Hollywood: Google-Update verhinderte den Start von Mac Pros

AntonioFunes

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Jetzt ist Deine Meinung zu Hollywood: Google-Update verhinderte den Start von Mac Pros gefragt.


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Loosa

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Jetzt ist Deine Meinung zu Hollywood: Google-Update verhinderte den Start von Mac Pros gefragt.

Made my day. :B

Wir waren nicht betroffen (keine Macs). Vielleicht konnte ich mich deshalb darüber amüsieren. ;)
Faszinierend, wie eine gesamte Branche von etwas, was an sich nichts mit der alltäglichen Arbeit zu tun hat, dermaßen aus der Bahn geworfen werden kann. Schräge Konstellation.

Wenn man spezielle Hardware braucht, oder eben die Dongles, dann hat man keine Wahl als diese Sicherungen auszuschalten. Und dann grätscht Google rein.
Avid ist aber schon auch super. Zum einen ist deren Online-Suche bei Problemen völlig für die Tonne. Was helfen mir bei einem aktuellen Bug Tips von 2008? Fürchterliche Support-Struktur. Kein Wunder, dass die als erste verdächtigt wurden.

Aber es ist oft echt zum Haare raufen. Man will nur arbeiten, weiß eigentlich was man tut... und sucht den halben Tag, warum es nicht tut!
(wenn die eigentliche Software nicht Schuld ist immer mal wieder irgendein Update, Virenschutz, Firewall oder sowas - oder echt hirnverbranntes)

Früher gab es mit jedem Update nette, damals noch gedruckte Handbücher: "New Features". Und ein zweites Buch, "Known Bugs and Workarounds."
Der genialste Workaround der mir jemals unterkam (für eine $10k Software wohlgemerkt): "Don't use this feature." :B

Ein Grund warum ich bei Bugs in Spielen etwas gnädiger bin. Preis-Leistung und so... :-D


/edit: warum unsere Avids bei jedem Update, seit Jahren(!!!), auf russisch wechseln habe ich bis heute nicht herausfinden können. Systemsprache, Location, Plugins... fuckit. Hab einen Workaround, und das ist immer noch leichter als alles komplett plattmachen.
 
Zuletzt bearbeitet:

Batze

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Wir waren nicht betroffen (keine Macs). Vielleicht konnte ich mich deshalb darüber amüsieren. ;)
Faszinierend, wie eine gesamte Branche von etwas, was an sich nichts mit der alltäglichen Arbeit zu tun hat, dermaßen aus der Bahn geworfen werden kann. Schräge Konstellation.
Ich weiß ja nicht wie aktuell du da bist, aber es gibt eben eine gewisse Branche die fast Ausschließlich mit Mac Rechnern arbeitet, und das ist eben die Profi Multimedia Welt, sei es Film Musik Bildbearbeitung usw. Ist nun mal so. Und das aus gutem Grund. Kaum jemand will da auf seinen Mac Rechner und vor allem der Speziell dafür zugeschnittenen Software verzichten. Und das ist seit Jahrzehnten schon so. Zumindest ein Gebiet wo MS nicht wirklich was zu sagen hat.:-D
 

LesterPG

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Ich weiß ja nicht wie aktuell du da bist, aber es gibt eben eine gewisse Branche die fast Ausschließlich mit Mac Rechnern arbeitet, und das ist eben die Profi Multimedia Welt, sei es Film Musik Bildbearbeitung usw. Ist nun mal so. Und das aus gutem Grund. Kaum jemand will da auf seinen Mac Rechner und vor allem der Speziell dafür zugeschnittenen Software verzichten. Und das ist seit Jahrzehnten schon so. Zumindest ein Gebiet wo MS nicht wirklich was zu sagen hat.:-D
Allerdings ist diese Branche auch nicht gewillt über den Tellerrand zu sehen.
Das ist praktisch eine selbsterfüllende Prophezeihung. :B

Mein bester Freund arbeitet dort und was mir da für Dinge zu Ohren gekommen sind (er kennt PC und Macs seid Jahrzehnten und administriert die auch) ... Wahnsinn was da abgeht !
 

MichaelG

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Macs laufen stabil, man ist die Software gewohnt. Warum umstellen ? Es gibt gute Gründe warum gewisse Berufsgruppen auf Macs setzen. Erst Recht wenn die Summen dafür da sind.
 

Batze

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Macs laufen stabil, man ist die Software gewohnt. Warum umstellen ? Es gibt gute Gründe warum gewisse Berufsgruppen auf Macs setzen. Erst Recht wenn die Summen dafür da sind.

Genauso sieht es aus.
Wer einmal Professionell mit z.B. Maya oder ähnlichem gearbeitet hat der kennt die Unterschiede. Das sind keine Nuancen mehr, sondern ist wirklich teils ein Klassenunterschied was die Performance und Stabilität angeht. da geht es nicht um irgendwelche Gigabyte Bereiche , sondern um Terrabyte Bereiche die bearbeitet werden müssen, gerendert werden müssen usw. Und der Profibranche ist es egal was da für ein Label dran steht, da geht es um Produktivität.
Windows hat da in gewissen Bereichen einfach nichts mehr zu melden, selbst Linux ist da teils besser aufgestellt.
Hat aber auch, das muss ich zugeben, damit zu tun das Windows sich lange Zeit sehr schwer getan hat mitzuhalten. Windows XP war einfach vollkommen untauglich dafür, und die Schwerbenwelt die Windows NT4 (Server)dort hinterlassen hat, gerade im Hinblick auf die Server merkt MS teils Heute noch.
Windows 7/10 ist bestimmt in einigen Bereichen jetzt bestimmt nicht schlechter und hat bestimmt jede Menge aufgeholt, aber der Profisektor verzeiht eben nichts. Die bleiben da wo sie seit Jahren/Jahrzehnten gut aufgehoben sind.

