)Händler, Großhändler, Publisher, Produktionskosten und diverse andere Faktoren fallen bei Valve weg. Von daher ist es ziemlich unverschämt 50€ pro Spiel zu verlangen. Aber das machen sowieso alle Downloadplattformen, deshalb halte ich diesen Vertriebsweg in der momentanen Situation ja auch für so schwachsinnig.http://www.pcgames.de/aid,6589...2. Keine Auslieferung, Verpackung, Pressen der CDs. Lagerkosten, Drucken des Booklets. Risiko zuviel/zuwenig DVDs/Verpackungen/Booklets produzieren entfällt.
Und woher hast du bitte die Zahlen? Hast du ne Quelle (bitte nicht hlportal), oder bloße Vermutung?
Physische Produktion: 3 Euro.
Oder was dachtest du? Dass irgendeine Plastik-DVD-Box aus Taiwan oder China, von denen gleich Millionen Stück bestellt werden, 10 Euro kostet? Oder dass das Pressen der Disc bei einer Auflage von Hunderttausenden besonders teuer ist?
Händler, Großhändler, Publisher, Produktionskosten und diverse andere Faktoren fallen bei Valve weg. Von daher ist es ziemlich unverschämt 50€ pro Spiel zu verlangen. Aber das machen sowieso alle Downloadplattformen, deshalb halte ich diesen Vertriebsweg in der momentanen Situation ja auch für so schwachsinnig.
Wenn wir nun Cod 4 nehmen dann habe nach den ersten verkaufszahlen ca. 6 Mio. Spieler das Spiel für ca. 45 € gekauft. Das ergibt 270 Mio. € da die verkauf zahlen aber weiter angestiegen sind und weitere 8 Mio. Spieler es gekauft haben für ca. 30 € haben wir nochmal eine Summe von 240 Mio. € Insgesamt haben wir jetzt 520 Mio. € einnahmen.
Die Ausgaben (geschätzt):
15 Mio. € Pressung bei 20 Mio. DVDs
10 Mio. € Marketing
5 Mio.€ Verwaltung
50 Mio.€ Personalkosten (35 Mann ) (2 Jahre)(bei6000€ im Monat)
3 Mio.€ Analyse/Prototyp/Markteinschätzung
15 Mio.€ Andere Kosten wie z.B. Unterhalt
Ergibt ca.: 97 Mio. € Entwicklungskosten
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Einnahmen = +520 Mio.€
-98 Mio. € Entwicklung
-130 Mio.€ Händler Anteil
- 10% Abzüge für weitere Kosten
Bleiben ungefähr 240 Mio. € Gewinn über.
Wenn die Verkaufszahlen bei 60 € bleiben würden hätte Acivision schon bei 8 Mio. verkauften Spielen 480 Mio. € Einnahmen. Bei 14 Mio. VK Spielen sofern der Preis auf 30 € sinkt 660 Mio. €.
Ich werde mir Cod nicht mehr holen da warte ich lieber auf Operation Flashpoint (43€) oder ein neues Battlefield.
Dann siehst du es ähnlich falsch. Oder kannst du mir exakt sagen welche großen Kosten wegfallen, wenn Spiele online gekauft werden? Die Entwicklungskosten? Die Gewinnspanne für den Händler (online eben Valve)? Die Steuer? Der Anteil des Publishers? Was ist es was nun nicht mehr existiert und was das Spiel online soviel billiger machen würde? Alles was wegfällt ist eben das physische Produkt und das ist vergleichsweise billig.ich seh das grundsätzlich ähnlich und hatte erst vor ein paar tagen eine diskussion mit hkp-andy über das thema.
