• Aktualisierte Forenregeln

    Eine kleine Änderung hat es im Bereich Forenregeln unter Abschnitt 2 gegeben, wo wir nun explizit darauf verweisen, dass Forenkommentare in unserer Heftrubrik Leserbriefe landen können.

    Forenregeln


    Vielen Dank
  • Kritk / Fragen / Anregungen zu Artikeln

    Wenn ihr Kritik, Fragen oder Anregungen zu unseren Artikeln habt, dann könnt ihr diese nun in das entsprechende Forum packen. Vor allem Fehler in Artikeln gehören da rein, damit sie dort besser gesehen und bearbeitet werden können.

    Bitte beachtet dort den Eingangspost, der vorgibt, wie der Thread zu benutzen ist: Danke!

News - E-Sport: Fatal1ty beinahe so gefürchtet wie Mike Tyson

AW: News - E-Sport: Fatal1ty beinahe so gefürchtet wie Mike Tyson

keyal am 03.11.2005 21:35 schrieb:
ODSG am 03.11.2005 16:03 schrieb:
Sorry aber bei dem schwachsinnigen Post muss ich jetzt auch eingreifen!
Ich arbeite als Softwareentwickler und du glaubst gar nicht wieviele Kontakte man bei einer "normalen" arbeiten haben kann! Allein wenn ich schon an meine 30 weiteren Kollegen die hier im Gebäude denke und dann noch zusätzlich allerlei Kunden die tagtäglich hier anrufen. Und ob du es mir glaubst oder nicht aber auch mit Kollegen kann man nach 10 stunden "schuften" noch einen drauf machen! Ein fatalaty kann schlecht kurz mal durch sein headset zu seinem amy Kumpel rüber schreien ob er nicht noch lust hätte ein bier zu trinken.
Sorry aber der kleine wird später mal noch große Probleme haben!

ich glaube die meisten verstehen die relationen nicht und stempeln ihn als normalen pseudo "progamer" ab, der im jahr 2 mal auf lan faehrt und dafuer seine freizeit opfert. fatality reist fast das ganze jahr durch die welt, allein schon durch die cpl world tour und lernt kulturen und leute kennen die man im buero nie treffen wird. außerdem sitzt er nicht in den usa alleine bei seinen eltern. erstens leitet er eine eigene firma, zweitens spielt er nur unter lan bedingungen. das heisst man wird ihn nicht im inet auf einem server treffen, er macht bootcamps mit anderen spielern. in einem interview mit der washington post hat er gesagt, dass er im normalfall 2-3 h am tag trainiert und nur vor großen turnieren 8 h spielt, er ist eben jemand der durch viel spielen ein game lernt und nie genug bekommt.

er hat mit anfang 20 ausgesorgt und viele verschiedene menschen kennengelernt. er war ueberall schon im radio, im fernsehen und in zeitschriften (auch in dtl.). von einer sozialen verwarlosung kann hier absolut nicht die rede sein.

Kulturen lernt der bestimmt NICHT kennen. Die meisten Touristen die nicht 10 STunden den PC vollsabbern lernen auch nix über Kultur.
 
AW: News - E-Sport: Fatal1ty beinahe so gefürchtet wie Mike Tyson

keyal am 03.11.2005 21:35 schrieb:
ich glaube die meisten verstehen die relationen nicht und stempeln ihn als normalen pseudo "progamer" ab, der im jahr 2 mal auf lan faehrt und dafuer seine freizeit opfert. fatality reist fast das ganze jahr durch die welt, allein schon durch die cpl world tour und lernt kulturen und leute kennen die man im buero nie treffen wird. außerdem sitzt er nicht in den usa alleine bei seinen eltern. erstens leitet er eine eigene firma, zweitens spielt er nur unter lan bedingungen. das heisst man wird ihn nicht im inet auf einem server treffen, er macht bootcamps mit anderen spielern. in einem interview mit der washington post hat er gesagt, dass er im normalfall 2-3 h am tag trainiert und nur vor großen turnieren 8 h spielt, er ist eben jemand der durch viel spielen ein game lernt und nie genug bekommt.

er hat mit anfang 20 ausgesorgt und viele verschiedene menschen kennengelernt. er war ueberall schon im radio, im fernsehen und in zeitschriften (auch in dtl.). von einer sozialen verwarlosung kann hier absolut nicht die rede sein.

ich finde es eigentlich klasse, dass man mit sowas Geld verdienen kann. Wenn der Junge so gut ist, dann sei ihm das wirklich vergönnt.