@LesterPG, dann arbeitet dein Freund wohl in der falschen Firma.;)

Also ich kenne niemanden der freiwillig bei gewisser Software von MAC auf Windows zurück will. Zumal, die meisten Server arbeiten auch in der Branche auf Linux, und da hat es ein Desktop MAC mit der Integration auf ein Unix ähnliches System sehr viel einfacher.
 

Herbboy

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Macs laufen stabil, man ist die Software gewohnt. Warum umstellen ?
Warum? Weil es, wenn man neue Geräte braucht, günstiger sein kann. PCs laufen schließlich auch stabil, wenn man sie korrekt konfiguriert (wenn nicht, dann kann es natürlich Probleme geben - so wie hier nun bei den Macs auch geschehen ;) ), und es gibt viel Software, die identisch zu Mac von der Bedienung her ist, bzw die Unterschiede sind nicht größer als die, die man nach einem Update auf eine neue Version auch innerhalb von Macs hat.


Es gibt gute Gründe warum gewisse Berufsgruppen auf Macs setzen. Erst Recht wenn die Summen dafür da sind.
Ja, WENN. Dann ist es auch ok, oder auch wenn es eine bestimmte Software nur für Mac gibt, oder wenn man so verzahnt in MacOS-Sachen ist, dass man nicht mehr ohne Riesenaufwand rauskommt. Es gibt aber nen Haufen Firmen, die aus purer Unwissenheit oder Vorurteilen bei Mac bleiben und in den sauren Apfel *g* beißen, dafür viel bezahlen zu müssen. Der Mac Pro in der Arztpraxis oder in der Spedition oder so für das Verwalten der Kunden/Patienten und Terminvergabe zb muss nun echt nicht sein...
 

McDrake

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Herbboy;10263837 Ja schrieb:
Für sowas nicht.
Aber bei aufwändigeren Dingen ists schpon von Vorteil, wenn alles gut miteinander kompatibel ist. Und das ist bei Apple nun mal so.
Ich selber bin kein Fan davon. Sehe aber die vorteil auch ein, wenn ich mir das Architekturbüro bei meinem Bruder anschaue.
Da sind viele Apps speziell darauf programmiert, die meisten Büros arbeiten mit den Teilen, etc...
Da mag mag wohl ein wenig tiefer in die Kasse greifen. Hat dann aber halt auch sehr wenig Probleme mit Kompatibilitäten.
 

Herbboy

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Für sowas nicht.
Aber bei aufwändigeren Dingen ists schpon von Vorteil, wenn alles gut miteinander kompatibel ist. Und das ist bei Apple nun mal so.
Das gibt es aber auch bei Windows, wenn man sich da ein mal auf eine bestimme Softwareumgebung geeinigt hat

Ich selber bin kein Fan davon. Sehe aber die vorteil auch ein, wenn ich mir das Architekturbüro bei meinem Bruder anschaue.
Da sind viele Apps speziell darauf programmiert, die meisten Büros arbeiten mit den Teilen, etc...
Da mag mag wohl ein wenig tiefer in die Kasse greifen. Hat dann aber halt auch sehr wenig Probleme mit Kompatibilitäten.
Ja sicher, aber das geht eben auch in vielen Fällen mit Windows-PCs, selbst bei solchen Dingen wie Architektur usw. - viele der Software ist ja nicht Apple-exklusiv, das ist also die gleiche Software oder es gibt zumindest Alternativen, die fast 1:1 identisch funktionieren. Und auch in den Fällen, wo MacOS ein wenig besser ist, wäre es in der Summe für viele Firmen insgesamt kosteneffizienter, auf Windows zu setzen. Da hat man vlt im Schnitt ein paar mehr Ausfallstunden pro Jahr, aber die Ersparnis bei den Anschaffungskosten ist so hoch, dass man in der Summe immer noch günstiger bei wegkommt.

Die Quintessenz ist einfach nur, dass viele Firmen einfach neu Scheuklappenmäßig bei Mac bleiben und gar nix anderes hören wollen wegen Vorurteilen - umgekehrt aber auch, es gibt auch Firmen, die aus Sparsamkeit auf Macs verzichten und felsenfest meinen, dass es auf keinen Fall etwas bringt, aber in DEREN Fällen wäre ein Mac auf Dauer sehr wohl günstiger, weil effizienter. Es müssten mehr Leute/Firmen vielleicht einfach mal auch den Horizont erweitern, und die einen sehen dann erst Recht, dass ein Mac klar besser ist, die anderen aber merken, dass sie vlt auch mal wechseln könnten.

