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News - Beyond Good & Evil 2: Beyond Good & Evil 2: Easy to learn...

AW:

crackajack am 30.05.2008 17:17 schrieb:
Dafür habe ich bei Jet Force Gemini nicht versagt. :finger:
Oder hast du den doch noch gepackt?
Nein ;-( Mein N-64 hab ich auch nicht mehr, irgendwie Schade, fand die Menümusik von JFG immer sehr gut und hab da extra laut aufgedreht :)

Ich fand den Boss von BG&E schwer. Das fing schon damit an das sich das Spiel automatisch auf 640x480 zurückstellte und damit natürlich extrem verwaschen aussah. Und von 5 x klopfen -> tot, war afair keine Spur. Jeder Versuch hat eine Ewigkeit gedauert, wo ich x-mal draufgeschlagen habe und umhergehopst bin um nicht getroffen zu werden. Für mich war das der Bossfight, nach Metroid Prime, für den ich die meiste Zeit brauchte.
Naja, auf der PS-2 stellt sich nichts zurück, aber das Bild ist auch da verschwommen -->gewollt. Triffst du ihn, klart sich das ganze in schärfere Texturen auf =)

5 x klopfen tot hab ich nicht geschrieben. 3-5 mal treffen damit er geschwächt ist. Der griff doch zuerst von links an -->5 x klopfen, dann von rechts --> 5 x klopfen, glaub das ganze noch von hinten und vorne. Schwierig daran ist, ihn zu treffen wenn er von oben kommt, man kann dann nicht genau sehen ober von vorne oder hinten kommt. Nun denn, trifft er dich zwischendrin lädt sich eh sein Leben wieder auf --> nochmal bei 0 anfangen mit klopfen :D
 
AW:

Zu dieser Zeit [2003, Anm. d. Red.] hatten wir ein anderes Publikum. Es gab mehr Hardcore-Gamer als Gelegenheitsspieler, heute ist das anders",

So ein Schwachsinn, vor 5 Jahren gabs genauso viele "Hardcore Gamer" wie heute, vielleicht sogar weniger.
Warum muss man zur Zielgruppenerweiterung anspruchsvolle Gameplayfeatures streichen und alles auf weichgespülten "Damit-kommt-meine-behinderte- Oma-die-nur-5min- pro-Woche-spielt-zurecht" - Modus schalten?
Gibts kein Balancing und wählbare Schwierigkeitsgrade mehr?

BTW:
BG&E war ja wohl wirklich einfach, von ein oder zwei Endgegnern mal abgesehen bin ich da ziemlich durchgerauscht.
 
AW:

eX2tremiousU am 30.05.2008 15:56 schrieb:
Übrigens finde ich auch das in vielen Spielen anzutreffende Health-Regeneration ziemlich doof. Man stellt sich in die Ecke, und nach 10 Sekunden ist man wieder ganz. Da waren mir die klassischen und an relevanten Stellen platzierten Healthpacks doch lieber. Faktisch ist beides unrealistisch, aber die Packs haben einige Stellen dramatisiert und fordernder gemacht. Ganz besonders interessant fand ich das System aus Call of Cthulhu, wo man Medpacks passend einsetzen musste. Stille ich nur die Blutung? Schiene ich den Bruch? Nähe ich die Wunde, oder spritze ich mir einfach Morphium, welches kurzzeitig die Verletzungen vergessen macht, aber zur Abhängigkeit führen kann.

Regards, eX!

Ich finde das ist eigentlich schon fast ein eingebauter "God-mode". Wenn man sich wirklich geschickt anstellt, kann man in solchen Spielen quasi gar nicht mehr sterben, weil sich eben die Lebensenergie wieder regeneriert. Stattdessen könnte man doch solche Spiele realistischer machen, dass wenn man verletzt ist, einen Sanitäter anfordern muss. Aber da sind wir ja wieder beim Thema Anspruch und der wäre dann ja wieder für viele Spieler zu hoch. :rolleyes:
Das mit der Verweichlichung ist mir auch schon extrem aufgefallen. Da gibt es mittlerweile Spieler die schon beim einfachsten Spiel rumheulen, wenn sie ein oder 2 mal sterben. Wenn ich da noch an "früher" denke, da ist man in manchen Spielen gefühlte 1000mal gestorben, bis man am Ziel angelangt war, aber das hat eben seinen Reiz ausgemacht. Für mich muss es einfach auch in jedem Spiel mindestens 1-2 so richtige "Hassstellen" geben. Stellen bei denen man sich extrem anstrengen muss und eine gewisse Strategie entwickeln muss, um voran zu kommen. So dass man einfach auch mal sein Köpfchen anstrengen muss. Wenn ich dagegen, wie heutzutage, in vielen Spielen einfach durchrennen kann, ohne das mir auch nur was passieren kann, weil es einfach viel zu einfach ist, dann verliert ein Spiel für mich doch schnell seinen Reiz und wird schnell langweilig. Mir ist ein zu schweres Spiel oder ein Spiel, in das man sich einarbeiten muss lieber, als eins das zu einfach ist. Eine gewisse Herausforderung muss schon da sein. Wenn man dagegen überspitzt ausgedrückt nur alle 5 Minuten eine Taste drücken muss und alles halbautomatisch abläuft, dann brauch ich auch kein Computer spielen, dann kann ich auch gleich fernsehen *g*
Dieser Verweichlungs- und Seichtheitstrend ist aber unverkennbar und ich frage mich echt, wo das noch enden soll.
 
