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News - Emsdetten: Trittbrettfahrer verbreiten Angst - Änderung des Paragrafen 131 möglich?

AW: News - Emsdetten: Trittbrettfahrer verbreiten Angst - Änderung des Paragrafen 131 möglich?

Stefan1981 am 06.12.2006 17:00 schrieb:
Meine Fresse, ich glaube das Wort sollte eine neue definition bekommen zb. so :

Amok = Politiker die Keine Ahnung von etwas haben aber es dennoch verbieten wollen ohne auf die Realität zu achten !!!!!!


Kann man einen Menschen eigentlich wegen "Nachgewiesener Dummheit" Anzeigen und bestrafen? *lol*


Ich sage nur Armes Deutschland und noch Ärmere Einwohner :-(


12 Millionen Bild-Leser beweisen Deutschlands Dummheit, täglich.
:-$
 
AW: News - Emsdetten: Trittbrettfahrer verbreiten Angst - Änderung des Paragrafen 131 möglich?

Ich kann es nicht mehr hören. Diese ewigen Diskussionen gehen mir dermaßen auf den Sack!!! Unsere Politiker sind zu bescheuert etwas gegen die wahren Misstände in unserer Gesellschaft zu unternehmen und wir Spieler dürfen das dann ausbaden. Ich könnte echt nur noch :-$ !!!!!!!!!!!!!!!!!
 
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Boesor am 06.12.2006 17:26 schrieb:
Man sollte eher Alkohol verbieten, der ist schuld, an vielen Autounfällen, die oft zum Tod führen. Er tötet weitaus mehr Menschen als ein "Killerspiel"!
Ach bekäme ich doch jedes mal nen Euro wenn ich dieses dumme Beispiel lesen muss...
Und was ist daran nun so dumm? :-o
Der Täter eines Amoklaufs kann im Schützenverein sein, aber Schuld sind natürlich die ach so bösen Killergames.
 
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NeCron_86 am 06.12.2006 18:22 schrieb:
Stefan1981 am 06.12.2006 17:00 schrieb:
Meine Fresse, ich glaube das Wort sollte eine neue definition bekommen zb. so :

Amok = Politiker die Keine Ahnung von etwas haben aber es dennoch verbieten wollen ohne auf die Realität zu achten !!!!!!


Kann man einen Menschen eigentlich wegen "Nachgewiesener Dummheit" Anzeigen und bestrafen? *lol*


Ich sage nur Armes Deutschland und noch Ärmere Einwohner :-(


12 Millionen Bild-Leser beweisen Deutschlands Dummheit, täglich.
:-$


Ach was das sind nur 12 Millionen?*confused*
Nach der letzten Forsa-Umfrage waren doch 57% der Deutschen für ein solches Verbot. Demnach müssten knapp 43 Millionen Deutsche die Bild lesen und dem Dummlaber vom "Klohstein" gehör schenken. lol
Das würde wiederum bedeuten, dass jeder zweite Deutsche für ein Verbot von sogannten Killerspielen ist. Also ich persönlich bin dagegen. .-)))
 
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Na klar.Wieviel CS Spieler gibt es denn Weltweit? Sind nicht wenig will ich meinen.Und die anderen "Killerspiele" zähl ich jetzt mal nicht dazu.
Und bei wieviel Jufendlichen und Erwachsenen liegt mind. 1 Ego Shooter daheim? Sicher bei fast jeden.

Ich könnte kotzen wenn ich immer den bezug zu den Killerspielen lese.
Ist ja auch die einfachste Methode dies als Ursache zu nehmen.Vielleicht sollte die sich mal das soziale Umfeld und die verlorengegangen Menschlichen Werte für ein Miteinander genauer anschauen.Dies sind nämlich die Gründe.


Wieviele Unfalltote im Straßenverkehr gibt es denn? Wieviele davon mit Fahrerflucht oder Alkoholeinfluß?

