eX2tremiousU am 10.08.2004 12:22 schrieb:
EF brillierte durch die tolle ST-Atmo, zum ersten mal in einem Sci-Fi Spiel wirke IMO die simulierte Besatzung so real und lebensnah. Auch emotionale Momente wurde geschickt eingebaut (Tod eines Kollegen z.B.).
Ja, richtig, die Atmosphäre im ersten Teil war klasse. Die Charaktere entsprachen auch der Sendereihe und die eingebauten Ideen waren spaßig.

Etwas unrealistisch fand ich nur die Scavenger, obwohl es recht lustig war, sich durch Teile der alten Enterprise (mit diesem typischen Türen-Quietschen

) zu schlagen. Der Tod des Teamkameraden (Biesman?) hat mich eigentlich genervt, schließlich hätte ich die Gegner auch alle ohne seine Hilfe umnieten können.

Storytechnisch natürlich einwandfrei.
eX2tremiousU am 10.08.2004 12:22 schrieb:
EF2 war für mich eigentlich als Trekkie ebenfalls ein geniales Highlight.
Mit Trekkie-Wertungs-Bonus... Und schon hat man ein 90er-Spiel.
eX2tremiousU am 10.08.2004 12:22 schrieb:
Zum ersten mal auf der (leider eher monoton designten) Enterprise E
Man, hat das genervt, immer die ewig gleichen Gänge auf der Suche nach Transporterräumen, Teamquartieren usw. abzusuchen. Das war pures Zeit totschlagen.
eX2tremiousU am 10.08.2004 12:22 schrieb:
auf der Starfleet Academy
Laut Christian Müller, der als Star-Trek-Nichtswisser und PCGames-Redakteur das Spiel getestet hat, wurde auf der Akademie viel zu viel geredet. Ich fand's nicht störend...
eX2tremiousU am 10.08.2004 12:22 schrieb:
oder in einer romulanischen Basis.
Das Infiltrieren hat Spaß gemacht, nur war die Story doch arg vorhersehbar.

Den romulanischen Disruptor fand ich

. Womit wir auch schon beim nächsten Thema wären: Der Phaser war die Waffe für alle Zwecke. Die Munition der anderen Waffen war immer und überall irgendwie zu kostbar.
eX2tremiousU am 10.08.2004 12:22 schrieb:
Für Trekkies war das einfach unschlagbar.
Dito.
eX2tremiousU am 10.08.2004 12:22 schrieb:
Aber ich muss sagen bei EF2 merkt man extrem den Einfluss des Entwicklers "Ritual". Waffen, Level, Kommentare, alles ähnelte etwas FAKK2. Zum ersten mal habe ich in einem Star Trek Spiel Kommentare gehört wie "Zur Hölle mit den Viechern". Auch die Waffen, wie Spassiger schon sagte, waren zu sehr auf "normale" Wummen getrimmt. Shotgun und Co. wirkten in einem sauberen und sterilen ST-Game irgendwie unangebracht.
Dabei gibt's so geile Wummen im Star-Trek-Universum, die im Spiel allesamt gefehlt haben: Das Kompressions-Gewehr, das einen hellblauen Strahl abschießt und so eine Art Gabelform hat und nebenbei schön die Umgebung reflektiert (» Grafik-Effekt) (aus Star Trek Voyager) oder das Kompressionsgewehr, das so eine Art Feuerball abschießt (aus Star Trek Nemesis). Das im Spiel vorhandene Kompressionsgewehr war einfach uncool.
eX2tremiousU am 10.08.2004 12:22 schrieb:
Trotzdem bin ich der Meinung das sich D³ etwas hätte von diesen Spielen abgucken können. Ich mein, es muss schon was bedeuten wenn ich einen Oldie wie EF recht regelmäßig spiele, aber D³ für mich jetzt schon zum "alten Eisen" gehört.
Eigentlich komisch. Woran liegt das? Ich denke mal, es liegt daran, dass das erneute Durchzocken von Elite Force so etwas ist wie in einem Bilderbuch aus alten Tagen zu blättern: Man kennt alles, es ist aber trotzdem schön, es nochmal zu sehen. Wenn Spiele so extrem linear verlaufen wie Doom3, kennt man das ganze aber schon zu genau und die Spielabschnitte ähneln sich zu sehr, um noch einmal etwas Neues zu erleben. Das ist jedenfalls meine Theorie...
Ich sehe mich schon in Gold Games 4 kramen und die Elite Force-CD suchen...
eX2tremiousU am 10.08.2004 12:22 schrieb:
IMO ATM nur "Versuche" was besser zu machen. Die GoreMods sind allesamt eher nutzlos
Kommt drauf an, wer sie benutzt.
eX2tremiousU am 10.08.2004 12:22 schrieb:
genau wie die diversen Tweaking und Haste-Nicht-Gesehen-Gameplay Mods. Aber kommt Zeit, kommt Rat.
Das Spiel ist kaum eine Woche draußen und schon gibt es haufenweise Mods. Aber die Zeit (oder Nali_WarCow mit seinen Endlos-Threads zu Maps & Mods

) wird die Spreu wohl vom Weizen trennen.