AW:

DocX am 30.05.2008 12:10 schrieb:
Ich vestehe das auch nicht. Der erste Teil fiel für mich nicht unter den Bereich der Hardcorespieler, sondern hatte einen ausgewogenen Schwierigkeitsgrad.

Ich vermute eher, dass wegen der ungewöhnlichen Grafik und dem Setting viele Spieler das Spiel haben liegen lassen und nicht wegen dem Schwierigkeitsgrad. Wie denn auch, dann hätten diese Spieler ja das Spiel gekauft.

Meine riesige Vorfreude wandelt sich langsam in Skepsis.
Ich freue mich weiterhin, obwohl ich BGE nie durchgespielt habe. Irgendwie kam mir immer ein anderes Spiel dazwischen.
Und zum Setting: Wonach sieht BGE denn aus? Nach einem Jump´n´Run. Knuddeloptik. Es liest sich wie ein Kinderspielchen. Und im Endeffekt war es das auch. Nur die Dialoge waren, sagen wir "erwachsen".
 
AW:

Zubunapy am 31.05.2008 10:33 schrieb:
Und zum Setting: Wonach sieht BGE denn aus? Nach einem Jump´n´Run. Knuddeloptik. Es liest sich wie ein Kinderspielchen. Und im Endeffekt war es das auch. Nur die Dialoge waren, sagen wir "erwachsen".

Kaum ein Kind der Welt würde die Politikgeschichte hinter BGE verstehen und nur weil die Welt, das Aussehen der Charactere oder das Gameplay nicht zum Kotzen realistisch ist, heißt das nicht das dieses Spiel nur für Kinder was taugt...
Dieser Realismuswahn und das man ja nichts anfassen will was irgendwie einen Schwein als Character in einem Spiel hat... Könnte mich ja zum Kind machen, aber ich bin Erwachsen... schwankt irgendwo in meiner Skala zwischen lächerlich <----> furchtbar traurig :-S

Dabei gibt sich Japan doch immerwieder größte Mühe dieses Vorurteil zu wiederlegen, wenn sich mal wieder in einem Animesetting Kleinkinder gegenseitig in Blutsfontänen zerfetzen :rolleyes:
 
AW:

Kandinata am 31.05.2008 11:07 schrieb:
Zubunapy am 31.05.2008 10:33 schrieb:
Und zum Setting: Wonach sieht BGE denn aus? Nach einem Jump´n´Run. Knuddeloptik. Es liest sich wie ein Kinderspielchen. Und im Endeffekt war es das auch. Nur die Dialoge waren, sagen wir "erwachsen".

Kaum ein Kind der Welt würde die Politikgeschichte hinter BGE verstehen und nur weil die Welt, das Aussehen der Charactere oder das Gameplay nicht zum Kotzen realistisch ist, heißt das nicht das dieses Spiel nur für Kinder was taugt...
Dieser Realismuswahn und das man ja nichts anfassen will was irgendwie einen Schwein als Character in einem Spiel hat... Könnte mich ja zum Kind machen, aber ich bin Erwachsen... schwankt irgendwo in meiner Skala zwischen lächerlich <----> furchtbar traurig :-S

Dabei gibt sich Japan doch immerwieder größte Mühe dieses Vorurteil zu wiederlegen, wenn sich mal wieder in einem Animesetting Kleinkinder gegenseitig in Blutsfontänen zerfetzen :rolleyes:

Also mir persönlich macht sowas nichts aus. Ein Spiel kann auch gerne im Comic-look oder Knuddeloptik daher kommen, hab ja auch sehr gerne Psychonauts gespielt. Was das betrifft, bin ich sehr offen. Es gibt nur eine Ausnahme. Das ist der von dir angesprochene Anime-Kleinkinder-look. Wenn ein Spiel so daherkommt, das schreckt mich doch immer total ab, weil ich damit einfach nix anfangen kann.
 