Hier bei dem Thema der News ist ja nochmal was anderes losgewesen: die Macs waren ja teils sehr alt, das spricht dafür, dass die eben überall sparen wollten und sich das damit auch eingebrockt hatte. Mit dem Uralt-Mac und alten Versionen der Software konnten die Leute sicher nicht besser arbeiten als mit einem modernen Windows-PC und aktueller Windows-Software ;) Ich hab da sogar einen Verdacht, dass diese Schutzfunktion deaktiviert wurde, damit man eine Lizenz der Software auch ohne diesen Dongle nutzen kann, sprich: Eine Art Crack nutzte, um Lizenzgebühren zu sparen. und für den Crack musste man wiederum die Schutzfunktion abschalten. Es heißt ja auch in der News, dass Dongles "etwas damit zu tun" haben könnten, nicht aber dass es nur bei PCs passiert, die einen Dongle eingesteckt hatten. Ein Schelm, wer böses dabei denkt... oder aber es gab einfach nur mehr alte Macs als alte, kompatible Lizenzen, so dass man quasi dazu gezwungen wurde, einen Crack zu nutzen. Aber dann SO viele Betroffene...? ^^
 

Batze

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Warum? Weil es, wenn man neue Geräte braucht, günstiger sein kann. PCs laufen schließlich auch stabil, wenn man sie korrekt konfiguriert (wenn nicht, dann kann es natürlich Probleme geben - so wie hier nun bei den Macs auch geschehen ;) ), und es gibt viel Software, die identisch zu Mac von der Bedienung her ist, bzw die Unterschiede sind nicht größer als die, die man nach einem Update auf eine neue Version auch innerhalb von Macs hat.

.
Ist kein Vorwurf, aber ich glaube du hast noch nie richtig mit einem Mac in gewisser Arbeitsumgebung gearbeitet, macht ja nichts, deshalb kannst du es eventuell auch nicht wissen.
In gewisser Branche spielen Hardware Kosten fast gar keine Rolle, was zählt ist die Software die perfekt und flüssig laufen muss.
Selbst zu Hause auf dem normalem Desktop, öffne auf Windows mal 20 Programme, komplett alles was Office bietet, dazu noch Photoshop, diverse Bildbearbeitungsprogramme, Sound Programme usw. und mach das mal auf einem Mac. Die Unterschiede werden selbst dir auffallen, die sind teilweise Krass. Und dann geh in den Profisektor wo gewisse Programme ein vielfaches an Leistung und Anforderungen an das OS brauchen, der Unterschied ist teils Gewaltig (hat aber Dank W10 etwas nachgelassen). Deshalb, und wirklich deshalb bleiben die Leute eben bei Mac. Die Software alleine, also die Auswahl ist es nicht, die bekommst du teils auch unter Windows, aber das arbeiten, die flüssigkeit des arbeitens ist was ganz anderes. Da tuen sich teils Welten auf. Das sind teils Grenzbereiche, aber genau in diesen Bereichen bewegen sich eben solche Firmen/Studios.
Das sind eben die kleinen/großen Unterschiede.
Und ob ein Mac in einer Arztpraxis nun bessere Dienste leistet als ein Windows/Linux System, nun ja das sei wirklich dahingestellt, da gebe ich dir recht. Sieht aber schicker aus ;) und alles zusammen ist es nicht sehr viel teurer wenn man es eh steuerlich abschreiben kann.
 

Herbboy

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Ist kein Vorwurf, aber ich glaube du hast noch nie richtig mit einem Mac in gewisser Arbeitsumgebung gearbeitet, macht ja nichts, deshalb kannst du es eventuell auch nicht wissen.
In gewisser Branche spielen Hardware Kosten fast gar keine Rolle, was zählt ist die Software die perfekt und flüssig laufen muss.
Das ist mir klar, manche Firmen haben Umsätze, bei denen ein 5000€-Computer wie Portogeld wirkt, oder bei denen pro Mitarbeiter mit eigenem Computer pro Jahr so viel Umsatz erzielt wird, dass 2000-3000€ mehr oder weniger für das Arbeitsmaterial keine Rolle spielen, selbst wenn es jedes Jahr 2000-3000€ wären.

Aber daher hab ich ja ausführlich versucht auszudrücken, dass es nur "viele" Firmen gibt, die umstellen könnten und damit besser fahren würden, es aber auch viele gibt, für die es Unsinn wäre. Aber anscheinend war das trotz vieler Wort nicht klar genug... Ich sprach ja nicht von der Mehrheit oder so. ;)

Selbst zu Hause auf dem normalem Desktop, öffne auf Windows mal 20 Programme, komplett alles was Office bietet, dazu noch Photoshop, diverse Bildbearbeitungsprogramme, Sound Programme usw. und mach das mal auf einem Mac. Die Unterschiede werden selbst dir auffallen, die sind teilweise Krass. Und dann geh in den Profisektor wo gewisse Programme ein vielfaches an Leistung und Anforderungen an das OS brauchen, der Unterschied ist Gewaltig. Deshalb, und wirklich deshalb bleiben die Leute eben bei Mac.
Ja: die, die das brauchen. Nur: selbst ein zB Videoeditor muss nicht typischerweise 20 Tools gleichzeitig offen haben, und selbst wenn doch, wäre es mit modernen CPUs ab einem Ryzen 7 oder Core i9 dank ihrer vielen Threads unabhängig vom System kein Problem. Dann muss man sich eben fragen, ob man bereit ist, viel mehr für einen Mac auszugeben nur damit es vielleicht NOCH flüssiger von statten geht. Sofern dem denn wirklich so ist, wenn man einen Mac mit einem PC vergleicht, der zB einen 24-Thread-AMD-Prozessor und 64GB RAM plus M.2-SSD hat, aber ein gutes Stück günstiger ist.


