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Sind die Auslandsfassungen von Wolfenstein denn nur indiziert?
Meines Wissens ja
Sind die Auslandsfassungen von Wolfenstein denn nur indiziert?
Das ist doch eigentlich ganz einfach, wie kann man das nicht verstehen?
Was hat das damit zu tun? ^^ ich persönlich habe noch nicht mal direkt "Betroffene" in meinem Umkreis, mein Vater ist nicht aus D, die Eltern meiner Mutter haben es nie thematisiert, ich habe nie etwas in dieser Art "gespürt". Ich fand es aber schon immer plausibel, dass nach einem solch grauenvollen Regime die Dinge, die es repräsentierten, unerwünscht sind, zumindest und vor allem wenn es um den privaten Gebrauch oder um "Spaß" geht. Ich würde das genau so gut verstehen, wenn zB im Irak keine Symbole mehr verwendet werden dürften, die Saddam Hussein für seine Herrschaft als "Markenlogo" missbraucht hat.Indem man nicht in Deutschland lebt und daher ev. "das Gewicht der Landes-Geschichte" nicht so spürt?
Das ist ja eine ganz andere Frage, ob man damit die Gesinnungen sinnvoll unterbinden kann. Aber es müsste doch einleuchten, dass man vor allem in der Nachkriegszeit solche Symbole nun echt nirgends mehr sehen wollte, allein schon um auch nach außen hin zu zeigen, dass man mit dieser Ideologie nichts mehr zu tun haben will. Das ist doch einfach nur ein logischer Schritt, ich weiß nicht, was man daran nicht verstehen könnte.Ich war schon immer der Meinung, dass Zensur nicht der beste Weg ist, um unerwünschte Gesinnungen zu unterbinden: Indem man sie "unsichtbar" macht, verschwinden sie ja nicht.
...vor allem in der Nachkriegszeit...
Das ist doch einfach nur ein logischer Schritt, ich weiß nicht, was man daran nicht verstehen könnte.
Du hast mich nicht verstanden. Mit der Nachkriegszeit meinte ich die Zeit von 1945 bis ca 1960. Dass man damals die Symbole auf keinen Fall mehr sehen wollte, ist ja wohl klar. Und von damals stammen eben die Gesetze. Dass die Gesetze bis heute noch so streng sind hat nun mal auch damit zu tun, dass noch immer Opfer des Regimes leben und zurecht komisch gucken würden, wenn man das alles einfach mal so komplett freigeben würde, so nach dem Motto "genug getrauert" - das geht nicht. Hinzu kommt, dass es leider immer noch oder auch wieder zu viele Vollidioten gibt, die mit Freude Hakenkreuz-Symbole präsentieren würden. Man hatte vlt gedacht, dass es 30-40 Jahre nach Kriegende die Leute eigentlich begriffen haben sollten - wenn das so gewesen wäre, hätte man die Gesetze sicher schon längst entschärft. Denn solchen Holzköpfen sollte man das Feld nicht freimachen. Das ist dann auch keine normale Meinungsfreiheit mehr, wenn jemand bewusst so rumläuft, sondern eine klare indirekte Zustimmung zu Volksverhetzung und Massenmord. Das gilt selbstverständlich auch für andere Orgnanisationen/Regime, die verboten sind, zB Özalan-Flaggen oder IS-Fahnen usw.Wann "endet" denn diese Nachkriegszeit? Beim nächsten Krieg? Oder gilt die jetzt einfach bis in alle Ewigkeiten?
Ich finde es gar nicht so vehement. Ich finde es richtig, dass die Symbole noch immer für gewisse "Einsatzzwecke" verboten bleiben sollen und dass sich Journalisten, Verbände und Verbände aufhorchen, wenn die Symbole irgendwo auftauchen und man dann diskutiert, ob dies nicht den "Nazis" entgegenkommt . Man kann doch auch nicht sagen "meine Mutter und ich sind nach dem Krieg geboren, daher wollen wir - wenn wir Bock haben - mit nem Hakenkreuz-Shirt rumlaufen dürfen - Freedom of speech!!!!11111!!!ElfelfEs ist nicht die Logik, die sich meinem Verständnis entzieht, es ist die Vehemenz <- wobei dies jetzt einfach eine subjektive Empfindung meinerseits ist.