Am besten man verbietet gleich noch Alkohol generell und das Autofahren.
:ugly: :finger2:
 
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Nali_WarCow am 06.12.2006 18:27 schrieb:
Boesor am 06.12.2006 17:26 schrieb:
Man sollte eher Alkohol verbieten, der ist schuld, an vielen Autounfällen, die oft zum Tod führen. Er tötet weitaus mehr Menschen als ein "Killerspiel"!
Ach bekäme ich doch jedes mal nen Euro wenn ich dieses dumme Beispiel lesen muss...
Und was ist daran nun so dumm? :-o
Der Täter eines Amoklaufs kann im Schützenverein sein, aber Schuld sind natürlich die ach so bösen Killergames.

Dumm ist an dem Beispiel gar nix es ist ja schließlich erwiesen welche Schäden z.B. Alkohol und Nikotin in der Gesellschaft anrichten ... ABER ES NERVT WENN MAN ES ZUM ZIGTAUSENSTEN MAL HÖRT !!!!!!!!!!!!!!!!!
Zu mal da eh kein Politiker darauf regieren würde denn es scheint ja schließlich ihre Freizeitbeschäftigung zu sein sich die letzten Hirnzellen weg zu saufen. Anders kann ich mir den Beckstein nicht erklären wahrscheinlich hat schon seine Mutter gesoffen als sie mit ihm schwanger war oder seine Eltern sind Geschwister ... was weiß ich.

Und man würde doch niemals für ein Verbot einer Sache plädieren an der man selbst Spass hat, aber wenn es einen selbst nicht betrifft und man sich dadurch noch einen Imagegewinn verspricht immer her mit den Verboten. Das man dadurch auf lange Zeit einige Millionen Zockerstimmen abschreiben kann beachtet die wohl nicht, der Zocker der noch mal auf die Idee kommt CDU/CSU in den nächsten 20 Jahren zu wählen hat echt Schläge verdient aber mit nem ganz dicken Knüppel.
 
AW: News - Emsdetten: Trittbrettfahrer verbreiten Angst - Änderung des Paragrafen 131 möglich?

Nagut ich habe momentan alle Spiele die ich ahben will. Und hergeben werde ichs ie auch bestimmt nicht, mal davon abgesehen, dass selbst wenn ich ins Gefängnis muss, nicht mehr in die Schule muss für ein jahr. Außerdem wie will der Staat das alles überwachen ? wie viele Gamer gibt es und wieviele Leute wollen die einstellen, um den Consum der Killerspiele zu kontrollieren? Wird ein bisschen reuer aber so lösen die auch noch das Problem mit der arbeitslosigkeit.
Und wie wollen die das machen wenn ich ne lan mache ? Gründung einer Terroristischen Gemeinschaft ?
Mir ist es ehrlich egal, da Amazon weiter verkauft und ich zu jung bin um in den Knast zu wandern und meine Eltern das ausbaden müssten (und selbst wenn dann kann ich sagen wenn cih alt bin: ich habe alles ausprobiert ich war sogar im Knast)

Achja allerdings für ein verbot: Solche Spiele sind an den Amokläufen ja nicht ganz unschuldig sie helfen aber nach....

-----> erst sind die Killerspiele dran, dann die Actionfilme und irgendwann schauen wir nur noch Komödien und Talkshows und spielen Barbies ferien auf dem reiterhof
 
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Hmm. Jetzt muss ich hier doch auch mal ein paar Gedanken loswerden...

Das was der gute Herr Beckstein da wohl vorhat (wenn ich seine Interviews richtig deute) ist ja eigentlich nur, dass der § 131 StGB auf sämtliche Medien, also auch auf Computerspiele ausgeweitet werden soll.

Alles klar soweit.
Das würde dann doch aber eigentlich nur bedeuten, dass Computerspiele genau wie zum Beispiel Filme behandelt werden.

Die Begutachtung dürfte dann ebenfalls bei der BPjM liegen, die jedoch nicht von selbst sondern nur auf Anregung tätig wird. Vorgeschaltet ist wie schon jetzt die USK.
Die BPjM prüft dann, ob das Medium Jugendgefärdend oder sogar dem §131 StGB entsprechend gewaltverherrlichend oder -verharmlosend ist.