AW:

Shadow_Man am 31.05.2008 10:28 schrieb:
Stattdessen könnte man doch solche Spiele realistischer machen, dass wenn man verletzt ist, einen Sanitäter anfordern muss.
Dass dieses Element mit dem Sanitäter nicht in mehr Spielen zum Einsatz kommt finde ich auch ziemlich seltsam. Eigentlich ist das doch eine sehr gute Idee, die man auch wunderbar ins Gameplay integrieren kann. Realistischer als Medipack oder Self-Regeneration ist das aber trotzdem nicht. Vielleicht glaubwürdiger. Und es funktioniert auch nur bei Spielen, in denen man von Anfang bis Ende im Team unterwegs ist.

Da gibt es mittlerweile Spieler die schon beim einfachsten Spiel rumheulen, wenn sie ein oder 2 mal sterben. Wenn ich da noch an "früher" denke
Mir war beim Lesen der News schon klar, dass dieser Thread wieder auf die "früher war alles besser"-Schiene kommt. Willst du etwa behaupten, dass es früher keine Choleriker gab, die nach dem zweiten Versuch schon einen Tobsuchtsanfall bekommen haben? Natürlich gab es die. Und ich behaupte sogar, dass es früher nicht mehr oder weniger davon gab. In meinem Freundeskreis hab ich heute mehr Hardcore-Gamer als noch zu NES-Zeiten. Damals hatte zwar auch jeder einen Gameboy, aber nur die wenigsten haben sich wirklich tiefgehend damit beschäftigt. Für die meisten war es bestenfalls ein Zeitvertreib, wenn nicht sogar nur ein Prestigeobjekt.

Ausserdem musst du bedenken, dass früher nun mal nicht jede Woche 200 Titel auf fünf verschieden Plattformen erschienen sind, von denen mindestens 20 spielenswert sind. Man hatte einfach keine so grosse Auswahl wie heute. Ich weiss nicht wie es dir geht, aber ich hab hier noch einige ungespielte Spiele rumstehen - ich komm einfach nicht dazu das alles zu zocken. Dieser Overkill an Releases ist mMn auch ein Grund dafür, dass so viel gesaugt wird. Wenn du schon dein letztes Geld zusammenkratzen musst, um dir alle zwei Monate mal ein Spiel kaufen zu können, dann willst du auch was davon haben und nicht nach 8,5 Stunden den Abspann über den Bildschirm flimmern sehn. Aber wenn du dir eh alles saugst, dann ist dir das natürlich egal. Ein weiterer Grund ist sicher auch der MP-Wahn, wegen dem klassische SP-Kampagnen zur Einwegware verkommen. Welches SP-Spiel ist heutzutage schon noch auf Langzeitmotivation getrimmt?

Mir ist dein Vorwurf jedenfalls viel zu spekulativ und pauschalisierend. Woher willst du wissen, dass sich ein Call of Duty heute schlechter verkaufen würde wenn es anspruchsvoller wäre? Diesen Vorwurf musst du der Industrie machen, nicht den Spielern. Die Industrie ist es, die sich immer mehr dem anspruchslosen, oberflächlichen Mainstream-Publikum anpasst und damit natürlich auch andere Spielertypen anlockt, die früher, in den guten alten Zeiten, halt die Finger davon gelassen haben.

Für mich muss es einfach auch in jedem Spiel mindestens 1-2 so richtige "Hassstellen" geben.
Dann brauchst du dich aber auch nicht wundern, dass du mit deinem Standpunkt in der Minderheit bist. Ich verlange von einem Spiel zwar auch, dass es mich fordert, aber es soll nicht in Arbeit ausarten oder mich sogar ankotzen. Wieder mal muss ich auf das Posting von Nali verweisen. Im Jahr 2008 erwarte ich, dass es möglich ist, ein Spiel anspruchsvoll zu gestalten ohne dabei zu übertreiben oder zu fiesen Mitteln greifen zu müssen. Nach 30 Jahren Video- und Computerspielgeschichte sollte man doch so langsam mal den Bogen raus haben. Perfekt gelungen ist das mMn Psychonauts. Der Schwierigkeitsgrad ist mit zunehmendem Spielverlauf gestiegen und zum Schluss musste man sich schon richtig anstrengen. Dabei kam aber nie Frust auf - die Gratwanderung ist geglückt. Hassstellen will ich aber definitiv nicht. Ich bin ja kein Masochist.

SSA
 
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