• Aktualisierte Forenregeln

    Eine kleine Änderung hat es im Bereich Forenregeln unter Abschnitt 2 gegeben, wo wir nun explizit darauf verweisen, dass Forenkommentare in unserer Heftrubrik Leserbriefe landen können.

    Forenregeln


    Vielen Dank
  • Kritk / Fragen / Anregungen zu Artikeln

    Wenn ihr Kritik, Fragen oder Anregungen zu unseren Artikeln habt, dann könnt ihr diese nun in das entsprechende Forum packen. Vor allem Fehler in Artikeln gehören da rein, damit sie dort besser gesehen und bearbeitet werden können.

    Bitte beachtet dort den Eingangspost, der vorgibt, wie der Thread zu benutzen ist: Danke!

News - Emsdetten: Chance für ein "Killerspiel-Verbot"

AW: News - Emsdetten: Chance für ein "Killerspiel-Verbot"

Falls es noch keiner gepostet hat:

Heute Abend WDR einschalten um 20:15 Uhr

Das Reizthema:
Vom Ballerspiel zum Amoklauf -
was treibt Jugendliche in die Gewalt?

http://www.wdr.de/tv/hartaberfair05/aktuell/
 
AW: News - Emsdetten: Chance für ein "Killerspiel-Verbot"

nicht verzagen

http://img461.imageshack.us/img461/651/lustignz7.jpg

solange in österreich die leute normal bleiben, braucht ihr auf shooter auch nicht zu verzichten!


was mich wundert: warum machen große spieleentwickler nichts dagegen :confused: ich meine, der deutsche markt ist doch nicht so winzig, die bauen ja teilweise games total um, nur um sie in d auch verkaufen zu können!! die sollten mal aufklärungsarbeit leisten, an geld sollte es ea, novalogic, crytek usw. nicht mangeln...
 
AW: News - Emsdetten: Chance für ein "Killerspiel-Verbot"

Kevin1965 am 22.11.2006 18:15 schrieb:
Falls es noch keiner gepostet hat:

Heute Abend WDR einschalten um 20:15 Uhr

Das Reizthema:
Vom Ballerspiel zum Amoklauf -
was treibt Jugendliche in die Gewalt?

http://www.wdr.de/tv/hartaberfair05/aktuell/


Please! You look :)
http://www.pcgames.de/?article_id=527140
 
AW: News - Emsdetten: Chance für ein "Killerspiel-Verbot"

KabaKacke am 22.11.2006 18:13 schrieb:
also guckt rein unbedingt

Warum sollte ich mir so eine Sendung anschauen? Zum einen kann ich mir bereits jetzt schon an Fünf Fingern abzählen, was da für ein Gesabbel läuft, zum anderen werden doch aller Wahrscheinlichkeit nach eh die krassesten Einsendungen vorgetragen, um das Bild eines spielenden, potentiellen Amokläufers zu festigen.

Schön, das Deutschland die Zensur wieder wünscht - ehrlich, ich freu mich schon darauf ! Hätte ich das bei der Wahl gewusst, hätte ich ja mein Kreuzchen bei einer ganz anderen politischen Richtung machen können - ein Unterschied scheint ja eh nicht mehr vorhanden zu sein... Was mich so freut: Allein die Tatsache, dass damit der Milliardenmarkt "Unterhaltungssoftware" (und alles, was damit zusammen hängt) wohl oder übel sich dann ins Ausland absetzen muss und somit Deutschland fallen lässt wie eine heiße Kartoffel, da lacht doch bereits jetzt das Herz, wenn denen beim Anblick der neusten Arbeitslosenzahlen Pipi aus den Augen läuft...

Alles in allem kann es mir eh egal sein. Da ab Mitte nächsten Jahres mein beruflicher Wechsel ins benachbarte Ausland ansteht, freu ich mich jetzt schon wie ein Schneekönig auf diesen Tag...

