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News - Emsdetten: Gutachten zur Rechtmäßigkeit eines "Killerspiel"-Verbotes

AW: News - Emsdetten: Gutachten zur Rechtmäßigkeit eines "Killerspiel"-Verbotes

The_Sisko am 25.11.2006 10:29 schrieb:
Dazu fällt mir nur diese Text ins Gedächtnis welchen ich vor ein paar Tagen im I-Net gelesen habe:

Nachdem die Diskussion um Computerspiele mal wieder entbrannt ist, kommt nun eine neue erschreckende Erkenntnis:

Brot ist gefährlich !!

Wissenschaftliche Untersuchungen haben folgende unglaubliche Entdeckungen zum Thema Brot gemacht:

1. Mehr als 98 Prozent aller verurteilten Verbrecher sind Brotesser.

2. Die Hälfte aller Kinder, die in einem Haushalt mit Brot aufwachsen schneiden bei Intelligenztests unter dem Durchschnitt ab.

3. Im 18. Jahrhundert, als jedes Brot noch zu Hause gebacken wurde, war die allgemeine Lebenserwartung höchstens 50 Jahre. Plötzlicher Kindstod, Tod bei Geburt, Typhus, Gelbfieber und Grippe waren unverhältnismässig weit verbreitet.

4. Mehr als 90 Prozent aller Verbrechen wurden innerhalb 24 Stunden nachdem Brot konsumiert wurde begangen.

5. Brot wird aus einer Substanz mit Namen "Teig" hergestellt. Es ist bewiesen, daß ein Pfund Teig eine Maus töten kann. Der durchschnittliche Amerikaner isst diese Menge jeden Monat!

6. Primitive Völker, die kein Brot kennen, kennen auch keinen Krebs, Alzheimer, Parkinson oder Osteoporose.

7. Brot wird als abhängig machend eingestuft. Versuchspersonen, die nur Wasser gefüttert wurden, bettelten nach schon zwei Tagen nach Brot.

8. Brot kann als Einstiegsdroge gesehen werden. Die meisten Konsumenten nehmen es mit anderen Substanzen, wie Butter, Marmelade und sogar kaltem Aufschnitt zu sich.

9. Neugeborene Menschen brechen von Brot.

10. Die meisten Brotkonsumenten können nicht mehr unterscheiden zwischen echten wissentschaftlich fundierten Erhebungen und dämlichem statistischem Mumpitz.

Deshalb fordern wir:

1. Kein Brotverkauf an Minderjährige.

2. Eine deutschlandweite Kampagne "Sag nein zu Toast!" mit Werbespots und Aufklärungsplakaten.

3. Eine 300% Steuer auf Brot um die verheerenden Auswirkungen des Brotkonsumes zahlen zu können.

4. Es dürfen bei der Bewerbung von Brot keine Menschen, Tiere oder nette Farben gezeigt werden, die das Brot in einem ungefährlichen Licht erscheinen lassen könnten.

5. Die Etablierung von "Brotfreien Zonen" um Schulen.




:finger: :-D :-D :-D :-D Lach mich schlapp!!!!!!!!!!!!!!geil geil geil dreimal geil.
So einfach ist es etwas zu einer gefahr für die Menschheit zu machen. echt lächerlich die ganze schiesse da wegen emstetten.Selbst wenn er nur Atari Pac man gespielt hätte Wär das jetzt aufem index.

Warum les ich nix im zusammenhang mit irgendwelchen Gewalt verherlichenden Filmen????Weil sie im Fernsehn kommen-dem massen verdummungs medium nummer eins.Die wollen uns nur vom rechner weg kriegen weil sie keine werbung in so einem umfang dir um die ohren hauen könne wie in der glotze.
Ein Mensch der nicht konsumiert,wird in unsere Gesellschaft als asozial dargestellt. Die maschinerie muss laufen- KAufen kaufen kaufen.

Aber wenn du jetzt als 18 jähriger nicht mehr wie früher 2-4 std am tag vor der glotze sitzt-sondern 4-8std täglich vor dem rechner-entgehen dir rund 200 werbespotz-und das merken die so langsam-und die Politiker-grad der herr stoiber hat doch eh nix im Hirn also irgendwas muss er ja mal sagen das die öffentlichkeit ihn wahrnimmt-und wenn der keine Geisel der industrie is wer dann??????? :confused:
 
AW: News - Emsdetten: Gutachten zur Rechtmäßigkeit eines "Killerspiel"-Verbotes

quertreiber am 25.11.2006 10:29 schrieb:
Außerdem kann ich nicht so ganz die Verbindung herstellen - zwischen der realen Welt und der virtuellen, wo es dann zu solchen kranken Reaktionen in der Realität führen könnte.

Wäre unsere Gesellschaft "gesund" - würden solche Auswüchse wie in Emsdetten oder Erfurt wohl nicht statt finden.

Ein Verbot von Computer Spielen wird die Situation in der Gesellschaft, die zu den o. g. Ereignissen führten, wohl kaum verändern.

Nuja, die Verbindung ist, dass die virtuellen Welten von Menschen der realen Welt geschaffen werden und das es offenbar Spielemacher gibt, die ein Bedürfnis haben Gewalt derartig zu inszenieren. Die Gesellschaft produziert diese Medienprodukte und die Idee durch deren Verbot die gesellschaftlichen Ursachen zu eliminieren ist natürlich schlichtweg Blödsinn. Zumal es hier um maximal eine handvoll sehr krasser Ereignisse geht, die sehr viele verschiedene Ursachen haben.

Da sieht man, wie nervös die Politiker sind, dass sie ihre demokratische Legitimation verlieren könnten, sie klammern sich an solche Ereignisse um zu zeigen, dass sie noch die Hosen anhaben. Denn eigentlich könnte sich die Gameindustrie ja selbst Zensur verordnen, das wäre sicher wesentlich wirksamer.