Die Software alleine, also die Auswahl ist es nicht, die bekommst du teils auch unter Windows, aber das arbeiten, die flüssigkeit des arbeitens ist was ganz anderes. Da tuen sich teils Welten auf. Das sind teils Grenzbereiche, aber genau in diesen Bereichen bewegen sich eben solche Firmen/Studios.
Hast Du denn bereits einen Mac mit einem wirklich guten PC verglichen? zB ein iMac für 3300€ hat einen Core i5-8600, 64GB RAM, 1TB HDD, 32GB SSD. Mir ist klar, dass Software dank MacOS damit deutlich angenehmer läuft als wenn man mit dieser Hardware Windows nutzen würde. Nur: für nicht mal den halben Preis bekommst du bereits einen zB Ryzen 9 mit 24 Threads, 64GB RAM, und 2TB M.2-SSD inklusive einem guten Monitor. Läuft die Software auf so einem PC dann trotzdem langsamer als auf einem Mac?

Und wenn ja: wie viel? Denn je nach dem, wie es aussieht, ist das für viele eben dann doch akzeptabler als der Aufpreis für einen Mac.
 

Batze

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Ja: die, die das brauchen. Nur: selbst ein zB Videoeditor muss nicht typischerweise 20 Tools gleichzeitig offen haben, und selbst wenn doch, wäre es mit modernen CPUs ab einem Ryzen 7 oder Core i9 dank ihrer vielen Threads unabhängig vom System kein Problem. Dann muss man sich eben fragen, ob man bereit ist, viel mehr für einen Mac auszugeben nur damit es vielleicht NOCH flüssiger von statten geht. Sofern dem denn wirklich so ist, wenn man einen Mac mit einem PC vergleicht, der zB einen 24-Thread-AMD-Prozessor und 64GB RAM plus M.2-SSD hat, aber ein gutes Stück günstiger ist.

.
Selbst wie du sagst ein normaler Video Editor, beides gleiche Software. Ein MAc ist Flüssiger, schneller als ein PC mit gleicher Hardware sogar sehr viel mehr.
Einfaches Beispiel, ist zwar etwas andere Richtung, aber ich denke ganz gut vergleichbar. Warum ist ein iPhone XXX mit nachgewiesener schlechterer Hardware immer noch schneller als ein Top Mega Android Handy? Eben wegen dem Perfektem Zusammenspiel zwischen Hard- und Software. Das ist eine Tatsache und ein Faktum. Genauso sieht es auch zwischen Mac und PC aus.

Hast Du denn bereits einen Mac mit einem wirklich guten PC verglichen? zB ein iMac für 3300€ hat einen Core i5-8600, 64GB RAM, 1TB HDD, 32GB SSD. Mir ist klar, dass Software dank MacOS damit deutlich angenehmer läuft als wenn man mit dieser Hardware Windows nutzen würde. Nur: für nicht mal den halben Preis bekommst du bereits einen zB Ryzen 9 mit 24 Threads, 64GB RAM, und 2TB M.2-SSD inklusive einem guten Monitor. Läuft die Software auf so einem PC dann trotzdem langsamer als auf einem Mac?

Und wenn ja: wie viel? Denn je nach dem, wie es aussieht, ist das für viele eben dann doch akzeptabler als der Aufpreis für einen Mac.
Ich habe hier noch eine älteren Apple Pro Desktop Maschine mit sogar noch den alten IBM Power CPUs, was meinst was der mit meinem aktuellem Windows System macht bei gewisser Software (3d Studio Max ), der rennt den sowas in den Keller, da träumste nur von. Die allerneusten Sachen bekomme ich da zwar nicht mehr drauf, aber wenn ich mal bissel was rumspielen will in dieser gegend, nur mit meinem alten betaktem Mac. Und ich werde einen Teufel tun diese Super Arbeits Maschine zu entsorgen.:-D
 

Herbboy

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Selbst wie du sagst ein normaler Video Editor, beides gleiche Software. Ein MAc ist Flüssiger, schneller als ein PC mit gleicher Hardware sogar sehr viel mehr.
Oh Mann, es geht doch gar nicht um die gleiche Hardware, weil du ja für das Geld eines Macs viel stärkere Komponenten für einen Windows-PC bekommen kannst... Die Diskussion wäre ja ansonsten witzlos: es geht um Preis-Leistung, nicht um "Leistung bei gleicher CPU" oder so was.


Ich habe hier noch eine älteren Apple Pro Desktop Maschine mit sogar noch den alten IBM Power CPUs, was meinst was der mit meinem aktuellem Windows System macht bei gewisser Software (3d Studio Max ), der rennt den sowas in den Keller, da träumste nur von.
Das sagst du jetzt so, da du überzeugt bist. Aber hast du es mal wirklich direkt mit einem guten PC verglichen UND würdest dann weiterhin sagen, dass der Aufpreis für das Mac-System den Vorteil in jedem Falle wert ist und nicht nur für einzelne Nutzer?

So oder so: ich spreche wie gesagt von vielen Fällen, in denen ein PC mehr Sinn macht bzw. die Vorteile eines Macs eigentlich nicht so groß sind, als dass es den Aufpreis wert ist. Natürlich gibt es aber auch viele Fälle, in denen der Mac seinen Preis absolut wert ist. Mir geht es nur darum, dass ich meine, dass es eine große Zahl an Leuten/Firmen gibt, die - wenn sie mal ganz ehrlich sind und genau vergleichen - beim nächsten Neukauf mit einem normalen PC das bessere Preis-Leistungs-Verhältnis hätten. Denn es stehen eben auch in vielen Firmen Macs an Arbeitsplätzen, in denen man sie nun echt nicht braucht, wo aber die Entscheider sich vom Mac-Image haben überzeugen lassen, oder vlt auch von früheren Erfahrungen.
 

