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Jetzt offiziell: Dieser Hollywood-Star ist der Bösewicht im neuen Superman

AndreLinken

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Es soll eine Variante von Luthor sein, die den Angaben von Gunn zufolge in dieser Form bisher niemals zu sehen gewesen ist und in Erinnerung bleiben soll.
Und da geht die Sche*ße los mit Gunn und seinem "neuen" Multiversumsvariantenhumbug. Es war zu erwarten.
Ausserdem hatte man das mit J. Eisenberg ja schon versucht - was grandios gescheitert ist. Es wird - Gunn-typisch - ein Klickibunti-Filmchen, ohne düsteren Unterton, wie es sich eigentlich gehört.

Ich will Hoult nicht absprechen, daß er ein guter Schauspieler ist. Aber hier vergeudet er sein Talent.
Mal sehen, welcher der nächste Marvel-Star ist, den Gunn rekrutiert. Denn ich wette, er ist der Meinung, daß diese Schauspieler am besten für solche Rollen funktionieren...
 
Es wird - Gunn-typisch - ein Klickibunti-Filmchen, ohne düsteren Unterton, wie es sich eigentlich gehört.
Warum gehört sich das so? Ich weiß Snyders düsteren Superman zu schätzen, weil es irgendwie gefehlt hatte, dass man mal eine authentische Gewalt sieht, die so ein Superheldenfight beinhaltet, diese Energie die dabei frei wird aber Superman an sich muss keinen düsteren Unterton haben. Gerade in Anbetracht dessen, wie düster und dekonstruiert mittlerweile vieles ist, wird es eher Zeit für eine Rückkehr in die goldene Ära.

Ich finde gerade dafür persönlich Lex Luthor aber schwierig, da Luthor ein normaler Mensch ist. Entsprechend weiß ich da tatsächlich den düsteren Unterton mehr zu schätzen und ich mag grundsätzlich den Comic https://en.wikipedia.org/wiki/Lex_Luthor:_Man_of_Steel in dem Superman weit mehr wie ein Alien wirkt und dieser Kontrast zum normalen Menschen mit Luthor stärker akzentuiert wird.
Der cartoonische Luthor wie von Kevin Spacey gespielt funktioniert finde ich deutlich schlechter. Es ist einfach schwer einen Menschen ernst zu nehmen, der einen ganzen Teil der Welt zerstören will um daraus Profit zu ziehen. Da geht einfach der Suspension of Disbelief verloren.

Ich bin trotzdem gespannt, wie dieser Film wird und Hoult ist ein guter Schauspieler. Am Ende hängt aber alles am Drehbuch.
 
Verstehe beide eurer Ansichten. Ich warte es einfach ab wie seine Filme werden. Aber bzgl. L.L. ist der mir da zu jung. Ein wirklich böser Lex Luthor hat für mich einfach ein gewisses Alter, wo er Erfahrungen und Rückschläge sammelte, bis er soweit war es mit allem und jeden (Superman) aufzunehmen, nicht nur weil er nur ein Mensch ist (auch einen Superman will ich nicht als Teen sehen, sonst ist er eher Superboy^^). Daran scheiterte meines Erachtens bereits durchgehend die Znyder Version, die für mich null passte.

Der cartoonische Luthor wie von Kevin Spacey gespielt funktioniert finde ich deutlich schlechter. Es ist einfach schwer einen Menschen ernst zu nehmen, der einen ganzen Teil der Welt zerstören will um daraus Profit zu ziehen. Da geht einfach der Suspension of Disbelief verloren.

Fehlt da noch ein Wort oder so? Meinst du das eher bezogen auf einen L.L. speziell bei Man of Steel? Denn den Planeten für Profit zu opfern machen nicht nur alle Großkonzerne, sondern ganze Staaten. Nur L.L. bei Superman Returns halt eben von heut auf morgen im großen Stiel. Und Kevin hat hier ja wohl den sämtlichen Cast an die Wand gespielt. Geschmäcker sind halt verschieden, aber bei mir rangiert er direkt nach Gene Hackman. :-D
 
