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News - Internet: Valve zum Thema Raubkopien: "Piraten sind bislang nicht erreichte Kunden."

AW:

MrBigX am 20.01.2009 23:31 schrieb:
Im ersten Absatz wird einerseits nicht kaufen und andererseits nicht kaufen gegenübergestellt. Das macht für den Programmierer/Publisher effektiv keinen Unterschied. Der Unterschied für den potentiellen Raubkopierer ist der unrechtmäßige Erwerb einer Software. Ich finde es auch lächerlich, dass einige Leute versuchen das Kopieren schönzureden (der arme Harz 4 Empfänger ... ich geh gleich ein vor Lachen :ugly: ), aber wenn er es eh nicht gekauft hätte ist er kein potentieller Kunde und somit für die Statistik uninteressant.
Du selber hast von 10% - 20% gesprochen die von der breiten Kopierermasse ggf. das Spiel legal erworben hätten. Das hab ich dir mal einfach nur ausgerechnet das was z.B. 20% von tatsächlich verkauften Mengen in Zahlen ausmacht.

Des Weiteren sollte man bedenken das jeder, der sich für ein Spiel interessiert, ein potentieller Käufer ist. Was wäre wenn das Spiel bzw. Spiele generell nicht kopierbar wären. Was würde dann der oft zitierte Hartz IV Empfänger machen?

Und was die Zahlen angeht: Ja, die sind aus der Luft gegriffen. Aber beweiß erstmal das Gegenteil.
:-o :confused:
Das ist schon eine tolle Art zu Argumentieren und zu Diskutieren. :top:
 
AW:

Rabowke am 21.01.2009 07:31 schrieb:
Des Weiteren sollte man bedenken das jeder, der sich für ein Spiel interessiert, ein potentieller Käufer ist. Was wäre wenn das Spiel bzw. Spiele generell nicht kopierbar wären. Was würde dann der oft zitierte Hartz IV Empfänger machen?

Vermutlich genauso nicht kaufen wie jetzt auch

Dazu kommt der Effekt das man bei Dingen die Umsonst sind schonmal eher zugreift, ob man sie braucht oder benutzt ist da was völlig anderes

zudem sollte man mal überlegen wie man diese "potentiellen kunden" erreicht, sicher nicht mit kopierschutzmaßnahmen die käufer stören oder irgendwelchen androhungen von strafen
 
AW:

Rabowke am 21.01.2009 07:31 schrieb:
Des Weiteren sollte man bedenken das jeder, der sich für ein Spiel interessiert, ein potentieller Käufer ist. Was wäre wenn das Spiel bzw. Spiele generell nicht kopierbar wären. Was würde dann der oft zitierte Hartz IV Empfänger machen?

Sicherlich etwas anderes ;)

Ich sehe da generell Unterschiede, ob eine Raubkopie schadet oder nicht.

Nimmt man speziell Windows, das man ja wirklich nutzt, wenn man einen Rechner betreibt und nicht gerade Linux oder sonstige "unbrauchbaren" Beriebssysteme, ist der Fakt des Verlustes seitens des Herstellers eindeutig vorliegend, wenn man eine illegale Kopie betreibt. Denn die kompletten zusammenhängenden Programmabläufe wären ohne Windows gar nicht möglich. Also hat der Hersteller auch sein Geld wirklich verdient!
Erst dann gibt es gravierende Unterschiede.
So ist z.B. bei einem Spiel das Problem, dass man erst weiß, ob es einem gefällt, wenn man es spielt.
Damit haben Raubkopien schon immer dafür gesorgt, dass der Bekanntheitsgrad eines Titels gestiegen ist, also somit auch das Interesse daran, den Titel und dessen Nachfolger besitzen zu wollen und auch zu bezahlen.

Die Hersteller haben ja die Möglichkeit, ihr Produkt kostenlos anzubieten. Also sollten sie das auch tun. Erst später können sie dann ihr Spiel erweitern und Geld dafür verlangen. Und, wem's gefällt, der gibt auch Geld dafür aus.
 
