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Mass Effect 3: "Extended Cut wird nicht jeden Fan zufriedenstellen" - Bioware im Interview

Damit fängst du die gesamte Geschichte eigentlich nur von vorne an. Jedes dieser Löcher wurde gestopft, oder erklärt weshalb es absichtlich offen ist. Mit hinweisen, videos.
Aber anstatt mal dein eigenes Hirn zu bewegen erwartest du mit unschlagbaren Argumenten berieselt zu werden.
Selbst wenn das geschehen sollte, würdest du dir den Luxus herausnehmen und einfach alles abstreiten.
Dann mach das. Gerne. Aber lauf nicht wie ein verdrossener Grieskram durch die Gegend und rede alles schlecht, dessen Sinn tausende erkannt haben. Was soll dieses herunterziehen. Möchtest du einfach nur, dass niemand das Spiel toll findet, nur weil du es nicht toll finden kannst/willst?
Du hast das Recht deine destuktive Meinung für dich zu behalten.

PS: Ich bin mir zu 100% sicher, dass du den vorherigen text nicht gelesen hast. Das könnte einen ja womöglich ins wanken bringen.


EDIT:
Wie schafft man es aus nichts und wieder nichts ganze Arbeiten zu erstellen?
Was diese Menschen herausgefunden haben geht weit über das hinaus, was ich fast schon naiv aufgeschrieben habe.
http://nothing-is-irreversible.com/2012/03/01/mass-effect-3-a-dissertation-77/
http://io9.com/5886178/why-mass-eff...nt-science-fiction-universe-of-our-generation

Es ist, als wenn man behauptet die Röntgenstrahlung gebe es nicht, weil man keine direkten Anzeichen dafür erkennen kann.
Trotzdem machten sich einige auf die Suche nach indirekten Anzeichen.
Mehr sag ich nicht.
 
Zuletzt bearbeitet:
Das Ende war eine riesige Enttäuschung für mich. Hat genau die gleiche Entwicklung wie Lost gehabt, man hat beim Ende einfach auf alles gepfiffen was vorher war, man mekrt ganz deutlich das die keine Ahnung hatten wie sie es zuende bringen sollen und dann ein "Lassen wir es einfach offen, sollen die Leute sich ihr eigenes Ende dazu dichten!" Finale gebastelt haben :pissed:
 

Wow JA jetzt bin ich beeindruckt. So solltest du das immer machen, dann reagieren die Leute auch nicht gleich so aggressiv.

Ich finde dennoch, dass die jetzt nachgelieferten Epiloge deutlich besser sind. Und zur Indoktrination hab ich dir ja eine Quelle genannt (Das Video mit den Zitaten der Mitarbeiter von Bioware). Wie gesagt: Im Nachhinein und nach vielen Diskussion hätte ich es auch lieber, dass es so ist. Aber das bleibt nunmal der Wunschtraum von uns. BW hat ja definitv gesagt (sorry ich finde gerade den Forenquote nciht und bin zu müde), dass das die definitiven Enden sind uns es nun nichts mehr gibt.

Da du hier so schön (und das meine ich ernst) die altgriechische Dramaturgie aufschlüsselst (biste an den richtigen geraten, bin im Nebenfach klassischer Archäologe), sollte dir aber auch bekannt sein, dass solche Enden bereits damal eher nicht so gerne gesehen waren, bzw eher nur dazu genutzt wurden, wenn man einfach durch menschliches Handeln nichts mehr schaffen konnte. Sprich: Gott kommt und "löst" das Problem. Gerade im heutigen Zeitalter sollten wir aber soweit sein, dass man solche Enden vermeiden kann. Ich halte aber mal fest: Dir gefallen Dei ex machina- Enden oder vllt speziell dieses, ich halte es für die Unfähigkeit des Autors (oder in diesem Fall vermutlich Zeitdruck seitens des Publishers), sein bis dato gut konstruiertes Netz aus Stories und Aspekten zu einem zufriedenstellenden, mit den vorhandenen Parteien agierenden Ende zu bringen. Wie bereits gesagt die Logiklücken wurden größtenteils geschlossen, die KI gibt aus rein wissenschaftlichen Aspekten und dazu muss man auch die offensichtliche Überlegenheit von ihr in Betracht ziehen, nciht viel Sinn.
Hier wäre die einzige Erklärung dann wirklich die IT, aber falls Bioware jetzt nicht den Obertroll spielt und noch einen DLC herausbringt, muss man diese ad acta legen.

