• Aktualisierte Forenregeln

    Eine kleine Änderung hat es im Bereich Forenregeln unter Abschnitt 2 gegeben, wo wir nun explizit darauf verweisen, dass Forenkommentare in unserer Heftrubrik Leserbriefe landen können.

    Forenregeln


    Vielen Dank
  • Kritk / Fragen / Anregungen zu Artikeln

    Wenn ihr Kritik, Fragen oder Anregungen zu unseren Artikeln habt, dann könnt ihr diese nun in das entsprechende Forum packen. Vor allem Fehler in Artikeln gehören da rein, damit sie dort besser gesehen und bearbeitet werden können.

    Bitte beachtet dort den Eingangspost, der vorgibt, wie der Thread zu benutzen ist: Danke!

News - Gaming is not a Crime: Computec bringt Politik und Spieler zusammen

"Bevor man zu Verbotsforderungen greift, sollten die bereits bestehenden Regelungen zum Jugendschutz zunächst wirkungsvoll zur Anwendung kommen und verbessert werden. Das heißt zum Beispiel, die altersbegrenzten Spiele in den Geschäften deutlicher zu kennzeichnen, das Personal stärker in die Pflicht zu nehmen, auf den Jugendschutz zu achten und insbesondere Eltern und Großeltern aufzuklären."

Als hätten wir nicht gestern erst drüber gesprochen. :)
Ich finds ne gute Idee, auch wenn ich mir nicht wirklich vorstellen kann, dass dabei etwas sinnvolles bei raus kommt.
MfG
 
AW:

Olsen84 am 20.03.2008 13:02 schrieb:
Als hätten wir nicht gestern erst drüber gesprochen. :)
Ich finds ne gute Idee, auch wenn ich mir nicht wirklich vorstellen kann, dass dabei etwas sinnvolles bei raus kommt.
MfG

Hmm, ich bin mir da auch nicht sicher! Vor allem darf da jeder mitreden? Das könnte dann schnell in eine Beleidungsarie ausarten, anstatt eine Diskussion zu werden. Bin mal gespannt was das wird!
Ich hoffe die Diskussionsteilnehmer sind gut vorbereitet und bleiben sachlich, sonst könnte das ganz schnell ein Schuß in den Ofen werden für uns "Zocker".
 
AW:

Cornholio04 am 20.03.2008 13:40 schrieb:
Olsen84 am 20.03.2008 13:02 schrieb:
Als hätten wir nicht gestern erst drüber gesprochen. :)
Ich finds ne gute Idee, auch wenn ich mir nicht wirklich vorstellen kann, dass dabei etwas sinnvolles bei raus kommt.
MfG

Hmm, ich bin mir da auch nicht sicher! Vor allem darf da jeder mitreden? Das könnte dann schnell in eine Beleidungsarie ausarten, anstatt eine Diskussion zu werden. Bin mal gespannt was das wird!
Ich hoffe die Diskussionsteilnehmer sind gut vorbereitet und bleiben sachlich, sonst könnte das ganz schnell ein Schuß in den Ofen werden für uns "Zocker".

Da steht ja auch moderierter Chat. ;)
Das heißt das nur Operatoren oder Leute denen ein Voice-Status verpasst wird, zu Wort kommen.
Meistens läuft sowas auch so ab, dass die Chatteilnehmer ihre Fragen an einen Operator weiterleiten und er setzt sie nach und nach in den Chatroom und sie werden von der jeweiligen "Prominenz" dann beantwortet :ugly:
 
AW:

Dabei wurde in Deutschland selbst eine Studie gemacht, wo abgeklärt wurde, welche Bereiche des Gehirn bei solchen Spielen stimuliert werden, bzw. aktiv sind. Man hat schnell bei allen Teilnehmern das gleiche festgestellt.

Im Gehirn wird nur die Region der Wahrnehmumg/ Koordination stimuliert. Und zwar, weil man mit der Maus agieren muss. Vermutete andere Bereiche, oder gar Gefühle, werden absolut nicht stimuliert, bzw. hervorgerufen.

Abschliessen kam man zum Schluss, dass einer, der Computerspiele spielt, einfach besser mit der Maus umgehen kann, aber auch sonst bessere Hand-, Augen-Koordinationsfähigkeiten hat, und zwar eben durchs Gamen.