Das ist sicherlich auch ein Faktor, der dazu kommt. Es wäre ja irgendwie unlogisch, wenn ein Publisher zum Retailer sagt: "Die unverbindliche Preisempfehlung für dieses neue Vollpreisspiel liegt bei 49,99 Euro" und anschließend der Publisher seine eigene Preisempfehlung ignoriert und es online für 45 Euro anbietet. Der Hersteller kann ja nicht in einen Preiskampf mit seiner eigenen Preisempfehlung gehen, sonst würde sich der Retail-Partner natürlich fragen: "Wieso soll ich es für 50 Euro verkaufen, wenn du es für 45 Euro anbietest?" und würde versuchen einen neuen Deal auszumachen, so dass er es auch für 45 Euro verkaufen kann, mit entsprechenden Abschlägen für den Publisher.allerdings würde ich nicht von "unverschämt" sprechen: der einzelhandel ist vermutlich einfach noch zu stark (was auch gegen die angeblich 1/4 online-anteil in uk spricht, aber das nur am rande) und wird es schlicht und ergreifend nicht dulden, dass parallel online vertriebene titel weitaus billiger daherkommen.
und einen verzicht auf den retailhandel kann sich momentan wohl noch kein (/kaum ein) publisher leisten können.
Wurde doch schon gepostet.Edith: wenn ich hier noch den link setzten könnte würde ich es tun, aber das Forum will nicht
Fazit des berichts ist jedenfalls, dass pro 45€ Spiel (in Deutschland) ca. 25€ beim Publisher verbleiben, davon müssen dann Lizenzkosten, Entwicklung, Miete etc. bezahlt werden.
Das sind doch alles nur Peanuts. Du hast die Auflistung der Kosten gesehen, Großhändler 2 Euro, Produktions 3 Euro. Und das wars. Es gibt keine anderen Faktoren. Und wieso sollten die Kosten für Publisher wegfallen, wenn Publisher wie Activision, EA, Ubisoft & Co Spiele über Steam vertreiben? Wenn Entwickler direkt über Steam etwas verkaufen, etwa Indie-Entwickler, dann sind die Spiele ohnehin viel billiger, siehe Zeno Clash mit 16 Euro oder diverse andere Titel für 10-20 Euro. Da fällt wirklich der Publisher weg, bei einem Call of Duty 4 oder Empire: Total War fällt nichts weg, da möchten Acitivision und Sega genauso mitverdienen wie Retail.Händler, Großhändler, Publisher, Produktionskosten und diverse andere Faktoren fallen bei Valve weg. Von daher ist es ziemlich unverschämt 50€ pro Spiel zu verlangen. Aber das machen sowieso alle Downloadplattformen, deshalb halte ich diesen Vertriebsweg in der momentanen Situation ja auch für so schwachsinnig.
ource 19,99€ in DE 19,99$ in USStimmt, online fällt keine Marge für den Händler an. Valve ist ja ein Wohltätigkeitsverein und will keinen Cent davon haben, wenn jemand ein Spiel über Steam verkauft.Na dann haben wir doch schon mal 3 Euro, dazu kommt dann noch ca 7,80 für den Händler, der davon Miete, Personal, Strom etc zahlen muss.
Eine Preissenkung von 3-5 Euro wäre möglich, das stimmt. Das ist aber nicht das was viele fordern und was auch du zu Beginn gesagt hast, von wegen Spiele müssten online "viel billiger" sein. Wenn man sich die Zahlen anschaut, dann sieht man, dass sich das einfach nicht ausgeht. Online ist eine Alternative zu Retail, keine billige Alternative.Eine kleine Preissenkung gegenüber Ladenversionen wäre also durchaus angebracht!
Da sind wir doch völlig einer Meinung, ich schrieb doch auch:Und was ist beispielsweise mit Steam, die keine Transportkosten, Mieten, Umweltauflagen beachten müssen, und trotzdem das Dollarzeichen mit dem Euro ersetzen.Die Preisgestaltung ist von vielen Faktoren abhängig.Ist mir klar .
Aber warum sind Spiele , die z.B. in den USA entwickelt werden dann bei uns nicht billiger ? Wenn die den Preis einfach in € umrechnen würden , wäre es bei uns auch billiger .
Gutes Beispiel : Neulich suchte ich ne Motorradhelm , bei uns kostet er 200€ , in den USA umgerechnet 120€.