Ein paar Dinge stören mich dann aber doch:

1. 350.000$ in fünf Jahren ist nicht unbedingt der absolute Hammer. Das sind in Euro umgerechnet etwas über 290.000 Euro, geteilt durch fünf macht das 58.000 Euro p.a. - guter Durchschnitt würde ich sagen... Wenn man Steuern abzieht, lebt der gute Kerl auch nicht anders als alle anderen... Von ausgesorgt haben kann jedenfalls nicht die Rede sein...

2. auch als Nicht-Progamer bereist man im Berufsleben andere Kulturen und lernt jede Menge Leute kennen ... v.a. auch welche, die nicht nur vom Daddeln reden ;-)

3. mir persönlich wäre die soziale Komponente dieser Tätigkeit ein wenig zu dürftig. Jetzt weniger aus der Tatsache heraus, dass man als Spieler wirklich ein bleichgesichtiger Freak wäre, sondern eher aus Furcht, mit diesem "Brotverdienst" nicht unbedingt die Spitze der Nahrungskette im gesellschaftlichen Sinne darzustellen... Dann doch lieber was "seriöses" - ok, ist etwas bieder diese Auffassung, aber wird sind ein freies Land und da kann ich meine freie Meinung kundtun...

4. was passiert, wenn er mal nicht mehr zu den Besten gehört und ihn andere übertreffen? Dann schrumpft der Jahresverdienst und damit auch das Auskommen. Da wird der gute Mann nicht umhinkommen, auch mal was ansständiges zu Arbeiten. Da er in den Jahren, in denen die meisten Leute seines Alters die Grundsteine ihrer beruflichen Karriere legen, die Weiterbildung ein wenig zu kurz kommt (und das kann keiner ernsthaft bezweifeln), wird er sich dann beim Einstieg ins reale Berufsleben schwer tun....
 
AW: News - E-Sport: Fatal1ty beinahe so gefürchtet wie Mike Tyson

B0S am 31.10.2005 23:08 schrieb:
@topic: ich find die news zwar nich gerade umwerfend vor informationen, aber durchaus interessant, dasses möglich ist mit sowas ordentlich geld zu verdienen.

MfG

In den USA kannst Du auch ordentlich Geld verdienen, wenn Du Dir nen Kaffee über die Hose schüttest, deinen Hamster in der Mikrowelle garst oder Dir die Lunge mit Kippen teerst.
 
AW: News - E-Sport: Fatal1ty beinahe so gefürchtet wie Mike Tyson

Der Mann hat das Glück, genug Talent zu haben, um sein Hobby zum Beruf machen zu können, nicht mehr und nicht weniger imho. Das kann allerdings nur ein Bruchteil der Bevölkerung von sich behaupten, insofern Respekt an Mr Wendel.

Dass diese Liste nichts aussagt und reine Spielerei ist, ist wohl klar, aber ich finde es schon einmal angenehm, zu sehen, dass eSport als Sportart anerkannt wird (wird Schach schließlich auch, oder nicht? In dieser Liste sogar Wettessen... ;) ), was ja wohl das ist, was Einigen hier aufstößt.
 
AW: News - E-Sport: Fatal1ty beinahe so gefürchtet wie Mike Tyson

Alex am 03.11.2005 22:09 schrieb:
keyal am 03.11.2005 21:35 schrieb:
ich glaube die meisten verstehen die relationen nicht und stempeln ihn als normalen pseudo "progamer" ab, der im jahr 2 mal auf lan faehrt und dafuer seine freizeit opfert. fatality reist fast das ganze jahr durch die welt, allein schon durch die cpl world tour und lernt kulturen und leute kennen die man im buero nie treffen wird. außerdem sitzt er nicht in den usa alleine bei seinen eltern. erstens leitet er eine eigene firma, zweitens spielt er nur unter lan bedingungen. das heisst man wird ihn nicht im inet auf einem server treffen, er macht bootcamps mit anderen spielern. in einem interview mit der washington post hat er gesagt, dass er im normalfall 2-3 h am tag trainiert und nur vor großen turnieren 8 h spielt, er ist eben jemand der durch viel spielen ein game lernt und nie genug bekommt.

er hat mit anfang 20 ausgesorgt und viele verschiedene menschen kennengelernt. er war ueberall schon im radio, im fernsehen und in zeitschriften (auch in dtl.). von einer sozialen verwarlosung kann hier absolut nicht die rede sein.

ich finde es eigentlich klasse, dass man mit sowas Geld verdienen kann. Wenn der Junge so gut ist, dann sei ihm das wirklich vergönnt.

