst werden. Es geht hier um ein Verbot von Medieninhalten ab 18 Jahre. Der Ansatz muss hier ein anderer sein.

Unter 18 ist das Steuern eines Autos i.d.R. nicht erlaubt, der Konsum von Pornografie, Alkohol und Zigaretten ebenfalls nicht - bei all diesen Dingen kann es zu Schwierigkeiten und mittleren bis großen Katastrophen kommen, wenn es Jugendliche dennoch machen.

Einige tun es, viele nicht - aber wegen der wenigen, die volltrunken, u18, mit dem Auto sich und noch mehr Menschen totfahren, käme kein Mensch auf die Idee, den Erwachsenen all diese Dinge zu verbieten. Oder ein Jugendlicher vergewaltigt ein Mädchen seines Alters, da er glaubt, aus Pornografie abgelesen zu haben, dass Frauen so zu missbrauchen sind.
Auch in diesem Beispiel würde niemand auf die Idee kommen, Pornos zu verbieten, vielmehr ist klar, dass die Werte diesem jungen Menschen aus anderen Gründen nicht vermittelt wurden oder nicht vermittelt werden konnten.

Links zu den Gründen der Jugendgewalt, sowie der statistischen Entwicklung solcher Delikte:

Ich möchte jedem ans Herz legen, den Artikel aus der "Zeit" zu lesen. Auch einige Politiker wären gut beraten, das zu lesen um sich daran zu erinnern, was sie eigentlich wissen sollten: http://www.zeit.de/online/2008/03/jugendgewalt-ursachen

Hier noch ein Titel, der belegt, dass Jugendgewalt zurück geht:
http://www.tagesspiegel.de/zeitung/Fragen-des-Tages-Jugendgewalt;art693,2451293

Jetzt frage ich mich, warum Verbotsmaßnahmen diskutiert werden, wenn Sie durch praktischen Statistiken nicht legitimiert sind

Eine (sehr) einfache Veranschaulichung:
Ich möchte mal ein paar Zahlen geben (die Zahlen sind aus Statistiken von 2004 einfach hochgerechnet und sind natürlich nur Richtwerte).

In den Jahren 2002 bis 2008 kam es in der BRD zu genau 8 Amokläufen bei denen 26 Menschen ums Leben kamen und mehr als 16 zum Teil schwer verletzt wurden.

Von diesen 8 wurden genau 2 von Schülern begangen, die zuvor offensichtlich Gewaltspiele spielten. Auf diese beiden Taten kamen insgesamt 19 Tote.

D.h. (wenn wir einfach mal, fiktiv, den Kausalzusammenhang annehmen):

19 von 80.000.000 sind in den letzten 6 Jahren durch einen Amoklauf von Schülern ums Leben gekommen

In dieser Zeit sind:
38.000 Menschen im Straßenverkehr gestorben
840.000 Menschen wegen Tabakrauch gestorben
438.000 Menschen wegen Alkohol gestorben


In all diesen Fällen wird nicht die Tätigkeit verboten, sondern sinnvoller weise nach Lösungen gesucht, die Ursachen zu erkennen und zu bekämpfen.

Diese Gegenüberstellung gepaart mit der Tatsache, dass auch die Gewaltdelikte ohne Todesfolge deutlich sinken, macht zumindest anschaulich, dass die Politik die Killerspiel-Verbots-Debatte mit Polemik überzieht, aus wahlkampftaktischen Gründen positioniert und sie für die Verdeckung eigentlicher Probleme, derer Lösung man nicht mächtig wird, oder nicht angehen möchte, sei es aus Haushaltsgründen oder Angst unpopuläre Themen auf den Tisch bringen zu müssen, missbraucht.

Hierbei ist noch nicht erwähnt, dass wir den strengsten Jugendschutz Europas haben, aber dennoch mehr Jugendgewalt (in Relation zur Landesbevölkerung), im Vergleich zu Ländern wie der Schweiz, Österreich oder ganz Skandinavien verzeichnen müssen.

Auch ist nicht erwähnt, dass die Zahl der Schulpsychologen nach Erfurt nicht wie versprochen geändert hat (wohl aber die Gesetzesverschärfungen). Auf einen Psychologen kommen 68.000 Schüler!


Dass in meiner Zusammenstellung bei weitem nicht alles, für einen korrekten Vergleich aufgeführt ist klar.
Es macht aber deutlich, auch in Verbindung mit meinen Verlinkungen, dass ein weiterer Handlungsbedarf nicht bestehen kann. Hier geht es nur noch um Zensur und Bevormundung Erwachsener, aber nicht um die Sicherheit deutscher Bundesbürger und der gesellschaftskonformen Entwicklung Jugendlicher.

Bestehende Gesetzte müssen angewendet werden, der Fokus auf gesellschaftliche Probleme und die Vermittlung von Medienkompentenz gerichtet werden.

Ein Verbot wird bewirken, dass noch weniger Verantwortung auf den Eltern liegt und der Blick für solche Dinge vernachlässigt wird!
 
AW: News - Jugendschutz: Aktuelle Studie: Schädliche Wirkung brutaler Filme und Spiele bei Jugendlichen bewiesen?

Also das jetzt eine Gegenstudie veröffentlicht wird in der die Auswirkungen von Film und Computerspielgewalt an "Kindern" debatiet wird ist mehr als logisch. Ihr scheinen einige Leute nicht begriffen zu haben, dass es hier um Medien ab 16 und 18 Jahren geht. Das Kinder an Medien gelangen die für ihr Alter nicht geeignet sind ist die Schuld ihrer Erziehungsberechtigten. Die werten Politiker sollten mal eine Aktion starten in der Elter über die "neuen Medien" informiert werden. Denn die meisten Eltern haben in Bezug auf Computerspiele und Erwachsenenfilme gar keine Ahnung oder es ist ihnen schlichtweg egal.
 