So long
 
AW: News - Emsdetten: Chance für ein "Killerspiel-Verbot"

Bitte wer kann es sich leisten, so viele ggf. auf den internationalen Markt kommenden Spiele, die als sog. Killerspiele eingestuft werden könnten, entweder im nationalen oder europaweitem Ausmaß zu "verbieten".
Das würde nicht nur zu einer erneuten Erstarkung der unbeliebten Piraterie- Downloads, sondern auch zu z. T. bestimmt wesentlichen ökonomischen Einbussen führen. Nimmt man einmal die Bestseller "Doom 3" und "Half- Life" als Beispiel.
Das soll jetzt nicht heissen, dass ich persönlich großer Fan von Games dieses Genres bin, aber abgesehen vom Vertrieb würden sich ein solches Verbot auch auf die deutsche bzw. europäische Spieleentwicklung negativ auswirken. Und welches Land knabbert an seiner eigenen Wirtschaft?
Das ist jetzt natürlich keine moralische Legitimation dieser Spiele und soll auch nicht als solche dienen, aber schliesslich kann auch niemand sachkundige und empirische Beweise für eine gegenseitige Abhängigkeit zwischen den Folgen psychisch labiler Situationen und theoretisch gewalttätigen Videospielen liefern, oder irre ich mich da?
 
AW: News - Emsdetten: Chance für ein "Killerspiel-Verbot"

SebTh am 22.11.2006 18:22 schrieb:
Kevin1965 am 22.11.2006 18:15 schrieb:
Falls es noch keiner gepostet hat:

Heute Abend WDR einschalten um 20:15 Uhr

Das Reizthema:
Vom Ballerspiel zum Amoklauf -
was treibt Jugendliche in die Gewalt?

http://www.wdr.de/tv/hartaberfair05/aktuell/


Please! You look :)
http://www.pcgames.de/?article_id=527140

Ups, da kann man es wieder sehen,. Killerspiele machen nicht nur agressiv, sondern auch blöd
 
AW: News - Emsdetten: Chance für ein "Killerspiel-Verbot"

tja jetzt wo beim gammelfleisch die luft raus is können sich ja alle wieder über die leute wieder über killerspiele aufregen.

die begrifflichkeiten sind gleichermaßen lächerlich
 
AW: News - Emsdetten: Chance für ein "Killerspiel-Verbot"

Das ganze gerde über Verbote und nicht ist doch quatsch. Früher sagte man Zeichentrickfilme wären für Gewaltausbrüche zuständig, das gleiche bei Actionfilme und doch wird um den heißen Brei herum geredet, die jugendlichen neigen zur Gewalt weil 1. die meisten keine vernünftige Erziehung besitzen. (Versagen der Eltern und Schulische Bildungsanstalten) 2. Sie haben keinen vernünftigen ausgleich, wo sie sich austoben können. Es gibt noch andere dinge die mit daran schuld sind und man kann es nicht verallgemeinern. Kurz unser gesamtes soziales system geht bei den jugendlichen den Bach runter weil keiner ihnen den Weg zeigt. Sind wir mal ehrlich was Kinder heut zutage alles in den Zimmern rumstehen haben und nicht benutzen weil es veraltet ist sagt doch genug aus. Immer muss es das neuste und beste sein, damit andere jugendliche ihn akzeptieren. Das sagt mir schon genug. :-(
 
AW: News - Emsdetten: Chance für ein "Killerspiel-Verbot"

ToxicDude am 22.11.2006 18:25 schrieb:
Schön, das Deutschland die Zensur wieder wünscht - ehrlich, ich freu mich schon darauf ! Hätte ich das bei der Wahl gewusst, hätte ich ja mein Kreuzchen bei einer ganz anderen politischen Richtung machen können - ein Unterschied scheint ja eh nicht mehr vorhanden zu sein...

Entschuldige schon vorher für die harten worte, aber was für ein bullshit!
Was sollen solche negativen Artikel denn, kann man nicht sachlich über etwas diskutieren?
OMG
Ich bin auch (outing here) ein Spieler von solchen KILLERSPIELEN und trotzdem habe ich noch soviel Stil mit Leuten anderer Meinung fair zu diskutieren ...
Mich nervt das Thema auch, aber deshalb weil es falsch angepackt wird.
Ich gebe denen Recht die sagen, diese Killerspiele waren MITschuld an solchen Katastrophen, aber wie kommt man dazu den Spielen die Alleinschuld zu geben das ist mir nicht klar.
Auch ich spiele (wie oben erwähnt) dieses Zeug (auch noch gerne) und erschiesse nicht irgendwen oder drehe durch ... und warum? Weil ich psychisch stabil bin. Für labile Menschen kann durchaus das Spielen dieser Killerspiele eine Motivation sein, aber die würden auch ohne diese Games irgendwann durchdrehen.

Ich schliesse mich denen an, die sagen man sollte einfach mal schaun ob man nicht den Schwarzhandel mit tödlichen Waffen in den Griff bekommt.

