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    Forenregeln


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Frontal 21: Redaktion rechtfertigt umstrittenen TV-Beitrag zu Free2Play-Spielen

Ich fände es auch doof wen mein Sohn im Jugendarrest sitzt würde weil er das Gesetzt gebrochen hat. Ich finde man sollte junge Menschen nicht dazu "drängen" sich an Regeln und Vorschriften zu halten.

Was denn sonst? Regeln und Vorschriften sind nicht umsonst da! Sie sollen dem gesellschaftlichen Zusammenleben dienen und ein geordnetes Miteinander fördern. Was der Verzicht auf das Wort "muss" bewirkt, sieht man an diesen ganzen verzogenen und antiautoritär erzogenen Gören, welche immer das letzte Wort haben. Bis zu einem gewissen Alter müssen Kinder/Jugendliche "geleitet" werden, um später ihre eigene Position in der Gesellschaft zu finden. Von allein werden Kinder/Jugendliche dies nicht tun, sondern immer den Weg des geringsten Widerstandes suchen. Ob man das ganze nun auf ein Spiel übertragen muss, muss jeder für sich selbst entscheiden. Aber allein die Vorstellung von stetig selbstbestimmenden Kind/Jugendlichen lässt mir die Nackenhaare zu Berge stehen.
 
Bei diesen ganzen Item-Shop-Sachen dagegen kann man das gar nicht mehr kontrollieren, hier eine Ausgabe, da etwas ausgegeben und schwupps, ist man vielleicht irgendwann im dreistelligen Bereich. Ein Kind kann damit meiner Meinung nach noch nicht umgehen und wird dann überall im Spiel mit solchen Sachen zugeschüttet. Also ich find' das dann schon sehr schäbig.
Deswegen sollte sowas bei der Altersfreigabe auch eine Rolle spielen.

Wieso sollte man das nicht kontrollieren können? Immer behauptest du das, aber wie kommst du auf die Idee? Blos weil es kleine Ausgaben sind, die sich zu etwas unüberschaubarem summieren sollen?
Aber es hängt doch von jedem Menschen selbst ab wie gut er auf seine Ausgaben achtet.
Bei diesen Micropayments muss man erstmal Geld bezahlen um es in eine Spielwährung (i.d.R. getrennt von der Ingame erspielbaren Währung) umzutauschen. D.h. man bezahlt z.B. 10 Euro um einen gewissen Betrag dieser virtuellen Währung zu bekommen. Dann hat man sein Budget im Spiel mit dem man irgendwelchen Krempel kaufen kann - möchte man mehr, muss man immer erst wieder aufladen. Es ist also nicht blos hier mal 99 Cent, da mal 2.99€ und ups wohin sind denn meine 100 Euro die ich eben noch hatte?
Wer sich entscheidet, z.B. 20 Euro in das Spiel zu stecken, der weiß genau das die dann weg sind und auch weg bleiben.

Den Frontal Bericht hab ich mir garnicht angetan, aber offenbar war ja dort von einer "Kostenfalle" die Rede, und das ist eigentlich der Begriff der mich am meisten gestört hat. Wenn ich einen Kredit aufnehme dessen Zinsen so hoch sind, dass ich mit dem bezahlen nicht mehr hinterherkomme, dann stecke ich in einer Kostenfalle. Oder wenn ich aus versehn irgendein Abo abgeschlossen habe das sich dank hunderten von Klauseln nicht kündigen lässt, mich aber jeden Monat 50 Euro kostet.
Sowas habe ich aber bisher bei keinem F2P Spiel gesehn, sondern es war immer so wie oben beschrieben, dass man genau wusste worauf man sich einlässt, und wieviel Geld man investiert.

Wenn Kinder heimlich mit der Kreditkarte der Eltern etwas im Internet einkaufen liegt die Schuld ja wohlkaum beim Verkäufer. Es würde ja auch niemand Ferrero anprangern wenn ein Kind die Brieftasche des Vaters plündert um 3 Paletten Überraschungseier zu kaufen nur weil die Werbung sooo verführerisch ist.
 
Ich nehme mal an das spielt auf dieses bestrafungssystem für leaver an.

Egal ob ein Spieler 12 oder 18 ist, man beginnt kein match in einem teambasierten spiel wenn man nicht weiß ob man genug zeit hat dieses auch zuende zu bringen.

Ich sehe da nichts verwerfliches dran.
 