Bei Games wurde das ja schon lange diskutiert, viele haben ja eh schon gesagt, dass eine Firma vor Gericht schon seit vielen Jahren erfolgreich wäre, wenn sie auf eine Zulassung ihres Spieles bestehen, bei dem die Feinde Hakenkreuze tragen. Es hat sich halt bisher noch keiner getraut. Durch ein Mini-Satire-Game von Funk (gehört zu den öffentlich rechtlichen) kam das nun ins Rollen, weil die vor Gericht gewonnen hatten. In dem Spiel im Oldschool-Stil macht Gauland (AfD Vorsitzender) einen Special-Move, der in der Luft kurz wie ein Hakenkreuz aussieht. Man kann doch auch nicht sagen "meine Mutter und ich sind nach dem Krieg geboren, daher wollen wir - wenn wir Bock haben - mit nem Hakenkreuz-Shirt rumlaufen dürfen - Freedom of speech!!!!11111!!!Elfelf![]()
) meint.und das finde ich total scheiße. die USA gehen mir zu weit - irgendwo sollte eine Gesellschaft sich einig sein, dass gewisse Dinge einfach moralisch so unter aller Sau sind, dass sie als Beleidigung gelten oder verboten werden sollten. Vor allem ist das Land auch sehr heuchlerisch: Songs, in denen es um Sex geht, wurden jahrelang einkassiert, oben ohne am Strand ist ein no go - aber am gleichen Strand ein "Adolf is gerat"-Shirt, hey: c'mon: that's freedom of shit…Äh, warum nicht? Genau das kann man ja in den US of A!
die betreffenden Leute erkennst du idr auch so. Die, die wirklich ein Hakenkreuz offen tragen würden, sorgen schon dafür, dass sie trotzdem als das zu erkennen sind, was sie sind. Eine Freigabe der Symbole würde aber für die Szene wie ein riesiger Sieg wahrgenommen werden, das sollte man daher nicht zulassen. Wenn Linke (zurecht) keine ACAB-Klamotten tragen dürfen, dann sollte es an sich noch klarer sein, dass man nicht mit Symbolen eines Massenmord-Regimes rumlaufen dürfen sollte.Ehrlich gesagt ist es mir persönlich lieber, wenn ich die Arschlöcher gleich mal von vorneherein eindeutig ausmachen kann, als das ich mir merken muss, dass jemand mit einem T-Shirt auf dem ein grosses "18" draufsteht möglicherweise damit die Anfangsbuchstaben von Du-weisst-schon-wem (NICHT Voldemort!) meint.
und das finde ich total scheiße. die USA gehen mir zu weit - irgendwo sollte eine Gesellschaft sich einig sein, dass gewisse Dinge einfach moralisch so unter aller Sau sind, dass sie als Beleidigung gelten oder verboten werden sollten. Vor allem ist das Land auch sehr heuchlerisch: Songs, in denen es um Sex geht, wurden jahrelang einkassiert, oben ohne am Strand ist ein no go - aber am gleichen Strand ein "Adolf is gerat"-Shirt, hey: c'mon: that's freedom of shit…

die betreffenden Leute erkennst du idr auch so. Die, die wirklich ein Hakenkreuz offen tragen würden, sorgen schon dafür, dass sie trotzdem als das zu erkennen sind, was sie sind. Eine Freigabe der Symbole würde aber für die Szene wie ein riesiger Sieg wahrgenommen werden, das sollte man daher nicht zulassen. Wenn Linke (zurecht) keine ACAB-Klamotten tragen dürfen, dann sollte es an sich noch klarer sein, dass man nicht mit Symbolen eines Massenmord-Regimes rumlaufen dürfen sollte.
Wieso? ^^ Erstens weißt du ja nicht, ob die Mehrheit der Bürger dem Freedom of Shit in vollem Umfang zustimmtUnd trotzdem leben über 300 Millionen Menschen mit diesem Freedom of Shit. Alles Unlogiker, was?![]()
und zweitens hab ich ja nicht gesagt, dass Leute, die eine komplette Meinungsfreiheit wollen, egal um was es geht, unlogisch sind. Es ging nur darum, dass du meintest, du könntest die Vorgaben&co in D nicht verstehen - das ist ein riesiger unterschied. Ich habe nur gesagt, dass es bei einem Fall wie D logisch ist, dass die Mehrheit der Menschen, vor allem kurz nach dem Krieg, die mit dem Regime verbundenen Dinge am liebsten nicht mehr sehen wollten und man es daher an sich sehr gut verstehen müsste, warum es diese Gesetze gibt. ich meinte an sich ganz andere weitere Hinweise. Wer ernsthaft GANZ offen ein Hakenkreuz tragen würde, der ist kein adretter Typ mit Hipsterbrille, bei dem man erst bei einem Blick aufs Shirt merkt, was das für einer ist...Nur wenn man sich etwas eingehender mit der Materie befasst - ein "18" auf einem Shirt hätte ich nie ohne entsprechendes Hintergrundwissen als potentiell Nazi eingestuft.