Batze

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Oh Mann, es geht doch gar nicht um die gleiche Hardware, weil du ja für das Geld eines Macs viel stärkere Komponenten für einen Windows-PC bekommen kannst... Die Diskussion wäre ja ansonsten witzlos: es geht um Preis-Leistung, nicht um "Leistung bei gleicher CPU" oder so was.
Dann hast du leider nichts verstanden.
Mal von Spielen abgesehen.
Kauf dir einen PC für 2000€ und einen Mac für 2000€. Bei gewissen Anwendungen, und nur darum geht es in dieser Branche, läuft der Mac dem PC eben davon, und das obwohl der PC zu dem Preis die eigentlich bessere Hardware hat. Das sind eben die Unterschiede.
Die komplette Software, egal was du nimmst ist auf Mac eben perfekt zugeschnitten. Bei PC geht das gar nicht mit seinen zig tausend unterschiedlichen Systemen.
Ob man sowas zu Hause für seine 0815 Office Anwendungen braucht ist natürlich eine andere Frage, aber auch da läuft der Mac jedem PC einfach davon. Das ist nun mal ein Faktum.
Auch im normalem Laptop Bereich, was meinst du wohl warum die MacBooks so beliebt sind? Bestimmt nicht weil da Mac drauf steht oder weil sie so schön aussehen (okey, ist für einige viele wohl auch ein Grund), nein, sondern weil sie eine Performance an den Tag legen für die du bei einem PC sogar teils wesentlich mehr zahlen müsstest um auch nur annähernd da ranzukommen. Ist nun mal so. Von der Sicherheit mal ganz zu schweigen, obwohl da Windows 10 in meinen Augen fast gleichgezogen hat.
Ich gebe dir aber recht, niemand brauch im Privatem wirklich einen Mac. Es geht alles auch ganz locker mit Windows(10). Aber viele mögen eben diese kleinen aber feinen Unterschiede.
 

golani79

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Genauso sieht es aus.
Wer einmal Professionell mit z.B. Maya oder ähnlichem gearbeitet hat der kennt die Unterschiede. Das sind keine Nuancen mehr, sondern ist wirklich teils ein Klassenunterschied was die Performance und Stabilität angeht. da geht es nicht um irgendwelche Gigabyte Bereiche , sondern um Terrabyte Bereiche die bearbeitet werden müssen, gerendert werden müssen usw. Und der Profibranche ist es egal was da für ein Label dran steht, da geht es um Produktivität.
Windows hat da in gewissen Bereichen einfach nichts mehr zu melden, selbst Linux ist da teils besser aufgestellt.
Hat aber auch, das muss ich zugeben, damit zu tun das Windows sich lange Zeit sehr schwer getan hat mitzuhalten. Windows XP war einfach vollkommen untauglich dafür, und die Schwerbenwelt die Windows NT4 (Server)dort hinterlassen hat, gerade im Hinblick auf die Server merkt MS teils Heute noch.
Windows 7/10 ist bestimmt in einigen Bereichen jetzt bestimmt nicht schlechter und hat bestimmt jede Menge aufgeholt, aber der Profisektor verzeiht eben nichts. Die bleiben da wo sie seit Jahren/Jahrzehnten gut aufgehoben sind.

@LesterPG, dann arbeitet dein Freund wohl in der falschen Firma.;)

Also ich kenne niemanden der freiwillig bei gewisser Software von MAC auf Windows zurück will. Zumal, die meisten Server arbeiten auch in der Branche auf Linux, und da hat es ein Desktop MAC mit der Integration auf ein Unix ähnliches System sehr viel einfacher.
Ich will ja nix sagen, aber Maya etc läuft unter Windows besser als auf Mac OS ...

Adobe Suite .. schenkt sich nicht viel.

Im Audio- und Filmbereich gibt es halt Exklusive Tools wie z.B. Final Cut Pro etc

Gesendet von meinem ONEPLUS A6013 mit Tapatalk
 

Loosa

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Ich weiß ja nicht wie aktuell du da bist, aber es gibt eben eine gewisse Branche die fast Ausschließlich mit Mac Rechnern arbeitet, und das ist eben die Profi Multimedia Welt, sei es Film Musik Bildbearbeitung usw.

Ähh... bin genau in der Branche? :-D

Du hast insoweit Recht, dass digitaler Filmschnitt vor 20 Jahren fast komplett auf Macs lief (auch DTP war ohne kaum möglich). Aber mein Chef hatte von dem OS irgendwann die Nase voll, und wechselte als es möglich wurde. Außerdem haben wir immer viel mit 3D gemacht. Da kamen früher sowieso nur Rechner von Silicon Graphics in Frage. Meine ersten Arbeiten hab ich noch auf einer SGI Octane gemacht, aber kurze Zeit später ging es auch mit Windows PCs. Macs wurden leider viel zu spät sinnvoll unterstützt.

Aber seitdem? Adobe und Avid läuft problemlos auf PCs und 3D mittlerweile umgekehrt genauso auf Macs. Bei den benötigten Leistungsanforderungen schenkt sich die Hardware der beiden Welten preislich nullkommanix. Heutzutage also eher Philosophie als Zwang (mit Ausnahme Musik).

Mein Chef mag lieber PCs. Werbeagenturen stehen (zum Teil) auf Macs, weil die halt auch optisch was her machen. *shrug* =)
 

Batze

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Ähh... bin genau in der Branche? :-D

Du hast insoweit Recht, dass digitaler Filmschnitt vor 20 Jahren fast komplett auf Macs lief (auch DTP war ohne kaum möglich). Aber mein Chef hatte von dem OS irgendwann die Nase voll, und wechselte als es möglich wurde. Außerdem haben wir immer viel mit 3D gemacht. Da kamen früher sowieso nur Rechner von Silicon Graphics in Frage. Meine ersten Arbeiten hab ich noch auf einer SGI Octane gemacht, aber kurze Zeit später ging es auch mit Windows PCs. Macs wurden leider viel zu spät sinnvoll unterstützt.

