• Aktualisierte Forenregeln

    Eine kleine Änderung hat es im Bereich Forenregeln unter Abschnitt 2 gegeben, wo wir nun explizit darauf verweisen, dass Forenkommentare in unserer Heftrubrik Leserbriefe landen können.

    Forenregeln


    Vielen Dank
  • Kritk / Fragen / Anregungen zu Artikeln

    Wenn ihr Kritik, Fragen oder Anregungen zu unseren Artikeln habt, dann könnt ihr diese nun in das entsprechende Forum packen. Vor allem Fehler in Artikeln gehören da rein, damit sie dort besser gesehen und bearbeitet werden können.

    Bitte beachtet dort den Eingangspost, der vorgibt, wie der Thread zu benutzen ist: Danke!

Internetsucht: Forscher finden Abhängigkeit fördernde Mutation

Ich kenn da so ein paar die sich mal testen lassen sollten, ich selbst schlaf irgendwann ein, wenn ich zu lang im Internet rumhäng.
Ich bin sogar einer der wenigen Facebook-Resistenten, vielleicht bin ich eine der letzten Hoffnungen für die Menschheit? Wie ein Resistenter in einer Zombie-Apokalypse? :D
 
Also "süchtig" in dem Sinne, dass ich zitternd in der Ecke liege, wenn es kein Internet gibt, bin ich nicht.
Aber abhängig bin ich davon schon. Bzw. ich hab mich davon abhängig gemacht.
Und ich muss auch zugeben: In den seltenen Fällen, wo mal bei mir das Netz ausfällt, bin ich schnell ziemlich angepisst. :-B :-D
 
quark... wenn man den richtigen partner hat dann endet das gesuchte ganz von allein ;)
 
schon arg dass sowas auswirkung auf die gene haben kann, ob neugeborene dann nen zwangsentzug mit tv in den ersten 96h nach der geburt brauchen?
 
@leckmuschel: ja, so ist es. Aber das hat nicht jeder. Du gehörst zu den glücklichen, andere nicht.

Ich weiss auch nicht wie weltfremd diese Forscher sein müssen, aber die Hauptursache für die lange Zeit des sich-im-Internet-rumtreibens ist immer noch, dass man sozial nicht ausgelastet ist, bzw. soziale Mängel hat. Dass sowas auf ein Gen geschoben wird ist kompletter Schwachfug und entbehrt jeglicher Realiät. Kein Wunder dass solche Grütze aus einer Universität kommt, denn seit einigen Jahren wird man auf der Uni nur noch mit nebensächlichem Unsinn zugemüllt, so dass der Blick fürs Essentielle fehlt.
 
schon arg dass sowas auswirkung auf die gene haben kann, ob neugeborene dann nen zwangsentzug mit tv in den ersten 96h nach der geburt brauchen?


Das hat überhaupt keine Auswirkung auf die Gene. Hier wird mal wieder mit Fachbegriffen umsich geworfen, ohne zu verstehen, wie sowas abläuft. Eine genetische Mutation (für den verschwindend geringen Fall, dass sie nicht tödlich ist) kommt nicht von heute auf morgen. Das sind mindestens Jahrtausende. Besonders in diesem Fall, da sie be offenbar sovielen Menschen vorkommt. Aber man sollte sich einfach nur die Quelle durchlesen. Welt Online in diesem Fall, ein Unternehmen der Axel Springer GmbH, welches sich dann auch noch von den Vorreitern der Falschmneldungsagenturen dapd beliefern lässt. Geht man nun davon aus, wie sorgfältig gerade diese Agentur mit wissenschaftlichen Studien in der Vergangenheit umgegangen ist, muss man zwangsläufig zu dem Schluss kommen 8Auch mangels Quellenangabe von ihnen), dass es sich a) um eine Ente oder b) um einen Möchtegernjournalisten, der nicht weiß, wie man solche Berichte und Studien zu lesen hat, handelt.