Kommt das Spiel auf den sogenannten Index A (wegen Jugendgefährdung), darf es nicht mehr beworben und öffentlich zugänglich gemacht werden. Dies bedeutet zwar höchstwahrscheinlich den wirtschaftlichen Tod des Titels ist jedoch kein "Verbot". Es darf weiterhin verkauft werden aber eben nur noch "unter dem Ladentisch" d.h. an für Jugendliche unzugänglichen Orten. Auch dürfen journalistische Berichte verfasst werden, was allerdings die meisten Zeitschriften wohl nicht wissen. Wie kommt es sonst zu solch fantastischen Wortschöpfungen wie "Wolkenheim 3d"?

Kommt der Titel auf die Liste B liegt nach Einschätzung der BPjM ein Verstoß gegen § 131 StGB vor. Das Spiel dürfte in dem Fall nicht mehr verbreitet (z.B. verkauft) werden. Der Besitz und das Spielen selbst ist in dem Fall jedoch noch immer nicht strafbar. Die einzigen Medien, bei denen schon der Besitz strafbar ist, sind Medien kinderpornografischen Inhalts. (Und das wie Ihr hoffentlich auch meint, vollkommen zurecht!)

OK, soviel zur realität. Dass der feine Herr Beckstein natürlich eigentlich etwas ganz anderes will, nämlich das "Verbot" von "Killerspielen", ist zwar eigentlich klar, mit seiner Gesetzesinitiative wird er das aber wohl nicht schaffen.

Wo wir dann beim "Killerspiel" wären. Also erstens können von der BPjM (Rechtstaat sei Dank!) nur einzelne Titel geprüft werden, nicht aber ein ganzes Genre und zweitens, was bedeutet eigentlich "Killerspiel"?
Ist "Space Invaders" ein Killerspiel? Immerhin schießt man hier mit allem was man hat auf kleine Raumschiffe.
Was ist mit "Age of Empires" und anderen Spielen, in denen ich mich auf diversen Landstrichen ausbreite und alles, zum Beispiel Indianer, was sich mir nicht unterwerfen will niedermetzle?
Na gut, sollte klar sein, worauf ich hinaus will, oder?

OK, dann jetzt nur noch ein letztes Wort zu den Beweggründen des guten Herrn Beckstein. Der Jugendschutz! Feine Sache das. Und wichtig! Sorry Kids, meine Meinung. Es gibt einfach Spiele, die nicht für Kinder geeignet sind. Aber es gibt in Deutschland ein funktionierendes System des Jugendschutzes...
Funktionierend? Naja, nicht ganz. Wir haben (auch ohne populistische Vorstöße bayerischer Politiker) ein wirksames und vernüftiges System von Jugendschutzgesetzen und Instanzen die für die entsprechende Prüfung zuständig sind. Das woran es dann aber hapert seid Ihr liebe Eltern! Was nützt die vernünftigste USK 18-Einstufung, wenn es den Eltern einfach mal egal ist, was Sohnemann in seinem Zimmer macht, solange sie ihre Ruhe haben?

Ach, ein Gedanke noch zum Abschluss... Hat eigentlich schon mal jemand bemerkt, dass auffällig viele jugendliche Amokläufer Mitglieder in Schützenvereinen waren? Hmm, sonderbar oder?
 
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Da sieht man doch, wie nahe sich Deutschland und die USA schon gekommen sind! Die Diskusion über die sog. Killerspiele erinnert mich an das, was mal ein Englischlehrer von mir (gebürtiger Amerikaner) gesagt hat. Er meinte, dass es während des Vietnamkrieges immer wieder Schlägereien in Kneipen gegeben hat, weil sich der Wirt weigerte Alkohol an Soldaten welche noch keine 21 Jahre alt waren auszuschenken. Ein gemütliches Bierchen mit Freunden wurde also bei weitem jugendgefährdender angesehen als ein paar blaue Bohnen von Charly zwischen den eigenen Rippen!
Und wie sieht es in Deutschland 2006 aus? Was daraus gelernt? Selbstverständlich nicht! Den einen oder anderen Ego-Shooter am PC verteufelt man bis aufs letzte aber die selben Politiker sind auf der anderen Seite für Auslandseinsätze der Bundeswehr! Wie ist das zu vereinbaren? Ego-Shooter real Live ist scheinbar nicht gefährlich! Also, spielt ein Soldat, der von mir aus aus Afghanistan zurückkommt so ein Spiel sollte er nach Meinung von einigen Politikern strafrechtlich belangt werden, auf der anderen Seite hat der selbe Soldat möglicherweise noch die Woche zuvor in einem Schußwechsel selbst einen Menschen verletzt oder gar getötet wobei das ja dann ganz ok sein soll??? Meine Herren, bitte schickt mir mal einen Sack voll von Euren Drogen, dann kann ich diese Logik möglicherweise mit einer Überdosis nachvollziehen! Aber mal Tacheles: Holt erst mal unser Jungs und Mädels zurück nach Hause! Ich finde das wäre wirklich wichtiger!
 