Letztendlich gibt es die Verbotsdiskussion bei neuen Medien immer mal wieder (das war bei Rockmusik so, Fernsehen, Filmen) und ich bin einfach dafür, dass wir alle demokratischen Mittel ausschöpfen um ein pauschales, unreflektiertes Verbot zu verhindern. Dass Kinder diese Spiele nicht in die Hände kriegen dürfen ist ja wohl Konsens. Ich selbst bin Verkäufer für Lotto und Tabakwaren und da ist der Verkauf an <16 bzw. <18 auch verboten und wir halten uns dran und ich finde das auch richtig. Aber Erwachsene müssen einfach eigenverantwortlich sein und aus freiem Willen allzu gewaltverherrlichende Spiele gar nicht erst kaufen. Denn wenn's keinen Profit bringt, wird's auch nicht mehr produziert. Aber wenn sie unbedingt wollen, dann müssen sie auch können
 
AW: News - Emsdetten: Gutachten zur Rechtmäßigkeit eines "Killerspiel"-Verbotes

ToHappyX am 25.11.2006 08:01 schrieb:
Guten Tag,
also meine wenigkeit studiert z. Z. auch Jura und ich hab mir mal den "Bericht" zur möglichen Erlassung eines Verbots von sogennanten "Killerspielen" des wissentschaftlichen Dienst durchgelesen und mit meinen vielleicht noch nicht so weitreichenden Kompetenz der Rechtswissenschaften durchgearbeitet (4.Semester).

Zunächst ist einmal anzumerken, dass der "Wissenschaftliche Dienst des Bundestags"; hier Michael G. und Carmen S. weder Dr. noch Prof. der Rechtswissenschaften sind und gerade darauf stützt sich der Bundestag in seinen Möglichkeiten zum Erlass eines Verbotsgesetzes(schon sehr fragwürdig). [Hat der Bund keine Dr. oder Prof. die sich mit soetwas wichtigem wie dem Jugendschutz befassen???]

Desweiteren habe ich bei der Durcharbeitung des Gutachtens einige fragwürdige Passagen anzumerken:

1. Die Legaldefinition des Wortes "KILLERSPIEL" enthält in sich schon einige
fragwürdige Ausdrücke " das töten von Menschen in einer FIKTIVEN Spielewelt als Bestandteil ... des Erfolgs des Spieler"?

Damit währe jedes Spiel der neueren Spielegeneration erfasst, in der du auf einen (pixiel)Menschen schießst um an dein vermeintliches Spielziel zu gelangen. Das heißt nicht nur CS sondern auch Call of Duty, Splinter Cell und andere Spiele in denen man (digitale) Menschen aus dem Weg räumen muß um seine Mission zu erfüllen. Das dies auch jede Art von Kriegssimulation erfasst, welche aus der Ego-perspekive gespielt wird ist bis jetzt noch in keinem Nachrichtenbericht aufgetaucht oder habt ihr z.B. bei Hart aber Fair Call of Duty oder ähnliches im Bericht gesehen????

Natürlich müßste ein Gesetz für das Verbot von solchen Spielen auch grundgesetzlichen Maßstäben genügen, hier haben die Autoren doch weit mehr als ein paar Augen zugedrückt um dem Bund eine Regelungskompetenz zuzusprechen. Werde mich nun etwas kürzer fassen:

2. Die elterliche Sorge(Sorgfaltspflicht der Eltern)
Die Verfasser des Berichts sprechen den Eltern das Können und die Möglichkeit ab ihre Kinder und Jugendlichen zu Beaufsichtigen und ihnen gegebenfalls dafür zu sorgen für sie nicht geeignete Spiele nicht zu besitzen.
Sprich Eltern könnte nich zugemutet werden auch mal auf den PC ihres Kindes zu schauen um Spiele zu entdecken die für sie nicht geeignet sind.
Inkompetente Eltern + bessere Möglichkeiten der Jugendlichen an gewaltverherlichende Spiele zu kommen = Kompetenz des Bundes zur Regelung des Spieleangebots.

3. Die Verfasser gehen davon aus dass es keines wissenschaftlichen Gutachtens bedarf um den Bezug zwischen Gewaltbereitschaft von Kindern und Jugendlichen und Killerspielen herzustellen, jedoch sollte die Bundesregierung ein oder zwei parat haben um ihere Kompetenz zu stützen.

4. Die Verfasser fordern zum Jugenschutz eine Kontrolle aller möglichen Internetseiten welche "Killerspiel" anbieten bzw. den Zugang zu solchen ermöglichen, verboten werden müßte. ( sehr realistisch, wer kontroliert das Internet???)

5. Die Verfasser halten die USK für inkompeten bzw. die Regelungen welche die USK erlässt für unzureichend. Spielehersteller könnten auch ohne USK-Siegel Spiele(die erst ab 18J. verkauft werden durfen) veröffentlichen und somit die Indizierung vermeiden. Die Frage ist aber, wenn ich bereits Volljährig bin und somit auch Indizierte Spiele unter der Ladentheke kaufen kann, warum ist dann ein Herstellungs- und Einfuhrverbot wirksamer als die USK???. Nur als Anmerkung alle Amokläufer (Erfurt/Emsdetten) waren bereits über 18J alt. Ihnen das spielen von solchen "Killer" Spiele zu verbieten wäre also garnicht möglich gewesen!!!

6. Und zuletzt müßte der Gesetzgeber klar definieren was unter den Begriff "Killerspiel" fallen würde??? Das bloße töten von Computergegnern kann damit ja nicht gemeint sein, ansonsten währe schon Supermario ein Verbrechen.

Ich glaube einfach dass ein Verbot ins leere laufen würde und die Abschaffung der USK keinen Sinn hätte. Es müsste etwas an der Ladentheke und in den Kinderzimmern dieser Nation getan werden, Eltern die ihre Kinder vor den Computer setzen damit sie RUHE haben und nicht wissen was ihr Kind spielt sind selbst dafür verantwortlich ob eine Schädigung durch Spiele entsteht, Ladenbesitzer die USK 16 an 12J verkaufen müssen sich auch diesen Schuh der Verantworlichkeit anziehen und gegebenfalls mit schweren Konsequenzen rechnen.