Aber seitdem? Adobe und Avid läuft problemlos auf PCs und 3D mittlerweile umgekehrt genauso auf Macs. Bei den benötigten Leistungsanforderungen schenkt sich die Hardware der beiden Welten preislich nullkommanix. Heutzutage also eher Philosophie als Zwang (mit Ausnahme Musik).

Mein Chef mag lieber PCs. Werbeagenturen stehen (zum Teil) auf Macs, weil die halt auch optisch was her machen. *shrug* =)

Jup.
Mag in deiner Firma mit den Anforderungen die ihr habt genau die richtige Entscheidung gewesen sein.
Weltweit sieht es wohl ein wenig anders aus, denn sonst würde es Mac gar nicht mehr geben.
Mac würde es gar nicht mehr geben wenn es genau auf gewisse Themen die richtigen Antworten hätte, und das hat rein gar nicht mit irgendwelchen Hype oder Fanbase zu tun. Solltest du wissen wenn du aus der Branche kommst.
Und nochmal, um es mitzuschreiben, Windows 10 hat da jede menge aufgeholt, was ich auch gar nicht verneine.
 

Herbboy

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Batze schrieb:
Dann hast du leider nichts verstanden.
Mal von Spielen abgesehen.
Kauf dir einen PC für 2000€ und einen Mac für 2000€. Bei gewissen Anwendungen, und nur darum geht es in dieser Branche, läuft der Mac dem PC eben davon, und das obwohl der PC zu dem Preis die eigentlich bessere Hardware hat. Das sind eben die Unterschiede.

Nein DU hast nichts verstanden. Denn ich habe nie gesagt, dass es nicht spezielle Situationen geben kann, bei denen ein gleichteurer PC schneller als ein Mac sei. Ich sagte nur, dass vielen Nutzern ein deutlich günstigerer PC problemlos schnell genug für deren Anwendungen wäre und sie sich dessen nur nicht bewusst sind und nur daher weiterhin beim Mac bleiben.


Nebenbei hätte ich auch gern mal Beweise, dass wirklich ein 2000€ Mac schneller als ein 2000€-PC ist, und zwar bei vergleichbarer Ausstattung (RAM, HDD, SSD...). Da muss es doch sicher Vergleichstests geben. Würde mich interessieren.


Weltweit sieht es wohl ein wenig anders aus, denn sonst würde es Mac gar nicht mehr geben.
Das ist Unfug, es sagt ja keiner, dass Macs immer oder fast immer unsinnig sind. Erstens gibt es genug Leute, die wirklich einen brauchen und vom Mehrwert profitieren, zweitens kaufen viele aus Gewohnheit oder auch als Statussymbol weiterhin immer wieder einen Mac, und drittens gibt es eben auch viele, die meinen, es MÜSSE sein, auf Macs zu setzen, obwohl es bei ihnen gar nicht zutrifft.. D.h nur weil es immer noch Macs gibt heißt das noch lange nicht, dass nicht trotzdem eine große Zahl an Noch-Mac-Nutzern beim nächsten mal eher einen normalen PC kaufen "sollte", wenn sie das Gesamtpaket mal sachlich bewerten und sie clever handeln.

So oder so sind Macs ja eher eher ein Nischenprodukt, was den Markt "weltweit" angeht. Der Marktanteil von MacOS liegt unter 15%, der der verkauften registrierten Fertig-PCs pro Jahr bei unter 10%, beides umfasst Desktops und Laptops.
 

Batze

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Nebenbei hätte ich auch gern mal Beweise, dass wirklich ein 2000€ Mac schneller als ein 2000€-PC ist, und zwar bei vergleichbarer Ausstattung (RAM, HDD, SSD...). Da muss es doch sicher Vergleichstests geben. Würde mich interessieren.
.
Kauf dir einen Mac, dann weißt du es.

So oder so sind Macs ja eher eher ein Nischenprodukt, was den Markt "weltweit" angeht. Der Marktanteil von MacOS liegt unter 15%, der der verkauften registrierten Fertig-PCs pro Jahr bei unter 10%, beides umfasst Desktops und Laptops.
Weltweit also bei so 10%-15% ein Nischenprodukt?
Alles klar.
Unglaublich so eine Aussage gerade von dir.
 

Bonkic

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Ich will ja nix sagen, aber Maya etc läuft unter Windows besser als auf Mac OS ...

Adobe Suite .. schenkt sich nicht viel.

Im Audio- und Filmbereich gibt es halt Exklusive Tools wie z.B. Final Cut Pro etc

Gesendet von meinem ONEPLUS A6013 mit Tapatalk

batzes infos sind auch hier wieder mal nicht auf dem neuesten stand.
macs waren, insbesondere zu powerpc-zeiten, das non-plus-ultra im bereich bildbearbeitung etc.
das ist aber lange her. heutzutage leistet eine pc-workstation in etwa dasselbe bei gleichzeitig deutlich niedrigeren preis.

das spricht macs ja nicht die daseinsberechtigung ab, sind durch die bank sehr gute und vor allem gut aussehende geräte mit perfekt zugeschnittenem os.
ein unternehmen, das aufs geld schauen muss, wird aber garantie keine mac-armee mehr aufbauen.;)
 

Herbboy

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Kauf dir einen Mac, dann weißt du es.
Super Antwort, dann muss es ja stimmen... Du kannst mir ja gerne Deinen schicken, dann kann ich das selber mal checken. Ist es denn so schwer, Beweise zu finden, wenn du ach so sicher bist? ^^ Natürlich aus neuerer Zeit, denn Windows-PCs haben ja aufgeholt.