Versteh mich nicht falsch, ich liebe offen Enden, in die man viel hineininterpretieren kann. Bei Büchern, manchmal auch bei Filmen (Blade Runner ist ein schönes Beispiel, wobei ich denke du sprichst die Kinofassung an? Der DC sollte dir dann wohl eher nicht gefallen), aber nicht bei einem Spiel in das ich 90 Stunden investiere und am Ende wird mir gesagt es ist egal. Vorallem nicht bei einem Spiel, bei dem das völlige Gegenteil behauptet wurde (zahlreiche Enden, blabla). Bei einem Film und bei einem Buch fehlt mir die Interaktivität, bei einem Spiel (gerade bei diesem) ist alles auf diese "was wäre wenn" Situationen ausgelegt. Und die war in der Ursprungsform nunmal nicht vorhanden. Wie ich bereits andernorts erwähnt habe, finde ich persönlich die Botschaft, die damit vermittelt wird nciht gut. "Egal was du tust, es läuft aufs selbe hinaus". Ist ja jetzt glücklicherweise nicht mehr so. Auch glaube ich nicht, dass das Ende von Anfang an so geplant war. Denn zunächst mal war, wenn ich mich recht entsinne gar nicht 100% klar, ob ME tatsächlich vollständig erscheint. Nur der finanzielle Erfolg war hier glücklicherweise der Auslöser für eine Fortführung. ME 1 hätte man tatsächlich so stehen lassen können. Da hätte sich Fans auch ihre Fortsetzungen stricken können. Zweitens, wenn du dich mal (ich hab jetzt echt nicht mehr die Muse dazu) durch die ganzen Twitterposts der Autoren und Game Designer durchwühlst (weiß auch gar nciht ob das überhaupt geht, benutze Twitter selber nicht), dann wirst du da auf ein paar Post stoßen, in denen die beiden Hauptautoren schreiben, dass sie 3 oder 4 Monate vor Release noch nichtmal ein Ende hatten. (Ich habs gerade versucht zu finden, aber ich werde nicht fündig) Wie ernst zu nehmen solche Twitter Dinge sind, kann ich nicht sagen, man weiß ja nicht einmal, ob es echte Accounts sind. Aber selbst wenn die Aussage nicht stimmt, schreit alles nach einem "Schnell Schnell - Ende, die Intelektuellen werdens schon verstehen"

Stell dir mal vor du würdest ein ME Buch lesen, bei dem dir am Ende eben ein Happy End vorgesetzt wird, ohne Interpretationsmöglichkeit. Fändest du das gut? Ich tippe mal eher nicht. Nur hier wäre vermutlich darauf hin gearbeitet worden, dass dieses Ende im Zusammenhang mit dem Rest steht. Dies war meines Erachtens nach beim Spiel nicht gegeben. Nicht nur, das viele Sachen des Endes Dinge auslassen oder teilweise sogar widersprechen (Sovereign, dunkle Energie), nein es werden auch zentrale Gameplayfeatures über den Haufen geworfen (ist jetzt nciht mehr ganz so schlimm). Aber lassen wirs jetzt einfach mal gut sein, denn ich denke, warum wir hier gegensätzliche Standpunkte vertreten, liegt vornehmlich daran, dass du in dem Spiel etwas völlig anderes siehst als ich, auch teils was die Kernthemen betrifft. Ist aber auch egal, dafür gibts ja Meinungen. Aber jemanden so unnette Dinge zu unterstellen (und es tut mir leid, aber dein Schreibstil wirkt da mitunter arrogant) solltest du lassen, dann lassen sich auch Leute auf eine vernünftige Diskussion ein. Sprich: Nicht gleich wie der Elefant im Porzellanladen. ;)
 

Ha da hast du gerade was tolles gemacht. Im ersten Artikel ist ein wunderbares Zitat der Reaper drin, was dem Ende sowohl in seiner Ursprungsform, als auch in ihrer jetztigen Form widerspricht: "We have no beginning, we have no end. We are infinite." Sie haben sehr wohl einen Anfang, jetzt wird er sogar erklärt. Gibt mir wieder zu denken, ob es sich doch um ein Hirngespinnst Shepards handelt, und die KI nicht einfach nur Harbinger ist. Egal.
Nebenbei ist das hier auch gut zu sehen, dass viele andere eben nicht auf diesen Interpretationskram stehen, oder es wollen und ich denke hier ist der Hauptunterschied zu dir und den tausenden Leuten, die es "erkannt" haben: Wir (Gegner des Endes) oder zumindest die meisten davon, sehen als zentrales Thema des Spiels die durch den menschlichen Spieler beeinflussbare Welt und das kleine Handlungen durchaus große Konsequenzen haben können. Dieses Thema steht bei mir an erster Stelle, erst danach kamen für mich die anderen Dinge, wie "Was ist Leben?" "Was Existenz?" etc. pp. VOR diesen Interpretationspunkten kam sogar noch die Sache mit den Allianzen und Freundschaften, sowie Toleranz. Auch Themen die im großen und ganzen am Ende über den Haufen geworfen werden (ich meine hallo? nahezu jede Möglichkeit führte am Ende zu einem Genozid. Ist jetzt ja glücklicherweise nicht mehr so.) Für die Befürworter des Endes geht es häufig, wie bei dir um die Interpretationsmöglichkeiten. Da haben wir aber auch einen Knackpunkt der ganzen Diskussion. Du interpretierst ein geniales Ende, ich interpretiere ein schlechtes. Wir beide haben, soweit ich das jetzt aus deinen Texten herauslesen kontne, durchaus das Selbe verstanden. Ich finde es nur grottenschlecht, dir gefällt es äußerst gut. Wie gesagt Meinungen.
 
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