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News - Internet: Valve zum Thema Raubkopien: "Piraten sind bislang nicht erreichte Kunden."

AW:

Huskyboy am 21.01.2009 12:37 schrieb:
Wenn auf 1 Original aber dann 30 spieler kommen ist das für nen hersteller eine ziemlich miese quote..
Das ist vollkommen irrelevant. Zudem: Woher willst du wissen wie oft sich jenes Spiel ausgeborgt wurde? Videothek-Besitzer kaufen immer topaktuell ein, also Vollpreis. Und meistens haben die auch mehrere Exemplare des selben Spiels.
Nun sag du mir mal, wo sich das für die Hersteller nicht lohnt.
 
AW:

Huskyboy am 21.01.2009 12:30 schrieb:
Daran verdient der Hersteller keinen cent, lediglich die videothek verdient daran, das wär so als wenn ich mir jetzt jeden monat alle spiele kaufe und die für 3€ am tag verleihe, daran verdien ich sehr schnell mehr geld als das Spiel kostet und die kunden sind für den hersteller weg
Wie schon erwähnt wurde, die Videotheken müssen das Spiel selber auch kaufen. Des Weiteren war es mal so, dass es spezielle Versionen für Videotheken gibt / gab. Bei Filmen gibt es Versionen für die Videothek und für Spiele gab es früher auch welche, allerdings hab ich früher auch schon Spiele gesehen, die eben nicht die Verleihversion waren.

Warum / Wieso weiß ich natürlich nicht. Das ist aber desshalb interessant, weil solche Verleihversionen mit einem ganz anderem Lizenzmodell gehandelt werden.

den wer kauft sich das spiel nachdem er es durch hat?..
Im Normalfall niemand, allerdings kannst du diese "Frage" auch auf Kopien aus dem Internet ummünzen. Das würde allerdings deine Aussage weiter oben ad absurdum führen, dass die Leute solche Kopien nur zum Testen laden.

Btw wir haben 2008 MEHR spiele verkauft als 2007, ob für konsolen oder PC ist für Händler und Publisher eher weniger von relevanz, das problem haben höchstens die leute deren "konsole" nicht mehr unterstützt wird..
Hat auch niemand bestritten das der Gesamtumsatz dieser Branche nicht gestiegen wär. Ganz im Gegenteil. Allerdings sollte man sich die Verteilung der Umsätze für 2008 bitte mal genau anschauen. Die gesamte Branche hatte einen massiven Einbruch was den PC (!) Bereich betrifft, wohingegen Konsolen ( inkl. Handhelds ) einen massiven Zuwachs verzeichnen konnten.

Ich kann schon verstehen wenn Hersteller lieber für Konsole entwickeln, aber das ist ein anderes Thema und gehört in diese Diskussion nicht unbedingt hinein. ;-)

Ich mag auch keine Raubkopien, mir wär es auch lieb wenn jeder das Spiel kaufen könnte/würde, aber das kann einfach nicht jeder. Und dieses S/W denken das jede kopie ein verkauftes spiel ist ist einfach daneben
Du kannst deinen letzten Satz auch noch fünfhundertmal in diesem Thread wiederholen, allerdings sag ich dir dann immer das gleiche:

1. Das hat hier, in diesem Thread, niemand behauptet.
2. Das sagen auch nur einzelne Leute in der Industrie.
3. siehe 1.
 
AW:

wir haben ja bereits in einem anderen thread darüber diskutiert, ob der entgeltliche verleih von spielen überhaupt legal ist.
klar bejahen kann man es jedenfalls nicht, bei filmen gibt's ja extra verleihversionen, die früher erscheinen als die ladenversion aber auch locker das zehnfache kosten.
 
AW:

praktischerweise war ich zufällig gestern hier noch in der Videothek (nicht ohne einen stapel gebrauchtspiele mitzunehmen die da immer unter 5€ sind)

Die Versionen die die da verleihen sind die ganz normalen versionen die wir Verkaufen, keine speziellen verleihversionen, die gibt es meines wissens nach bei Spielen nicht, weil den herstellern das sowieso ein Dorn im Auge ist

und es wird ja oft genug angeführt das auf 1 verkauftes spiel X raubkopien kommen, das ist bei videothekenverleih wohl nicht anders, also nicht Kopie sondern auf 1 verkauftes X verleihe.. deswegen stört die Publisher ja das Verleihgeschäft so massiv

und ja ich kenn die zahlen nicht, aber ich weiss das einige spiele ständig weg sind, wir hatten uns Lips leihen wollen für Silvester, alle 10 versionen ausgebucht bis ende Januar..