Vielleicht sollte man die Eltern mehr sensibilisieren was dieses Thema angeht. Es kann doch nicht sein, dass der Junge im Editor eines bekannten Killergames seine Schule erstellt und dann die symbolisierten Mitschüler und Lehrer drin Jagd ...
Ich glaube auch nciht, das solche Leute unaufällig sind bis zur Tat, aber das ist ja nur meine Eigene Meinung, denn bisher ist es mir erspart geblieben so etwas mitzuerleben.


Für einen meiner Vorschreiber hab ich hier was kopiert über Waffenerlaubnisse:

Welche Waffen dürfen gesammelt werden?
Das Interesse der Sammler konzentriert sich auf Schußwaffen. Dabei unterscheidet das Waffengesetz zwischen freien Waffen und besitzkartenpflichtigen Waffen:

Freie Schußwaffen:
Antike Schußwaffen vor dem Modelljahr 1871, sofern es sich um einschüssige Waffen handelt,
einschüssige Vorderlader-Repliken,
Luftdruck- und CO 2-Waffen mit einer Mündungsenergie unter 7,5 Joule, *
Gas- und Schreckschußwaffen

* soweit es sich nicht um sogenannte Soft-Air-Waffen handelt (Soft-Air-Waffen mit einer Energie von mehr als 0,08 Joule oder getreue Nachbildungen von erlaubnispflichtigen Schußwaffen, wenn an diesen nicht das Zeichen "F im Fünfeck" angebracht ist).


Besitzkartenpflichtige Schußwaffen:
Mehrschüssige Vorderlader
Waffen ab Modelljahr 1871:
Revolver
Pistolen
Büchsen
Flinten
Kombinationswaffen
Karabiner
Munition


Quelle und mehr zu diesem Thema unter: http://www.waffensammelpass.de/menu.asp


Seid einverstanden mit dem was ich sage oder lasst es ... das ist was ich dazu zu sagen habe.

Grüße, TorranceJack
 
AW: News - Emsdetten: Chance für ein "Killerspiel-Verbot"

Wenn es nicht so traurig wer könnte man drüber lachen...
mit Killerspielen kann man niemanden töten aber mit Messern warum verbieten wir nicht einfach Messer??
 
AW: News - Emsdetten: Chance für ein "Killerspiel-Verbot"

STARSCrazy am 22.11.2006 17:44 schrieb:
Auch hier nochmal mein Kommentar:

Merken die denn nicht, dass sie ein (mögliches) Symptom mit einer Ursache verwechseln. Zudem basiert ein Großteil der Argumentation auf einem naiven Trugschluss.

Wikipedia könnte helfen:
http://de.wikipedia.org/wiki/Fehlschluss

(...)

Das ist doch das gleiche wie die Behauptung:
Tatsache 1: Jugendlicher XY spielt PC-Spiele (davon zum Teil "Killerspiele").
Tatsache 2: Jugendlicher XY begeht einen Amoklauf.
Schlussfolgerung: Der Amoklauf kommt durch den Konsum von PC-Spielen, speziell "Killerspielen"

Yep! Von einer Wirkung auf eine einzelne Ursache zu schließen nennt man "abduktives Schließen" und ist logisch inkorrekt. Genau das habe ich auch als erstes gedacht, als ich gestern die Nachrichten verfolgte.

Bei der Verteufelung von Shootern, die bei jeder Gewalttat von Jugendlichen immer wieder hochgekocht wird, handelt es sich jedoch, aus meiner Sicht, um eine Hexenjagd und damit um nichts anderes als ganz gefährliche Augenwischerei, die von den viel schwerer wiegenden Ursachen für die seelische Instabilität ablenkt, die zu solchen Taten führt.

Diesen Beitrag auf Tagesschau.de fand ich z.B. einmal etwas näher an der Realität: "Schule kann die Hölle sein" http://www.tagesschau.de/aktuell/meldungen/0,1185,OID6113434,00.html

Ein Politiker, der denkt, er könne Gewalttaten von Jugendlichen durch ein Verbot von Gewaltspielen verbieten, sollte sich, anstatt die immer gleichen Parolen herunterzubeten, Antworten auf die folgenden Fragenkomplexe stellen:

1. Sind Computerspiele das erste und deutlichste Medium, das junge Menschen mit Gewalt konfrontiert oder zur Gewalt motiviert? Gehen die internationale oder die nationale Politik und auch Menschen in "kleineren" Machtpositionen auf niedrigerer Ebene, wie Lehrer, Eltern, Chefs mit gutem, friedfertigem Beispiel voran oder sind Konkurrenz und das Ablassen des eigenen Frusts und eigenen Unfähigkeit an Schwächeren oder Untergebenen nicht geradezu omnipräsent?