Bei alten Leuten, die regelmässig pro Tag 10 Minuten ein Computerspiel machen, sind nach kurzer Zeit auch d^sicherer in allen Bewegungen. Und vom geistigen Standpunkt aus ist's auch gutes Training.
 
grundsätzlich, halte ich die idee für sehr gut!

allerdings will mir nicht so recht in den kopf, weshalb man gerade mit einer politikerin diskutieren sollte, die eigentlich computerspielen sehr aufgeschlossen ggü steht und verbote und dergleichen rundweg ablehnt. :-o
 
Eine Sache irritiert mich aber jetzt. Auf der Gaming is not a Crime Seite steht nämlich folgendes:

Erste interaktive Sprechstunde mit SPD-Politikerin auf Gaming is not a Crime!
Diskutiert mit Monika Griefahn MdB

Endlich ist es soweit: Die Politiker reden mit uns Gamern! Wir konnten die SPD-Bundestagsabgeordnete Monika Griefahn für eine Online-Diskussion zum Thema Computerspiele-Verbot gewinnen.

Die Diskussion startet genau hier im Forum, am 07. April um 13 Uhr. Dann könnt ihr live alle Fragen stellen, die euch auf der Seele liegen.
Also, kommt in den Chat und diskutiert mit. Es geht um unser Hobby! Informiert auch alle Freunde über den Termin und ladet sie ein, dabei zu sein.
Wir freuen uns schon auf eine spannende Diskussion!

Euer GINAC-Team

Sehr verwirrend das Ganze. Da steht einmal, dass die Diskussion im Forum startet und dann später steht, dass man in den Chat kommen soll. Was denn nun :confused: :-o
 
AW:

loewenvonderberga am 20.03.2008 14:30 schrieb:
Dabei wurde in Deutschland selbst eine Studie gemacht, wo abgeklärt wurde, welche Bereiche des Gehirn bei solchen Spielen stimuliert werden, bzw. aktiv sind. Man hat schnell bei allen Teilnehmern das gleiche festgestellt.

Im Gehirn wird nur die Region der Wahrnehmumg/ Koordination stimuliert. Und zwar, weil man mit der Maus agieren muss. Vermutete andere Bereiche, oder gar Gefühle, werden absolut nicht stimuliert, bzw. hervorgerufen.

Abschliessen kam man zum Schluss, dass einer, der Computerspiele spielt, einfach besser mit der Maus umgehen kann, aber auch sonst bessere Hand-, Augen-Koordinationsfähigkeiten hat, und zwar eben durchs Gamen.

Bei alten Leuten, die regelmässig pro Tag 10 Minuten ein Computerspiel machen, sind nach kurzer Zeit auch d^sicherer in allen Bewegungen. Und vom geistigen Standpunkt aus ist's auch gutes Training.

Falsch. Ich gehe davon aus, dass wir die selbe Sendung gesehen haben und da wurde gesagt, dass Spieler, die öfter spielen, eine viel schnellere Reaktion haben und (bzw gerade deswegen) nur noch im Unterbewusstsein Tasten drücken. Es wurde auch gesagt, dass Spieler, welche nur wenig Spielen, viel mehr über ihre Züge nachdenken, da sie überlegen müssen, was sie als nächstes machen.
Das hat aber nichts mit der Wahrnehmung von PC-Spielen zu tun. In diesem Sinne will ich nur auch mal die ständige Weiterentwicklung von Spielen kritisieren. Ein Spiel soll mich erheitern udn vom Alltag ablenken. Im Jugendalter wirkt es positiv auf die Verständigung ein. Ich persönlich habe etwas dagegen, dass die Spiele immer realitätsnäher werden. Ich sehe schon (ich nenne ihn mal: "Olsen Junior") mit einer "Konsolenbrille" durch mein späteres Wohnzimmer hechten und Streetfighter spielen. Is doch relativ logisch, dass der nicht mehr klar denken kann, wenn er die Brille abnimmt. Soll er dann vielleicht registrieren, dass er zurück aus LA wieder in meinem Wohnzimmer steht? Ich glaube, dass der Hang zur Realität immer negativer auf Spiele Einfluss nehmen wird.
Die uralten Spiele auf Atari haben mir auch gefetzt. Dabei hätte es auch bleiben können. Wenn ich Grafik ala Crysis bestaunen will und sehen will wie die Sonne aufgeht, setze ich einen Fuß vor die Tür und schau mir die Natur an.
MfG
 
AW:

Und ich dachte der scheiss wäre schon längst gegessen. Ich misch mich da jedenfalls nicht mehr ein, sollen sie es so handhaben wie sie es für richtig halten.
 