Jedoch möchte ich hier mal 1 anregen, selbst wenn wir davon ausgehen das Computerspiele "GEFAHR" für Jugendliche darstellen und damit im schlimmsten Fall Menschenleben kosten, wieviele Menschen sterben bei Amokläufen??? 10, 20, 100 jedes Jahr??? Ich glaube zwar nicht ganz so viele, aber was ist mit den Menschen die jedes Jahr an TABAKK sterben hier gehen die Zahlen nicht bei 10 oder 20 los; hier heißt es 10000 bzw. 100000.
Ich würde mir wünschen das die Tabakindustrie mal mit so einer Gesetzesiniziative konfrontiert würde.

p.s. Bin auch raucher!!!


Letztes jahr sind nur in Deutschland 140000 Menschen am Tabak Genus(LOL) vereckt. Aber die Gesundheits reform will noch mehr geld von uns?????????????????Das beispiel Tabak zeigt am besten das selbst unser STAAT eine Geisel der INDUSTRIE ist. Würden die nicht so horende Einahmen damit machen würde es schon längst verboten sein, dann sollen sie bitte die Kranken kassen aus diesen einahmen finazieren und nicht wir.

Wo bleibt unsere revolution????Ist es nicht schon längst unsere Pflicht was zu ändern? Together the Antz Conguer the Elephant."Zusammen"
:pissed:
 
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In meinen Augen ist Deutschland doch schon lang keine Demokratie mehr, Oligarchie trifft's da schon eher. Die Politiker sind doch nur noch auf ihren eigenen Vorteil aus. Das Volk, und dessen Probleme, Ängste, und Sorgen, schert die in Berlin doch einen feuchten Dreck.

Diesen Punkt (--> Ehernes Gesetz der Oligarchie) haben wir doch schon lang überschritten. Einfach mal überlegen, wie oft schon die Pensionen und Diäten der Politiker nach oben "korrigiert" wurden, während Rentner eine Nullrunde fahren "durften". Oder dass die Legislaturperiode auf 5 Jahre angehoben werden soll, aber dem normalen Bürger der Kündigungsschutz genommen werden soll.

Das ganze Affentheater was grade läuft, ist doch nur ein weiterer Beweis für meine Behauptung. Es interessiert die Politiker einen Dreck wie die Sache wirklich aussieht, hauptsache blinder Aktionismus um ja die Gunst der bekannten Stammwähler zu behalten.

In meinen Augen wird's es langsam wirklich Zeit dass es mal richtig kracht. Schwarz-Rot treibt Deutschland ja echt mit Vorsatz in den Untergang. :ugly: Immer wird Deutschen fehlender Patriotismus vorgeworfen. Ja, das merk ich auch. Dass so eine Missregierung so lange akzeptiert wird, und zugelassen wird dass unser Vaterland so zu Grunde gerichtet wird von inkompetenten Hohlköpfen. :ugly:
 
AW: News - Emsdetten: Gutachten zur Rechtmäßigkeit eines "Killerspiel"-Verbotes


Sehr viele Posts hier sind sehr sachlich und gut durchdacht sowie gut rüber gebracht worden. Danke dafür.

Das Problem ist leider das dies hier kein Verantwortlicher lesen wird ge-
schweige denn weiterleiten wird oder sogar dazu benutzt eine vernünftige Grundlage, der völlig überflüssigen Diskussion, für ein weiteres Vorgehen
zu Grunde legt. Nein, es interessiert nicht "da oben".

Aber schuld allein haben die Politiker mit ihrer Unwissenheit nicht.
Auch haben die "Medien" wie die BILD (oh man sowas Medien zu nennen)
schuld, die mit ihrer Unwissenheit und Falsch-Recherche eine sehr breite
Masse des noch unwissenderen Volkes erreicht.
Und dies machen sich die Politiker zu nutze eine einfache, schnelle und völlig falsche Entscheidung treffen zu wollen. Aber dann noch "Leute" an dieses Thema ranlassen die augenscheinlich weder wirklich richtig Ahnung noch wirklich Interesse zeigen auch mal die Seite der Gamer genauer zu betrachten, zeugt von überschneller Reaktion und Publicity vieler dummer Politiker aus irgendwelchen Hinterhof-Staaten und Städten...

Nicht mehr lange,
Deutschland ist auf dem besten Wege vor die Hunde zu gehen...
Irgendwann gibt es einen gewaltigen Knall
oder das Volk sieht endlich mal ein das es so nicht weitergehen kann !

So far ...
S.R.
 
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Ra-Tiel am 25.11.2006 12:00 schrieb:
In meinen Augen ist Deutschland doch schon lang keine Demokratie mehr, Oligarchie trifft's da schon eher. Die Politiker sind doch nur noch auf ihren eigenen Vorteil aus. Das Volk, und dessen Probleme, Ängste, und Sorgen, schert die in Berlin doch einen feuchten Dreck.

Diesen Punkt (--> Ehernes Gesetz der Oligarchie) haben wir doch schon lang überschritten. Einfach mal überlegen, wie oft schon die Pensionen und Diäten der Politiker nach oben "korrigiert" wurden, während Rentner eine Nullrunde fahren "durften". Oder dass die Legislaturperiode auf 5 Jahre angehoben werden soll, aber dem normalen Bürger der Kündigungsschutz genommen werden soll.

Das ganze Affentheater was grade läuft, ist doch nur ein weiterer Beweis für meine Behauptung. Es interessiert die Politiker einen Dreck wie die Sache wirklich aussieht, hauptsache blinder Aktionismus um ja die Gunst der bekannten Stammwähler zu behalten.

