Master and Commander

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sten

Guest
Sehr gut, aber noch Platz bis zu Spitze

Der Film spielt während der Napoleonischen Kriege im Jahre 1805 und beschreibt ein Duell zwischen zwei unterschiedlich starken Schiffen, (der Held hat das kleinere, natürlich!) das diese über die halbe Welt führt, bis zu den Galapagos Inseln, wo das Finale stattfindet.
Der Film wirkt unterkühlt und versucht die Verhältnisse der Menschen an Bord möglichst realistisch darzustellen. Ich habe die auf dem Film beruhenden Bücher nicht gelesen, allerdings gibt es in diesem Genre noch genug Literatur und meine bisherigen Lieblingsserie ist die "Horatio Hornblower" Reihe. Ich fühlte mich gleich wieder in die Bücher hineinversetzt.
Der Film ist sehr homogen, ohne wirklich langweilig zu werden, aber leider auch mit nur seltenen Höhepunkten. Mit Freunden war ich mir einig, dass Weir mehr daraus hätte machen können/müssen (begleitende Musik stärker betonen, mehr Gefühle hineinbringen, mehr seglerische Taktik). Nichstsdestotrotz ist er sehenswert, allein Russel Crowe ist ein Garant dafür!

Sten
 

Ueberfluss

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AW: Sehr gut, aber noch Platz bis zu Spitze

[l]am 30.11.03 um 20:34 schrieb sten:[/l]
Der Film spielt während der Napoleonischen Kriege im Jahre 1805 und beschreibt ein Duell zwischen zwei unterschiedlich starken Schiffen, (der Held hat das kleinere, natürlich!) das diese über die halbe Welt führt, bis zu den Galapagos Inseln, wo das Finale stattfindet.
Der Film wirkt unterkühlt und versucht die Verhältnisse der Menschen an Bord möglichst realistisch darzustellen. Ich habe die auf dem Film beruhenden Bücher nicht gelesen, allerdings gibt es in diesem Genre noch genug Literatur und meine bisherigen Lieblingsserie ist die "Horatio Hornblower" Reihe. Ich fühlte mich gleich wieder in die Bücher hineinversetzt.
Der Film ist sehr homogen, ohne wirklich langweilig zu werden, aber leider auch mit nur seltenen Höhepunkten. Mit Freunden war ich mir einig, dass Weir mehr daraus hätte machen können/müssen (begleitende Musik stärker betonen, mehr Gefühle hineinbringen, mehr seglerische Taktik). Nichstsdestotrotz ist er sehenswert, allein Russel Crowe ist ein Garant dafür!

Sten

Aber was soll eigentlich dieses merkwürdige Ende? Ich hatte den ganzen Film lang den Eindruck, der Doktor wäre ein Spion, was ja auch dazu passen würde, daß er am Ende dem Käpt'n davon erzählt, daß der französische Arzt schon seit Monaten tot ist. Allerdings frage ich mich auch, warum die dann auf einmal wieder hinter dem schon gekaperten Schiff hinterfahren.

Kann mir das mal einer erklären?
 
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MiffiMoppelchen

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AW: Sehr gut, aber noch Platz bis zu Spitze

[l]am 01.12.03 um 16:00 schrieb Ueberfluss:[/l]
Aber was soll eigentlich dieses merkwürdige Ende? Ich hatte den ganzen Film lang den Eindruck, der Doktor wäre ein Spion, was ja auch dazu passen würde, daß er am Ende dem Käpt'n davon erzählt, daß der französische Arzt schon seit Monaten tot ist. Allerdings frage ich mich auch, warum die dann auf einmal wieder hinter dem schon gekaperten Schiff hinterfahren.

Kann mir das mal einer erklären?
Wenn der französische Arzt schon seit Monaten tot ist: Wer hat dann den franz. Kapitän für tot erklärt... - genau: Der französische Kapitän sich selber. ;)
 
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sten

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Naja, der neue Kapitän ist eben mit seiner Prise Richtung England abgedampft und kurz danach erfährt der Commander, dass er getäuscht worden ist. Mir kommen die emotionalen Momente zu wenig zur Geltung, als zum Beispiel der Commander beschließt, die Verfolgung abzubrechen um den Doktor zu retten und viele anderen mehr, das wird alles so beiläufig abgehandelt, da wäre mehr drin gewesen. Das das Ende offen bleibt ist auch nicht wirklich gut, wenn ein zweiter Teil in Planung sein sollte, so wäre es besser gewesen, sich vom Ballast des ersten zu lösen, sprich die Geschichte abzuschließen. Insgesamt kommt mir jetzt rückblickend alles ein wenig unausgegoren vor - werde es mir trotzdem als DVD kaufen!

Gruß

Sten
 

Ueberfluss

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[l]am 01.12.03 um 21:29 schrieb sten:[/l]
Naja, der neue Kapitän ist eben mit seiner Prise Richtung England abgedampft und kurz danach erfährt der Commander, dass er getäuscht worden ist. Mir kommen die emotionalen Momente zu wenig zur Geltung, als zum Beispiel der Commander beschließt, die Verfolgung abzubrechen um den Doktor zu retten und viele anderen mehr, das wird alles so beiläufig abgehandelt, da wäre mehr drin gewesen. Das das Ende offen bleibt ist auch nicht wirklich gut, wenn ein zweiter Teil in Planung sein sollte, so wäre es besser gewesen, sich vom Ballast des ersten zu lösen, sprich die Geschichte abzuschließen. Insgesamt kommt mir jetzt rückblickend alles ein wenig unausgegoren vor - werde es mir trotzdem als DVD kaufen!

Gruß

Sten

Aber eigentlich kann es dem englischen Käpt'n doch vollkommen egal sein, ob da nun noch der französische lebt, was soll denn der alleine auf einem Schiff voller Briten schon machen? Und woher weiß der englische Doktor, daß der französische seit Monaten tot ist? Gibt's da vielleicht so was wie eine internationale Ärtztekammer, wo sich jeder kennt oder was?
 

deepblue70

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Jürgen-Fröhlich am 29.11.2003 15:26 schrieb:
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Jo - der Film hat was. Jede Menge Atmosphäre. Ob sich das, was sich am Ende ergibt, völlig aneinander reiht, ist mir eigentlich egal ( zweiten Teil wird es eh nicht geben).

Auf alle Fälle schafft es der Film, daß man sich gut in diese Zeit zurückversetzen kann und den Film als solchen zu genießen.

Wertung: 9/15P
 
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