AW:

Olsen84 am 20.03.2008 14:58 schrieb:
Ich sehe schon (ich nenne ihn mal: "Olsen Junior") mit einer "Konsolenbrille" durch mein späteres Wohnzimmer hechten und Streetfighter spielen. Is doch relativ logisch, dass der nicht mehr klar denken kann, wenn er die Brille abnimmt.

sollte dann aber auch relativ logisch sein, dass ihm dementsprechend früh beigebracht werden sollte, zwischen vr und rl unterscheiden zu können.

Wenn ich Grafik ala Crysis bestaunen will und sehen will wie die Sonne aufgeht, setze ich einen Fuß vor die Tür und schau mir die Natur an.

dein gutes recht. andere leute interessieren sich aber nunmal auch dafür, was die aktuelle technik im bereich grafik zu leisten vermag. und dort isses für den ein oder anderen sicherlich interessant, welchen realitätsgrad man mit einer künstlich geschaffenen umgebung heute erreichen kann.

DeVan90 schrieb:
Und ich dachte der scheiss wäre schon längst gegessen. Ich misch mich da jedenfalls nicht mehr ein, sollen sie es so handhaben wie sie es für richtig halten.

oha... :haeh:
 
AW:

Gasoline am 20.03.2008 15:59 schrieb:
[

dein gutes recht. andere leute interessieren sich aber nunmal auch dafür, was die aktuelle technik im bereich grafik zu leisten vermag. und dort isses für den ein oder anderen sicherlich interessant, welchen realitätsgrad man mit einer künstlich geschaffenen umgebung heute erreichen kann.

Kann ich verstehen. Nur hats im Zusammenhang mit "crime" nunmal absolut keine Aussagekraft wie schön eine künstliche Welt erschaffen werden kann, wenn es Menschen gibt, die daran kollabieren :rolleyes:
Und die Aussage, dass man sich eher um seine Kinder kümmern muss, ist auch einfach nur blauäugig. Auch in dieser Debatte wird viel zu eingleisig gedacht :hop:
 
AW:

Olsen84 am 20.03.2008 16:27 schrieb:
Kann ich verstehen. Nur hats im Zusammenhang mit "crime" nunmal absolut keine Aussagekraft wie schön eine künstliche Welt erschaffen werden kann, wenn es Menschen gibt, die daran kollabieren :rolleyes:

in diesem zusammenhang hat es genau so wenig aussagekraft, die realität einer künstlich erschaffenen virtuellen umgebung vorzuziehen.

Und die Aussage, dass man sich eher um seine Kinder kümmern muss, ist auch einfach nur blauäugig. Auch in dieser Debatte wird viel zu eingleisig gedacht :hop:

was soll daran blauäugig sein? wer es als elterlicher vormund seine pflichten gegenüber seinem nachwuchs vernachlässigt und es achtlos in kauf nimmt, dass der sohnemann durch den übermäßigen konsum von neuartigen spielemedien den bezug zur realität verliert, handelt grob fahrlässig. oder was wäre dein vorschlag zur verhütung solcher umstände?
 
AW:

Gasoline am 20.03.2008 16:35 schrieb:
Olsen84 am 20.03.2008 16:27 schrieb:
Kann ich verstehen. Nur hats im Zusammenhang mit "crime" nunmal absolut keine Aussagekraft wie schön eine künstliche Welt erschaffen werden kann, wenn es Menschen gibt, die daran kollabieren :rolleyes:

in diesem zusammenhang hat es genau so wenig aussagekraft, die realität einer künstlich erschaffenen virtuellen umgebung vorzuziehen.