AW:

Huskyboy am 21.01.2009 07:55 schrieb:
Vermutlich genauso nicht kaufen wie jetzt auch
Wir drehen uns wieder im Kreis ... vermutlich ist jetzt keine Aussage auf der ich bauen würde.
Vermutlich kann auch besagter Harzt IV Empfänger anstatt eines Vollpreisspiels lieber ein oder zwei Budgettitel erwerben oder er wartet bis 'sein' Traumspiel vergünstigt im Laden erhältlich ist oder er kauft es irgendwo anders von Privat.

Dazu kommt der Effekt das man bei Dingen die Umsonst sind schonmal eher zugreift, ob man sie braucht oder benutzt ist da was völlig anderes
Das ist schon wieder so eine Aussage wo ich 'schreien' könnte. ;-)
Wir haben mittlerweile alle erdenklichen Szenarien durch vom Hartz IV Empfänger zu Jemand der nur testen will und sind jetzt bei der Mitnahmementalität.

Findest du noch weitere "Gründe" die deiner Meinung nach für die Kopie sprechen?

In meinen Augen ist das alles nur "wischi waschi" und ich persönlich glaube nicht, dass du wirklich in einem Computerladen arbeitest der ernsthaft Geld verdienen will. Dafür sind deine Ansichten / Äußerungen einfach zu merkwürdig.

Man braucht sich einfach nur die Umsatzstatistik von PC Spielen anschauen ... du weisst doch selber das die Verkäufe immer weiter runtergegangen sind. Selbst Blockbuster, die sich vor einigen Jahren wie geschnitten Brot verkauft haben, liegen wie Blei in den Regalen.

Alternativ dazu verkaufen sich aber Komponenten für Spielerechner auch wie geschnitten Brot. Warum? Und hier möchte ich bitte eine ernsthafte Erklärung haben und kein 'bla bla' - Text wie weiter oben. ;-)

Des Weiteren stell ich mir die Frage:
Wer kopiert denn eurer Meinung nach Spiele? Aus welchem Klientel setzt sich denn das typische torrent Netzwerk mit all seinen Usern zusammen?

30% Hartz IV Empfänger & 'arme' Schüler?
30% die nur 'antesten' wollen & es bei wohlgefallen "ganz bestimmt kaufen!!11eins"
40% Jäger & Sammler?

( damit dürfte ich euer Klientel des Saugers komplett aufgelistet haben )

Also, ich bin gespannt ... probiert es mir mal zu erklären. Und bitte sachlich. %-)
 
AW:

IXS am 21.01.2009 08:06 schrieb:
So ist z.B. bei einem Spiel das Problem, dass man erst weiß, ob es einem gefällt, wenn man es spielt.
Du stellst das so hin als ob es ein Fakt wäre. Ich mein, vor 20 Jahren hätte ich dir recht gegeben, selbst vor 15 Jahren hätte ich deiner Argumentation noch folgen können.

Aber heute?

In Zeiten des Internets in Verbindung mit dem Printmagazin deiner Wahl?

Ehrlich, niemals nie.

Vllt. gehöre ich zu einer besonderen Gattung Mensch aber ich hab noch nie ein Fehlkauf bei Spielen getätigt. Es gibt hunderte wenn nicht sogar tausende Internetseiten die sich komplett und ausschließlich mit Spielen beschäftigen.

Es gibt für umsonst Testberichte, Videos, Einschätzungen, etc.pp. ... dazu kommt der "User-Content" in Foren wie dieses wo am Tag der Veröffentlichungen Meinungen, Probleme, Hinweise & Tipps / Tricks gepostet werden.

Google zu bedienen und, übertrieben, zwanzig Texte / Meinungen zu einem Spiel lesen geht sehr viel schneller als ein Spiel über das Torrent Netzwerk zu laden.

Ganz ehrlich? Das "mal eben antesten und dann wirklich echt kaufen wenns gut ist!" ist meiner Meinung nach eine verdammt lächerliche und billige Ausrede. :rolleyes:
 
AW:

Rabowke am 21.01.2009 08:19 schrieb:
Des Weiteren stell ich mir die Frage:
Wer kopiert denn eurer Meinung nach Spiele? Aus welchem Klientel setzt sich denn das typische torrent Netzwerk mit all seinen Usern zusammen?

30% Hartz IV Empfänger & 'arme' Schüler?
30% die nur 'antesten' wollen & es bei wohlgefallen "ganz bestimmt kaufen!!11eins"
40% Jäger & Sammler?

