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Keine Reaktion mehr nach Speicherwechsel

  • Ersteller Ersteller Doc_Holiday
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Doc_Holiday

Gast
Tag zusammen,

folgendes Problem: Ich habe im Rechner eines Freundes (der hat so ein Aldi-Medion-Ramschteil; rund 2 Jahre alt) den Hauptspeicher gewechselt: Vorher: NoName DDR-RAM 333MHz, nachher: GEIL DDR-RAM 400MHz (Ultra-Series, Timings 2-2-6, glaub ich). Nach dem Wechsel wollte der PC überhaup nicht mehr starten, CMOS-Reset, und im BIOS die Latenzen und den Takt des Speichers entschärft (der arme GEIL-Speicher fristet jetzt sein Dasein völlig unter seine Niveau :-) ), die Timing reduziert usw. Und voilà, PC bootet, Speicher wird sogar unter Windoof XP erkannt, alles toll. Nur: Nachdem eine Zeit lang alles reibungslos lief, ließ sich der PC nicht mehr starten: Wenn ich ihn anschalten wollte, flimmerte die Power-LED nur, weiter tat sich nix ... Könnte das am Speicher liegen? Kann ein zu scharfes Timing der RAM-Module das Netzteil schrotten?? Oder liegt's daran, dass sie mehr Strom brauchen (zwar nur 0,1 Volt mehr, aber wer weiß)?
Ich bin ziemlich hilflos, also bitte ich euch um Rat ... Wer kann helfen? Vielen Dank!!

Gruß

Doc Holiday
 
rein theoretisch könnte es sein, dass das bischen mehr strom zuviel für das eingebaute NT ist, aber ich tippe eher auf eine "normale" inkompatibilität oder defekten RAM, oder das board hat probleme mit ganz speziellen dingen, zB es muss registred-RAM sein oder es darf kein doublesided sein oder maximale riegelgröße von X MB...

schonmal in einem anderen PC getestet? wenn es zwei riegel sind: die riegel mal einzelen getestet?
 
Also das zu scharfe Timings dazu führen, dass der PC nicht mehr bootet, hast Du ja schon selber rausgefunden ;)
Dass diese aber für die SChrottung des NT verantwortlich sein sollen, kann ich mir nicht vorstellen, habe ich auch noch nicht gehört/gelesen.
Hast Du schon probiert, den alten Speicher wieder reinzustecken, obs mit dem wieder funzt? Wenn es funzt, dann ist wohl der neue RAM schuld.
2,6V sollte PC3200-Speicher im 200MHZ- Betrieb schon haben (Standard), auch 2,8V verträgt i.d.R. jeder Speicher. Also mal mit 2,6V probieren, wenn es wieder zum laufen gebracht hast.

Mehr fällt mir jetzt gerade nicht ein =)

Gruss,

bierchen
 
Herbboy am 04.05.2005 16:07 schrieb:
rein theoretisch könnte es sein, dass das bischen mehr strom zuviel für das eingebaute NT ist, aber ich tippe eher auf eine "normale" inkompatibilität oder defekten RAM, oder das board hat probleme mit ganz speziellen dingen, zB es muss registred-RAM sein oder es darf kein doublesided sein oder maximale riegelgröße von X MB...

schonmal in einem anderen PC getestet? wenn es zwei riegel sind: die riegel mal einzelen getestet?

Es handelt sich um ein Dual-Channel-Kit. Eine Zeit lang lief der PC ja mit den Modulen. Es sind übrigens meine alten, die ich lange in Betrieb hatte (zuerst Asus A7N8X-Deluxe und dann MSI k8N Neo2 Platinum), jeweils im Dual Channel- Betrieb und stets ohne Probleme. Der Rechner, in dem sie jetzt stecken, ist ein Intel- Rechner (genaueres weiß ich nicht). Mein Verdacht, dass das BIOS die SPD-Werte falsch ausliest, schien sich ja bestätigt zu haben; nachdem ich die Werte manuell eingestellt hatte, lief der Rechner ja für gewisse Zeit ...
Was mich so stuzig macht: Der PC fährt ja nicht mal hoch! Ich mache ihn an, die Power-LED blinkt- und das war's!
 
waren vielleicht an dem board die RAM werte manuell schon vorher umgestellt? vielleicht haben die riegel nun durch diese einstellung einen schaden genommen (zB zuviel volt? ). stecken die riegel 100% drin?