Und die Aussage, dass man sich eher um seine Kinder kümmern muss, ist auch einfach nur blauäugig. Auch in dieser Debatte wird viel zu eingleisig gedacht :hop:

was soll daran blauäugig sein? wer es als elterlicher vormund seine pflichten gegenüber seinem nachwuchs vernachlässigt und es achtlos in kauf nimmt, dass der sohnemann durch den übermäßigen konsum von neuartigen spielemedien den bezug zur realität verliert, handelt grob fahrlässig. oder was wäre dein vorschlag zur verhütung solcher umstände?

Die erste Antwort ist mehr als dämlich. Und genau darum gehts doch bei der Debatte. Wir reden um Gewalt in PC-Spielen und das kann nunmal verhindert werden. Deine Aussage ist unreif.
Und blauäugig heißt, dass man als elterlicher Vormund seinen Kinder n(zwangsläufig) nicht den ganzen Tag hinterher laufen kann. Ich hab doch nichts gegen PC-Spiele. Allerdings darf man sich dann auch nicht beschweren wenn 75% der Deutschen einfach nur noch übergewichtig sind bzw sich die Kids gegenseitig umnieten. Natürlich kann das nicht 1 zu 1 auf Gewaltspiele übertragen werden, aber man kann an dieser Stelle vorbeugen. Seitdem es Handys mit Videofunktion gibt, schauen sich eben Kids der 8. Klasse Hardcorepornos in der Schule an. Gegen Entwicklung ist natürlich nichts einzuwenden, aber sie muss irgendwo kontrollierbar sein.
Von mir aus müsste es überhaupt kein gewalttätiges Spiel mehr geben. Natürlich zocke ich auch Shooter, aber deswegen könnte ich trotzdem darauf verzichten wenn wir damit Kindern eine "süßere" Kindheit beschaffen könnten.
"Muss man halt aufpassen" ist so schwachsinnig wie "alles wegen den Gewaltspielen". Aber das wird immer so bleiben, denn Durchhaltevermögen heißt, einem Holzweg bis zum Ende zu folgen ^^
Die einfachste Lösung wäre, wenn es keine Shooter mehr gäbe. Würd ich glatt zustimmen. Du willst Grafik sehen, dann lass Grafikdemos ablaufen. Eine andere Möglichkeit wäre, wenn man drastischere Strafen auf den Verstoß gegen das Jugendschutzgesetz aussetzen würde. Ein komplettes Verbot muss also nicht der erste Lösungsversuch sein.
 
AW:

Olsen84 am 20.03.2008 16:47 schrieb:
Gasoline am 20.03.2008 16:35 schrieb:
Olsen84 am 20.03.2008 16:27 schrieb:
Kann ich verstehen. Nur hats im Zusammenhang mit "crime" nunmal absolut keine Aussagekraft wie schön eine künstliche Welt erschaffen werden kann, wenn es Menschen gibt, die daran kollabieren :rolleyes:

in diesem zusammenhang hat es genau so wenig aussagekraft, die realität einer künstlich erschaffenen virtuellen umgebung vorzuziehen.

Und die Aussage, dass man sich eher um seine Kinder kümmern muss, ist auch einfach nur blauäugig. Auch in dieser Debatte wird viel zu eingleisig gedacht :hop:

was soll daran blauäugig sein? wer es als elterlicher vormund seine pflichten gegenüber seinem nachwuchs vernachlässigt und es achtlos in kauf nimmt, dass der sohnemann durch den übermäßigen konsum von neuartigen spielemedien den bezug zur realität verliert, handelt grob fahrlässig. oder was wäre dein vorschlag zur verhütung solcher umstände?

Die erste Antwort ist mehr als dämlich. Und genau darum gehts doch bei der Debatte. Wir reden um Gewalt in PC-Spielen und das kann nunmal verhindert werden. Deine Aussage ist unreif.

wo soll meine aussage bitte dämlich bzw. unreif sein? es ging darum, dass es deiner meinung nach keine grafisch hochentwickelten spieletitel geben müsste, es aber dennoch leute gibt, die eben auf diese wiedergabequalität einfach aus eigenem interesse einen gewissen wert legen. da ging's nicht im geringsten um gewalt in pc-spielen.

tut mir also leid, aber in dem fall ist dein beitrag dermaßen inkonsistent und niveaulos... :rolleyes:

Und blauäugig heißt, dass man als elterlicher Vormund seinen Kindern (zwangsläufig) nicht den ganzen Tag hinterher laufen kann.

mag in der ein oder anderen familie leider so sein. aber dann sorgt man entweder für eine entsprechende betreuung oder man schafft sich als elternteil erst gar nicht solche produkte für seine kinder an. die vr-brille samt san andreas auf den gabentisch zu legen und sich irgendwann wundern, warum der nachwuchs einen an der waffel hat, kann's einfach net sein.
 