Also ich kann mich in den 90ern an eine klagewelle gegen software verleiher erinnern, Soft & Sale war so einer, die hatten danach keine mehr, nen paar jahre später hieß das dann "Test & Buy".. Quasi kaufen mit rückgaberecht, das ist legal
 
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Huskyboy am 21.01.2009 12:54 schrieb:
Die Versionen die die da verleihen sind die ganz normalen versionen die wir Verkaufen, keine speziellen verleihversionen, die gibt es meines wissens nach bei Spielen nicht, weil den herstellern das sowieso ein Dorn im Auge ist
Hat niemand das Gegenteil behauptet. Ich meinte früher gab es spezielle Verleihversionen von / für Spiele, allerdings wurden diese, wie du schon meintest, vom Hersteller nicht mehr herausgegeben eben weil das nicht so lukrativ ist.

Das Punkt steht außer Frage, ändert aber an der eigentlichen Diskussion überhaupt nichts.

und es wird ja oft genug angeführt das auf 1 verkauftes spiel X raubkopien kommen,
Das steht aber im Gegensatz zu deinem Text oben. Da steht das eine Kopie ein Original ist, auf den Beleg dieser Aussage wart ich immer noch. Vorallem in Relation auf diesen Thread, immerhin hast du den Punkt angesprochen, also möchte ich auch Beispiele sehen.

das ist bei videothekenverleih wohl nicht anders, also nicht Kopie sondern auf 1 verkauftes X verleihe.. deswegen stört die Publisher ja das Verleihgeschäft so massiv
Steht außer Frage ... ist aber nicht Kern der Diskussion.
 
AW:

HanFred am 21.01.2009 12:49 schrieb:
wir haben ja bereits in einem anderen thread darüber diskutiert, ob der entgeltliche verleih von spielen überhaupt legal ist.
klar bejahen kann man es jedenfalls nicht, bei filmen gibt's ja extra verleihversionen, die früher erscheinen als die ladenversion aber auch locker das zehnfache kosten.
Da verdient der Hersteller wenigstens "überhaupt" etwas dran, aber bejahen kann man's nicht, da hast du recht.
 
AW:

die aussage das 1 kopie 1 verkauf ist wird von diversen firmen gerne vor US gerichten genommen um ihren "schaden" zu beziffern.. die stammt nicht von mir

aber die eine sache bleibt, wie macht man kopierer zu ehrlichen kunden, und da gehen viele firmen den falschen weg, mit kopierschutz erreicht man das sicher nicht
 
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Rabowke am 21.01.2009 12:58 schrieb:
allerdings wurden diese, wie du schon meintest, vom Hersteller nicht mehr herausgegeben eben weil das nicht so lukrativ ist.
Was mich dabei wundert sind Spieleflatrates.
Bei Spielern, die das komplette Angebot rauf und runter spielen, müsste das doch auch deutlich weniger lukrativ sein als bisherige Modelle. Und ich kann mir nicht vorstellen das man sich so eine Flatrate zulegt, wenn man nur ein Spiel pro Monat spielen will. Zumindest antesten dürfte man alles was einem irgendwie interessiert.
Müsste doch sogar günstiger sein wie die Videothek?
 
AW:

Huskyboy am 21.01.2009 13:05 schrieb:
die aussage das 1 kopie 1 verkauf ist wird von diversen firmen gerne vor US gerichten genommen um ihren "schaden" zu beziffern.. die stammt nicht von mir
Du antwortest immer noch nicht auf meinen Text. Du hast diese Aussage in diesem Thread ins Spiel gebracht, niemand anderes. Ich wollte von dir nur wissen, warum & in welchen Bezug.

aber die eine sache bleibt, wie macht man kopierer zu ehrlichen kunden, und da gehen viele firmen den falschen weg, mit kopierschutz erreicht man das sicher nicht
:rolleyes:
 
