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News - Dragon Age 2: Die PC-Version im Hands-on-Test auf der Gamescom 2010

Was meckert Ihr hier alle eigentlich rum? Nirgends steht geschrieben, das ein Gamepad Pflicht ist. Und die Entwicklung zuerst für Konsole und dann PC ist auch nix neues. Das alles gabs schon bei ME 1 und es hat dem Spiel nicht geschadet.
 
Dass PCG mit dem Gamepad spielen musste, hängt sicher nur mit dem Entwicklungsstand zusammen. Ist DAO 2 erstmal fertig/weit fortgeschritten, kommen die richtigen Eingabegeräte zum Einsatz.

zu RedDragon 20: Glaubwürdige Welt ? Gerade in diesem Punkt hat DAO doch einiges zu wünschen übrig gelassen: Kämpfe, an denen sich nur die Helden beteiligen, nicht aber herumstehende Soldaten; kulissenartige Hintergründe ohne glaubwürdige Tagesabläufe; Diebstähle sind allermeistens straflos möglich etc. pp. . Und dass die Story hauptsächlich durch ihre Inszenierung gefiel, nicht aber durch ihren Gehalt, haben die meisten auch erkannt. Ob da noch mehr Bombast hilft ? Gerade in puncto glaubwürdige Spielwelt und Gehalt der Story kann DAO noch zulegen.

Dass hier viele kritisieren, zeigt nur eines: DAO war vom Grundsatz her doch richtig - eben gerade WEIL es sich von ME 2 (nicht nur vom Szenario, sondern auch von der Spielmechanik !) unterschied. Es bot eine andere Spielerfahrung, die vielen (auch mir, obwohl ich sicher keine 90 - Wertung vergeben hätte) gefallen hat. Wenn die Entwicklung jetzt ähnlich verläuft wie bei ME, so schadet das dem Spiel. Das ist zumindest die Meinung der Mehrheit hier (und meine Meinung). Spielmechanik ist eben nicht unwichtig.
 
Ich finds garnicht so schlecht. DA:O hatte sehr sehr viele Schwachpunkte. Ich denke, die lange Entwicklungszeit war so sicher nicht geplant, denn man hat dem Spiel unzählige Kompromisse angemerkt. Für mich war es eine kleine Enttäuschung. Der neue Anstrich wird dem Setting ganz gut tun.

Was ich aber überhaupt nicht verstehe, ist dieses Rumgeheule in den Comments und auch unterschwellig im Artikel. Wenn es nach Menschen wie euch gehen würde, dann dürfte am besten überhaupt kein Fortschritt herrschen. Manche haben diese sinnlosen Genreeinteilungen so fest in ihrem Denken verankert, dass jede Veränderung zu einer Hiobsbotschaft wird. Schubladendenken ist für die Unkreativen. Manche sehen immer nur ihre Lieblingstitel von vor zig Jahren vor Augen und wollen das selbe immer und immer wieder in einem anderen Gewand zocken.

BioWare hat aber nie gesagt, dass Dragon Age für alle Ewigkeit ein ultra-altmodisches RPG sein soll. Ich finde diese Evolution gut, denn so taktisch die Kämpfe in DA:O waren, so unspektakulär waren sie auch. Alle 5 Sekunden das Spiel zu pausieren zerstört die die Immersion genauso, wie ein rundebasiertes Kampfsystem ala Pokémon.

Ich finde es richtig, dass sie den Mittelweg suchen. Das man komplett auf Taktik verzichtet wurde nie gesagt, es wird nur vom Artikel suggeriert. Generell hat diese unterschwellige Hetze gegen die Konsolen (die ja bekanntlich vom Teufel persönlich erfunden wurden...) einen sehr lächerlichen Charakter. Es scheint so, als würden alle PC-Gamer gegen einen höheren Actionanteil oder mehr Dynamik sein. Tut mir leid, aber wir reden hier nicht über ein Sid Meyers, sonder über ein blutiges Dark-Fantasy Epos! Ich will Action und ich will Dynamik! Das man solche Attribute dann als konsolig bezeichnet, halte ich für eine Wertüberschätzung des persönlichen Geschmacks.