AW:

Olsen84 am 20.03.2008 16:47 schrieb:
Die erste Antwort ist mehr als dämlich. Und genau darum gehts doch bei der Debatte. Wir reden um Gewalt in PC-Spielen und das kann nunmal verhindert werden. Deine Aussage ist unreif.
Und blauäugig heißt, dass man als elterlicher Vormund seinen Kinder n(zwangsläufig) nicht den ganzen Tag hinterher laufen kann. Ich hab doch nichts gegen PC-Spiele. Allerdings darf man sich dann auch nicht beschweren wenn 75% der Deutschen einfach nur noch übergewichtig sind bzw sich die Kids gegenseitig umnieten. Natürlich kann das nicht 1 zu 1 auf Gewaltspiele übertragen werden, aber man kann an dieser Stelle vorbeugen. Seitdem es Handys mit Videofunktion gibt, schauen sich eben Kids der 8. Klasse Hardcorepornos in der Schule an. Gegen Entwicklung ist natürlich nichts einzuwenden, aber sie muss irgendwo kontrollierbar sein.
Von mir aus müsste es überhaupt kein gewalttätiges Spiel mehr geben. Natürlich zocke ich auch Shooter, aber deswegen könnte ich trotzdem darauf verzichten wenn wir damit Kindern eine "süßere" Kindheit beschaffen könnten.
"Muss man halt aufpassen" ist so schwachsinnig wie "alles wegen den Gewaltspielen". Aber das wird immer so bleiben, denn Durchhaltevermögen heißt, einem Holzweg bis zum Ende zu folgen ^^
Die einfachste Lösung wäre, wenn es keine Shooter mehr gäbe. Würd ich glatt zustimmen. Du willst Grafik sehen, dann lass Grafikdemos ablaufen. Eine andere Möglichkeit wäre, wenn man drastischere Strafen auf den Verstoß gegen das Jugendschutzgesetz aussetzen würde. Ein komplettes Verbot muss also nicht der erste Lösungsversuch sein.

Zu glauben wenn man alle Shooter verbieten würde, es dann keine Gewalt mehr geben würde, ist doch sehr blauäugig. Es ist einfach die Aufgabe der Eltern, darauf zu achten, mit was ihre Kinder ihre Freizeit verbringen. Dazu gehört eben auch sich mit den Sachen zu beschäftigen. Problem heutzutage ist einfach, dass es vielen Eltern völlig egal ist, was ihre Kinder tun. Die hätten es am liebsten, dass der Staat alles regelt und sie sich am besten um gar nichts mehr kümmern müssten. Zu dem gehört einfach mehr Aufklärung der Eltern dazu. Viele kennen sich eben noch nicht mit dem Medium aus, wissen nicht welche Spiele für ihre Kinder geeignet sind. So sieht man dann wie irgendeine Mutter ihrem Kind ein GTA-Spiel kauft, weil es sich das Spiel gerne wünscht. Würden die wissen, um welches Spiel es sich handelt, würden die das sicher nicht kaufen.
Das solche Spiele nicht in Kinderhände gehören, das ist uns ja allen klar. Aber es kann nicht sein, dass alle Erwachsenen - und für die sind diese Spiele nun - darunter zu leiden haben. Es muss da eben eine Lösung gefunden werden, wie man dafür sorgt, dass Kinder nicht an solche Spiele kommen, aber Erwachsene weiterhin uneingeschränkt diese spielen können.
 
AW:

Shadow_Man am 20.03.2008 17:05 schrieb:
Problem heutzutage ist einfach, dass es vielen Eltern völlig egal ist, was ihre Kinder tun. Die hätten es am liebsten, dass der Staat alles regelt und sie sich am besten um gar nichts mehr kümmern müssten. Zu dem gehört einfach mehr Aufklärung der Eltern dazu. Viele kennen sich eben noch nicht mit dem Medium aus, wissen nicht welche Spiele für ihre Kinder geeignet sind.

ich frage mich, ob sich daran was ändern wird, wenn mit der zeit der anteil an eltern steigt, die z.t. bereits einige erfahrungen im bereich videospiele gesammelt haben.
 