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crackajack am 21.01.2009 13:06 schrieb:
Rabowke am 21.01.2009 12:58 schrieb:
allerdings wurden diese, wie du schon meintest, vom Hersteller nicht mehr herausgegeben eben weil das nicht so lukrativ ist.
Was mich dabei wundert sind Spieleflatrates.
Bei Spielern, die das komplette Angebot rauf und runter spielen, müsste das doch auch deutlich weniger lukrativ sein als bisherige Modelle. Und ich kann mir nicht vorstellen das man sich so eine Flatrate zulegt, wenn man nur ein Spiel pro Monat spielen will. Zumindest antesten dürfte man alles was einem irgendwie interessiert.
Müsste doch sogar günstiger sein wie die Videothek?
Bestimmt ... ich kann mir vorstellen, ohne es genau zu wissen, dass von solchen Anbietern entweder Rahmenverträge ( pauschale Summe X für die Nutzung vom Spiel Y für alle Abonnenten ) oder Stückpreise pro Spiel mit den Herstellern ausgehandelt wurden.

Wie sich sowas nun rechnet sei mal dahin gestellt ( für den Anbieter denke ich wie eben beim Preiskampf beim Breitbandinternet ( Mischkalkulation ) für den Publisher / Hersteller ... keine Ahnung ). Erfolgreich sind solche Dienste aber allemal, wenn nicht in Deutschland aber zumindest in Amerika ist Direct2Drive ziemlich gut dabei.
 
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Huskyboy am 21.01.2009 12:54 schrieb:
Also ich kann mich in den 90ern an eine klagewelle gegen software verleiher erinnern, Soft & Sale war so einer, die hatten danach keine mehr, nen paar jahre später hieß das dann "Test & Buy".. Quasi kaufen mit rückgaberecht, das ist legal
hmm...
rückgabe ist etwas anderes, dafür bezahlt man nicht. bzw. kauft man ein spiel und erhält den gesamten kaufpreis zurückerstattet. wenn es so läuft, wie du beschreibst, ist es einfach nur ein verleih mit option auf kauf und rechtlich sicherlich damit gleichzusetzen. nur weil es einen anderen namen hat, ist es noch lange nichts anderes.
 
AW:

HanFred am 21.01.2009 13:11 schrieb:
Huskyboy am 21.01.2009 12:54 schrieb:
Also ich kann mich in den 90ern an eine klagewelle gegen software verleiher erinnern, Soft & Sale war so einer, die hatten danach keine mehr, nen paar jahre später hieß das dann "Test & Buy".. Quasi kaufen mit rückgaberecht, das ist legal
hmm...
rückgabe ist etwas anderes, dafür bezahlt man nicht. bzw. kauft man ein spiel und erhält den gesamten kaufpreis zurückerstattet. wenn es so läuft, wie du beschreibst, ist es einfach nur ein verleih mit option auf kauf und rechtlich sicherlich damit gleichzusetzen. nur weil es einen anderen namen hat, ist es noch lange nichts anderes.

offiziell heisst das Testen und Kaufen, dieser Test entfolgt entgeldlich, und die summe wird dann vom Kaufpreis abgezogen. Das scheint wasserdicht zu sein, das machen nämlich beinah alle videotheken so

Früher hat man ja eine Verleihgebühr bezahlt ohne Kaufoption
 
AW:

crackajack am 21.01.2009 13:06 schrieb:
Rabowke am 21.01.2009 12:58 schrieb:
allerdings wurden diese, wie du schon meintest, vom Hersteller nicht mehr herausgegeben eben weil das nicht so lukrativ ist.
Was mich dabei wundert sind Spieleflatrates.
Bei Spielern, die das komplette Angebot rauf und runter spielen, müsste das doch auch deutlich weniger lukrativ sein als bisherige Modelle. Und ich kann mir nicht vorstellen das man sich so eine Flatrate zulegt, wenn man nur ein Spiel pro Monat spielen will. Zumindest antesten dürfte man alles was einem irgendwie interessiert.
Müsste doch sogar günstiger sein wie die Videothek?
Ich schätze mal, das du solche Flatrates, sofern du sie nutzt, gar nicht richtig auslasten könntest. Du kriegst pauschal 10 Spiele zur Verfügung und weißt doch gar nicht wo du anfangen sollst ^^. Und dann bezahlst du monatlich deine Account-gebühren, oder wie?
Für mich wär das nichts. Da such ich mir lieber ein Spiel raus, zocke das durch und widme mich dann dem nächsten. :-]
Wenn aber einer täglich 10 Stunden zockt, sollte sich die Flatrate für denjenigen lohnen, bloß wer hat so viel Zeit? Ich nicht.
 