In meinen Augen wird's es langsam wirklich Zeit dass es mal richtig kracht. Schwarz-Rot treibt Deutschland ja echt mit Vorsatz in den Untergang. :ugly: Immer wird Deutschen fehlender Patriotismus vorgeworfen. Ja, das merk ich auch. Dass so eine Missregierung so lange akzeptiert wird, und zugelassen wird dass unser Vaterland so zu Grunde gerichtet wird von inkompetenten Hohlköpfen. :ugly:

grundsätzlich stimme ich dir zu. meine befürchtung ist auch, dass diese politische frustriertheit die lager der rechten und linken immer mehr stärkt. nichts ist gefährlicher als zwei starke lager voller extremer (siehe auch weimarer republik).
die andere seite ist die, dass in der linken auch viele gemäßigte sind und sich auf rechter seite gott sei dank viele inkompetente und beschränkte leute tummeln (was aber keine herunterspielung der gefahr von der seite sein soll)
 
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Stellt euch mal vor, die Produktion und der Vertrieb von [ :-$ ] Killerspielen [/ :-$ ] in Deutschland würde wirklich verboten! Ich sag nur: Crysis ;-(
 
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Wenn derartiges wirklich passiert.. überleg mal wieviele Menschen aus den verschiedensten Schichten und Altersklassen derartige Spiele zocken;)

Ein großer Teil davon ist wahlberechtigt und wenn die dann der Meinung sind das sie diesen Zustand(Diktatur käme mir da in den Sinn) nicht tolerieren "wollen" so haben sie bei der nächsten Regierungswahl die Möglichkeit das zu ändern.

Wenn ich nur mal in meinem deutschen Bekanntenkreis suche wieviele Spitzenkräfte sich da befinden für welche es ein Klacks wäre eine dementsprechende neue Partei mit entsprechenden Programm zu Gründen habe ich keine Sorge das es ein derartiges Gesetz lange geben wird
:finger:

Alte Parteien werden nahezu verschwinden und Deutschland wird mal ordentlich umgekrempelt was schon lange dringend nötig ist.
 
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Also ich sage nur so viel.

Das "Blut muss relastisch aus den Körper fliessen"
Es muss nicht zwingend sein dass die Schädeldecke aufklappt und das Hirn zum vorschein kommt oder sowas.

Computerspiele sind für mich "Spielfilme" zum selberdrehen und nicht das üben vom töten unschuldiger.

Der Typ der die den Terror gemacht hat wollte aufmerksamkeit. Man kann es erkennen an dem Video was online ist wo er auf englisch spricht. Was für mich der erste hinweis ist dass er auch möchte dass es in Amerika berühmt wird. Das Video hat sehr viele ähnlichkeiten wie das Video vom Collumien Massaker.

Ich denke ein Spiel kann nie von alleine einen Menschen dazu bringen andere zu töten.

Der Typ hatte Probleme zuhause und/oder in der Schule.
Vielleicht hat er auch Kokain oder Speed genommen schlimmsten falls vielleicht sogar Pilze die zu wahnvorstellungen oder paranoia geführt haben.
Zudem finden sich bestimmt Bücher über Illuminaten oder sonstigen Verschwörungen bei ihn.

Ich gehe auf die Strasse um zu demonstrieren. Ich spiele Computerspiele sehr gerne ich habe es gerne wenn es realistisch wirkt und hatte auch noch nicht den gedanken auf meiner Arbeit alle zu töten.

Deutschland ist in der beziehung einfach nur schwach.
Hohe MWST, hohe Kippenpreise, keine arbeit
und jetzt wollen die auch noch das Spielen verbieten....

genug ist genug sobald dass durch ist dass diese Spiele noch weiter Zensiert oder gar Verboten werden bin ich in Berlin und demonstriere.

Wir Spieler können doch nichts dafür dass die Eltern nicht auf Ihre Kinder achten können. Ich bin 23 Jahre alt und meiner Meinung nach können Sie sonst eine Zensur ab 21 rausbringen anstatt uns allen Spass zu nehmen.
 
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http://zensiert.us/index.php?itemid=651
 
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Das sollte man mit Sponsorgeldern ins Fernsehen geben :-)
 
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Meiner Meinung nach sollten in der Tat viele Spiele, die frei ab 18 oder sogar schon ab 16 auf den Index gesetzt werden.
Es wäre dann ja nicht so, dass sie für "interessierte" Spieler unerreichbar wären, lediglich wäre gesichert, dass zuvor eine eingehende Auseinandersetzung mit den Inhalten des Spiels stattgefunden hat, was besonders für Eltern minderjähriger Kinder, die ein solches Spiel auf dem Weihnachstwunschzettel ihres Sprösslings finden, durchaus hilfreich wäre.
Und mal ehrlich:
Spiele wie Far Cry, Half-Life und co (wobei ich Spiele, wie "Backjarde Wrestling" gar nicht zu nennen brauche) sind in der Tat nicht wirklich eine kutlurelle Bereicherung.
Wenn man sich abreagieren will, ist Sport sicherlich mindestens genauso gut geeignet, wenn man "mit anderen kommunizieren will" kann man auch ein Brettspiel spielen.
Ich habe durchaus auch viele Ego-Shooter gespielt, doch rückblickend muss ich sagen, dass es keinerlei Erfahrungen gibt, die man aus solchen Spielen mitnehmen könnte - im Gegensatz vielleicht zu Adventures oder ähnlichem, wo soetwas wie Kombinationsgeist gefragt ist.

Meine Meinung also: Ein totales Verbot solcher Spiele halte ich für ungerechtfertigt, der Tatsache, dass wesentlich mehr Spiele auf den Index gehören, kann ich mich aber nicht verschließen.
 
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Fuscher am 25.11.2006 17:33 schrieb:
Meiner Meinung nach sollten in der Tat viele Spiele, die frei ab 18 oder sogar schon ab 16 auf den Index gesetzt werden.
Es wäre dann ja nicht so, dass sie für "interessierte" Spieler unerreichbar wären, lediglich wäre gesichert, dass zuvor eine eingehende

Meine Meinung also: Ein totales Verbot solcher Spiele halte ich für ungerechtfertigt, der Tatsache, dass wesentlich mehr Spiele auf den Index gehören, kann ich mich aber nicht verschließen.