*EDIT* der RAM kann halt schlicht und ergreifende inkompatibel sein...
 
bierchen am 04.05.2005 16:12 schrieb:
Also das zu scharfe Timings dazu führen, dass der PC nicht mehr bootet, hast Du ja schon selber rausgefunden ;)
Dass diese aber für die SChrottung des NT verantwortlich sein sollen, kann ich mir nicht vorstellen, habe ich auch noch nicht gehört/gelesen.
Hast Du schon probiert, den alten Speicher wieder reinzustecken, obs mit dem wieder funzt? Wenn es funzt, dann ist wohl der neue RAM schuld.
2,6V sollte PC3200-Speicher im 200MHZ- Betrieb schon haben (Standard), auch 2,8V verträgt i.d.R. jeder Speicher. Also mal mit 2,6V probieren, wenn es wieder zum laufen gebracht hast.

Mehr fällt mir jetzt gerade nicht ein =)

Gruss,

bierchen

Kann denn ein -in meinem PC- reibungslos funktionierender Speicher in einem anderen Rechner derart katasrpohale Wirkung entfalten, dass der Rechner nicht mal mehr bis ins BIOS booten kann? Das kann ich mir echt nicht vorstellen ... vielleicht setze ich den alten RAM aber nochmal ein (was eine ****Arbeit ist, das ich in diesem Fuzelgehäuse von Medion immer erst die GraKa ausbauen muss!!)...
 
eins fällt mir noch ein: welchen FSB hast du denn für das RAM eingestellt? kann es sein, dass du das auf 200 gestellt hast und die CPU dadurch auch fälscherlicherwiese miterhöht wird?
 
Herbboy am 04.05.2005 16:16 schrieb:
waren vielleicht an dem board die RAM werte manuell schon vorher umgestellt? vielleicht haben die riegel nun durch diese einstellung einen schaden genommen (zB zuviel volt? ). stecken die riegel 100% drin?

Nein, die Riegel wurden nie übertaktet oder so; außerdem ändert das ja auch nichts an den SPD-Programmierungen, oder? Es waren ferner Riegel von GEIL, aus der Ultra-Serie. Die sind wohl nur sehr schwer zu beschädigen ..^^
Auch sind die Riegel korrekt eingebaut; wie gesagt, der PC lief eine ganze Zeit lang mit den Modulen ...
 
Herbboy am 04.05.2005 16:19 schrieb:
eins fällt mir noch ein: welchen FSB hast du denn für das RAM eingestellt? kann es sein, dass du das auf 200 gestellt hast und die CPU dadurch auch fälscherlicherwiese miterhöht wird?

Hm, ich habe den Takt auf 333 MHz (166 MHz DDR) gesetzt ... Von Intel-Systemen habe ich nicht genug Ahnung: Wird damit auch der CPU-Takt mit erhöht?
Und wenn die CPU defekt wäre: Ins BIOS käme ich doch immer noch, oder? Oder zumindest gäbe es einen Warnton...
 
Doc_Holiday am 04.05.2005 16:21 schrieb:
Herbboy am 04.05.2005 16:19 schrieb:
eins fällt mir noch ein: welchen FSB hast du denn für das RAM eingestellt? kann es sein, dass du das auf 200 gestellt hast und die CPU dadurch auch fälscherlicherwiese miterhöht wird?

Hm, ich habe den Takt auf 333 MHz (166 MHz DDR) gesetzt ... Von Intel-Systemen habe ich nicht genug Ahnung: Wird damit auch der CPU-Takt mit erhöht?

Meines Wissens nicht.

Doc_Holiday am 04.05.2005 16:16 schrieb:
Kann denn ein -in meinem PC- reibungslos funktionierender Speicher in einem anderen Rechner derart katasrpohale Wirkung entfalten, dass der Rechner nicht mal mehr bis ins BIOS booten kann?

Derart katastrophal nicht. Es kann aber vorkommen, dass der Speicher bei einem Mainboard ohne Probs läuft, in einem anderen bei gleichen Einstellungen jedoch nicht. Das ist nicht mal so ungewöhnlich.