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Huskyboy am 21.01.2009 13:32 schrieb:
HanFred am 21.01.2009 13:22 schrieb:
Huskyboy am 21.01.2009 13:15 schrieb:
das heisst entgeltlich. diesen fehler lese ich andauernd, das hat schon fast "standart"-ausmasse angenommen.

sorry für OT. :-)

ich wüsste auch gerne mal warum mir das immer passiert, muss daran liegen das man das so selten benutzt


:ugly:
 
AW:

Bonkic am 21.01.2009 13:33 schrieb:
Huskyboy am 21.01.2009 13:32 schrieb:
HanFred am 21.01.2009 13:22 schrieb:
Huskyboy am 21.01.2009 13:15 schrieb:
das heisst entgeltlich. diesen fehler lese ich andauernd, das hat schon fast "standart"-ausmasse angenommen.

sorry für OT. :-)

ich wüsste auch gerne mal warum mir das immer passiert, muss daran liegen das man das so selten benutzt


:ugly:

das hatte ich in meiner abschlussprüfung, da war es richtig :-S
 
AW:

Also, wie schaffen es die Hersteller, aus nem Raubkopierer nen Kunden zu machen?

Über die Preise wird es nicht funktionieren. Über den Kopierschutz wird es nicht funktionieren. Über härtere Gesetze wird es nicht funktionieren. Wie dann?

Mein Vorschlag, eigentlich meine einzige Lösung, die ich dazu hätte:

- attraktive Onlineangebote samt erstklassigen Online-Multiplayer. Das funktioniert nur mit dem Original

Über kurz oder lang wird wohl auch der Singleplayer nur mit aktiver Internetverbindung zwecks Echtheitsüberprüfung kommen...
 
AW:

TheChicky am 21.01.2009 13:56 schrieb:
- attraktive Onlineangebote samt erstklassigen Online-Multiplayer. Das funktioniert nur mit dem Original
Das ist bei einigen Genres sicherlich ein möglicher Weg, aber bereits bei Shootern (wo es eigentlich offensichtlich scheint) ists nicht ganz einfach. Ein Multiplayermodus zu Max Payne 2 ? Nö danke, interessiert mich nicht die Bohne. Und was ist dann z.B. mit (Offline-)Rollenspielen (also meinetwegen Mass Effect, Fallout 3 usw..)?
 
AW:

TheChicky am 21.01.2009 13:56 schrieb:
Über die Preise wird es nicht funktionieren.
Warum nicht? Weiß doch niemand. Das Problem ist, dass kein Publisher dieser Welt dieses Risiko eingeht und drei Spiele in Folge für einen absoluten Niedrigpreis verkauft.

Sagen wir mal 30 EUR pro Spiel. Warum drei in Folge? Damit sich das rumspricht und die Kunden an diesen Preis gewöhnt werden.

Über den Kopierschutz wird es nicht funktionieren.
Oach doch ... über einen guten Kopierschutz würde das funktionieren, allerdings müsste man dafür wieder ein das System eingreifen und dagegen würden die Kunden revoltieren und in jedem Forum das böse R Wort verbreiten: Rootkit.

Über härtere Gesetze wird es nicht funktionieren.
Die Frage kann man jetzt so nicht beantworten ... man müsste einen kleinen Mikrokosmos haben und schauen, ob sich dieser Vorschlag z.B. Internet für diese Person sperren, Erfolge trägt. Vllt. dienen die ersten 'Verurteilungen' ja als abschreckendes Beispiel.

In Amerika z.B. waren die Strafen 'damals' noch drakonischer ... da wurden die ersten Hacker verurteilt niemals mehr einen Computer anzufassen etc.pp.

Das halte ich für ziemlich übertrieben. ;-)

- attraktive Onlineangebote samt erstklassigen Online-Multiplayer. Das funktioniert nur mit dem Original
Hatte ich auch bereits in anderen Threads vorgeschlagen, allerdings muss ich gleich dazu sagen, dass mich der "Online-Multiplayer" von Spielen so gut wie nie interessiert.

Über kurz oder lang wird wohl auch der Singleplayer nur mit aktiver Internetverbindung zwecks Echtheitsüberprüfung kommen...
... damit hätten wir wieder ein waschechtes DRM System & das gleiche Problem, was bei der Veröffentlich von Steam aufgetreten ist: was machen wenn der Server / Anbieter 'in die Knie geht' bzw. Insolvenz anmeldet?
 
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