Diese Aussagen bergen einen Wiederspruch in sich.
Verbieten oder nicht verbieten?
Nun, sicherlich wären "killerspiele" nur noch online, zB.Us-Versionen verfügbar, und Spielekonsolen nutzende Minderjährige geschützt.
Und sicherlich wäre dies ein positives ergebnis, nur hat es wenig mit Amokläufern zu tun. Es ist nicht klar, ob Amokläufer bereits als 9 jährige auf einer Konsole "gekillt" haben, eigendlich ist es eher unwarscheinlich.
1. sind die Amokläufer oft volljährig, 2. wurde in den meisten fällen von Multiplayer-online-egoshootern berichtet, und 3. wurden die Gewalttaten im letzten Fall sogar im Internet vom Täter angekündigt.
Ein solcher Täter ist definitiv in der Lage das "Killerspiel" seiner Wahl im Netz zu erwerben.
Somit ist ein Gerichtlicher Entwurf auf dieser Basis mehr als Fraglich, noch dazu mit dem Zusatz "ein wissenschaftlicher Beweis ist nicht erforderlich"
Wenn man also dem Problem habhaft werden möchte sollte man sich vielleicht doch wissenschaftlich mit diesem Beschäftigen, denn ein Gesetz das 12 Jährige vor Ego-shootern schützt, das aber gegen Amokläufer gerichtet sein soll, welche in der Lage sind sich Schusswaffen im Internet zu besorgen ist wohl verfehlt.
 
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Wenn ich das nur lese ( realitätsnah simuliertes Töten ) ich finde die spiele die es da gibt, alle kennen sie, sind weit von der behauptung realitätsnah. Da man nur 1 leben hat oder auch nicht 200 gugel auf denn gegener feuern muss bis der tot ist ich glaube auch nicht das es geht das man beim sprigen jemand erschissen kann und noch vieles mehr . Aber warum gibt es da eigntlich flugsimulatoren wie ja allen bekant ist würden mit solchen spielen der anschlag am 11 september geplant und ich glaube das da mehr Menschen gestorben sind aber darüber denkt keiner nach sowas ist realitätsnah und nicht unsere (killerspiele) die überaupnichtz mit demm realen leben zutun haben
 
AW: News - Emsdetten: Gutachten zur Rechtmäßigkeit eines "Killerspiel"-Verbotes

Ich hatte mir Half-Live 2 bei Media Markt gekauft. Es lag öffentlich in den Regalen "Keine Jugendfreigabe gemäß §14 JuSchGe USK" Ich hab mich früher schon gefragt.. eh muß das sein? Warum liegen die hier öffentlich rum? Warum liegen die nicht in einer Vitrine, abgeschlossen oder werden nicht ganz aus den Regalen genommen und nur auf Anfrage und mit Vorlage des Personalausweises rausgegeben? Als ich mir Half-Life 2 gekauft hatte waren zufällig 15-16 Jährige vor mir an der Kasse die ebenfalls HL2 in den Händen hielten. Der Kassiererin hat das nicht interessiert wie alt sie waren. Normal hätte sie sich Strafbar gemacht. Leider hatte ich an diesem Tag nicht all zuviel Zeit.. ich hätte dazu schon was gesagt. Das Gleiche in Grün an der Tankstelle. In meiner Stadt haben nachts bis zu 15 Tankstellen 24 Stunden geöffnet (156.000 Einwohnerstadt) Schon der reinste Wahnsinn. Hier uns da muß ich mal an die Tanke ran. Beruflich bedingt. Da sehe auch ständig Jugendliche die sich haufenweise Alk kaufen und werden auch nicht nach dem Ausweis gefragt. Ich denke da sollte man anfangen. Man müßte den Verkauf, bzw. die Weitergabe von nicht Jugendfreien Waren höher bestrafen.

Wenn Lehrer in der Schule mitbekommen, dass die Schüler Counterstrike Zocken oder Hochprozentigen Alk zu sich nehmen und noch keine 18 sind, sollten die Eltern oder sogar das Jugendamt mal eingeschaltet werden.
Klingt zwar hart, aba is so. Sorry, es sollte jetzt nicht so dargestellt werden dass CS-Spieler alles Akis sind. Ich Trinke sogut wie gar keinen Alk. Naja..und CS ist auch nicht so mein Ding. Ich spiele lieber Singleplayer.. wie F.E.A.R. etc.. :ugly:

Die bestehenden Gesetze sind vollkommen ausreichend, man muß sie nur richtig umsetzen.
 
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Micha42 am 25.11.2006 18:27 schrieb:
Wenn ich das nur lese ( realitätsnah simuliertes Töten ) ich finde die spiele die es da gibt, alle kennen sie, sind weit von der behauptung realitätsnah. Da man nur 1 leben hat oder auch nicht 200 gugel auf denn gegener feuern muss bis der tot ist ich glaube auch nicht das es geht das man beim sprigen jemand erschissen kann und noch vieles mehr . Aber warum gibt es da eigntlich flugsimulatoren wie ja allen bekant ist würden mit solchen spielen der anschlag am 11 september geplant und ich glaube das da mehr Menschen gestorben sind aber darüber denkt keiner nach sowas ist realitätsnah und nicht unsere (killerspiele) die überaupnichtz mit demm realen leben zutun haben

Genau.
Und bekanntlich kam der Flugsimulator mit dem der Anschlag geübt wurde von Microsoft, also warum nicht an der Wurzel anfangen und alle Betriebssysteme verbieten den damit ist ja erst möglich. Genauso wie sich über Bomben zu informieren, im Internet Anleitungen finden, Killerspiele downloaden und installieren, WORD-Dokumente als Abschiedsbriefe verfassen. Hmm bald sind wir wieder in der DDR und Internet wird abgeschafft da man es nicht richtig kontrollieren kann . . .

