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Müssen Spielwelten immer größer werden? Ubisoft sagt, größer ist nicht besser

Quinzel

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MarcHammel

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Lol, ausgerechnet Ubisoft, deren Open-Worlds inzwischen so lächerlich groß geworden sind. 🙄
Das gleiche wollte ich auch grad schreiben, vor allem wenn ich so an die letzten AC Titel denke. Waren, mMn, keinesfalls schlechte Spiele. Die haben mir gut gefallen. Aber Ubisofts Hang zu "immer größer, immer weiter" ist offensichtlich.
 

TheRattlesnake

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Eine größere Welt alleine bringt nichts. Eine Open World muss vorallem gut und sinnvoll gefüllt sein. Auf riesige Welten in denen ich nur durch die leere Landschaft laufe/fahre habe ich kein Bock.
Far Cry 6 war von der Größe und vom Inhalt ganz gut.
Könnte es noch größer sein? Klar, warum nicht. Aber damit treibt man dann nur noch die Spielzeit in die Höhe und ich denke irgendwann ist dann halt auch der Punkt erreicht an dem man als Spieler erstmal genug davon hat. Das kommt dann halt auf Spieler und Spiel an.
Bei Far Cry 6 hat es mir definitiv erstmal gereicht. Zur Zeit spiele ich Elex2 und da hätte ich gerne noch mehr zum erkunden.
 

Calewin

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Kommt auf die Welt selbst an und mit welchen Inhalten sie gefüllt ist. Ein kleineres Spiel, was mich an die Hand nimmt, aber eine gute Regie hat, kann ebenso faszinierend sein, wie ein riesiges Open World Spiel mit einer entsprechend großen Map, die dafür den eigenen Erkundungsreiz weckt.
Es gibt viele Beispiele dafür, wie es gelungen ist und eben auch nicht.
Hätte es beispielsweise vor AC Valhalla noch kein vergleichbares Spiel gegeben, wäre es abgefeiert worden. Es wäre als Meilenstein und Wendepunkt bezeichnet worden. Da es aber der x-te Teil mit immer gleicher Formel war, konnte es diese Wirkung nicht entfachen und dem „verwöhnten“ Gamer nur noch ein müdes Lächeln abringen, im übertragenen Sinne.
Für mich spielt daher die Größe der Spielwelt allein eine untergeordnete Rolle, auf den Inhalt kommt es an.
 

LesterPG

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Hätte es beispielsweise vor AC Valhalla noch kein vergleichbares Spiel gegeben, wäre es abgefeiert worden. Es wäre als Meilenstein und Wendepunkt bezeichnet worden. Da es aber der x-te Teil mit immer gleicher Formel war, konnte es diese Wirkung nicht entfachen und dem „verwöhnten“ Gamer nur noch ein müdes Lächeln abringen, im übertragenen Sinne.
Für mich spielt daher die Größe der Spielwelt allein eine untergeordnete Rolle, auf den Inhalt kommt es an.
Die Größe dabei war noch durchaus durchaus passabel gefüllt.
Wie sie es allerdings geschafft haben ein Gamestop Bug
Im Kampf gegen Odin läßt sich die Axt nicht ablegen
nach über ein Jahr nicht zu patchen wo der nun wirklich an einer sehr begrenzten Stelle auftaucht, ist mir da eher schleierhaft.
 

Calewin

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Die Größe dabei war noch durchaus durchaus passabel gefüllt.
Wie sie es allerdings geschafft haben ein Gamestop Bug
Im Kampf gegen Odin läßt sich die Axt nicht ablegen
nach über ein Jahr nicht zu patchen wo der nun wirklich an einer sehr begrenzten Stelle auftaucht, ist mir da eher schleierhaft.
Trat dieser Bug auf allen Plattformen gleichermaßen auf? Und jedes Mal an der Stelle?
Ich weiß davon nämlich gar nichts.
 

Jakkelien

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Und bis heute weiß niemand außerhalb von Ubisoft, was Scalar denn jetzt so tolles ist^^
 

pineappletastic

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AC2 und mit Abstrichen noch Teil 3 waren zusammen mit FarCry3 die einzigen Spiele, die ich gern gespielt habe und auch alles mitgenommen habe. Danach war die Luft raus.

FC4,5 und 6 waren für mich einfach nur FC3 in noch größer und von AC reden wir gar nicht erst. Ich hab kein Problem mit der Größe einer Spielwelt, solls halt so groß sein wie der letzte AC Teil. Wenn man aber erschlagen wird mit zig Questmarkern und hier noch Sammelmissionen einstreut und da noch eine Zufallsbegegnung hinzufügt. Nee sorry. Da bin ich raus.