2. Erscheint seelisch verletzendes Handeln für den Handelnden immer als solches? Wieviel Rücksichtnahme und Verantwortungsbewußstsein, kann in einer Konsumgesellschaft aufwachsenden Menschen glaubhaft vermittelt werden, wenn gleichzeitig die Umwelt ständige Leistungsbeweise fordert, z.B. in der Schule, und junge Leute anhand von Oberflächlichkeiten im permanenten Vergleich miteinander stehen, wie durch Cliquenzugehörigkeit, Markenkleidung, sportliche Leistungen und Ausdrucksfertigkeiten, während die Fähigkeit zur emotionalen und geistigen Tiefe sich vielleicht eher durch "uncooles" Zögern, Zweifeln oder Zurückziehen ausdrückt und dadurch leicht soziale Nachteile nach sich zieht. Wie befreit sich jemand aus einer solchen Falle, ohne gegen sein eigenes, vielleicht im Vergleich viel ausgeprägteres Gewissen zu verstoßen? Wie erträgt man solchen Druck? Schon mal darüber nachgedacht, wie unvergleichlich allein ein Jugendlicher sich fühlen kann, selbst wenn die Eltern Interesse zeigen?

3. Durch welches Verhalten, erzielt ein Spieler hohe Erfolge in Taktik-Shootern, wie Counter Strike. Was zählt? Was lernt er? Warum fühlen sich Einzelgänger und vermeintliche Schwächlinge hier angeblich plötzlich stärker? Durch das Blut? Durch die Gewalt? Oder durch die freie Entwicklungsmöglichket eigener Geschicklichkeit und rascher Auffassungsgabe, die selten in derartig hohem Maße gefordert sind, wie im Sport oder einem Team-Shooter? Bleibt jemand, der im direkten Kontakt mit Menschen immer wieder schlechte Erfahrungen gemacht hat, in einem Sportverein, wo er vielleicht weiterhin von anderen Mitgliedern verlacht, ausgebuht oder gemobbt wird, oder würde er nicht doch eher seine inneren Fähigkeiten, ohne Angst vor Ausgrenzung und Bloßsstellung in der Anonymität eines Spiels an seinem Computer und in der Anonymität des Internets ausleben, wo es beliebig viele neue Chancen und von der äußeren Erscheinung unabhängiges Feedback für Leistungen gibt?

3. Wieviele Schüler, die keine Computerspiele spielen, haben wohl jeden Tag trotz allem Angst vor der Schule und Mitschülern, erleben Rache- und Gewaltfantasien und Haß auf ihre Umgebung, die über alles in Computerspielen darstellbare hinausgehen ohne jemals darüber zu sprechen, weil es niemanden gibt, der ihnen dabei helfen kann, da nur das selbst bestehen wenigstens einen kleinen Rest des Selbstwertgefühls aufrecht erhält?

4. Und wieviele, die vielleicht dem Druck nicht mehr standhalten können, retten sich vor der Umsetzung ihrer Gewaltfantasien in der Realität durch Ableitung dieser Energie in virtuelle Schlachten?

Nicht jeder erlebt in seiner Schulzeit Ausgrenzung in einem solchen Ausmaß, daß er die Gedanken daran sein Leben lang nicht abschütteln kann. So manche Rede von Politikern in den letzten Tagen klingt mir allerdings mehr nach dem Ton derer, die in ihrer Jugend entweder von solchen Erfahrungen verschont geblieben oder gar auf der eher unterdrückenden oder, noch schlimmer, wegschauenden Seite gewesen sind. Empathie ist bei den Parolen eines Herrn Beckstein oder Schünemann jedenfalls nicht zu spüren. Paßt, meiner Ansicht nach, auch nicht zu ihren Lebensläufen, die sie auf ihren Homepages darlegen.

Ich will Shooter-Spiele nicht als Heilsbringer darstellen. Sie gehören für Nichtvolljährige verboten, auch wenn das Letztere selten davon abhält, sie dennoch zu spielen. Und ja, es sind tatsächlich Spiele produziert worden, die vollkommen kranke Ideen, wie das regelmäßige eigenhändige Töten Wehrloser beinhalten. Solcher Dreck gehört selbstverständlich verboten.