BTW: Ich frag mich sowieso überhaupt wie das in den anderen Ländern abläuft...
Gibt es da solche Diskussionen? Gibt es dort "Amokläufe" ?
 
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Blutspur durch die Medien
(C) by Melanie „Lita“ Richter @ killerspiel-spieler.org

Vom Balanceakt zwischen purem Schwachsinn und journalistischer Freiheit

… Die Königin schlägt den Jungen mitten ins Gesicht, so dass es anfängt zu bluten. Kurze Zeit später muss er zusehen, wie der Faun, der ihm helfen wollte qualvoll zu Eis erstarrt. Er steht daneben und sieht das Leid und die Schmerzen in seinem Gesicht und kann nichts dagegen tun. Es kommt einige Zeit später zu einer finalen Schlacht zwischen gut und böse, mit barbarischen Waffen schlagen die Gegner im Schlachtgetümmel aufeinander ein und man hört, wie blanker Stahl Körperteile und Knochen durchtrennt. …

So oder ähnlich könnten Ausschnitte aus dem Film „Der König von Narnia“ beschrieben werden, welcher dank der verantwortungsvollen Arbeit der FSK ab 6 Jahren freigegeben wurde und in den meisten Kritiken hochgelobt wird.

Nun mag man sich fragen ob diese Freigabe denn angesichts der eingangs beschrieben Szenen wirklich sinnvoll ist. Der überwiegende Teil der Presse scheint diese Meinung zu vertreten und beschreibt den Film, mit warmen Worten in denen vor allem die fantasievolle Ausstattung und die positiven Werte des Film hervorgehoben werden. Kein Wort von zuviel Gewalt oder Szenen die auf die lieben Kinderchen eher bedrückend wirken könnten. Möglicherweise liegt es daran, dass die Romanvorlage eine Auflage von über 85 Millionen verkauften Büchern in 29 Sprachen erreicht - sie ist damit die weltweit zweitgrößte Bücherreihe nach Harry Potter, oder aber auch an dem allseits beliebten Disney-Label, das von Haus aus schon für wertvolle Kinderunterhaltung steht.

Ganz anderes sieht die Berichterstattung in anderen Bereichen der Unterhaltungsindustrie aus, dort spricht man von Verboten, Killerspielen und Gewaltverherrlichung – die Rede ist von Computer- und Videospielen. Gerade in diesem Bereich bekleckern sich die marktführenden Zeitungen und Zeitschriften, die sehr viel Wert auf die eigene objektive Berichterstattung legen, mit eher zweifelhaftem Ruhm. Dort liest man reihenweise schlecht recherchierte, mit Vorurteilen behaftete und plakativ negative Artikel, wenn es um die Darstellung von Computer- und Videospielen und den dazu gehörigen Communitys geht.

Im Folgenden sollen einige dieser Faupax’ des deutschen Journalismus näher beleuchtet und an Beispielen dargestellt und natürlich auch richtig gestellt werden. Die Zitate die hier in einer kleinen Auswahl zusammengestellt worden und stammen aus den Zeitungen ‚Die Welt’, ‚Welt am Sonntag’, ‚Die Zeit’, ‚FAZ’, ‚Süddeutsche Zeitung’, ‚Hamburger Allgemeine’, ‚Rheinische Post’, ‚Hamburger Abendblatt’ sowie den Zeitschriften ‚Der Spiegel’ und ‚Focus’ und stammen aus den letzten 5 Jahren.

Die Erfahrung hat gezeigt, dass die Medien immer dann ein Thema aufgreifen, wenn es im Zusammenhang mit einem schlimmen Ereignis ins Gespräch gekommen ist oder als mögliche Erklärung für dieses herangezogen wird. So auch im Fall der jugendlichen Amokläufer Martin Peyerl (Bad Reichenhall, 01.11.1999) und Robert Steinhäusers (Erfurt, 26.04.2002).

So schrieb der Spiegel zum Amoklauf Martin Peyerls folgendes:

„Vom Vater hat er den Umgang mit Waffen gelernt. Am Computer hat er geübt, wie man zielt.“ [1]

Dabei bezieht sich der Spiegel auf die Computerspiele, die Peyerl regelmäßig gespielt haben soll und die nach der Tat bei ihm gefunden wurden. Die Motivation der Tat wurde folgendermaßen erklärt:

„Durch das fortgesetzte Spielen mit gewalthaltigen Computer- und Videospielen wird die Umwelt insgesamt als bedrohlich erlebt. Es kommt zum Realitätsverlust.“ [2]

Auch im Fall Robert Steinhäusers wird die Vorgehensweise mit dem Computerspiel das er spielte erklärt.

„Mittlerweile wurde bekannt, dass der Todesschütze von Erfurt mit einem Computer – Trainingsprogramm das Töten per Kopfschuss geübt hatte. Das erklärt nach Ansicht der Polizei auch, warum es kaum Verletzte unter den Opfern des Schülers gegeben hat, sondern sofort Tote.“ [3]

Das ist natürlich eine Erklärung, aber sollte man an dieser Stelle nicht viel eher die realen Schießerfahrungen der beiden Amokläufer berücksichtigen, die Peyerl durch das Training mit seinem Vater, der 19 ‚scharfe’ Waffen besaß, und die Steinhäuser durch seine Zeit im Schützenverein gesammelt hat?! Aber warum, wie in diesem Fall das Nahe liegende berücksichtigen, wenn man sich doch in wilde Theorien reinsteigern kann.

Eine Spielkategorie, die es den Journalisten besonders angetan hat sind die EgoShooter, speziell das Spiel Counterstrike. Zur Einteilung der Spiele äußert sich ‚Die Zeit’ wie folgt:

„Nette Computerspiele, in denen ein besonders schöner Zoo entsteht – und weniger nette wie Resident Evil oder Counterstrike, deren Ziel es ist, möglichst viele Menschen blutig niederzumetzeln.“ [4]

Bei der Darstellung von EgoShootern wird immer wieder gern die Einseitigkeit des Spielziels hervorgehoben, es ist kaum oder gar nicht die Rede von den strategischen oder kommunikativen Aspekten des Spiels.