Genau das gleiche betrifft auch die Steuerung: Sie ist klar auf das Gamepad ausgelegt? Habt ihr das getestet oder ist es nur eine Mutmaßung? Also bis auf Sportspiele und Beat'em Ups habe ich noch kein Game gesehen, dass mit Maus und Tastatur schlechter zu steuern war als mit einem Pad.


Ich denke BioWare wird hier absolut grundlos kritisiert. ME2 wurde im Vorfeld auch als Konsolenmist bezeichnet aber was ich gespielt habe, war ein bombastischer Shooter-RPG Genremix der seines Gleichen gesucht hat. Ich freue mich, dass sich Dragon Age auch von seinen konservativen Ketten löst und ein eigenständiges Konzept entwickelt. Ich will nicht, dass jeder Titel nach Schema F den Genrestandards entspricht und sich nur durch ein paar inhaltliche Details von der Konkurrenz unterscheidet.

P.S.: BioWare zu unterstellen, dass sie dem PC den Rücken zugekehrt haben, halte ich für dumm. Immerhin wir das teuerste und größte Projekt in der Geschichte des Studios 2011 als reines PC Spiel erscheinen.
 
@ Cabeleira:
Nicht alles was neu ist, ist auch Fortschritt oder Schritt in die richtige Richtung.

Die Schritte gehen weg von RPG hin zum Actiontitel (nicht zum Action-RPG): Keine Ausrüstung mehr, rudimentäre Skillbäume, wenig steuerbare Elemente, dafür viel Krambumm und PengPeng.

Keiner sagt dass die Spiele, die dabei rauskommen schlecht sind, aber es sind keine RPGs mehr. Wer ME2 als RPG bezeichnet hat nen Sockenschuss, das ist nen reiner Actiontitel in ne nette Stroy gepackt.
 
@ Angeldust:
Was du da erzählst ist Blödsinn. Jemand der ME2 die RPG Gene nicht anmerkt, der will es aus ganz bestimmten Gründen nicht. Ich werde sie dir mal aufzeigen:

- Charaktererstellung mit vielen Möglichkeiten
- verschiedene Charakterklassen mit eigenständigen Skilltrees
- modifikation der eigenen Rüsstung
- verschiedene Rüsstungen zur Auswahl
- unzählige Dialogoptionen mit gravierenden Ausgängen
- abtrünnig/ vorbildlich System
- unzählige Crewmitglieder, zu denen man ein spezielles Verhältnis aufbauen kann
- Missionen und Miniquests mit nachhaltigen Auswirkungen auf die Welt
... etc etc

Das sind alles reinrassige RPG Gene, die zusammen mit der Action in das Game eingekreuzt wurden. Bei spielen wie BFBC2, MW2 oder Crysis sehe ich sowas nicht, obwohl es reinrassige Shooter sind. Auch 3rd Person Shooter auf Konsolen weisen so etwas nicht auf. Man denke nur mal an Metal Gear, Resident Evil, Uncharted oder Dead Space. Diese Games bestehen nur aus Ballern/Rätsel und Cutscenes.

Ich muss deine Aussage auf dich selber zurückprojezieren, denn wer behauptet, ME2 sei ein reiner Actiontitel, DER hat nen Sockenschuss und gelinde gesagt einfach keinen blassen Schimmer wo von er redet.


Ihr solltet euch generell alle mal von diesem altmodischen Genredenken lösen. Nicht das Genre bestimmt die Art des Spiels, wenn überhaupt bestimmt das Spiel das Genre.
 