( damit dürfte ich euer Klientel des Saugers komplett aufgelistet haben )

Also, ich bin gespannt ... probiert es mir mal zu erklären. Und bitte sachlich. %-)
Ich bezweifle das man die Raubkopierer so einfach in nur drei Gruppen einteilen kann (ich weiß du wolltest damit nur die hier angesprochenen Gruppen einordnen). Die ganze Sache ist doch mMn etwas vielschichtiger und wird sich vermutlich durch sämtliche Gesellschaftsschichten ziehen.
Interessant ist der folgende Ling Talking to Pirates. Dort hat Cliff Harris (Positech Game, Ein-Mann-Spieleschmiede) darum gebeten, dass ihm die Leute schreiben warum sie Raubkopieren. Interessant dabei finde ich, dass er nach den eingegangen Mails etc. kein DRM mehr für seine Spiele verwenden will. Aber auch darüber hinaus bietet dieser Artikel wie kaum ein anderer Einsicht in die Gründe der Raubkopierer (ich hasse diese Wort immer noch, aber leider ist es ja heutzutage in der Sprache drin).
 
AW:

Raptor am 21.01.2009 10:01 schrieb:
Interessant ist der folgende Ling Talking to Pirates. Dort hat Cliff Harris (Positech Game, Ein-Mann-Spieleschmiede) darum gebeten, dass ihm die Leute schreiben warum sie Raubkopieren. Interessant dabei finde ich, dass er nach den eingegangen Mails etc. kein DRM mehr für seine Spiele verwenden will. Aber auch darüber hinaus bietet dieser Artikel wie kaum ein anderer Einsicht in die Gründe der Raubkopierer (ich hasse diese Wort immer noch, aber leider ist es ja heutzutage in der Sprache drin).
Der Artikel ist wirklich interessant zeigt aber leider recht deutig aktuelle Misstände bei den "Kopierern". Nennen wir sie einfach mal so. ;-)

Im Artikel steht eindeutig, dass sehr viele Leute den Punkt "Geld" angesprochen haben. Grundtenor ist, das sie nicht gewillt sind soviel Geld für ein Spiel auszugeben.

Da steht nicht, dass sie das Geld nicht aufbringen können ( mal die Schüler außen vor gelassen ), sondern das sie den Preis als zu hoch empfinden. Das ist genau das Problem was ich weiter oben meinte, wenn ich etwas haben möchte, hab ich dafür zu bezahlen ... andernfalls kann ich es mir eben nicht leisten / kaufen. Des Weiteren möchte ich nochmal darauf hinweisen, in einem Thread war es ausführlicher erklärt, dass die Preise für Spiele gesunken sind. Man bekommt fast (!) jedes Spiel, außer vllt. EA, im Bereich von 38-45 EUR.

Ist das jetzt zuviel Geld? Ist das die Begründung fürs Kopieren?

Ich kann es mir nicht vorstellen ...
 
AW:

Rabowke am 21.01.2009 10:36 schrieb:
Man bekommt fast (!) jedes Spiel, außer vllt. EA, im Bereich von 38-45 EUR.

Ist das jetzt zuviel Geld? Ist das die Begründung fürs Kopieren?

Ich kann es mir nicht vorstellen ...
Joa, beinahe lächerlich zu sagen es wäre zu teuer.
Man bekommt schließlich i.d.R. immer noch 10 Stunden Spielspaß, bei einigen Spielen weit mehr. Für 2 Stunden Kino zahlt man verhältnismäßig auch nichts anderes. (ok, dass ist denen dann wohl auch zuviel) Spiele werden wie hier auch schon gesagt schnell billiger, hauptsächlich am PC, und kosten dann fast gar nichts mehr. Rauchen etwas einschränken, sich nicht jedes WE komplett vernichten, sparsamer mit dem Autofahren, nicht auf Levis und Nike bestehen usw. usf. und man hat Monat für Monat soviel Geld wieder drin, dass man sich jedes Monat zumindest ein preisgesenktes, immer noch aktuelles Spiel leisten kann.
Aber aktuell ist ja nicht mehr topaktuell und man muss es ja sofort haben.... :-|
 
AW:

Rabowke am 21.01.2009 07:31 schrieb:
MrBigX am 20.01.2009 23:31 schrieb:
Im ersten Absatz wird einerseits nicht kaufen und andererseits nicht kaufen gegenübergestellt. Das macht für den Programmierer/Publisher effektiv keinen Unterschied. Der Unterschied für den potentiellen Raubkopierer ist der unrechtmäßige Erwerb einer Software. Ich finde es auch lächerlich, dass einige Leute versuchen das Kopieren schönzureden (der arme Harz 4 Empfänger ... ich geh gleich ein vor Lachen :ugly: ), aber wenn er es eh nicht gekauft hätte ist er kein potentieller Kunde und somit für die Statistik uninteressant.
Du selber hast von 10% - 20% gesprochen die von der breiten Kopierermasse ggf. das Spiel legal erworben hätten. Das hab ich dir mal einfach nur ausgerechnet das was z.B. 20% von tatsächlich verkauften Mengen in Zahlen ausmacht.

Des Weiteren sollte man bedenken das jeder, der sich für ein Spiel interessiert, ein potentieller Käufer ist. Was wäre wenn das Spiel bzw. Spiele generell nicht kopierbar wären. Was würde dann der oft zitierte Hartz IV Empfänger machen?
Nicht jeder, der sich für ein Spiel interessiert kann oder will es sich auch kaufen. Es gibt ja nicht umsonst Videotheken - die Leute wollen den Film sehen, nicht erstehen (Gut, der Vergleich hinkt ein bischen, da die Haupteinnnahmequelle für Filme immernoch die Kinos sind, aber die prinzipielle Idee sollte rüber kommen.)

Und der Harz 4 Empfänger könnte sich warscheinlich nicht mal einen zum vernünftigen Spielen notwendigen PC leisten.

Und was die Zahlen angeht: Ja, die sind aus der Luft gegriffen. Aber beweiß erstmal das Gegenteil.
:-o :confused:
Das ist schon eine tolle Art zu Argumentieren und zu Diskutieren. :top:
Mich würde tatsächlich mal interessieren, wie das wirklich verteilt ist, aber man bekommt ja immer nur untertriebene Schätzungen (wie meine?) oder die Propaganda der Industrie um die Ohren gehauen...
 
AW:

Rabowke am 21.01.2009 10:36 schrieb:
Raptor am 21.01.2009 10:01 schrieb:
Interessant ist der folgende Ling Talking to Pirates. Dort hat Cliff Harris (Positech Game, Ein-Mann-Spieleschmiede) darum gebeten, dass ihm die Leute schreiben warum sie Raubkopieren. Interessant dabei finde ich, dass er nach den eingegangen Mails etc. kein DRM mehr für seine Spiele verwenden will. Aber auch darüber hinaus bietet dieser Artikel wie kaum ein anderer Einsicht in die Gründe der Raubkopierer (ich hasse diese Wort immer noch, aber leider ist es ja heutzutage in der Sprache drin).
Der Artikel ist wirklich interessant zeigt aber leider recht deutig aktuelle Misstände bei den "Kopierern". Nennen wir sie einfach mal so. ;-)

Im Artikel steht eindeutig, dass sehr viele Leute den Punkt "Geld" angesprochen haben. Grundtenor ist, das sie nicht gewillt sind soviel Geld für ein Spiel auszugeben.

Da steht nicht, dass sie das Geld nicht aufbringen können ( mal die Schüler außen vor gelassen ), sondern das sie den Preis als zu hoch empfinden. Das ist genau das Problem was ich weiter oben meinte, wenn ich etwas haben möchte, hab ich dafür zu bezahlen ... andernfalls kann ich es mir eben nicht leisten / kaufen. Des Weiteren möchte ich nochmal darauf hinweisen, in einem Thread war es ausführlicher erklärt, dass die Preise für Spiele gesunken sind. Man bekommt fast (!) jedes Spiel, außer vllt. EA, im Bereich von 38-45 EUR.

Ist das jetzt zuviel Geld? Ist das die Begründung fürs Kopieren?

Ich kann es mir nicht vorstellen ...

Ich glaube der Hauptgrund ist, dass es einfach so easy und, verglichen mit Diebstahl etwa, auch ungefährlich ist, sie ne Raubkopie entweder selbst, oder, was noch viel häufiger der Fall sein dürfte, über Dritte zu besorgen.