Das Fatale an der Ubisoft Formel ist ja, dass andere RPGs das abkupfern und ihre Welten ähnlich gestalten. Du hast alles schon einmal irgendwo gesehen. Es ist sicherlich dann auch kein Zufall, dass Spiele wie RDR2, BotW oder aktuell Elden Ring so einen Zuspruch erfahren. Es ist einfach mal was anderes. Erkundungen werden belohnt. Es fühlt sich wie ein Abenteuer an und nicht wie Arbeit. Ich bin gerne stundenlang durch RDR2 geritten. Mal entschleunigt zu spielen und die Nächte im Camp zu verbringen, wurde auch mit coolen Dialogen belohnt.

Bei Ubisoft denke ich mir einfach viel zu oft, warum macht ihr die Welt so groß und macht daraus einen Spielplatz voller sich wiederholender Nebenmissionen, die einem null Befriedigung verschaffen. Bei AC2 hattest du ja bspw. mit diesen Filmschnipseln eine Motivation etwas zu machen. Aber was habe ich davon den x-ten Radioturm zu befreien? Nur damit die Karte leer ist? Wow.
 

Flonki

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Gehen wir doch mal von Ubisoft weg: Welche Open Worlds machen es eurer Meinung nach als Alternative richtig und sind mit "sinnvollen" Inhalten gefüllt, anstelle von stumpfer Beschäftigungstherapie und Grind? Und wenn ja, warum?
 

TheRattlesnake

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Gehen wir doch mal von Ubisoft weg: Welche Open Worlds machen es eurer Meinung nach als Alternative richtig und sind mit "sinnvollen" Inhalten gefüllt, anstelle von stumpfer Beschäftigungstherapie und Grind? Und wenn ja, warum?
Für mich ganz klar die Bethesda und Piranha Bytes RPGs. Da kann man Stundenlang durch die Welt laufen ohne auch nur eine Quest zu machen und überall gibt es was interssantes zu entdecken. Höhlen, verlassene Häuser, kleine Orte. Was auch immer. Und oft wird man für das erkunden belohnt. Seltene Gegenstände/Waffen, versteckte Quests, kleine Geschichten der Vergangenheit in Form von Notizen, Audiologs, Büchern.
Von Elden Ring sehe ich mir zwar nur ein LP an aber die Welt finde ich auch sehr interessant. Geht auch in die richtige Richtung.
 

ADM-Ntek

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wen es darum geht offenen Welten zu kreieren ist meiner Meinung nach Ubisoft der meister. besonders FC 5 und new dawn hatten wunderschöne idyllische Landschaften und auch mit dem Gameplay bin ich generell zufrieden das große Problem ist hat eine Grund zu haben die welt zu erkunden.
 

MichaelG

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Ubisoft schafft richtig atmosphärische Storys und Umfelder. Das Problem ist aber tatsächlich die ständig steigende Größe. Insbesondere bei AC spätestens seit Odyssee. Da kommt irgendwann eine Übersättigung mitten im Spiel. Das ist dann auch nicht gut.

Warum muß ein SP-Titel eine 3-stellige Stundenzahl brauchen nur weil man alle Nebenjobs mit machen will wegen der Komplettierung ? Man kann es übertreiben. Und das hat Ubi in den letzten Jahren durchaus.

Und eine Spielewelt kann auch so grandios wirken ohne daß diese extrem von der Größe und Umfang her ausufert.

Das Problem bei den Langtiteln ist ja auch, daß sich dadurch sehr oft Quests wiederholen oder zumindestens extrem stark ähneln.
 

buchoi

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Ich konnte die Open Worlds von Ubisoft noch nie leiden. Schon bei den ersten Türmen im ersten Assassins Creed hat mich die Formel genervt.
Bevor man darüber nachdenkt die Welten noch größer zu machen, sollte man lieber erstmal darüber nachdenken, die Welten, die man aktuell hat, mit sinnvollem Content zu füllen.

Naja mir kann es egal sein. Für mich ist Ubisoft sowieso tot. Diverse Spiele habe ich angezockt, weil immer irgendjemand meinte, dass die jetzt ganz anders und viel besser sind. Es war aber jedes Mal der gleiche Müll nur in einem anderen Setting. Als die dann die Turmmechanik sogar bei The Crew implementiert haben, habe ich für mich entschieden, nie wieder ein Ubisoft Spiel zu spielen.

Edit:
Ich finde eh, dass die Spiele viel zu groß werden. Manchmal habe ich wirklich Lust auf ein 100 Stunden RPG. Aber ich möchte nicht bei jedem beliebigen Spiel ein 40+ Stunden Commitment eingehen.
Wo bleiben Spiele wie Uncharted, die den Spieler für 10-20 Stunden unterhalten und dann vorbei sind. Und diese 10-20 Stunden sind komplett gefüllt mit Inhalten, die einen spielerischen Mehrwert bieten.

Statt immer größere Welten zu machen, einfach nur um damit werben zu können, sollten Entwicklerstudios wieder damit anfangen die Zeit ihrer Kunden zu respektieren.
 