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TheKon am 06.12.2006 18:49 schrieb:
Hmm. Jetzt muss ich hier doch auch mal ein paar Gedanken loswerden...

Das was der gute Herr Beckstein da wohl vorhat (wenn ich seine Interviews richtig deute) ist ja eigentlich nur, dass der § 131 StGB auf sämtliche Medien, also auch auf Computerspiele ausgeweitet werden soll.

Alles klar soweit.
Das würde dann doch aber eigentlich nur bedeuten, dass Computerspiele genau wie zum Beispiel Filme behandelt werden.

Die Begutachtung dürfte dann ebenfalls bei der BPjM liegen, die jedoch nicht von selbst sondern nur auf Anregung tätig wird. Vorgeschaltet ist wie schon jetzt die USK.
Die BPjM prüft dann, ob das Medium Jugendgefärdend oder sogar dem §131 StGB entsprechend gewaltverherrlichend oder -verharmlosend ist.

Kommt das Spiel auf den sogenannten Index A (wegen Jugendgefährdung), darf es nicht mehr beworben und öffentlich zugänglich gemacht werden. Dies bedeutet zwar höchstwahrscheinlich den wirtschaftlichen Tod des Titels ist jedoch kein "Verbot". Es darf weiterhin verkauft werden aber eben nur noch "unter dem Ladentisch" d.h. an für Jugendliche unzugänglichen Orten. Auch dürfen journalistische Berichte verfasst werden, was allerdings die meisten Zeitschriften wohl nicht wissen. Wie kommt es sonst zu solch fantastischen Wortschöpfungen wie "Wolkenheim 3d"?

Kommt der Titel auf die Liste B liegt nach Einschätzung der BPjM ein Verstoß gegen § 131 StGB vor. Das Spiel dürfte in dem Fall nicht mehr verbreitet (z.B. verkauft) werden. Der Besitz und das Spielen selbst ist in dem Fall jedoch noch immer nicht strafbar. Die einzigen Medien, bei denen schon der Besitz strafbar ist, sind Medien kinderpornografischen Inhalts. (Und das wie Ihr hoffentlich auch meint, vollkommen zurecht!)

OK, soviel zur realität. Dass der feine Herr Beckstein natürlich eigentlich etwas ganz anderes will, nämlich das "Verbot" von "Killerspielen", ist zwar eigentlich klar, mit seiner Gesetzesinitiative wird er das aber wohl nicht schaffen.

Wo wir dann beim "Killerspiel" wären. Also erstens können von der BPjM (Rechtstaat sei Dank!) nur einzelne Titel geprüft werden, nicht aber ein ganzes Genre und zweitens, was bedeutet eigentlich "Killerspiel"?
Ist "Space Invaders" ein Killerspiel? Immerhin schießt man hier mit allem was man hat auf kleine Raumschiffe.
Was ist mit "Age of Empires" und anderen Spielen, in denen ich mich auf diversen Landstrichen ausbreite und alles, zum Beispiel Indianer, was sich mir nicht unterwerfen will niedermetzle?
Na gut, sollte klar sein, worauf ich hinaus will, oder?