Selbst wenn man die Versandkosten und 19% Mwst noch dazurechnet , wäre er noch einiges billiger , aber nein , bei uns zahlt man für alle Sachen mehr .
Zum einen natürlich von den kosten der Herstellung und dem Vertrieb/Verkauf. Also fließen da Löhne, Mieten, Steuern, Umweltauflagen, Transport usw usw. ein.
Dann ist natürlich immer die frage, was man für einen preis verlangen kann, wie also die Konkurrenzsituation aussieht, wie das Wohlstandsniveau der angestrebten Kundengruppe aussieht usw.
Der Fehler den du machst ist ausschließlich (und da auch nur zum Teil) den ersten Punkt, nämlich die Produktions- und Vertriebskosten zu betrachten.
Und man zahlt in Deutschland auch nicht für alle Sachen mehr, wenn wir da nochmal zum Thema Computerspiele zurückkehren gibt es einige Länder, die teurer sind als wir.
Oder Mercedes, die in Amerika die Autos billiger verkaufen als in Deutschland, obwohl sie teilweise in Deutschland gebaut werden.
Oder Bayer, die in Amerika Aspirin billiger verkaufen als in Deutschland.
Der einzige Gedanke dahinter ist: Welches ist der maximale Preis den ich vom Kunden verlangen kann!
Also wenn Budgetversion rauskommt ist das spiel schon so veraltet das man keine Zeit und Lust mehr hat sich das Spiel zu kaufen.Vielleicht werden bei 30 statt 40 Euro mehr verkauft, dafür verdienen sie mindestens ein Viertel weniger pro Stück. Glaube außerdem kaum, dass sich da ganze 25% mehr Leute dazu entscheiden, das Spiel zu kaufen - und allein die werden benötigt um überhaupt dasselbe zu verdienen, von Mehrgewinn ganz zu schweigen.Also ganz einfach... wenn ein spiel 30 euro kostet werden insgesamt viel mehr verkauft als bei 40 euro.... weil man dann auch ma spiele kauft die man nicht unbedingt haben will aber ma lust hat ein wenig zu zocken.... Bei 50 Euro ist das so, dass man die spiele die man nicht unbedingt haben will sich einfach aus dem Inet illegal zieht.
So also Preise senken und somit Piraterie verkleinern.
Und bei Spielen, die man nicht unbedingt braucht, kann man doch bitteschön auf die Budgetversion warten, oder?
.naja, heutzutage geht das aber schon recht schnell, von einigen recht langlebigen Spielen wie eben CoD 4 abgesehen.Also wenn Budgetversion rauskommt ist das spiel schon so veraltet das man keine Zeit und Lust mehr hat sich das Spiel zu kaufen.
Du mein Freund: hast Recht!Habe bei jüngsten Kommentaren die Meinung aufgeschnappt, dass die Forderung nach höheren Spiele-Preisen wegen der hohen Produktionskosten begründet wird... Ich halte das für Unsinn.
Niemand zwingt die Entwickler, Millionen im 2-3stelligen Bereich zu verpulvern, es muss halt besser gewirtschaftet werden.
Außerdem: Siehe die Film-Industrie. Blockbuster mit Budgets jenseits der 200 Mio.-Grenze... Werden da für einzelne Filme höhere Eintrittpreise verlangt, "nur" weil er teurer produziert wurde als andere ?
Wenn DAS noch käme, na dann gute Nacht. Dann beschränken sich alle Film-Interessierten auf Heim-Kino via DVD und Blueray !
Unverhältnismäßige Preiserhöhungen ist reine "Stamm"-Kunden-Vernichtung. Sollen Sie es ruhig wagen... ich bezweifle, dass die DANN die Verkaufszahlen des Vorgängers übertreffen werden.
ja und ich hab einen Esel der Gold scheißen kannmehr als 70 Euro finde ich ok.
Zu alten DM zeigen habe ich für games wie FF7 für Ps1 locker 130 DM ausgegeben.
Das war damals normal.
Und jeder hats gekauft.
Und die Ps3 speiel in de kossten fasst eh alle 70.
Von daher alles bis 130 ist ok.