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OutsiderXE

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Ubisoft macht das doch mit Absicht nur um die Spieler so lange wie möglich zu binden. Mich würde es nicht wundern wenn wir da bald von 200+ Spielstunden sprechen.
 

Calewin

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Gehen wir doch mal von Ubisoft weg: Welche Open Worlds machen es eurer Meinung nach als Alternative richtig und sind mit "sinnvollen" Inhalten gefüllt, anstelle von stumpfer Beschäftigungstherapie und Grind? Und wenn ja, warum?
Weiß nicht, ob Kategorien wie richtig und falsch anwendbar sind.
Kommt auch auf den Spieler an. Es ist furchtbar schwer, etwas zu kreieren, dass jedem gefällt.
Ich mag BotW, ich mag Elden Ring sehr, ich mag Horizon, ich mag RDR und ich mag auch AC.
Kommt auch immer auf die Stimmung an. Nach einer Weile Elden Ring freue ich mich auf Spiele wie AC oder Horizon, die mich auch mal an die Hand nehmen oder auf Ghost of Tsushima. Oder auf Dialoge. Die Mischung macht’s.
Einzig den Welten von Elder Scrolls und auch Gothic kann und konnte ich wenig abgewinnen. Was aber weniger an den Welten selbst liegt. Komme damit einfach insgesamt nicht klar.
Ubisoft macht das doch mit Absicht nur um die Spieler so lange wie möglich zu binden. Mich würde es nicht wundern wenn wir da bald von 200+ Spielstunden sprechen.
Dazu braucht´s aber keine große Spielwelt.
Allein in Animal Crossing New Horizons habe ich über 400 Stunden bisher versenkt.
Wenn es 200+ unterhaltsame Stunden sind, hab ich kein Problem damit.
 

MrFob

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Ich mag lustigerweise beide Arten von open worlds aber aus unterschiedlichen Gruenden.

Piranha Bytes macht mMn die besten "theme park" open worlds. wie @TheRattlesnake weiter oben schreibt, es macht einfach tierisch Spass die zu erkunden, man findet immer tolle Sachen und auch die Geographie ist genial gestaltet in PB Spielen und das ziemlich durchgehend von Gothic 1 bis Elex 2 (und jo, ich hab alle ihre Spiele mindestens einmal durchgespielt). Dazu kommt, dass die Welten nicht zu gross sind und um die Story herum gestaltet sind, so dass es nicht einfach belanglos per Zufallsgenerator generierte Ecken in der Landschaft oder Zufallsquests gibt.
Das ist absolut genial und das machen mMn viel zu wenige Entwickler.

Aber: Ich schon auch gerne immer mal wieder die Riesendinger von Ubisoft und Co. Hab letztes Jahr auch wieder Far Cry 6 mit Freude gespielt und liebe z.B. AC: Origin und Odyssey auch. Die spiele ich aber auch voellig anders. Hier ist die Story fuer mich eher Nebensache und wenn's gut laeuft "ganz nett" aber mehr auch nicht (darauf hat mich ubi ja jetzt auch jahrelang hin dressiert, dass ich da nicht zu viel erwarte :B). Diese Spiele spiele ich dann eher wie ein Rasenmaeher und "arbeite" die ganzen PoIs ab, raeume alle Feindeslager aus, klappere die Kompass-Icons ab, etc. Das ganze ist fuer mich sehr nette Hirn-aus Beschaeftigung nach einem stressigen Arbeitstag. Am Anfang sind so Dine wie das Kampf- oder Charaktersystem noch ganz interessant, spaetestens nach der Haelfte der Spielzeit hat man das aber alles drauf und man beim spielen schon fast in eine Art Trance verfallen. :)
Wenn dann ab und an doch mal eine nette Quest oder ein cooler Aussichtspunkt bei rausspringen ist das eine schoene kleine Ueberraschung aber dann kann es auch erstmal wieder wie gehabt weitergehen. Ja, ich gebe schamlos zu, auch diese Spiele haben einen Platz in meinem Herzen.Ausser faast allem was Ubisoft so in den letzten 10 jahren produziert hat faellt mir da eigentlich nur noch No Man's Sky ein, dass das Prinzip des entspannten "immer das gleiche erkunden" auf die Spitze getrieben hat.

Und dann gibt es da mMn noch immer die Spiele, die da so ein bisschen in der Mitte befinden. Dazu zaehlen fuer mich z.B. die Elder Scrolls Spiele oder auch ein Horizon: Zero Dawn oder ein Witcher 3. Spiele die zwar durchaus auch eher ins repetitive verfallen aber sich durch ihre Stor oder die Quest- oder Welten-Gestaltung soweit auszeichnen, dass ich nicht so ganz in die Ubisoft Schublade schieben will.

Also, so wie ich es sehe, sollten open worlds immer groesser werden? Ja gerne, aber bitte nicht alle. ;)
 
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