Memory Controller Cpu> mainboard?

Derna

Neuer Benutzer
Mitglied seit
17.12.2014
Beiträge
1
Reaktionspunkte
0
heya!
bin am groben zusammenstellen meines zukünftigen pcs, zumindest einiger teile davon, und bin auf ein problem gestoßen auf das ich keine zufriedenstellende antwort gefunden habe.
meine gewünschte cpu wäre i7 4790 (oder aufgrund des gleich folgenden problemes i5 4670)
als nächstes wollte ich ram und mainboard festlegen und stieß auf die frage z97 oder h97. da ich keinen merklichen preisunterschied zwischen z/h87 und 97 feststellen konnte und mir laut einigen testseiten die neueren haswell versionen ans herz gelegt wurden sah ich keinen nutzen darin bei der älteren version zu bleiben. (lasse mich gerne eines besseren belehren)

dann gings zum ram da ich das mainboard abhängig von der taktfrequenz des rams machte. da hab ich dann gelesen dass auf der cpu der memory controller verbaut ist. laut dem, hoffentlich richtig, eingefügten link sieht man aber bei memory controller: Dual Channel PC3-12800U (DDR3-1600). (ebenso beim i5)
jetzt stellt sich mir die frage: ist das das obere maximum was der ram erreichen kann auch wenn das mainboard mehr schafft? zb das board hat die möglichkeit auf Speicherslots: 4x DDR3 DIMM, dual PC3-26400U/DDR3-3300 (OC). ich nehme an das bedeutet 4 slots zu je ddr3ram mit max 3300 taktung oder?
wird das dann dennoch durch die cpu gedrosselt da die max 1600 schafft? sry wenn die frage zu chaotisch wirkt oder für manche zu selbsterklärend aber ich bin mir da einfach nimma sicher... und dachte ich frage um rat bei profis ;)

freue mich auf baldige antworten!
lg derna
 

Shorty484

Bekanntes Gesicht
Mitglied seit
14.09.2009
Beiträge
1.774
Reaktionspunkte
243
Hallo,

zum Thema Prozessor: Haswell ist komplett richtig. Bei den von Dr genannten Prozessoren kannst Du ein Board mit H97 Chipsatz wählen. Der Z97 wäre dann zum Übertakten, dazu bräuchtest Du dann aber einen i5/i7 mit einem "k" in der Bezeichnung (i7 4790K zum Beispiel).

Beim RAM ist 1600er eigentlich üblich, mehr braucht man auf keinen Fall. Der Preisunterschied ist so enorm, das lohnt sich leistungstechnisch auf keinen Fall.
 

Herbboy

Senior Community Officer
Teammitglied
Mitglied seit
22.03.2001
Beiträge
78.781
Reaktionspunkte
5.982
Hol einfach DDR3-1600, 1,5V. Etwas schnelleres RAM bringt an sich nix, selbst wenn das Board es unterstützt, und deutlich schnelleres RAM wäre einfach nur sauteuer und bringt auch nicht soo viel. Falls das Board es nicht unterstützt, schadet es aber auch nicht - das wird dann halt ggf. auf 1600 runtergetaktet.

Aber DDR3-3000: da kosten 8GB über 350 Euro!!! DDR3-1600 kostet 60-70€ für 8GB. Das einzige, was vom Preis her noch okay wäre, ist DDR3-2400 für ca 70-75€ bei 8GB. Spätestens ab DDR3-2666 (90 Euro/8GB ) aber wird es aber definitiv zu teuer.

Zudem braucht schon DDR3-2400 meist mehr als 1,5V Spannung, was für die Intel-CPUs an sich nicht vorgesehen ist, und bei DDR3-2400 hast Du wiederum einen höheren CL-Wert (meist CL10 oder 11) als bei DDR3-1600 (in der Regel CL9) , so dass der Taktvorteil quasi verpufft. Denn der CL-Wert ist Reaktionszeit des RAMs, und ein kleinerer Wert ist besser. Wenn Du wiederum DDR3-2400 mit sehr gutem CL-Wert suchst, wird es wiederum zu teuer...


Daher würd ich sagen: nimm einfach DDR3-1600, oder auch 1833 (schadet wie gesagt nix) mit CL9 für ca 65€ und gut ist. Und beim Board bringt Dir der Z97-Chipsatz keine Vorteile, da Du nicht übertakten kannst mit den genannten CPUs.


Ich würde aber viel eher statt nem Aufpreis fürs Board und fürs RAM überlegen, ob man nicht einen Xeon E3-1231v3 nimmt. Der ist technisch wie ein Core i7 ohne eigene Grafikeinheit, aber halt deutlich günstiger. Vlt wäre der ja noch in Deinem Budget mit nem H97-Board für ca 80€ plus DDR3-RAM für ca 65€
 
Oben Unten