Das Problem solcher Studien ist häufig, dass gezielt nach etwas gesucht wird, sprich das Ergebnis steht eigentlich schon von Vornherein fest. Glaub mir, was ich in der DNA von Brotessern alles schon an Mutationen gesehen habe ;)

Fazit: Erstmal nicht glauben und unter Urban Myth ablegen.


Edit: Ich habe mir jetzt mal die Mühe gemacht und den Bericht (der im erst im September erscheint) gesucht und bin bei der Uni Bonn (wo der zitierte Herr Montag offenbar als Privatdozent tätig ist) in einer Zusammenfassung auf deren Internetseite durchgelesen: Die molekularen Ursachen der Internetsucht — Universität Bonn

da hört sich das ganze schon anders an. Es geht um die selbe Mutation, die auch Nikotinabhängige gehäuft zeigen und die suchtbegünstigend wirkt. Es ist also zunächst mal keine NEUE Mutation, sondern eine lang bekannte und zweitens und das finde ich hier besonders interessant, ließ sich noch keine eindeutige Abhängigkeit zwischen dieser Mutation, sowie der geschlechtsspezifischen Auswirkung feststellen. Desweiteren sagt hier ein Psychologe (! auch wenn er wohl noch was mit Bio macht) etwas lapidar, dass es molekulargenetische Ursachen für die Internetsucht gibt. Das ist schlicht falsch, da es sich nicht um eine ursächliche, sondern eine begünstigende Mutation handelt. Also wie gesagt: Mit sehr viel vorsicht zu genießen das ganze. Achja PC Games: ich verlang jetzt mal kein Geld dafür, dass ich EURE Recherchearbeit erledige ;) Kleiner Seitenhieb am Rande, aber wenn irgendwo Axel Springer oder dapd steht, sollten bei euch ernsthaft alle Alarmglocken schrillen. Als kleiner Tip für die Zukunft.
 
Zuletzt bearbeitet:
@leckmuschel: ja, so ist es. Aber das hat nicht jeder. Du gehörst zu den glücklichen, andere nicht.

Ich weiss auch nicht wie weltfremd diese Forscher sein müssen, aber die Hauptursache für die lange Zeit des sich-im-Internet-rumtreibens ist immer noch, dass man sozial nicht ausgelastet ist, bzw. soziale Mängel hat. Dass sowas auf ein Gen geschoben wird ist kompletter Schwachfug und entbehrt jeglicher Realiät. Kein Wunder dass solche Grütze aus einer Universität kommt, denn seit einigen Jahren wird man auf der Uni nur noch mit nebensächlichem Unsinn zugemüllt, so dass der Blick fürs Essentielle fehlt.


Und das ist das beste Beispiel dafür, dass der normal Nutzer, der sich nicht mit der Materie auskennt und auch nicht die Zeit oder Lust hat, selber zu recherchieren auf diesen gequirlten Unsinn reinfältl und es dann auf die falschen Leute schiebt. Desinformation FTW. Deswegen liebe PC Games: Genauer hinsehen, besser recherchieren.
 
Bei manchen hat die Internet und Smartphone-Sucht aber schon wirklich krasse Züge angenommen. Da gibt's ja Leute, die gucken den ganzen Tag ständig auf ihr Smartphone, spielen ständig damit herum.
Ich find das immer voll unhöflich, wenn du mit Leuten irgendwo sitzt und die können sich nicht mal mehr normal unterhalten und müssen ständig auf ihrem Smartphone rumtatschen. Da würde ich die Dinger immer am liebsten nehmen und aus dem nächsten Fenster werfen.
Kein Wunder gibt es lauter Burnout-Fälle, wenn die Menschen sich ständig so stressen lassen.
 