Warum diese Gesetze entstanden ist durchaus nachvollziehbar, warum sie aber nach über 80 Jahren nach dem Ende des Regimes immer noch grösstenteils so sind, wie sie entstanden sind, finde ich dann eben etwas... obsessiv
Wieso? ^^ Erstens weißt du ja nicht, ob die Mehrheit der Bürger dem Freedom of Shit in vollem Umfang zustimmtund zweitens hab ich ja nicht gesagt, dass Leute, die eine komplette Meinungsfreiheit wollen, egal um was es geht, unlogisch sind. Es ging nur darum, dass du meintest, du könntest die Vorgaben&co in D nicht verstehen - das ist ein riesiger unterschied. Ich habe nur gesagt, dass es bei einem Fall wie D logisch ist, dass die Mehrheit der Menschen, vor allem kurz nach dem Krieg, die mit dem Regime verbundenen Dinge am liebsten nicht mehr sehen wollten und man es daher an sich sehr gut verstehen müsste, warum es diese Gesetze gibt.
Ob man das wiederum gut findet, es über Verbote zu tun, ist eine völlig andere Frage. Aber es nicht zu verstehen, was du ja sagtest, kann ich überhaupt nicht nachvollziehen, weil die Beweggründe für die Verbote nun mal eigentlich auf der Hand liegen, logisch sind. Das heißt ja nicht im Umkehrschluss, dass man unlogisch ist, wenn man die Verbote falsch findet. zB ist das Verhalten einiger Trump-Wähler aus deren Lebenssituation heraus total logisch - es ist aber sachlich gesehen dämlich und falsch, nicht aber "unlogisch".
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Und diese Freedom of Speech ist in den USA ja eben NICHT immer gegeben. Bei bestimmten Themen gibt es Zensur/Verbote, zB selbst so was lächerliches wie "fuck" im TV zu sagen. Beim Glorifzieren eines Terrorregimes aber ist alles ok - das passt irgendwie nicht, ist heuchlerisch.

ich meinte an sich ganz andere weitere Hinweise. Wer ernsthaft GANZ offen ein Hakenkreuz tragen würde, der ist kein adretter Typ mit Hipsterbrille, bei dem man erst bei einem Blick aufs Shirt merkt, was das für einer ist...
du hättest ja einfach schreiben können "ich verstehe nicht, warum IMMER NOCH...", dann wäre das Thema schon längst erledigt... aber wenn du schreibst "Mit Obsession meine ich eben dieses fest in der deutschen Kultur verankerte Bedürfnis, die NS-Symbolik so gründlich wie nur möglich aus dem Blickfeld verschwinden lassen zu wollen.", dann liest sich das so, als verstündest du schon den Grundgedanken nicht.Kurzum gesagt: Es gibt diverse Arten von "Verständnis". Es gibt jenes, welches sich auf die Logik bezieht, und es gibt jenes welches darauf hinausläuft, dass man einen Standpunkt teilt oder zumindest diesem tendenziell positiv gegenübersteht. Nur hast Du, wie mir scheint, mein Unverständnis ganz einfach als Mangel an Ersterem wahrgenommen, warum auch immer...![]()
dann wäre das ja nun geklärt.du weißt doch genau, wie ich das meine. Ich bin sicher, dass in den USA rein gesellschaftlich das Hakenkreuz auch als unter aller Sau wahrgenommen wird und ein Neo-Nazi, der stolz das Hakenkreuz trägt und solo auf eine Gruppe von jungen sozial schwachen Afroamerikanern trifft, Gott danken muss, wenn er nicht am nächsten Baum hängend aufgefunden wird...TV und "freedom of speech" sind 2 verschiedene Dinge. Ersteres sind private Gesellschaften, die sich aus welchen Gründen auch immer an einen Verhaltenscodex halten. Letzteres wird durch den Staat garantiert - Du darfst also FUCK so oft sagen, wie Du möchtest, ohne dass Du dafür verhaftet wirst![]()
Doch, ganz sicher. Die "brav" aussehenden Neo-Nazis würden eben niemals (außer vlt im internen Kreis unter Neonazis) offen mit Hakenkreuz rumlaufen, weil sie harmlos wirken wollen. Die, die das tun würden, sind wiederum Kerle, die so oder so als das auffallen, was sie sind. Da brauchst du nicht wissen, was 88 bedeutet, um die zu entlarven. Die harmlos wirkenden Hipster-Nazis wiederum tragen sicher auch kleine Hinweise für "Insider", aber DIE würden eben niemals offen mit Hakenkreuz rumlaufen. Außer vlt. die AfD kommt auf >50%...Da wäre ich mir nicht mal so sicher.