Wieso sollte man das nicht kontrollieren können? Immer behauptest du das, aber wie kommst du auf die Idee? Blos weil es kleine Ausgaben sind, die sich zu etwas unüberschaubarem summieren sollen?
Aber es hängt doch von jedem Menschen selbst ab wie gut er auf seine Ausgaben achtet.
Bei diesen Micropayments muss man erstmal Geld bezahlen um es in eine Spielwährung (i.d.R. getrennt von der Ingame erspielbaren Währung) umzutauschen. D.h. man bezahlt z.B. 10 Euro um einen gewissen Betrag dieser virtuellen Währung zu bekommen. Dann hat man sein Budget im Spiel mit dem man irgendwelchen Krempel kaufen kann - möchte man mehr, muss man immer erst wieder aufladen. Es ist also nicht blos hier mal 99 Cent, da mal 2.99€ und ups wohin sind denn meine 100 Euro die ich eben noch hatte?
Wer sich entscheidet, z.B. 20 Euro in das Spiel zu stecken, der weiß genau das die dann weg sind und auch weg bleiben.

Den Frontal Bericht hab ich mir garnicht angetan, aber offenbar war ja dort von einer "Kostenfalle" die Rede, und das ist eigentlich der Begriff der mich am meisten gestört hat. Wenn ich einen Kredit aufnehme dessen Zinsen so hoch sind, dass ich mit dem bezahlen nicht mehr hinterherkomme, dann stecke ich in einer Kostenfalle. Oder wenn ich aus versehn irgendein Abo abgeschlossen habe das sich dank hunderten von Klauseln nicht kündigen lässt, mich aber jeden Monat 50 Euro kostet.
Sowas habe ich aber bisher bei keinem F2P Spiel gesehn, sondern es war immer so wie oben beschrieben, dass man genau wusste worauf man sich einlässt, und wieviel Geld man investiert.

Wenn Kinder heimlich mit der Kreditkarte der Eltern etwas im Internet einkaufen liegt die Schuld ja wohlkaum beim Verkäufer. Es würde ja auch niemand Ferrero anprangern wenn ein Kind die Brieftasche des Vaters plündert um 3 Paletten Überraschungseier zu kaufen nur weil die Werbung sooo verführerisch ist.

Naja, da wurde eben gezeigt, dass es da manche Spiele gibt, bei denen es schon reicht einfach nur eine Telefonnummer anzurufen oder eine SMS zu schicken...und das ist doch sehr leicht, da in Versuchung zu kommen, gerade bei Kindern.
Man muss meine Meinung ja auch nicht teilen, aber ich bin eben der Meinung, dass solche Spiele, in denen es um Echtgeld geht, eben nur Erwachsene nutzen sollten/dürfen.
Bei Spielen für Kinder oder Jugendlichen sollten sie das aber unterlassen und sich eben andere Möglichkeiten überlegen.
Aber warum sind alle so geil auf Free-2-Play und Echtgeldzeug? Weil alle plötzlich so kundenfreundlich geworden sind? Nein, weil sie da Möglichkeiten sehen, ihre Kunden noch mehr zu schröpfen. Ihnen wird vorgekault, dass alles kostenlos sei, aber am Ende werden sie in die Richtung gedrängt, dass sie eben mehr zahlen, als wenn sie einfach nur ihre 40 Euro hingelegt hätten und alles nutzen können.
Außerdem wird nur noch in Luftschlößer investiert. Diese gekauften virtuellen Sachen sind alle weg, sobald das Spiel eingestellt wird. Dann kannst du das ganze Spiel nie mehr zocken und auch dein ganzes Geld ist weg.

Ich glaube auch, dass das irgendwann dem Free-2-Play das Genick brechen wird. Wenn erstmal Spiele eingestellt werden, in die die Leute viel investiert haben und es plötzlich nicht mehr spielbar ist. Da werden sie sich genau überlegen, ob sie da nochmal so eins anrühren. Ich versuche jetzt schon, so gut es geht, einen Bogen um Spiele mit diesem Konzept zu machen.
 
Jeder Mensch muss das Recht haben, eigenständig auf die Schnauze fallen zu können.

Ich habe mein Taschengeld als Kind für lustige Taschenbücher, Panini Sammelbilder und He-Man Figuren ausgegeben, heute werden diese Dinge durch Klingeltöne, Ingame-Items und Smartphoneapps ersetzt. Der Unterschied besteht in erster Linie nicht in der "Sinnhaftigkeit" dieser Dinge, sondern in der Art und Weise des Geldtransfers. Was früher in Bargeld über die Ladentheke wanderte, ist heute virtuell.