Ich verleugne nicht, daß häufiges Shooterspielen Auswirkungen auf den Charakter haben kann. Aber ich wäre vorsichtig mit einer Festlegung auf eine klare Richtung. Ich bin mir jedoch sicher, daß die Effekte dieser Spiele so vielfältig in positiver wie negativer Hinsicht sind, daß ein Verbot von "Killerspielen" sicher nicht die Zahl zukünftiger Amokläufe verringert.

Wie bereits gesagt, wer Menschen- oder Lebenshaß in sich wachsen spürt, wird vielleicht auch ein Killerspiel ausprobieren oder gar damit "trainieren". Der Umkehrschluß ist aber nicht zulässig und zumindest weit davon entfernt, eine ausreichende Begründung zu sein. Die Psychologen in den Medien sprechen im Zusammenhang mit Shooterspielen sehr oft von "Machtgefühlen" der Spieler. Ich denke, diese interpretieren oft fälschlich die Macht über Leben und Tod dort hinein, im Gegensatz zur dem Erfolgsgefühl, die eigene Geschicklichkeit und Einfallsreichtum unter Beweis zu stellen und irgendwo spübar und meßbar besser als andere zu sein oder zu werden zu können.

Viel notwendiger als irgendwelche Verbote, ist eine bewußtere und in viel früherem Alter ansetzende Einbeziehung von Stress- und Konfliktbewältigung in Schulen. Wenn ich an meine Schulzeit in den 80er und beginnenden 90er Jahren zurückdenke, so waren die typischen ethischen Fächer, wie Religion, Ethik, Philosophie, Sozialwissenschaften, Geschichte usw., absolut nicht darauf ausgelegt, das Seelenleben der Schüler zu unterstützen und ein bewußteres Miteinander zu motivieren. Ethische und moralische Inhalte waren immer viel zu weit weg von den Betroffenen. Theorie und Praxis klaffen heute scheinbar immer noch sehr weit auseinander. Im Klassenraum werden Lehren über Krieg und Frieden geschwungen, ordentlich Leistungsdruck aufgebaut, der ohne Erfolg verpufft. Nur der Stress bleibt. Und auf dem Schulhof taucht die wirkliche Welt der Kids wieder auf, wird geprügelt, gestohlen, erniedrigt, ausgegrenzt und der nächste Markenklamottenkauf geplant.

DAS ist das wirkliche Problem unter dem viele mehr als man denkt, über viele Jahre ihres Lebens leiden müssen, ohne ernstgenommen oder überhaupt wahrgenommen zu werden. Bisher gibt es für die Opfer keinen anderen Weg als schlicht "Durchhalten" und "Zähnezusammenbeißen". Aber wenn sie es dann nicht mehr schaffen und zu Tätern werden, beginnt das große Rätselraten und keiner hat was gewußt. Oh, der spielte ja CS... alles klar.
:-$
 
AW: News - Emsdetten: Chance für ein "Killerspiel-Verbot"

So Servus,

unglaublich was diese ganzen Zigeuner von sich lassen. Diese drecksdeppen sollten erst mal den shit spielen..... Bin grad auf 180 weil gerade auf WDR so ne bullshit reportage kam....echt diese Spassten, gehören alle verschossen. Ich glaub ich pack jetzt meine AK und schiess den allen in den Kopf, hihi.

:ugly: :ugly: :ugly: :ugly: :ugly: :ugly: :ugly: :ugly: :ugly: :ugly: :ugly: :ugly:
 
AW: News - Emsdetten: Chance für ein "Killerspiel-Verbot"

Verbot von Killerspielen ?

Ok, aber dann fordere ich:

1. Verbot von Action und Horrorfilmen ( weil dort Menschen erschossen werden und die Filmhelden dabei bewundert werden)

2. Verbot von Waffen jeglicher Art ( Ob Schreckschuss, Paintball, Messer, Schwerter... )

3. Verbot von Pornofilmen ( weil dies auch ganz sicher weniger Vergewaltigungen und Gewalt gegen Frauen mit sich bringen würde )

4. Verbot von Schützenvereinen ( Wo man legal zum töten ausgebildet wird )

5. Verbot von Manga Comics und Superhelden Serien

6. Verbot von Alkohol ( Da es aggressiv macht )

7. Verbot von Importen, durch die man die oben aufgeführten Artikel beziehen könnte.

Dann können wir alle friedlich zusammen leben :finger:
 
AW: News - Emsdetten: Chance für ein "Killerspiel-Verbot"

Mastersul am 22.11.2006 23:21 schrieb:
Verbot von Killerspielen ?