Wäre das zB bei Klamotten oder Autos ähnlich einfach möglich, da würde es genauso laufen.
 
AW:

MrBigX am 21.01.2009 10:56 schrieb:
Nicht jeder, der sich für ein Spiel interessiert kann oder will es sich auch kaufen. Es gibt ja nicht umsonst Videotheken - die Leute wollen den Film sehen, nicht erstehen (Gut, der Vergleich hinkt ein bischen, da die Haupteinnnahmequelle für Filme immernoch die Kinos sind, aber die prinzipielle Idee sollte rüber kommen.)
Keine Frage ... wenn sich jemand ein Spiel ausleiht in der Videothek bezahlt er aber auch dafür. Dann ist es doch absolut in Ordnung und überhaupt nicht zu beanstanden.

Und der Harz 4 Empfänger könnte sich warscheinlich nicht mal einen zum vernünftigen Spielen notwendigen PC leisten.
... ergo kann er sich alte Spiele kaufen die dann auf seinem PC laufen. ;-)

Mich würde tatsächlich mal interessieren, wie das wirklich verteilt ist, aber man bekommt ja immer nur untertriebene Schätzungen (wie meine?) oder die Propaganda der Industrie um die Ohren gehauen...
Da sind wir wohl einer Meinung. Ein paar Schätzungen der Industrie sind mMn viel zu hoch gegriffen und realitätsfremd. Auf der anderen Seite sind aber auch von einigen Leuten die Schätzungen viel zu niedrig angesetzt und werden mit Sprüchen wie "die reichen Bonzen haben eh genug, die sollen nicht weinen" garniert.

Beide Extreme sind mMn völlig indiskutabel.
 
AW:

TheChicky am 21.01.2009 11:05 schrieb:
Ich glaube der Hauptgrund ist, dass es einfach so easy und, verglichen mit Diebstahl etwa, auch ungefährlich ist, sie ne Raubkopie entweder selbst, oder, was noch viel häufiger der Fall sein dürfte, über Dritte zu besorgen.

Wäre das zB bei Klamotten oder Autos ähnlich einfach möglich, da würde es genauso laufen.
der ansicht bin ich auch. und das hat mit fehlendem unrechtsbewusstsein nichts zu tun, auch wenn ich nicht bestreiten will, dass es sowas auch gibt.
 
AW:

TheChicky am 21.01.2009 11:05 schrieb:
Ich glaube der Hauptgrund ist, dass es einfach so easy und, verglichen mit Diebstahl etwa, auch ungefährlich ist, sie ne Raubkopie entweder selbst, oder, was noch viel häufiger der Fall sein dürfte, über Dritte zu besorgen.

ganz sicher sogar.
gelegenheit macht raubkopierer.
und die gelegenheit hat nunmal so ziemlich jeder, der einen rechner hat.
viel kriminelle energie ist dazu wirklich nicht nötig, was sich natürlich auch auf die strafbarkeit auswirkt.

und in diesem kontext muss man vielleicht auch die aussage "zu teuer" sehen: es ist -für viele- "zu teuer" im vergleich zum aufwand, den sie betreiben müssten, um ein spiel "auf anderem wege" zu besorgen.
allerdings dürfte das bei so ziemlich jedem preis > 0 der fall sein. ;-)
 
AW:

TheChicky am 21.01.2009 11:05 schrieb:
Ich glaube der Hauptgrund ist, dass es einfach so easy und, verglichen mit Diebstahl etwa, auch ungefährlich ist, sie ne Raubkopie entweder selbst, oder, was noch viel häufiger der Fall sein dürfte, über Dritte zu besorgen.
Ungefährlich ist ein schönes Stichwort. Es gibt einen anderen Thread wo darüber gesprochen wird das man Raubkopierer 'bestrafen' sollte, indem man den Leuten das Internet sperrt.

Das wurde gleich mit Kommentaren wie "Lebensqualität" etc. kommentiert.

Aber welche Strafe soll man denn dann dafür ansetzen das die Leute merken, dass sie ein Unrecht begehen. Ein böses DuDu! reicht leider nicht.