Es kommt in diesem Zusammenhang auch zu ganz offensichtlichen Falschdarstellungen wie in der Beschreibung des Spiels Counterstrike.

„Das Spiel (Anm. Couterstrike), dass es seit 1999 gibt, war einst kostenlos aus dem Internet herunterladbar und hieß früher „Half-Life“.“ [5]

Dem ist natürlich nicht so, denn bei Counterstrike handelt es sich um eine Modifikation des Spiels Halflife und davon gibt es neben Counterstrike auch noch unzählige andere, die verschiedene Szenarien darstellen und unterschiedliche Spielziele haben. Diese reichen von lustigen Affen, die sich mit Bananen und anderem Obst bewerfen (Monkey Strike) bis zu Kämpfen zwischen Soldaten der Achsenmächten und der Alliierten (Day of Defeat) in der Zeit des Zweiten Weltkrieges.

Besonders viel Aufmerksamkeit wird auch gern der willkürlichen Ausschmückung der Spieldetails gewidmet. Je blutiger sich das beschreiben lässt, desto euphorischer sind die Journalisten. So schreibt der Spiegel beispielsweise:

„Eines seiner (Anm. Robert Steinhäuser) Lieblingsspiel war ‚Counterstrike’, ein Killerspiel, bei dem zwei feindliche Terroristeneinheiten sich bekriegen. Maskierte jagen da andere Maskierte durch Wüstenlandschaften und dunkelgraue Betonwelten, nehmen Dunkelmänner ins Fadenkreuz ihrer virtuellen Maschinenpistolen und feuern weiße Blitze – bis der gesamte Bildschirm rot zuckt: Das Opfer verblutet, das Ziel ist erreicht, der Spieler gewinnt.“ [6]

Das Verbluten des Opfers ist ebenso wenig Spielziel, wie die Tatsache das es sich um zwei feindliche Terroristeneinheiten im Spiel handelt und der gesamte Bildschirm zuckt nicht rot wenn geschossen wird, ebenso wie nicht alle Spielfiguren maskiert sind.

Ähnlich ist die folgende Aussage zu bewerten:

„Großmütter mit Kinderwagen und Schulmädchen bringen Extrapunkte im PC-Spiel Counterstrike“ [7]

Denn Zivilisten sind in Counterstrike in der Rolle der zu befreienden Geiseln zu finden und diese gilt es in jedem Fall zu beschützen und sicher an einen bestimmten Ort innerhalb des Spielareals zu bringen.

Auch die nachfolgende Aussage der Rheinischen Post ist in diese Kategorie der Falschdarstellungen einzuordnen und soll nach den Richtigstellungen der vorangegangenen Zitate gar nicht weiter kommentiert werden.

„Hat der Amokschütze von Erfurt seine Tat im Internet trainiert? Das Lieblingsprogramm von Robert Steinhäuser war das Computerspiel "Counterstrike": Hier werden Geiseln genommen und Schulmädchen erschossen.

Das Mädchen trägt einen karierten Rock und eine weiße Bluse. Sie ist überrascht, als sich die Türe öffnet. Das letzte, was die Schülerin in ihrem Leben wahrnimmt, ist das Mündungsfeuer der Automatikwaffe, die der Eindringling auf sie richtet. Ihre Bluse färbt sich rot - Ziel eliminiert.
Der Mord findet Online statt. Tatort ist ein Computerspiel. "Counterstrike", heißt das Programm, in dem ein Entführungsszenario nachgestellt wird. Ein Trainingsgelände für Massenmörder.“ [8]

Interessant ist auch die Widersprüchlichkeit in den Medienmeldungen, so schreibt ‚Die Welt’:

„Am Samstag (Anm. 27.04.2002) holten Polizisten den Computer aus dem Haus der Familie (Anm. Steinhäuser). Dort soll es allerdings keinen Internetzugang gegeben haben.“ [9]

Nun ist die Frage doch berechtigt, wie es sich die ‚FAZ’ erklärt,

„daß Robert Steinhäuser sich im Internet bewegte und im Internet „Counterstrike“ spielte, ein Spiel, wo vorgeblich Menschen erschossen werden …“ [10]

Wenn Steinhäusers Umfeld nun immer wieder betont hat, dass er zuviel zu Hause allein an seinem Computer gesessen und gespielt hat, dann ist die Frage doch berechtigt, wie er dies ohne Internetanschluss online tun konnte.

Besonders erheiternd sind jedoch Erklärungsansätze zur Spielmotivation und dem Ingamespielverhalten.

„Er (Anm. Robert Steinhäuser) soll ein begeisterter „Counterstrike“-Spieler gewesen sein, ein indiziertes Spiel, das Terrorangriffe und –bekämpfung simuliert. … Der Spieler wird durch immer bessere Waffen belohnt, und oben auf der Skala steht die Pumpgun.