Weltweit also bei so 10%-15% ein Nischenprodukt?
Alles klar.
Unglaublich so eine Aussage gerade von dir. Ich denke du bist so etwas wie Hardware Profi?
Äh, bitte? ^^ Ich weiß ja nicht, was an dem Wort Nischenprodukt so schlimm ist und was das damit zu tun hat, ob es nun um Hardware oder etwas anderes geht. Aber wenn es Dir besser gefällt und du als Mac-Fan wegen eines harmlosen Wortes beleidigt bist, dann formulier ich es gerne um: So oder so haben Macs, was den Markt weltweit angeht, ja nur einen recht kleinen Anteil von unter 10% bei den Verkäufen respektive mehr als 90% der verkauften Marken-PCs/Laptops sind keine Macs. Besser?
 

Batze

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So oder so haben Macs, was den Markt weltweit angeht, ja nur einen recht kleinen Anteil von unter 10% bei den Verkäufen respektive mehr als 90% der verkauften Marken-PCs/Laptops sind keine Macs. Besser?
Ähm und wo ist das Problem? Hat das je irgendjemand bestritten, also ich schon mal gar nicht.
Du scheinst aber nicht zu begreifen worum es hier in dieser Debatte überhaupt geht.
Und damit bin ich auch raus hier.
 

Spiritogre

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Also ich kann Macs nicht leiden. Habe von OS7.2 mit G3 bis OS X mit Power PC mit den Teilen arbeiten "dürfen" und auch die Intel Macs (bzw. die haben alle MacBooks) bei diversen Kumpels immer mal wieder in der Hand. Die stürzen genauso schnell ab wie ein normaler Windows PC, eigentlich sogar viel leichter, wenn man sich nicht genau daran hält, was der Rechner verlangt.

In der Zeitungsbranche sind die Teile aber zum Glück quasi am Aussterben. PCs können alles genauso gut und mit Windows bin ich als Anwender flexibler. Macs sind halt tatsächlich eher was für Fachidioten, ohne Ahnung von Rechnern.
 

LesterPG

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Schön zu sehen das es langsam ankommt, die Mac Legende ist ähnlich wie Bioware, die Legende lebt von ihrer Vergangenheit.

Sie hatten mal die Nase vorn in ausgewählten Bereichen, aber die Zeiten sind längst vorbei, nicht umsonst gibt es jede relevante Software auch für den PC.
Die deutlich potentere Hardware zu schmaleren Preisen beim PC sind ein weiterer Faktor und selbst bessere Designgehäuse sind möglich.
 

Loosa

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Die deutlich potentere Hardware zu schmaleren Preisen beim PC sind ein weiterer Faktor

Für Gamer. Ja.

Und bei den günstigeren Modellen mag der Preisaufschlag deutlicher sein. Trotzdem würde ich (zumindest als Nicht-Gamer) so einem Modell jederzeit den Vorrang geben. Man sollte nicht vernachlässigen was alles inklusive ist. Das OS ist kostenlos, und für was an Basics einfach dabei ist hätte MS gerne €100 im Jahr.

Bei den Profimodellen gibt es dagegen keinen Aufpreis. Gar keinen.
Eine MacPro Konfiguration könnte man sich nichtmal im Eigenbau so günstig holen (bei einem Versuch vor ein paar Jahren war es ein paar Hunderter teurer). Wer sich so ein Modell kauft, ohne die Leistung zu brauchen, ist aber natürlich selber schuld. Ich bin jedenfalls immer wieder froh, mein MacbookPro mit am Arbeitsplatz zu haben. =)

Habe wirklich kein Problem mit Win oder Mac. Arbeiten kann ich mit beidem (aber Windows ärgert mich im alltäglichen Betrieb definitiv mehr). Will nur sagen, dass das Preisargument genauso veraltet ist wie das mit der Apple-Legende. ;)


und selbst bessere Designgehäuse sind möglich.

Da muss man sich dann aber schon wirklich anstrengen. ;)
 

Herbboy

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Ähm und wo ist das Problem? Hat das je irgendjemand bestritten, also ich schon mal gar nicht.
Sag mal, hast Du irgendwie Gedächtnisprobleme? ^^ Du hast mich doch zuvor angeblafft, weil ich schrieb, Macs seien mit unter 10% verkauften Geräten Nischenprodukte und dich an dem Wort "Nischenprodukt" echauffiert - ich habe diese Aussage lediglich noch mal neu für dich neu und ohne das Wort "Nischenprodukt" formuliert. Das war alles.


@Loosa: sorry, aber das ist doch jetzt nicht Dein Ernst, dass Du bei einem so teuren Produkt "lobend" erwähnst, dass das OS inklusive sei ^^ Das ist bei Windows-Marken-Fertig-PCs/Notebooks zudem auch so gut wie immer der Fall. Und welche Basics meinst du?

Wegen der MacPro-Konfig: wie meinst du das? Wie und wo soll man sich das selber zusammenstellen können? Ich dachte es gibt nur fertige Mac-Modelle und keine Einzelteile...?
 