Wäre das zB bei Klamotten oder Autos ähnlich einfach möglich, da würde es genauso laufen.
Läufts aber nicht, weil so ein Delikt empfindliche Strafen mit sich bringt und in bestimmten Fällen sogar mit einer Freiheitsstrafe geahndet werden kann ( Wiederholungstäter Autodiebstahl ).
 
AW:

ungeduld ist auch ein wichtiger faktor. es kommt noch immer oft vor, dass spiele vor dem eigentlichen release im internet zu haben sind. teilweise werden die spiele im nachhinein sogar gekauft aber oft natürlich auch nicht, weil man es ja bereits hat.
 
AW:

HanFred am 21.01.2009 11:13 schrieb:
ungeduld ist auch ein wichtiger faktor. es kommt noch immer oft vor, dass spiele vor dem eigentlichen release im internet zu haben sind. teilweise werden die spiele im nachhinein sogar gekauft aber oft natürlich auch nicht, weil man es ja bereits hat.

ein weiterer Punkt: Alle anderen aufm Pausenhof haben sich das Game schon gezogen oder anders besorgt. Und man selber soll in den Laden gehn und 40 Mücken zahlen? Da kommt der sich ja direkt blöd vor und würde ausgelacht, wenn er das täte. Dann lieber auch die Raubkopie besorgen. So läufts...
 
AW:

Rabowke am 21.01.2009 11:12 schrieb:
TheChicky am 21.01.2009 11:05 schrieb:
Ich glaube der Hauptgrund ist, dass es einfach so easy und, verglichen mit Diebstahl etwa, auch ungefährlich ist, sie ne Raubkopie entweder selbst, oder, was noch viel häufiger der Fall sein dürfte, über Dritte zu besorgen.
Ungefährlich ist ein schönes Stichwort. Es gibt einen anderen Thread wo darüber gesprochen wird das man Raubkopierer 'bestrafen' sollte, indem man den Leuten das Internet sperrt.

Das wurde gleich mit Kommentaren wie "Lebensqualität" etc. kommentiert.

Aber welche Strafe soll man denn dann dafür ansetzen das die Leute merken, dass sie ein Unrecht begehen. Ein böses DuDu! reicht leider nicht.
Nun wenn es die einzige Strafe wäre vielleicht, aber mittlerweile gehört ja wesentlich mehr zum Internet und somit würde eine Sperrung des Internets auch tief in die Grundrechte der jeweiligen Person eingreifen. Es gibt sogar ein Gutachten dazu, hier die News von Heise Gutachten sieht große Hindernisse für Web-Blockaden und Netzsperren.
Es kommt dann wieder zu der Frage der Verhältnissmäßigkeit, denn durch eine Sperrung des Internets sind auch Zugang zu freien Informationen etc. gesperrt. Außerdem kommt noch der ganze Overhead dazu, als Beispiel wie will man verhindern das ein Unschuldiger gespert wird und wie will man die Schuldigen ertmitteln usw. .

Natürlich scheint es wirklich bei vielen so zu sein das es zu einfach ist an eine Raubkopie zu kommen und auch die Chance erwischt zu werden sehr niedrig ist. Deswegen werden wohl viele auch bei einem Preis von 10-15 € für ein Spiel sagen:"Warum Geld für etwas ausgeben was ich auch kostenlos erhalten kann". Es sollte eher versucht werden eine Art von Medienkompetenz in dem Bereich zu entwickeln indem man darüber aufklärt was Raubkopien anrichten können. Dies darf dann aber nicht auf so plumpe Weise geschehen wie die Kinowerbung gegen Raubkopien, wo auf der anderen Seite die Kinobetreiber Werbung und Stunk gegen DVD und Heimkinos machen.
 
AW:

Rabowke am 21.01.2009 11:09 schrieb:
MrBigX am 21.01.2009 10:56 schrieb:
Nicht jeder, der sich für ein Spiel interessiert kann oder will es sich auch kaufen. Es gibt ja nicht umsonst Videotheken - die Leute wollen den Film sehen, nicht erstehen (Gut, der Vergleich hinkt ein bischen, da die Haupteinnnahmequelle für Filme immernoch die Kinos sind, aber die prinzipielle Idee sollte rüber kommen.)
Keine Frage ... wenn sich jemand ein Spiel ausleiht in der Videothek bezahlt er aber auch dafür. Dann ist es doch absolut in Ordnung und überhaupt nicht zu beanstanden..