Da dieser letzte Punkt aber in Zukunft nicht ab-, sondern zunehmen wird, kann es nicht falsch sein Kinder und Jugendliche auch genau darauf vorzubereiten bzw. sie daran zu gewöhnen. Deutschland bepudert die Hintern von Kindern und Jugendlichen sowieso schon mehr als die meisten anderen Staaten und besonders in punkto Medienkompetenz sind eigene Erfahrungen wesentlich wertvoller als Verbote.

Im Rahmen ihres Taschengeldes haben Kinder und Jugendliche frei darüber zu verfügen, das ist ein elementarer Bestandteil guter Erziehung.
 
Frontal 21 hat mit seinem Bericht garnicht mal so unrecht. Zumindest was die Puplisher-Geld-Abzocke angeht. Die heutigen Spiele sind einfach auf Geld aus und wer das nicht sieht, läuft wohl mit einer rosaroten Brille herum. Genauso sollten sich hier mal einige User an die eigene Nase fassen und überlegen, was für ein Blödsinn sie hier wiedergeben alá:

"Frontal 21 hat ne Klatsche, fertig aus und Ende..wieviel Schwachsinn wollen sie denn noch vom Stapel lassen"

Rummeckern kann jeder, aber mal konstruktive Argumentation bringen, das tut kaum einer, denn da setzt wohl bei zuvielen der Verstand aus! Sicher gibts auch in diesem Beitrag einige Ungereimheiten, welches ein recherchefehler seitens der F21-Redakteure angeht, garkeine Frage, aber dieses ständige: "Böses Fernsehen, die haben uns Spieler mal wieder beleidigt, jetzt muss ich ins Forum gehen und meinen Senf auch dazugeben, indem ich den Sender beleidige - wozu Argumente bringen, die ganzen Magazine haben ja ehe keine Ahnung..." :rolleyes:

Es ist (leider!) nunmal so, das heutige Spiele auf Geld aus sind, statt auf Inhalt. Ich kann mich noch an die guten alten Gothic 2 Zeiten erinnern, wo die Community und die Entwickler Hand in Hand gegangen sind - Geld, war dazumal sowas von unwichtig. Vor vielen Jahren waren Videospiele tatsächlich noch eine reine (!) Unterhaltungsaache, heutzutage dominiert hauptsächlich nur noch der Geldanteil. Wieviele Spieler haben das Videospiel XY gekauft, wieviele Accounts hat das Spiel, wer ist auf Platz #1 und blablabla...... Mr. Freeman - das ist lediglich nur noch Schwanzvergleichen zwischen den ganzen Entwicklern heutzutage. :-$

Wie schon @Shadowman sagte, eine F2p sollte einfach ab 18 Jahren sein oder man müsste eine Altersverifizierung einfügen und beweisen, das man tatsächlich 18 Jahre alt ist und erst DANN die Optionen wie PhoneCall oder SMS (etc.) anbieten. Wer natürlich mit 18 Jahren immer noch nicht weiß, wie man mit Geld umgeht, dann ist sowieso Hopfen und Malz verloren - Gegen Doofheit, helfen halt keine Pillen. :-B

Das F2P - Konzept ist heutzutage auch desshalb so dominant, weil die Gesellschaft einfach auf gut deutsch verblödet ist! Wo man noch sagte, Dumm fi**t gut, heißt heute das Motto, dumm kauft gut und so ist es. Wer nicht den Schneid besitzt und weiß, was eine höhere Priortät hat; ein Booster-Kit für 30,-€ oder ein Lebensmitteleinkauf, der hat einfach mal Pech gehabt.Das Eltern nicht mitbekommen, was das Kind am PC macht, ist auch so eine skurrile Sache. Als ich noch klein war und am PC war, kam immer ein Elternteil und hat mich ausgefragt, was ich da mache. Naja, Zeiten ändern sich ja schließlich, was soll man machen. :-|

Letzendlich war der Sinn von Frontal 21 Eltern zu warnen, denn wenn man ein wenig übertreibt, dann erfüllt es oft auch einen guten Zweck. Seht es mal so, wir richtigen Spieler, die Tagtäglich was spielen, wir wissen doch wie es wirklich ist. Ist es dann so schlimm, wenn jemand mal was anderes sagt? Wir kennen die Wahrheit, also erfreut Euch daran. ;-)

Hand zum Gruß
Bulle
 
Zuletzt bearbeitet:
Das THEMA ist ja auch gut, da kann man gar nicht genug vor warnen.