Herbboy

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MichaelG

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Es gibt ja neben den "Werksmodellen" von Apple auch sogenannte "Hackintosh"-Systeme. Das sind im Prinzip Selbstbau-PC (wie im Windows-Universum) wo man aber halt bei den verbauten Komponenten speziell auf eine gute Kompatibilität und gute Lauffähigkeit zu/unter OSX/MacOS achtet (z.B. Treibersupport, Verträglichkeit der Hardware untereinander und zur Mac-Software usw. etc.) und darauf halt dann OSX/MacOS und die Apple-Software laufen läßt. Und dann gibt es ja von Apple PCs angefangen vom Mac Mini über den iMac bis zum iMac Pro/Mac Pro PC in allen Preislagen ab ungefähr 900 EUR aufwärts bis hin zu locker 5-stelligen Europreisen. Je nach Leistungsfähgikeit und Bedarf.

Ein iMac Pro bzw. auch der Mac Pro sind z.B. die preisliche Speerspitze (diese Geräte kosten jeweils mehrere Tausend Euro; der iMac Pro z.B. aktuell mindestens ab 5499 EUR; der Preis geht aber (ohne Softwarepaket wie FinalX was noch on Top käme) aber auch bis deutlich über 17.000 EUR je nach Hardwarebestückung. Der Mac Pro (der neue Pro kommt erst noch, daher ist hier noch kein aktueller Preis da) läßt sich auch entsprechend erweitern und modular ergänzen. Der alte Mac Pro (ist so einer runde Röhre von der Optik her) kostete aber soweit ich das noch dunkel im Kopf habe 2013 herum um die 4000-5000 EUR für das billigste Modell. Refurbished-Varianten davon gibt es jetzt aktuell so ab knapp unter 3000 EUR (bei Rebuy.de z.B.). Bei Apple direkt wird natürlich deutlich mehr verlangt.

Bei den Macbooks, den neueren iMacs (bei älteren konnte man die RAM-Module noch wechseln/erweitern) und den Mac Mini hingegen sind es quasi werksseitig vorgefertigte Systeme die so funktionieren wie sie ausgeliefert werden und bei denen keine Upgrademöglichkeit für die Hardware vorgesehen ist. Das war aber schon eine typische Apple-Logik von Anfang an. Apple war nie für Erweiterungen durch dritte. Man bietet dem Kunden ein Komplettpaket was in sich funktioniert und läuft. Wo alles perfekt ineinandergreift und wo kein externer drin "herumrührt". Ob man die nicht möglicher Erweiterbarkeit nun auch auf RAM-Bausteine ausbauen muß ist eine andere Geschichte. Aber so tickt Apple schon quasi seit Jahrzehnten.

Dank verlöteter Komponenten (z.B. RAM, CPU, GPU) und den speziellen Anschlüssen der eingebauten SSD-Platten (kein klassischer SATA-Anschluß) ist ein späteres Upgrade durch leistungsstärkere Komponenten oder SSD mit größerer Kapazität auch nur schwer bis gar nicht durchführbar. Das ist maximal was für sehr versierte Bastler. Und dann gibt es auch noch die Fusiondrives (quasi eine Kombination aus klassischer HDD mit einer SSD-Erweiterung um das schnellere Laden für wichtige Dateien zu ermöglichen). Das bringt mehr Tempo und trotzdem höhere Datenspeicherkapazität weil eben SSD im TB-Bereich immer noch alles andere als günstig waren/sind. Da ist eine Erweiterung/Änderung auch so gut wie nicht möglich.

Da muß man sich beim Kauf von Apple-Hardware eben von vornherein im Klaren sein welche Leistung man für die nächsten Jahre benötigt. Und da das eh keine primären Spieleplattformen sind (bzw. nicht so wie ein WIN-PC) ändern sich die Hardwarevorraussetzungen für die Software auch nicht so dramatisch in kürzeren Abschnitten wie bei einem Hardcore-Gamer-PC. Somit sind großartige Aufrüstorgien in kürzeren Abschnitten wie bei Win-Gaming gar nicht notwendig. Braucht man mehr Speicherkapazität (so ziemlich der einzige Punkt wo man mal eine Veränderung brauchen könnte) klatscht man halt eine externe HDD oder SSD ran. Und wenn man bewußt kauft langt man mit der Hardware auch sehr lange.

Mein Macbook Pro 12 Retina ist z.B. von 2012 und es langt mir immer noch vollauf von der Leistung her.

Dann kann man wenn man Geld sparen will natürlich auch zu gebrauchten Macs/iMacs/Macbooks jedweder Art mit Garantie bei Apple oder anderen Computerhändlern greifen (nennt sich Refurbished). Diese Geräte werden von Apple oder halt anderen Computerfirmen aufgekauft von Kunden (bei Geräteneukauf z.B. verrechnet mit einem Neukauf), von den Technikern durchgesehen, bei Bedarf überholt und Komponenten ersetzt und dann gebraucht weiterverkauft. Diese Geräte sind dann günstiger als die entsprechenden Neugeräte. Je nach Komponentenbestückung, dem Alter und der Art des Geräts und den persönlichen Ansprüchen lohnt sich dann ein Gebrauchtkauf oder auch nicht. Denn manchmal ist für meienn Geschmack die Preisdifferenz zum Neugerät zu gering, als daß ich mir dafür ein Gebrauchtgerät hinstelle. Aber manchmal hingegen (meiner Meinung nach) lohnt es sich wieder. Das kann man aber nicht pauschal sagen sondern muß das immer individuell betrachten.
 
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