Bei manchen hat die Internet und Smartphone-Sucht aber schon wirklich krasse Züge angenommen. Da gibt's ja Leute, die gucken den ganzen Tag ständig auf ihr Smartphone, spielen ständig damit herum.
Ich find das immer voll unhöflich, wenn du mit Leuten irgendwo sitzt und die können sich nicht mal mehr normal unterhalten und müssen ständig auf ihrem Smartphone rumtatschen. Da würde ich die Dinger immer am liebsten nehmen und aus dem nächsten Fenster werfen.
Kein Wunder gibt es lauter Burnout-Fälle, wenn die Menschen sich ständig so stressen lassen.


Da geb ich dir Recht. Aber ich halte das immer noch für eine gesellschaftlcihes Problem. Genetisch mit Sicherheit nicht. Wenn ich mit Leuten unterwegs bin, dann stell ich mein Handy zumindest auf lautlos. Da bekomm ich dann eh nix mit, wenn jemand anruft. Unhöflich ist übrigens nicht der Ausdruck, den ich verwenden würde.... eher frech.
 
Wo kann ich mir denn dieses Internet-Gen downloaden? Glaub das wurd bei meinen letzten Upgrades übersehen und ich würd gern nach/aufrüsten.
 
@leckmuschel: ja, so ist es. Aber das hat nicht jeder. Du gehörst zu den glücklichen, andere nicht.

Und eben genau seine These (welche ja durchaus zutrifft) widerlegt die Theorie der Forscher.

Genau so kann ich (aus eigener Erfahrung sagen)

- ne Freundin verminfert die "Sucht"
- nen Sport vermindert die "Sucht"
- ne Arbeit vermindert die "Sucht"
- Kumpels vermindern die "Sucht"

Ich wollte gerade noch mehr schreiben, aber dann habe ich den Rest von Deinem Text gelesen.

100 Sign :-)
 
Also wenn es ne richtige Sucht ist, dann helfen Freunde/Freundin oder was auch immer wenig bis garnichts. :-)
Es hilft vielleicht dabei, nicht immer seine Zeit im Netz totzuschlagen.
Aber wenn man schon richtig süchtig ist, dann verliert man eher seine Freunde/Freundin und sein soziales Umfeld. Da sehe ich das Problem. Nicht, dass sozial isolierte sich im Netz verlieren. Das passiert eh.

Natürlich KANN es helfen, wenn man ne Motivation hat etwas gegen seine Sucht zu machen. Also ne Freundin, die einem "Druck" macht oder einen einfach nur ablenkt. Aber wenn man schon richtig süchtig ist, dann werden 90% der Partner das nicht durchhalten.
Auch Freunde, die einen ablenken, könnten einem theoretisch helfen. In der Praxis ist es aber eher so, dass man sich seine Freunde entsprechend den eigenen Gewohnheiten sucht. Und wenn man schon RICHTIG süchtig ist, dann kommt man - wenn überhaupt - eher noch mit Gleichgesinnten zusammen.

Ich glaube das Problem ist, dass der Begriff "Sucht" von vielen zu leichtfertig, zu schnell verwendet wird.

Aus einer richtigen Sucht hilft einem nicht das soziale Umfeld, sondern dort gelangt man erst durch sein soziales Umfeld oder durch den Mangel daran.
 
so sehr ich mich für die bonner studenten freue daß die "was gefunden haben" -aber so es lag doch schon vorher auf der hand welche gruppe von menschen besonders schnell ne abhängigkeit vom internet haben würden - die die probleme haben im real life soziale kontakte aufzubauen und zu halten...

leute die vorher probleme hatten bekanntschaften zu machen haben durchs internet nen weg gefunden wo sie dies leichter hinbekommen - weil da ist man nicht der langweilige hans müller sondern der mächtige dunkelelffürst "grom" oder der scharfzüngige forennuser "the truth" dessen dirt sheets gern gelesen werden...

ist doch klar daß diesen leuten, die wie jeder andere gern kommunizieren, es aber außerhalb des webs nicht so hinbekommen - sehr schnell "was fehlt" wenn sie kein internet ne zeitlang haben...
 
Zurück