AW: DER TIEFE FALL VON BLIZZARD
Wie tief kann man eigentlich sinken?
Blizzard war seit Anfang der Neunziger DIE Spielefirma schlechthin.
Jedesmal ein Kassenschlager und über Jahre hinweg Spielspaß pur.
Doch nun schlägt man Wege wie EA und die anderen großen Spielehersteller ein.
Der mindestens eingeschränkte LAN-Modus (wenn er denn kommt) und die "USK 6"-Freigabe sind gleichbedeutend mit einem rappiden Umsatzeinbruch.
Wer will denn noch Diablo 3 und Stracraft 2 kaufen?
Ich will ein ungeschnittenes Spiel und vollen Programmumfang.
Für so einen Bockmist gebe ich doch kein Heidengeld aus.
50 Euro für ein Grafikupdate inkl. Spielspaßbeschneidung? Neee, nicht mit mir!
Kein Wunder, dass der Markt der "Gratisspiele" so stark boomt.
Die Hersteller machen es ehrlichen Käufern imemr schwerer, sich von ihrem Geld zu trennen.
Die lernen es nie mehr. Der Kunde ist König. Das war einmal.
Heute passt der Spruch: Friss oder stirb.
Oder: Es wird gegessen, was auf den Tisch kommt.
Da werden böse Kindheitsträume wieder wach...

Nee also wirklich, wieso werden wir so dermaßen verarscht???
Vielleicht sollten die auch einmal andere Wege in Erwägung ziehen.
Bei einigen Spielen klappt ein Ansatz wunderbar.
Das Spiel ist im Prinzip kostenlos (Beispiel Battle Forge).
Man hat halt nur eine begrenzte Menge zur Auswahl und kann damit versuchen durch das Spiel zu kommen.
Es ist möglich durch den einfachen Spielmodus zu kommen.
Somit hat man quasi eine sehr große Demo.
Um in den vollen Genuss aller Komponenten zu kommen, kann man sich halt was gegen Geld dazukaufen.
So können Leute das Spiel ausgiebig testen udn sich dann entscheiden, ob udn wieviel Geld sie freiwillig in das Spiel stecken wollen.
Wenn wir uns beispielsweise Diablo anschauen, dann könnte man z.B. nur einen Charakter freischalten, vielleicht sogar ein paar der besten Zauber oder so sperren.
Es muss aber möglich sein, damit durch den leichten Spielmodus zu kommen.
Will man mehr, kann man sich die anderen Charaktere dazukaufen, und ggf. die fehlenden Zauber.
Ist jetzt nur mal so ein schnell dahergeredeter Vorschlag.
Aber so wäre es z.B. möglich, den LAN-Modus drinne zu lassen.
Man könnte sich zum Spielen treffen und es müsste nicht einmal jeder das Spiel extra kaufen.
Da es natürlich doof ist, wenn man mit 5 oder 6 gleichen Charakteren wie z.B. Krieger durch die Gegend rennt, werden sich früher oder später ein paar der Leute die anderen Cahraktere kaufen udn so Geld in die Kasse spülen.
Also ich halte so ein System für eine gute Sache.
So komtm man an die Leute ran, die sich niemals blind ein Spiel für 40-60 Euro kaufen werden.
Diese Leute besorgen sich die Spiele nämlich ausm Netz zum Antesten.
Kaufen werden die dann natürlich nur die Spiele, wo man längerfristig was von hat oder die wirklich Top sind.
Gute, aber nicht überragende Spiele, bleiben dann außen vor.
Vor allem die, die keinen besonders guten Multiplayer Modus haben.
Da ist man eigentlich zu Beginn noch bereit, nen Zwanziger oder so zu investieren.
SPäter, wenn das Game nach nem Dreivierteljahr als Budget Titel zu haben ist, da hat man es meist schon von seiner Einkaufsliste gestrichen, da schon neue, "bessere" Games warten.
Die Jungs müssen also auf jeden Fall umdenken und ein neues Bezahlsystem entwerfen.
Allerdings mus sdas Spiel dann auch ordentlich offline nutzbar sein, wenn es einen Singleplayer Modus oder LAN-Modus gibt.