Diese Waffe bedient die Fantasien von pubertierenden Jugendlichen besonders, das Nachladen imitiert die Masturbationshandlung.“ [11]

Einmal abgesehen von der Tatsache, dass ein 2002 gestellter Indizierungsantrag von der BPjM abgelehnt wurde, ist die Aussage falsch, dass die Pumpgun ganz oben auf der Waffenskala steht. Aber doch eher belustigend ist die Aussage über die simulierte Masturbationshandlung, die die Fantasien der Zielgruppe bedienen soll. Damit kommt man dann auch direkt zu einem weiteren Problempunkt in der Berichterstattung, die Einordnung der Zielgruppe, so äußert sich das ‚Hamburger Abendblatt’ folgendermaßen:

„Alles, was sich bewegt, wird erschossen. Nur wer schneller schießt, kommt weiter. Die Opfer schlagen blutüberströmt einen Salto rückwärts. Wer sich den Weg freiballert, bekommt einen Bonus. Kinderwagen mit Großmüttern bringen Extra-Punkte. Der Blutfluss kann programmiert werden - für Anfänger normal, für Fortgeschrittene schnell und heftig. … Das erste Szenario entstammt Videospielen, wie sie heute nach statistischen Untersuchungen knapp 90 Prozent aller Heranwachsenden zwischen sieben und 15 Jahren spielen.“ [12]

Würden diese Angaben den Tatsachen entsprechen, wäre die Lage in der Tat bedenklich, aber die tatsächliche Zielgruppe hat ein Durchschnittsalter von ca. 20 Jahren, also durchaus auch schon außerhalb des gängigen Pubertätsalters. Diese Angaben kann man auch leicht anhand von Umfragen in der Community überprüfen und anhand der Beobachtung des durchschnittlichen LAN-Party-Publikums.

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AW: News - Emsdetten: Gutachten zur Rechtmäßigkeit eines "Killerspiel"-Verbotes

Vor kurzem habe ich mal bei gmx.de gelesen:
``Der Täter spielte Doom3 und gab in Internetforen tipps zu dem spiel Half-Life´´ oder ähnliches. Ich musste fast lachen. Das erste mit Doom3 hatte ich mir ja schon gedacht, aber ´´Tipps zu dem Spiel Half-Life´´.
das ist doch irgendwie alles weit hergeholt, oder?
 
AW: News - Emsdetten: Gutachten zur Rechtmäßigkeit eines "Killerspiel"-Verbotes

NeoTrace1980 am 25.11.2006 18:35 schrieb:
BTW: Ich frag mich sowieso überhaupt wie das in den anderen Ländern abläuft...
Gibt es da solche Diskussionen? Gibt es dort "Amokläufe" ?
Die brauchen sich nicht um solche bescheuerten Themen zu kümmern, weil es z.B. in einigen osteuropäischen Ländern schlichtweg keine Überflussgesellschaft gibt, die den Besitz von High-End-Rechnern und PC-Spielen erlauben / ermöglichen würde. Da sind solche Gerätschaften in Privathaushalten nicht so extrem vorhanden wie z.B. in Deutschland. Dann hingegen gibt es noch die Pisa-Winner-Länder, die sich tatsächlich die Mühe machen und ihre Kinder in Ganztagsschulen, Projektgruppen und Austauschprogrammen effektiv ans spätere Leben, die Berufswelt oder den sozialen Umgang mit Menschen gewöhnen. Hinzu scheint wohl die Tatsache zu kommen, dass Eltern sich vielleicht *etwas* mehr um ihre Kinder zu kümmern scheinen. Dies ist aber nur meine Idee, der Rest wird regelmäßig von Studien bestätigt.

In meinen Augen war Sebastian B. scheinbar ein verwöhntes, fast schon dekadentes Blag. Er wohnte mit seinen Eltern im eigenen Haus, hatte Geld für Kamera, Rechner, Spiele, Paintball (was auch nicht gerade billig ist!), und wurde dann scheinbar getrieben von Langeweile, sozialer Depression und geistigen Defiziten in so eine Tat getrieben. Lachhaft. Ähnliches Bild bei Robert Steinhäuser, er lebte auch in guten sozialen Verhältnissen, hatte Geld für den Schützenverein und drehte trotzdem durch. Da frage ich mich doch irgendwo, ob nicht gesellschaftliche Faktoren in irgendeiner Art so einen Menschen formen können. Wären die Täter Menschen gewesen, die nur von Hartz4 leben würden, von den Eltern geschlagen wurden, und wirklich keinen Sinn im Leben sahen, so könnte ich die Taten eher nachvollziehen als wenn 2 verwöhnte Deppen nur wegen ihrer fehlgeleiteten Aggression einen auf dicke Hose machen müssen. *buhaha, mir geht’s so schlecht, die anderen sind dran schuld, buhaha*

Von der PR-Hure Sebastian B. habe ich mittlerweile die Schnauze gestrichen voll. Die ganzen Ankündigungen im Netz, die Todesliste, die Videos wo er einen auf dicke Hose macht und mit Spielzeugwaffen Exekutionen im Wald nachspielt, das Abschiedvideo wo er auf englisch erklärt wie kacke alles ist und nur der Tod der anderen Menschen ihm helfen wird....pfff lachhaft. Besonders die Verhältnismäßigkeit. Da prophezeit er die ganze Zeit Sodom und Gomorra, und am Ende bringt er nur sich selbst um und richtet maximal kollateralen Schaden an Menschen und der Schule an. Sorry, aber die Aktion hätte sich der Typ sparen können. Er hätte sich genauso gut klammheimlich bei sich im Garten das Hirn wegblasen können, so hätte er der Medienlandschaft einiges erspart. Mittlerweile gehe ich fest davon aus, dass der Typ nicht aus Rache oder Verzweiflung gehandelt hat, sondern nur um ins Rampenlicht zu gelangen. Anders kann ich das ganze Material von ihm nicht deuten. Ein ausgemachter Idiot.

Regards, eX!
 
AW: News - Emsdetten: Gutachten zur Rechtmäßigkeit eines "Killerspiel"-Verbotes

Ich habe durchaus auch viele Ego-Shooter gespielt, doch rückblickend muss ich sagen, dass es keinerlei Erfahrungen gibt, die man aus solchen Spielen mitnehmen könnte - im Gegensatz vielleicht zu Adventures oder ähnlichem, wo soetwas wie Kombinationsgeist gefragt ist.

Was nimmst Du denn an Erfahrungen beim poppen mit Kondomen mit ? Ebenfalls nix? Aha.

Der Spielspass fällt anscheinend einfach unter den Tisch ! Aber genau darum poppt man, darum spielt man.

Muss man immer was mitnehmen ? Ich denke Du verstehst was ich damit meine.
 
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