AW:

Shadow_Man am 20.03.2008 17:05 schrieb:
Zu glauben wenn man alle Shooter verbieten würde, es dann keine Gewalt mehr geben würde, ist doch sehr blauäugig.

Hauptproblem von solchen Diskussionen. Ich habe nie gesagt, dass es dann keine Gewalt mehr geben würde. Ich habe gesagt, dass man nicht ausschließen kann, dass Gewaltspiele negativ auf Jugendliche einwirken können. Es geht hier eher darum einem Risiko vorzubeugen. Deswegen ist die Gewaltspieldebatte absolut gerechtfertigt und es müssen endlich Regelungen getroffen werden, dass Jugendliche nicht mehr an Gewaltspiele gelangen können. Die einfachste Lösung, und das ist nunmal so, wäre, wenn man Gewaltspiele ganz abschafft. Wenns natürlich auch anders geht, dann gern. Ich sehe davon nur nichts. Das mag sicherlich am Internet liegen, aber auch Praktikanten oder Kassierer(innen), welche keinen Bock auf nichts haben, geben Gewaltspiele an Minderjährige aus. Das kann nicht sein. Da muss es direkt Strafen geben. Aber auch das wird wahrscheinlich nichts bringen im Endeffekt.

Shadow_Man am 20.03.2008 17:05 schrieb:
Es ist einfach die Aufgabe der Eltern, darauf zu achten, mit was ihre Kinder ihre Freizeit verbringen. Dazu gehört eben auch sich mit den Sachen zu beschäftigen. Problem heutzutage ist einfach, dass es vielen Eltern völlig egal ist, was ihre Kinder tun. Die hätten es am liebsten, dass der Staat alles regelt und sie sich am besten um gar nichts mehr kümmern müssten. Zu dem gehört einfach mehr Aufklärung der Eltern dazu. Viele kennen sich eben noch nicht mit dem Medium aus, wissen nicht welche Spiele für ihre Kinder geeignet sind. So sieht man dann wie irgendeine Mutter ihrem Kind ein GTA-Spiel kauft, weil es sich das Spiel gerne wünscht. Würden die wissen, um welches Spiel es sich handelt, würden die das sicher nicht kaufen.
Das solche Spiele nicht in Kinderhände gehören, das ist uns ja allen klar. Aber es kann nicht sein, dass alle Erwachsenen - und für die sind diese Spiele nun - darunter zu leiden haben. Es muss da eben eine Lösung gefunden werden, wie man dafür sorgt, dass Kinder nicht an solche Spiele kommen, aber Erwachsene weiterhin uneingeschränkt diese spielen können.

Da stimme ich dir im Grunde vollkommen zu. Nur ändert sich deine Denkweise spätestens dann, wenn du all diese Maßnahmen umgesetzt hast, ein anderer Schüler deinen Jungen umschießt und später gesagt wird, dass er den ganzen Tag vor Gewaltspielen vorm PC saß. Natürlich war das dann nicht ausschließlich die Schuld des Spiels. Der andere Junge hatte familiäre Probleme, keinen Cent in der Tasche, wurde von den Mitschülern gehänselt und flüchtete sich anschließend in Gewaltspiele. Und genau dann besteht die Möglichkeit, dass ihm die brutalen Bilder zugesetzt haben und er durchgeknallt ist. Und genau darum gehts. Gewaltspiele sind eine Gefahr für Jugendliche. Ob du deiner Erziehung hinterher kommst oder nicht, am Ende kanns dich trotzdem erwischen. Jetzt kann man wieder sagen, dass man auch vor der Straße von einem Auto überfahren werden kann - das stimmt ^^ - aber wenn man nur die Hälfte aller Gefahren behebt, besteht nur noch die Hälfte Gefahr :-D Das ist die einfache Logik.
Ich zocke auch den ganzen Tag CoD und fühle mich blendend :finger:
 
AW:

Gasoline am 20.03.2008 17:01 schrieb:
wo soll meine aussage bitte dämlich bzw. unreif sein? es ging darum, dass es deiner meinung nach keine grafisch hochentwickelten spieletitel geben müsste, es aber dennoch leute gibt, die eben auf diese wiedergabequalität einfach aus eigenem interesse einen gewissen wert legen. da ging's nicht im geringsten um gewalt in pc-spielen.

tut mir also leid, aber in dem fall ist dein beitrag dermaßen inkonsistent und niveaulos... :rolleyes:

Wir sprechen über Gewalt in Spielen. Von mir aus kannst du Grafik satt haben am Rechner. Aber das hat noch lange nichts mit Gewalt zu tun. Wenns dir um die Technik geht kannst du auch ein Grafikdemo ablaufen lassen oder eine Demo spielen, in welcher du ohne Waffe über eine Insel rennst. Auch da kannst du die Grafik bestaunen.

Gasoline am 20.03.2008 17:01 schrieb:
mag in der ein oder anderen familie leider so sein. aber dann sorgt man entweder für eine entsprechende betreuung oder man schafft sich als elternteil erst gar nicht solche produkte für seine kinder an. die vr-brille samt san andreas auf den gabentisch zu legen und sich irgendwann wundern, warum der nachwuchs einen an der waffel hat, kann's einfach net sein.

Stimme ich dir vollkommen zu. Das Beispiel mit der Brille war aus der Luft gegriffen und sollte nicht symbolisieren, das mein Kind mit 5 Jahren San Andreas geschenkt bekommt. Dümmer würde es ja auch nicht gehen. Aber es gibt solche Typen. Und das ist der springende Punkt. Dafür kannst du natürlich nichts - ich auch nichts. Aber es gibt tatsächlich Menschen, die dann nen Knall bekommen und für die ist es einfach nur gefährlich.
 
AW:

Olsen84 am 20.03.2008 17:24 schrieb:
Ob du deiner Erziehung hinterher kommst oder nicht, am Ende kanns dich trotzdem erwischen.

man muss es seitens der eltern durch eine gleichgültige haltung gegenüber den freizeitbeschäftigungen seiner kinder nicht auch noch begünstigen.

Wir sprechen über Gewalt in Spielen. Von mir aus kannst du Grafik satt haben am Rechner. Aber das hat noch lange nichts mit Gewalt zu tun.

fakt ist nur, dass ich in diesem zusammenhang nie bezug auf den gewaltaspekt in spielen genommen habe, sondern mich lediglich auf grafischen realismus bezogen habe. da kannst du mir noch so lange mit der gewalt vor der nase rumfuchteln.

Aber es gibt solche Typen. Und das ist der springende Punkt. Dafür kannst du natürlich nichts - ich auch nichts. Aber es gibt tatsächlich Menschen, die dann nen Knall bekommen und für die ist es einfach nur gefährlich.

und genau da hat die elterliche erziehung versagt. denn dort helfen auch keine strafen mehr gegen die verkäufer, der hersteller wird sich telefonisch auch nicht darüber erkundigen, wie's dem sohnemann geht und die politik steht schon gar nicht vor deiner tür und schaut mal nach dem rechten.
 
AW:

Gasoline am 20.03.2008 17:40 schrieb:
und genau da hat die elterliche erziehung versagt. denn dort helfen auch keine strafen mehr gegen die verkäufer, der hersteller wird sich telefonisch auch nicht darüber erkundigen, wie's dem sohnemann geht und die politik steht schon gar nicht vor deiner tür und schaut mal nach dem rechten.

Und ich habe nirgendwo behauptet, dass die Eltern dann keine Schuld haben. Natürlich haben die dann versagt. Aber was es nicht gibt, kann mich nicht schädigen. Das muss doch sogar dir einleuchten, obwohl du hier standhaft bleiben willst.
Ich habe ja gar nichts gegen diese Spiele. Mir machen sie doch auch Spaß. Aber wenn nichts dagegen unternommen wird, wird es irgendwann aus dem Ruder laufen. Ich kann nun wirklich nichts dafür, dass es Eltern gibt, welche mit der Erziehung überfordert sind. Aber ich muss nicht noch unterstützen.
Spiel weg heißt Risiko weg. Mehr sage ich ja gar nicht. Und damit sollte es jetzt auch mal belassen werden. Immerhin bin ich nicht die Politikerin. Sparen wir uns also unsere Weisheiten :finger:
 
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