Das ist sehr wohl ein Unterschied, und zwar vor allem für alle lebenden Opfer und deren Nachkommen. Der Unterschied ist nicht, dass man es in dem einen Fall direkt erkennt und in dem anderen vielleicht nicht, sondern der Unterschied ist, dass ein Bestehen des Verbotes auch eine Art von Respekt seitens des Gesetzgebers gegenüber der Betroffenen ist und es zudem auch - wie schon zig mal gesagt - ein Riesenfeiertag für alle Neonazis wäre, wenn sie die Symbole komplett offen tragen dürften. Was daran jetzt konstruiert sein soll, verstehe ich überhaupt nicht. Wo habe ich denn irgendwas konstruiert? ^^Ganz ehrlich @Herbboy, deine Beispiele und Vergleiche sind für meinen Geschmack zu sehr konstruiert und sind voll Doppelmoral.
Glaubst du im Ernst es macht einen Unterschied ob jemand mit einem Hakenkreuz auf dem Shirt dasteht, oder einem Shirt mit der Aufschrift HKNKRZ? Die Einzigen die das nicht verstehen sind im einstelligen Alter und die können meist auch nichts mit dem Symbol anfangen.
Ich habe nicht von kompletter Nacktheit gesprochen und lediglich auf die Diskrepanz hingewiesen, dass zum einen oben ohne total verpöhnt ist, aber auf der anderen Seite dürfte mit einem Adolf-verherrlichendem Shirt rumlaufen.Auch empfinde ich es als haltloses Standart Argument, sobald man mal über den großen Teich guckt und aufzeigt das eine schwächere staatliche Zensur funktionieren kann, gleich mit den Nippeln zu wedeln. Das sind marginal kulturelle Unterschiede. Lauf mal unten ohne durch die Innenstadt und du wirst feststellen, dass auch bei uns Nacktheit kein generelles Recht ist.
das hab ich doch gar nicht gesagt ^^ Ich habe ja selber zuvor schon in Zweifel gezogen, ob auch dann Hakenkreuze erlaubt wären, wenn man Deutsche spielt zB bei RTS-Games.Warum virtuelle Hakenkreuze ok sind, aber reale wieder verboten gehören macht meiner Meinung nach auch keinen Sinn.
ich selber würde mir meine Modelle auch authentisch "Ummodden", aber ich möchte nicht, dass man im Handel solche Modelle frei kaufen kann, weil das für einige wie eine Art "Fanartikel" wirken würde. Das muss eben nicht sein IMHO.Warum ist ein SS-Panzer in einem Company of Heroes 3 OK, in einem Flames of War (ein 15mm Strategie Tabletop mit Schwerpunkt ww2, dessen Figuren oft Modelbauqualitat erreicht und auch dafür genutzt werden) aber sind das Pfosten wenn die Spieler das wollen. Meiner Erfahrung nach würde ich mir mehr sorgen um das Gedankengut einiger CoH Spieler machen, als um das der FoW Spieler. Worauf dort aber idr viel Wert gelegt wird, dass die Darstellung historisch akkurat ist.
nö.Lange Rede kurzer Sinn, ich denke du misst mit zweierlei Maß und betreibst cherrypicking.
Man könnte doch zuerst das Original mit Hakenkreuzen usw. zur Prüfung einreichen und bei evtl. nicht Freigabe danach wieder entfernen. Das Game würde dann bei uns vielleicht ein wenig später erscheinen aber Mehraufwand sehe ich dadurch keinen.Betrachtet man das ganze aus Sicht großer Publisher wird sich an den Spielen wohl eher nichts ändern, da die Prüfung erst in einem späten oder gar finalen Stadium des Spiels erfolgen kann. Es ist also ein Risiko für den Publisher bis zu dieser Prüfung abzuwarten und dann im Zweifel alle Symbole zu ersetzen. Dazu kommt, dass die Gesetzeslage wie so oft sehr schwammig formuliert ist und ohne Präzedenzfall kaum einzuschätzen ist, ob ein Spiel durch die Prüfung kommt oder nicht.
Trotzdem ist es ein Anfang und ein kleiner Hoffnungsschimmer, dass in Zukunft Spiele (aus gesellschaftlicher Sicht) auf einer Ebene mit Filmen stehen dürfen.
) ist es das gleiche. Damit stellt man nunmal öffentlich klar, ein massenmordendes Regime, sowie Faschismus und Rassismus zu befürworten. Und deshalb sollte NS-Symbolik in der Öffentlichkeit auch verboten bleiben.