Da es mit dem neuen RAM eine Zeit lang ging, vermute ich fast, dass es etwas anderes ist (NT?). Ich würde wie gesagt in jedem Fall den alten Speicher ncohmal probieren...
 
Doc_Holiday am 04.05.2005 16:21 schrieb:
Hm, ich habe den Takt auf 333 MHz (166 MHz DDR) gesetzt ... Von Intel-Systemen habe ich nicht genug Ahnung: Wird damit auch der CPU-Takt mit erhöht?
naja, wenn vorher auch 166er-RAM drin war, dann dürfte die CPU auch 166MHz haben. ich glaub kaum, dass in nem ALDi-PC schnelleres RAM drin ist als nötig... ;)


Und wenn die CPU defekt wäre: Ins BIOS käme ich doch immer noch, oder? Oder zumindest gäbe es einen Warnton...
hängt vom board ab... bei medion-PCs würde mich nix wundern ;)


und wie gesagt: mal die riegel einzeln probiert? in versch. slots? mal das alte RAM probiert => board/CPU defekt ausschließbar, wenn es damit geht.



ps: ich meinte vorher, ob an dem intel-board evtl. die werte zu hoch eingestellt waren BEVOR du sie da eingebaut hast, so dass das RAM beschädigt wurde...
 
Herbboy am 04.05.2005 16:31 schrieb:
Doc_Holiday am 04.05.2005 16:21 schrieb:
Hm, ich habe den Takt auf 333 MHz (166 MHz DDR) gesetzt ... Von Intel-Systemen habe ich nicht genug Ahnung: Wird damit auch der CPU-Takt mit erhöht?
naja, wenn vorher auch 166er-RAM drin war, dann dürfte die CPU auch 166MHz haben. ich glaub kaum, dass in nem ALDi-PC schnelleres RAM drin ist als nötig... ;)

[klugscheiß]
Herb, es gibt keine Intel-CPUs mit nem 166 FSB (bzw. 667er) ;) :)
[/klugscheiß]
 
bierchen am 04.05.2005 16:37 schrieb:
Herbboy am 04.05.2005 16:31 schrieb:
Doc_Holiday am 04.05.2005 16:21 schrieb:
Hm, ich habe den Takt auf 333 MHz (166 MHz DDR) gesetzt ... Von Intel-Systemen habe ich nicht genug Ahnung: Wird damit auch der CPU-Takt mit erhöht?
naja, wenn vorher auch 166er-RAM drin war, dann dürfte die CPU auch 166MHz haben. ich glaub kaum, dass in nem ALDi-PC schnelleres RAM drin ist als nötig... ;)

[klugscheiß]
Herb, es gibt keine Intel-CPUs mit nem 166 FSB (bzw. 667er) ;) :)
[/klugscheiß]
ups, mit 533 verwechselt... :ugly:
 
Also: Erstmal Danke für die vielen Antworten! :-)
Aber: Das Problem hat sich -vermutlich- gelöst: Eben habe ich nochmals versucht, den besagten Rechner zu starten und siehe da, er fuhr tatsächlich so hoch, als sei nie etwas gewesen! Ich habe dann alle möglichen Test laufen lassen, Virenscanner, Anitspyware-Tools und auch Prime 95- alles fehlerfrei!
Mit dem Besitzer des Rechners habe ich mir dann überlegt, woran es denn gelegen haben könnte, dass sein Rechner derart zickig war. Das ergebnis unserer Überlegungen: Der Rechner wurde nicht runtergefahren, sondern versehentlich in den Stanby-Modus versetzt. Aber: Als er im Standby-Modus war, gab es einen Stromausfall (das klingt weit hergeholt; tatsächlich gab es aber vor einigen Tagen einen Stromausfall und seit dem auch hin und wieder Spannungsschwankungen im Netz), und der Rechner stürzte ab, ließ sich wohl auch deshlab nicht mehr starten ... Jetzt, ein paar Tage danach, scheint sich der Patient wieder "erholt" zu haben.
Anders kann ich mir das echt nicht mehr erklären!
Wie dem auch sei: Das Problem ist gelöst! :-)
Ich halte euch aber auf dem Laufenden, wie es mit diesem Rechner weitergeht!
 
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