Ein paar Dinge stören mich dann aber doch:

1. 350.000$ in fünf Jahren ist nicht unbedingt der absolute Hammer. Das sind in Euro umgerechnet etwas über 290.000 Euro, geteilt durch fünf macht das 58.000 Euro p.a. - guter Durchschnitt würde ich sagen... Wenn man Steuern abzieht, lebt der gute Kerl auch nicht anders als alle anderen... Von ausgesorgt haben kann jedenfalls nicht die Rede sein...

2. auch als Nicht-Progamer bereist man im Berufsleben andere Kulturen und lernt jede Menge Leute kennen ... v.a. auch welche, die nicht nur vom Daddeln reden ;-)

3. mir persönlich wäre die soziale Komponente dieser Tätigkeit ein wenig zu dürftig. Jetzt weniger aus der Tatsache heraus, dass man als Spieler wirklich ein bleichgesichtiger Freak wäre, sondern eher aus Furcht, mit diesem "Brotverdienst" nicht unbedingt die Spitze der Nahrungskette im gesellschaftlichen Sinne darzustellen... Dann doch lieber was "seriöses" - ok, ist etwas bieder diese Auffassung, aber wird sind ein freies Land und da kann ich meine freie Meinung kundtun...

4. was passiert, wenn er mal nicht mehr zu den Besten gehört und ihn andere übertreffen? Dann schrumpft der Jahresverdienst und damit auch das Auskommen. Da wird der gute Mann nicht umhinkommen, auch mal was ansständiges zu Arbeiten. Da er in den Jahren, in denen die meisten Leute seines Alters die Grundsteine ihrer beruflichen Karriere legen, die Weiterbildung ein wenig zu kurz kommt (und das kann keiner ernsthaft bezweifeln), wird er sich dann beim Einstieg ins reale Berufsleben schwer tun....

zu 1. das sind nur die preisgelder, er ist millionaer. normal ist es so das sich ein guter spieler einen clan (verein) sucht, der durch sponsoren unterstuetzt wird und davon profitiert. fatality macht es anders. er arbeitet mir firmen wie abit zusammmen und bringt dort eine produktlinie heraus, d.h. die firma verkauft produkte mit seinem namen. es hat sogar eine eigene modelinie.

zu 2. das ist wahr, jedoch ist es doch schoen, wenn man sein hobby zum beruf macht und die gleichen moeglichkeiten hat wie in einem konventionellen beruf. außerdem muss man auch sein alter bedenken.

zu 3. es ist ja nicht so das er 24h am tag nur pc spielt. kann er nicht trotzdem normale freunde haben? wie gesagt er ist eine große ausnahme, ich wuerde mein studium vorgehen lassen, auch wenn ich einer der besten deutschen spieler waere, dafuer ist der esport einfach noch nicht weit genug und es gibt zu viele gute nachwuchsspieler.

zu 4. 1. fatality ist eine legende. firmen werden sich auch nach einem austieg um ihn reissen, er ist einfach am bekanntesten. schon allein sein ruf bringt ihm geld.
2. baut er seine eigene firma immer weiter aus. er foerdert auch talente, nach eigenen aussagen ist er auf sponsoren nicht mehr angewiesen.

ich empfehle www.fatal1ty.com

ich koennte jetzt auch von korea erzaehlen wo 95% aller bewohner bereits das game starcraft gespielt haben und es stadien mit 10.000enden plaetzen gibt nur fuer starcraft, aber das wuerde zu weit fuehren :)
 
AW: News - E-Sport: Fatal1ty beinahe so gefürchtet wie Mike Tyson

Jimini_Grillwurst am 02.11.2005 14:48 schrieb:
News - E-Sport: Fatal1ty beinahe so gefürchtet wie Mike Tyson

*fürcht*
Im Ernst - der ist mir sowas von egal...mag er halt "gefürchtet" sein - dafür kann im Gegensatz zu Mike Tyson kaum jemand außer Gamern was mit Jon Wendels Namen anfangen.

MfG Jimini



Pass' lieber auf, sonst b4sh3d er Dich noch. :B
 
Zurück