Daran verdient der Hersteller keinen cent, lediglich die videothek verdient daran, das wär so als wenn ich mir jetzt jeden monat alle spiele kaufe und die für 3€ am tag verleihe, daran verdien ich sehr schnell mehr geld als das Spiel kostet und die kunden sind für den hersteller weg

den wer kauft sich das spiel nachdem er es durch hat?..

Btw wir haben 2008 MEHR spiele verkauft als 2007, ob für konsolen oder PC ist für Händler und Publisher eher weniger von relevanz, das problem haben höchstens die leute deren "konsole" nicht mehr unterstützt wird..

Ich mag auch keine Raubkopien, mir wär es auch lieb wenn jeder das Spiel kaufen könnte/würde, aber das kann einfach nicht jeder. Und dieses S/W denken das jede kopie ein verkauftes spiel ist ist einfach daneben

Ich hab früher als Schüler auch raubkopien besessen weil es einfach nicht machbar war 2-3 Spiele im Monat zu kaufen, bzw wir haben getauscht, jeder kaufte ein original und dann wurd eben gegenseitig was kopiert. Das machen viele die ich kenne heute noch genauso. Ich aber nicht mehr.. und ja ich hab soweit möglich alle diese Spiele nachgekauft, nur einige kriegt man heute einfach garnicht mehr, versuch mal spiele von ende der 80er noch zu kriegen, und nicht die Blockbuster..
 
AW:

Huskyboy am 21.01.2009 12:30 schrieb:
Rabowke am 21.01.2009 11:09 schrieb:
MrBigX am 21.01.2009 10:56 schrieb:
Nicht jeder, der sich für ein Spiel interessiert kann oder will es sich auch kaufen. Es gibt ja nicht umsonst Videotheken - die Leute wollen den Film sehen, nicht erstehen (Gut, der Vergleich hinkt ein bischen, da die Haupteinnnahmequelle für Filme immernoch die Kinos sind, aber die prinzipielle Idee sollte rüber kommen.)
Keine Frage ... wenn sich jemand ein Spiel ausleiht in der Videothek bezahlt er aber auch dafür. Dann ist es doch absolut in Ordnung und überhaupt nicht zu beanstanden..

Daran verdient der Hersteller keinen cent, lediglich die videothek verdient daran.
Natürlich verdient der Hersteller daran, oder willst du den Videothek-Besitzern Raub unterstellen? Die müssen sich die Titel genauso kaufen wie jeder andere auch. ;-)

Edit:

Huskyboy am 21.01.2009 12:30 schrieb:
Und dieses S/W denken das jede kopie ein verkauftes spiel ist ist einfach daneben
Das ist aber so, denn derjenige der kopiert, erschleicht sich Leistungen bzw. Unterhaltungswerte, für die er nunmal nicht gezahlt hat. Widerlege das bitte, wenn du kannst.
 
AW:

nikiburstr8x am 21.01.2009 12:35 schrieb:
Huskyboy am 21.01.2009 12:30 schrieb:
Rabowke am 21.01.2009 11:09 schrieb:
MrBigX am 21.01.2009 10:56 schrieb:
Nicht jeder, der sich für ein Spiel interessiert kann oder will es sich auch kaufen. Es gibt ja nicht umsonst Videotheken - die Leute wollen den Film sehen, nicht erstehen (Gut, der Vergleich hinkt ein bischen, da die Haupteinnnahmequelle für Filme immernoch die Kinos sind, aber die prinzipielle Idee sollte rüber kommen.)
Keine Frage ... wenn sich jemand ein Spiel ausleiht in der Videothek bezahlt er aber auch dafür. Dann ist es doch absolut in Ordnung und überhaupt nicht zu beanstanden..

Daran verdient der Hersteller keinen cent, lediglich die videothek verdient daran.
Natürlich verdient der Hersteller daran, oder willst du den Videothek-Besitzern Raub unterstellen? Die müssen sich die Titel genauso kaufen wie jeder andere auch. ;-)

Wenn auf 1 Original aber dann 30 spieler kommen ist das für nen hersteller eine ziemlich miese quote..
 
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