Fehlt da noch ein Wort oder so? Meinst du das eher bezogen auf einen L.L. speziell bei Man of Steel? Denn den Planeten für Profit zu opfern machen nicht nur alle Großkonzerne, sondern ganze Staaten. Nur L.L. bei Superman Returns halt eben von heut auf morgen im großen Stiel. Und Kevin hat hier ja wohl den sämtlichen Cast an die Wand gespielt. Geschmäcker sind halt verschieden, aber bei mir rangiert er direkt nach Gene Hackman. :-D
Hm noch mal rübergelesen aber nein, sieht mir okay aus, da fehlt denke ich kein Wort. Ich meine speziell den Spacey Luthor. Ich bin jetzt kein Superman Leser, daher kenne ich nicht alle Inkarnationen aber Spacey ist für mich schon ein Cartoon-Extrem. Ich würde auch nicht sagen, dass irgendein Großkonzern oder ganze Staaten den Planeten opfern. Klar, man kann jetzt den Klimawandel ins Feld führen aber das finde ich schon argh abstrakt ehrlich gesagt. Aber hier ging es ja darum, einen alten Kontinent mit einem neuen zu ersetzen und damit irgendwie Geld zu machen was soviele Implikationen mit sich bringt, so einen Rattenschwanz an Konsequenzen, dass mir nur diverse Variationen von "dafuq"-Memes einfallen als Reaktion. Natürlich spielt Spacey hier alle an die Wand, das ist ja keine Frage aber wenn ein hyperkapitalistischer Luthor, dann einer dessen Plan wenigstens Sinn macht. Mein persönlicher Geschmack ist dagegen natürlich eher ein Luthor als quasi-(fehlgeleiteter) Anwalt der Menschheit.
 
Hört doch auf mit diesem Clickbait Blödsinn, Lex Luthor wird nicht mal der Gegner im neuen Superman Film, der Charakter wird einfach nur eingeführt.
 
Und zum Charakter Lex Luthor: Das macht es ja gerade aus dass er nur ein Mensch ist. Er ist "nur" ein Mensch, und trotzdem der hartnäckigste Gegner von Superman, dem mächtigsten Superhelden im DC Universum. Und ich hoffe mal dass wir hier vielleicht mal seinen grünen Kampfanzug zu sehen bekommen.
Und an die welche Angst haben dass der Film wegen Gunn zu "bunt" wird, James Gunn kann durchaus auch anders. Nicht vergessen dass er zB auch den von Zack Snyder verfilmten Dawn of the Dead geschrieben hat.
Aber gerade dass die DC Filme von Snyder so trist und depressiv waren, war ja einer der grössten Kritikpunkte, Superman soll nicht ein vor sich hin schmollendes Häufchen Elend sein, sondern ein Symbol der Hoffnung zu welchem die Menschen hoch schauen. Den anderen Job erfüllt schon Batman.
 
Meh, ich hab gewusst, daß man das falsch versteht/liest.
Natürlich meine ich, daß der dunkle Ton zu DC gehört. Ich stelle den Satz mal um:


So.
Moment! Nur weil Snyder seinen Stil eher nihilistisch angehaucht hat heißt es noch lange nicht, dass alles von DC "dark and gritty" ist.

Supermans Farbton ist größtenteils eher "Klickibunti", ebenso Wonder Woman. Blue Beetle, Aquaman, Shazam, Booster Gold und und und. Die Comics werden nämlich vom Farbton den Charakteren angepasst, daher ist Batman weitestgehend düster, um sowohl die Atmosphäre, wie auch den Charakter in seiner Stimmung für den Leser authentischer und immersiver wirken zu lassen.

Natürlich gibt es auch bei den jeweiligen Charakteren den Konterpart mit düsteren Geschichten (oder auch im Fall von Batman eher fröhliche), dennoch bleibt es bei seinem Kern. Selbst Hellblazer (John Constantine) hat ein paar witzige Comics.

Snyder macht halt das was Snyder immer macht. Alles schön mit einem Dunkelfilter "überschatten", eine Story mit vielen Logiklöchern verfilmen (ja, ich meine dich David S. Goyer, mit deinen - größtenteils - schlechten Drehbüchern!) und halt ansonsten viel Krach Bumm Bang. Der macht halt im Prinzip das gleiche wie Marvel, nur halt in einer düsteren Optik, um die Szenerie und die Charaktere mit ihren Phrasen bedeutungsschwanger aussehen lassen zu wollen. Also Quantität vor Qualität.

Alleine, die Liebesbeziehung in "Man of Steel" zwischen Clark und Lois war ja so bescheuert und in Lichtgeschwindigkeit erzählt, dass nur noch ein WTF-Moment entstanden ist. Ich mein, hey. Lois weiß nur grob wie Clark aussieht, braucht aber gefühlt nur 2 Wochen bis sie vor Martha Kents Haustür steht. Klingt voll logisch, dafür dass Clark von Jonathan Kent sogar im Film(!) eingetrichtert wurde, dass er sich und seine Kräfte versteckt halten soll, was Clark auch weitestgehend macht. Davon, dass gerade Superman niemanden tötet will ich gar nicht erst anfangen... (der olle Moralapostel :-D)

Auch wenn ich Snyders DC Filme mag, so bin ich doch froh, dass dieser Logik- und Filmflickenteppich ein Ende gefunden hat, denn unterm Strich sind die Filme höchstens Mittelmaß und daher nicht verwunderlich, dass sie keine großen Erfolge an den Kinokassen hatten.
 
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