OK, dann jetzt nur noch ein letztes Wort zu den Beweggründen des guten Herrn Beckstein. Der Jugendschutz! Feine Sache das. Und wichtig! Sorry Kids, meine Meinung. Es gibt einfach Spiele, die nicht für Kinder geeignet sind. Aber es gibt in Deutschland ein funktionierendes System des Jugendschutzes...
Funktionierend? Naja, nicht ganz. Wir haben (auch ohne populistische Vorstöße bayerischer Politiker) ein wirksames und vernüftiges System von Jugendschutzgesetzen und Instanzen die für die entsprechende Prüfung zuständig sind. Das woran es dann aber hapert seid Ihr liebe Eltern! Was nützt die vernünftigste USK 18-Einstufung, wenn es den Eltern einfach mal egal ist, was Sohnemann in seinem Zimmer macht, solange sie ihre Ruhe haben?

Ach, ein Gedanke noch zum Abschluss... Hat eigentlich schon mal jemand bemerkt, dass auffällig viele jugendliche Amokläufer Mitglieder in Schützenvereinen waren? Hmm, sonderbar oder?
Einige - oder von mir aus auch ein Großteil der Eltern , ----- hätte es heißen müssen.
Nicht alle.
Ich habe selber 3 Kinder ( 19 , 10 , 2) und wir wissen sehr genau was sich auf der Festplatte ihrer PC s befindet.
Ansonsten :top:
 
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majodomo am 06.12.2006 19:10 schrieb:
Einige - oder von mir aus auch ein Großteil der Eltern , ----- hätte es heißen müssen.
Nicht alle.
Ich habe selber 3 Kinder ( 19 , 10 , 2) und wir wissen sehr genau was sich auf der Festplatte ihrer PC s befindet.
Ansonsten :top:

Ja nee, schon klar! Da hab ich ein kleines Bisschen über die Stränge geschlagen. Neige halt auch manchmal zu Verallgemeinerungen. Nix für ungut! :finger:
 
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TheKon am 06.12.2006 18:49 schrieb:
Hmm. Jetzt muss ich hier doch auch mal ein paar Gedanken loswerden...

Das was der gute Herr Beckstein da wohl vorhat (wenn ich seine Interviews richtig deute) ist ja eigentlich nur, dass der § 131 StGB auf sämtliche Medien, also auch auf Computerspiele ausgeweitet werden soll.

Alles klar soweit.
Das würde dann doch aber eigentlich nur bedeuten, dass Computerspiele genau wie zum Beispiel Filme behandelt werden.

Kommt der Titel auf die Liste B liegt nach Einschätzung der BPjM ein Verstoß gegen § 131 StGB vor. Das Spiel dürfte in dem Fall nicht mehr verbreitet (z.B. verkauft) werden. Der Besitz und das Spielen selbst ist in dem Fall jedoch noch immer nicht strafbar. Die einzigen Medien, bei denen schon der Besitz strafbar ist, sind Medien kinderpornografischen Inhalts. (Und das wie Ihr hoffentlich auch meint, vollkommen zurecht!)

OK, soviel zur realität. Dass der feine Herr Beckstein natürlich eigentlich etwas ganz anderes will, nämlich das "Verbot" von "Killerspielen", ist zwar eigentlich klar, mit seiner Gesetzesinitiative wird er das aber wohl nicht schaffen.

Die Einschätzung ist völlig korrekt.

§131 verbietet nicht den Besitz sondern nur die Abgabe dieser Medien an Minderjährige sowie öffentliche Aktionen (Werbung) durch die ein Minderjähriger damit in Kontakt kommt oder Kenntnis von der Existenz erlangt. Für Erwachsene ist der Besitz und auch der Erwerb erlaubt solange das Spiel so verwahrt wird das es die Öffentlichkeit nicht sieht. Also nicht die Verpackung ins Fenster stellen. In Absatz 4 wird sogar die Überlassung durch den Erziehungsberechtigten erlaubt sofern es nicht grob fahrlässig ist, d.h. wenn der Sohn das Spiel vom Papi kriegt und dann Amok läuft ist der Vater dran ansonsten ist das kein Problem.
 
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TheKon am 06.12.2006 18:49 schrieb:
Ach, ein Gedanke noch zum Abschluss... Hat eigentlich schon mal jemand bemerkt, dass auffällig viele jugendliche Amokläufer Mitglieder in Schützenvereinen waren? Hmm, sonderbar oder?
Wieviel denn ganau? Mir fällt nur einer ein.
 