AW: News - Jugendschutz: Aktuelle Studie: Schädliche Wirkung brutaler Filme und Spiele bei Jugendlichen bewiesen?

Wenn ich Berichte über solche Studien über Zusammenhänge zwichen Medien und Gewalt lese, möchte einfach nur noch zuschlagen.
 
AW: News - Jugendschutz: Aktuelle Studie: Schädliche Wirkung brutaler Filme und Spiele bei Jugendlichen bewiesen?

Was tatsächlich in der Studie steht.
Ich habe mir die Studie mal im Einzelnen angesehen (veröffentlicht im Journal of Media Psychology, 2008, 20(3), 79-96). Die Studie, um das vorwegzunehmen, ist technisch sauber durchgeführt, leider schiessen die Autoren bei der Interpretation ihrer Daten über das Ziel hinaus. Zum einen zeigt sich, dass der größere Einfluss (Prädiktor) auf berichtete Schülergewalt nach 2 Jahren, berichtete Gewalt im Elternhaus (.24) und die Gewalt (.20) zum ersten Zeitpunkt ist. Hingegen Videospiele "nur" mit .18 zu Buche schlagen. Zum a. ist die, wie schon häufig erwähnte geschichtete Stichprobe ein limitierender Faktor für Verallgemeinerung. Die Aussage, dass die beste Vorhersage für Gewalt zum Zeitpunkt 2 der Konsum an Videospielen ist, ist also falsch. Zwar zeigt sich, nimmt man den Gesammtscore für Gewaltkonsum (Filme und Co.) als bester Prädiktor, trotzdem muss man hier mit der Interpretation wieder vorsichtig sein. Was die Autoren versäumen genauer zu beleuchten ist nämlich, was passiert wenn jmd. deutlich weniger "Gewalt" konsumiert hat bei dem 2. Erhebungszeitpunkt. Die Vorhersage aus Theorie wäre, dass diese weniger aggressiv sind als die "anderen". Da die Autoren dies nicht berichten, haben sie es vermutlich nicht gefunden, was als Indiz dafür gelten kann, dass der pfadanalytische Zusammenhang in der realität doch über andere Faktoren zustande kommt, als die, die in die Analyse "geschmissen" wurden. Zuguterletzt sollte man noch berichten, dass sozioökonomischer Status und Geschlecht ebenfalls eine Rolle spielen.
Folgender Satz sollte noch Beachtung finden:" Anderson et al. (2007, p. 50) explicitely explain that a single risk factor such as media violence is not sufficiant "to cause children to pick up guns and beginn shooting people.[...]"" (Anderson und Kollegen [...] erklären ausdrücklich, dass ein einziger Risikofaktor wie etwa Mediengewalt nicht ausreichend ist, Kinder dazu zu bringen Waffen zu nehmen und Leute zu erschiessen.)
 
AW: News - Jugendschutz: Aktuelle Studie: Schädliche Wirkung brutaler Filme und Spiele bei Jugendlichen bewiesen?

Diese Leute haben echt keine anderen Hobby's oder? Langsam recht es immer und immer wieder so einen Mist zu hören bzw. zu lesen. Erstens sind nicht die Games, Filme oder Musik schuld sondern die Gesellschaft und Umfeld. Wie oft werden Kinder, Jugendliche von ihren Eltern geschlagen oder Misshandelt? Kein wunder warum manchen dann abdrehen. Dort sollte man die schuldigen suchen, von den werten Politikern ganz zuschweigen. Die Wirtschaft(+Politiker) und Gesellschaft sind schuld an dieser Diskusion bzw. Brandmarkung. Man sollte die Leute mal untersuchen ob sie noch alle Nadeln an der Tanne haben die solche behauptungen bzw. test aufstellen. Sowas sollte verboten werden. Das alles ist nur sinnlose Hetze gegen Games und Computerspieler weil diese Idioten kein Plan haben und nix anderes bzw. besseres zu tun haben als sich um die wirklich wichtigen Sachen zu kümmern. Die sollen uns Gamer und Games in ruhe lassen und sich erst mal um die Wirtschaft kümmern und dafür sorgen das junge Menschen wieder eine Zunkunft sehen und Perspektiven haben. wenn das geschaft ist das sieht das alles wieder anders aus, ansonsten solln die ganze Idioten die uns das zocken bzw. die games verbieten wollen in talkshow oder was auch immer sich trauen und den Gamer, Entwicklern und alles was dazu gehört mal zu hören und verstehn um was es wirklich geht. es wird zeit das wir Gamer und alle anderen die unterdrückt werden von solchen Schwachsinn mal zu Worte kommen und gehört werden. Gamer aus aller Welt vereiningt euch und erhebt euch.
 
AW: News - Jugendschutz: Aktuelle Studie: Schädliche Wirkung brutaler Filme und Spiele bei Jugendlichen bewiesen?

Es gibt auch einen statistisch beweisbaren Zusammenhang zwischen dem Rückgang der Storchenpopulation und dem Rückgang der Geburten.

Eine "wissenschaftliche" Untersuchung unter Hauptschülern (sic!) entbehrt jeglicher Grundlage zur Verallgeminerung auf die Grundgesamtheit aller Kinder/Jugendlicher. Das ist genauso als ob man Kindergartenkinder fragen würde, wer Angst vor nem Monster im Schrank hat und diese Zahlen dann auf alle Unter-18-Jährigen übertragen würde. Soviel zum "Wert" dieser Untersuchung.
 
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