Thieri am 27.06.2008 11:19 schrieb:
LOL!!! Also das ist eine völlig falsche Erklärung von 1D 2D 3D oder 4D.... Das D steht einfach für Dimension. Das kommt aus der Mathematik. Falls die Koordinatensysteme was sagen ist das alles sehr einfach. Als Beispiel: bei 1D haben wir nur eine Ache (ich nehm jetzt mal die x-Achse) auf der wir Punkte verteilen können. Man kann quasi im besten Fall eine Gerade darstellen. in 2D und 3D kommen jeweils eine Achse dazu (y- und z-Achse normalerweise)... So sind zuerste Flächen und dann Körper möglich. 3D ist quasi das was wir in unserer Umgebung auch anfassen können

durch mathematische Methoden (Projektion) ist es nun möglich das 3D-Gebilde auf ein 2D-Koordinatensystem zurückzuführen. Es gehen hierbei zwar eine Menge Informationen (mathematisch gesehen) verloren, was die Tiefe angeht etc., aber genau das passiert bei Spielen etc. So entsteht ein 2D bIld auf deinem Monitor. Und das ist nicht wie du sagst, 2D-Bilder die sich bewegen.... dann wären die ganz alten Spiele wie Pong auch 3D gewesen...
Dann mach bitte eine Zerlegung eines 2D-Bewegtbildes in die jeweiligen Frequenzanteile und du wirst feststellen, dass der Faktor Zeit urplötzlich als zusätzliche Information hinzukommt und bspw. dass ein digitales Filter für eine lineare Filterung (über Länge, Breite und Zeit) die Koeffizienten so beinhaltet - was nicht wirklich überrascht - das sie eine Matrix mit 3 "Achsen" bildet.
Es kommt halt auf die reine Definition von Dimension an. Wenn ihr sie auf die reinen Ausbreitungen in der Ebene bezieht, stimmt dies wohl. Jedoch wird in der systemtheoretischen Ansicht die Sache aus der rein geometrischen Sicht gelöst und dann kommt die "Dimension" der Zeit hinzu, die nicht zu vernachlässigen ist.