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Selbst wenn die solche Spiele verbieten sollen: Tauschebörsen wird es immer noch geben und Server in Nachbarländern sowieso... Freiheitsstrafen auf Tauschbörsler haben bis jetzt auch nur die wenigsten vom Sharen abgeschreckt...
 
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Schisshase am 06.12.2006 19:26 schrieb:
TheKon am 06.12.2006 18:49 schrieb:
Ach, ein Gedanke noch zum Abschluss... Hat eigentlich schon mal jemand bemerkt, dass auffällig viele jugendliche Amokläufer Mitglieder in Schützenvereinen waren? Hmm, sonderbar oder?
Wieviel denn ganau? Mir fällt nur einer ein.

Gab doch auch nur 2 "richtige" Amokläufer oder? Das wären dann 50 %...
 
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Wenn die medien und die politiker nicht so ein rummel um den amoklauf gemacht hätten, wären andere schüler auch nicht auf die idee gekommen, sich und womöglich andere umzubringen. natürlich sind die amokläufer für sich selbst verantwortlich, aber wenn ich porbleme mit der welt und so hätte, würde ich nicht ohne die medien auf so eine idee kommen.
 
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AgeLer am 06.12.2006 19:48 schrieb:
Wenn die medien und die politiker nicht so ein rummel um den amoklauf gemacht hätten, wären andere schüler auch nicht auf die idee gekommen, sich und womöglich andere umzubringen. natürlich sind die amokläufer für sich selbst verantwortlich, aber wenn ich porbleme mit der welt und so hätte, würde ich nicht ohne die medien auf so eine idee kommen.

Jep, mein reden. Wäre diese scheiß Newsgeilheit einiger einschlägig bekannter Schundblätter mit 4 Buchstaben nicht, dann würde es Deutschland schon viel besser gehen ! Obwohl jeder weiß und jeder sagt das die BILD nur Lügenmärchen erzählt, wird sie trotzdem gekauft :confused:
Und dann noch diese Fernsehwerbung von der Bild, looooool
stellen sich als seriös hin und zeigen so Bilder von Martin Luther von wegen Stimme erheben und so ein Quark. Wenn sie sich mal dran halten würden :finger2:
 
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ich bin auch für ein killerspielverbot!!
allerdings nur im freistaat bayern.
aber dann solln´se auch ne mauer um bayern legen die der höhe des geistigen horizonts ihrer politiker entspricht damit diese nicht verdorben wird.
also eine reihe backsteine sollte reichen. :finger:
 
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tavrosffm am 06.12.2006 20:22 schrieb:
allerdings nur im freistaat bayern...
. :finger:

lol. also mich würde das in Niedersachsen betreffen, aber wenn ich ehrlich bin ist es mir wurscht da ich kaum ego shooter spiele sondern eher echtzeitstrategie wie DOW oder Rollenspiele wie GW (sehr, sehr blutig^^) bevorzuge
 
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Shd0wR4v3n am 06.12.2006 19:34 schrieb:
Schisshase am 06.12.2006 19:26 schrieb:
TheKon am 06.12.2006 18:49 schrieb:
Ach, ein Gedanke noch zum Abschluss... Hat eigentlich schon mal jemand bemerkt, dass auffällig viele jugendliche Amokläufer Mitglieder in Schützenvereinen waren? Hmm, sonderbar oder?
Wieviel denn ganau? Mir fällt nur einer ein.

Gab doch auch nur 2 "richtige" Amokläufer oder? Das wären dann 50 %...

Sorry! Hatte gedacht, dass Sebastian B. auch im Schützenverein war. Aber nein, der hat nur Gotcha im Wald gespielt.
Na dann können wir ja alle aufatmen.
Hätte aber trotzdem gerne mal einen Vergleich in Prozent, wie viele "Killerspiel-Spieler" Amokläufer werden und wieviele Mitglieder in Schützenvereinen oder sonstigen privaten "Wehrsportgruppen" (Kann man das so sagen?)
 
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