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News - Brothers in Arms: Erste Fanseite

Ich frag mich echt wie weit das noch gehen soll mit den realismuds bei ww2 shootern? Ich meine das soll ja auch noch spaß machen und umso näher es an die wirklichen Ereignisse im Krieg kommt umso makaberer wird es finde ich.
Ich hab gestern auf arte eine doku über den d-day gesehen und da macht man sich schon gedanken über MOHAA und so, und ob das den veteranen gegenüber nicht ein bisschen respektlos is...
 
kay2 am 04.06.2004 23:32 schrieb:
Ich frag mich echt wie weit das noch gehen soll mit den realismuds bei ww2 shootern? Ich meine das soll ja auch noch spaß machen und umso näher es an die wirklichen Ereignisse im Krieg kommt umso makaberer wird es finde ich.
Ich hab gestern auf arte eine doku über den d-day gesehen und da macht man sich schon gedanken über MOHAA und so, und ob das den veteranen gegenüber nicht ein bisschen respektlos is...

naja, darüber kann man natürlich ewigs diskutieren, ich mache es einfach so:
spiel ist spiel, also kein realismus, aber wenn es mit den spielen so weitergeht verschmilzt das langsam schon bedenklich...
aber ich denke nicht das es mal eine version gibt mit der man per zeitmaschine direkt in den ww eingreifen kann...
mfg martin
 
Naja hört sich interresant an aber ich frag mich ob es auch Antikriegsspiele geben wie Antikriegsfilme! Weil wenn es immer realistischer wird und den krieg immer mehr nachempfunden wird würde es doch bald kein spas mehr machen sondern ersetzten erzeugen das würde sich wiederum nicht verkaufen usw...
 
naja...Realitätsnähe ist wohl eher das Stichwort, wie bei CoD...da wirkte teils echt beklemmend auf mich...aber ich finds auch gut, so macht sich auch die letzte Dumpfbacke endlich mal Gedanken darüber, was Krieg anrichten kann und auch tut....wenn man die Vorschaubilder/movies von Battlefield 2 guckt, ganz schön real, mannmannmann...
Aber es bleiben trotzdem Spiele, wo es um Strategie, Skill und Spielspass geht, und das Thema ist halt so alt wie die Menschheit selbst, Gut gegen Böse, letztlich doch genau dasselbe, als ich vor gut 30 Jahren als junger Steppke mit den Kumpels Räuber und Polizei oder Indianer gegen Cowboys etc. (in verschiedenen Varianten) durchspielte...
Und nicht umsonst findet man in Kriegsthemen-Games sehr, sehr wenige weibliche Fans...sich auf irgendeine Art behaupten und kämpfen, das ist uns Männern halt seit Urzeiten in die Wiege gelegt und beim Zocken kommts wieder raus...Frauen fehlt dieser Trieb (wie auch der Spieltrieb) weitestgehend...

Trotzdem sehe ich einen Riesenunterschied zwischen Games und echtem Krieg, welcher gottlob immer bestehen bleiben wird (zumindest solange es keine Holodecks gibt;-), nämlich, der echte Krieg brennt sich in die Seelen der Teilnehmer unwiderruflich und ganz, ganz tief ein...ein Kriegsgame wirkt vielleicht sehr beklemmend und regt im Idealfall auch zum Darübernachdenken an, aber es wird niemals den Spieler verletzen und verstümmeln, weder körperlich, noch seelisch...und sei es noch so real gemacht.
 
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