@Cabeleira

Es soll halt auch noch Leute geben, die auf klassische RPG´s stehen.
Du beschwerst dich, die Immersion würde aufgrund des Pausenmodus zerstört? Schon mal darüber nachgedacht, dass Spiele, die an D&D angelehnt sind, auch ein wenig Taktik fordern?
In so einem Spiel will ich nicht dauerloses Geschnetzel und einen Kampf nach dem anderen - wenn ich so etwas spielen will, dann pack ich Diablo oder Torchlight aus.
DA:O war meiner Meinung nach, eh schon ein wenig zu actionlastig - und ich glaube, mit der Meinung steh ich nicht alleine da.

Was das Schimpfen über die Konsolen betrifft .. ich gönne ihnen ja den Erfolg und auch, dass es sich auf Konsolen gut verkauft.
Nur finde ich es ehrlich gesagt, schei**e, dass man gewisse hilfreiche Features entfernt, weil die Konsolen nicht in der Lage sind, dies darzustellen (hier spreche ich von der Taktikübersicht).
Und was die Steuerung betrifft - hat man ja schon oft genug erlebt, dass die Steuerung am PC für die Katz war, nachdem sie für Konsolen optimiert wurde.
Alles was man bekommt, ist ne billige Portierung - ok, hier muss man dazu sagen, dass es auch Ausnahmen gibt.

Gegen Fortschritt in der Spieleentwicklung hat sicher niemand was, aber so werden klassische RPG´s zu billigem Mainstream verstümmelt.
 
@Cabeleira

Es soll halt auch noch Leute geben, die auf klassische RPG´s stehen.
Du beschwerst dich, die Immersion würde aufgrund des Pausenmodus zerstört? Schon mal darüber nachgedacht, dass Spiele, die an D&D angelehnt sind, auch ein wenig Taktik fordern?
In so einem Spiel will ich nicht dauerloses Geschnetzel und einen Kampf nach dem anderen - wenn ich so etwas spielen will, dann pack ich Diablo oder Torchlight aus.
DA:O war meiner Meinung nach, eh schon ein wenig zu actionlastig - und ich glaube, mit der Meinung steh ich nicht alleine da.

Was das Schimpfen über die Konsolen betrifft .. ich gönne ihnen ja den Erfolg und auch, dass es sich auf Konsolen gut verkauft.
Nur finde ich es ehrlich gesagt, schei**e, dass man gewisse hilfreiche Features entfernt, weil die Konsolen nicht in der Lage sind, dies darzustellen (hier spreche ich von der Taktikübersicht).
Und was die Steuerung betrifft - hat man ja schon oft genug erlebt, dass die Steuerung am PC für die Katz war, nachdem sie für Konsolen optimiert wurde.
Alles was man bekommt, ist ne billige Portierung - ok, hier muss man dazu sagen, dass es auch Ausnahmen gibt.

Gegen Fortschritt in der Spieleentwicklung hat sicher niemand was, aber so werden klassische RPG´s zu billigem Mainstream verstümmelt.

/sign

Abgesehen davon ist Dead Space, wenn man schon den Vergleich wagen muss, genauso "RPG2" wie ME2. Schließlich kann man alle Waffen + die Rüstung upgraden. Wie du selbst sagst, würde allerdings niemand das Spiel als Rollenspiel angeben. Warum also ME2? Doch auch nur wegen dem ersten Teil, der in der Hinsicht um eingies mehr geleistet hat. Abgesehen davon war ME schon immer für Konsolen konzipiert, DA:O war eine Parallelentwicklung.
Ich gönne den Konsolen ihren Erfolg auf ganzer Linie, aber nicht, wenn dieser Erfolg auf Kosten der PC-Versionen geht. Und DA hat sich für mich eben dadurch ausgezeichnet, dass man wieder etwas denken musste (auf Nightmare) und nicht eine einzige Actionorgie hatte. Dass die Entwicklung in diese Richtung geht, finde ich mehr als besorgniserregend, denn langsam gehen die guten, taktischen Gruppen-RPGs ein. Und das ist traurig...vor allem wenn ein so renomierter Entwickler in dem Bereich das Handtuch wirft...
 
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