An den letzten "ehrlichen" Test kann ich mich schon gar nicht mehr erinnern. Heutzutage muss nur Call of Duty, Battlefield, GTA oder Assassins Creed draufstehen und schon ist das Game DER Hammer im Vergleich zum Vorgänger, der dagegen wie Pixelkotze wirkt, aber 12-14 Monate zuvor ähnliche Loorbeeren bekam.
Für mich stellen Tests kein Kaufkriterium mehr da. Eine Demo, oder das Game bei Freunden antesten, ist mehr wert als 1000 vom Publisher als PM rausgegebene Worte...
Leider sowas von wahr. Früher alles aufgesogen von ASM bis PCPlayer und PCAction, dann auch mal PCG Abonnent gewesen, das ist aber auch schon Jahre her. Am Ende habe ich gar keine Tests mehr gelesen, nur die Vorberichte & Hardwareempfehlungen, weil die generell in Ordnung waren. Die Tests dagegen schienen nicht wirklich ehrlich zu sein.
Eine gewisse Abhängigkeit zwischen Presse und Publishern gab es ja schon immer, aber in der letzten Zeit treibt man es da zu bunt. Das betrifft sicherlich nicht nur die PCG, sondern alle Fachmedien. Es fehlen mir Kolumnen wie von
PC Gamer, generell fehlt mir ein bisschen die Liebe zu den Spielen und den Details.
Dieses Pic beschreibt den aktuellen Zustand imho ziemlich präzise:
Wobei ich den Standpunkt der Presse schon verstehen kann, nur auf Werbung zur Finanzierung zu setzen ist halt ein bisschen squishy, gerade in Zeiten von Adblockern. Da setzt man halt auf intelligenteres Marketing, wo die Werbung gleich im Artikel zu finden ist, das wird dann nicht mehr geblockt.
Ich bin auf Spielenews-Plattformen eigentlich nur noch wegen Release-Terminen oder wegen der (guten) Berichterstattung von Messen und anderen Veranstaltungen aktiv.
Dito. ^^ Gut, die Usercomments sind auch meistens interessant.
Aber meine Spiele suche ich mir schon selber, da brauche ich keine Gatekeeper dazu.
Im Endeffekt kann man es nur so machen wie von Worrel beschrieben, Comments durchforsten und Gameplayvideos anschauen (auf Spiele bezogen).