4. Verbot von Schützenvereinen ( Wo man legal zum töten ausgebildet wird )

:finger:

wie wär's mit der Bundeswehr?
 
AW: News - Emsdetten: Chance für ein "Killerspiel-Verbot"

Mich würde ja mal interessieren, was die als Killerspiel definieren. Spiele in denen es ausschließlich um Mord geht, also Aufträge a la "Töte den etc." ohne große Hintergrundstory, oder ohne das dies wie bei Hitman professionell aufgearbeitet wird, dort wäre ein Verbot durchaus sinnvoll.
 
AW: News - Emsdetten: Chance für ein "Killerspiel-Verbot"

Meiner Meinung nach lässt sich der Begriff "Killerspiel" nicht klar definieren.
Wann "killt" man in einem Spiel einen Gegner (bzw. Freund oder Neutralen)?
Meint man damit das alleinige Eliminieren eines Lebewesens, dann beträfe das so ziemlich alle Spiele, von Mario bis Doom, Sport-, Renn- und sonstige Spiele ausgenommen.
Falls es zu einem Verbot von "Killerspielen" kommen sollte, was ich schwer bezweifle, dann läge es nur an den Politikern wann ein "Kill" eines Verbotes würdig ist und wann nicht.
Folglich eine sehr heikle Sache, denn ich kann mir absolut nicht vorstellen, dass die Politiker des älteren Semesters, welche sich hauptsächlich und scheinbar ohne jegliche Sachkenntnis negativ über die Spiele äußern, an den PC oder die Konsole setzen werden und selbst nachvollziehen, was es heißt allein oder mit anderen ein Spiel zu spielen, sei es ein "Killerspiel" oder nicht.

"Was der Bauer nicht kennt, das frisst er nicht."
Ein Sprichwort, was den Mensch als Gewohnheitstier und seine natürliche Ablehnung alles neuen, was er nicht kennt und einschätzen kann, beschreibt.
Genau das trifft auch auf die Situation zu, die wir heute mit den Coputerspielen haben. Die ältere Generation, die nicht mit dem Medium Computer aufgewachsen ist, weiß nicht damit umzugehen und verhält sich dem gegenüber skeptisch.
So war es immer mit allem Neuen und es wird auch immer so sein.
Deshalb glaube ich, dass in zehn bis 20 Jaheren sich kaum mehr jemand Gedanken darüber machen wird ob die Tochter oder der Sohn vielleicht doch vom Computer fern gehalten werden sollte.
Damit meine ich nicht, dass es unbedenklich ist, das Kind den lieben langen Tag lang davorsitzen zu lassen. Schließlich tut dem Menschen Bewegung gut und es gibt auch noch andere Dinge zu tun als zu spielen.

Einen ähnlichen Gedanken haben wohl auch die Verantwortlichen für den erschütternden Artikel "Spiele ohne Grenzen" (DIE ZEIT Nr 45, 02.11.2006: http://www.zeit.de/2006/45/Titel-Computerspiele-45) gehabt.
Je mehr Ballerspiele die Kinder spielen, desto schlechter die Schulnoten, so die abstruse Aussage des Artikels. Hinzu kommt noch ein ein bisschen "Killerspiel"- Propaganda und fertig ist das Machwerk, was mich dazu veranlasst hat, diese Zeitung nicht mehr zu lesen.
Der gesunde Menschenverstand sagt einem, dass nicht der Inhalt der Spiele Schuld am Schlechterwerden der Noten ist, sondern eher die Tagesform der Schüler, ob und wie man sich auf den Unterricht vorbreitet, ob man die Hausaufgaben erledigt und - das soll auch ein wichtiger Faktor sein, habe ich mir sagen lassen - ob man für die Arbeiten lernt. Es müsste also heißen:
Je länger Ballerspiele spielen desto weniger Zeit zum Lernen, desto schlechter die Noten. Ob "Killerspiel" oder nicht, dürfte ziemlich egal sein.

Ich denke die Spielergemeinde sollte die Diskussion um die "Killerspiele" gelassen sehen, schließlich regt sich heutzutage auch niemand mehr auf, wenn bei Filmen wie "The Devil´s Rejects", "Kill Bill" oder "The Hills Have Eyes" zerstückelt und vergewaltigt wird. Solche Filme sind in ihrer Gewaltdarstellung viel drastischer, als aktuelle Spiele. Letzendlich ist es immer das Spielprinzip, was den Spielspaß ausmacht und nicht ob hier und da ein Arm weniger und eine Blutlache mehr zu sehen ist.
 
Zurück