Aber da gibt es eben auch dutzende Spiele im Netz die man da nennen könnte weil sie eben den Bogen überspannen. Aber LoL kann da einfach nicht genannt werden - dort hat man vermutlich dann gesehen das es mit dem Geld als Thema nicht klappt und sich dann auf die Leaver Mail gestürzt und zu wissen was das genau ist.

Als Firma die bekannt dafür ist das fairste F2P Game auf dem Markt zu haben würde es mich z.b. ankotzen, so fälschlich und schlecht recherchiert, angeschissen zu werden.

Dazu kommt das man diese inkompetenten "Journalisten" auch noch über die GEZ finanzieren muss - da will ich einfach mal Leistung für mein Geld sehen ^^

@tommy1977
sheldon.png

Ernsthaft? Du tust ja so, als könne man nur absichtlich und mit bösem Vorhaben leaven. Glaubst du etwa nicht, dass ein Großteil der Leaves auch anderer Natur sein können, zum Beispiel dass der Spieler wegmuss?

Willst du so eine bescheuerte Spielrichtline wirklich mit dem Gesetz vergleichen? Das kann doch wohl nicht dein Ernst sein... :rolleyes:

Kann vorkommen, aber dann gibt es die Mail nicht. Da braucht es schon ein paar Mal.

Und nein möchte ich nicht, aber im Prinzip kommt es auf das selbe hinaus. Von mir aus nimm eine Hausordnung in einer Disko (o.ä.) wenn du da Mist baust wirst du auch rausgeworfen und Geld gibbet auch nich wieder.
 
Zuletzt bearbeitet:
Es ist (leider!) nunmal so, das heutige Spiele auf Geld aus sind, statt auf Inhalt.

Nicht mehr oder weniger als früher. Hauptberufliche Spieleentwickler müssen mit ihren Produkten Geld verdienen.
Das war auch früher schon so. Nur musste man bei einer 10000 € Produktion eben auch nicht so viele Spiele verkaufen um noch genug Geld für die Angestellten zu haben und die Kosten zu decken.

Da heutige Spieleproduktionen aufgrund deutlich höherer Produktionskosten wesentlich mehr Investitionsrisiken mit sich bringen, muss ich alleine deshalb schon Deine Aussage anzweifeln. Denn gerade heute geht es bedeutend mehr um das, was die Spieler wollen als um das, was sich der Entwickler vorstellt. Man kann es sich gar nicht mehr leisten, eine eigene Vision kompromisslos umzusetzen, auch wenn die nur von ganz wenigen Leuten gekauft wird.
Eben deswegen liegt der fiskale Marketinganteil an heutigen Spieleproduktionen ungefähr bei 50%.
Warum gibt es denn so unendlich viele Systeme um die Spielgewohnheiten der potentiellen Käufer zu ermitteln? Doch nur, um es so vielen Spielern wie möglich Recht zu machen und damit gleichzeitig Geld zu verdienen.

Ich bin selbst auch kein Freund davon und würde mir wünschen, das mehr Entwickler einfach ihre Vision umsetzen und ihre Spiele nicht für den breiten Markt anpassen, aber das ändert nichts an der Tatsache, dass es heute mehr denn je darum geht, seine Käufer zufrieden zu stellen. Und wenn das, was Du "Inhalt" nennst, den meisten Leuten egal ist, sondern nur die bombastische Hollywoodinszenierung von Belang ist, dann ist genau das der "Inhalt" für diese Leute.
 
Naja, da wurde eben gezeigt, dass es da manche Spiele gibt, bei denen es schon reicht einfach nur eine Telefonnummer anzurufen oder eine SMS zu schicken...und das ist doch sehr leicht, da in Versuchung zu kommen, gerade bei Kindern.
Man muss meine Meinung ja auch nicht teilen, aber ich bin eben der Meinung, dass solche Spiele, in denen es um Echtgeld geht, eben nur Erwachsene nutzen sollten/dürfen.

Irgendwelche Telefonnummern und SMS klingen tatsächlich ziemlich unseriös. Ist vielleicht bei irgendwelchen Facebook oder Browserspielchen so? Vermutlich auf dem gleichen Level wie diese Klingelton Abzocke. Ist nur schade, wenn sowas das Bild von seriösen Firmen in den Schmutz zieht.
Die Idee, dass Kinder so was nur eingeschränkt nutzen dürfen halt ich auch nicht für ganz falsch, aber ich würde die Grenze nicht bei 18 Jahren ziehn. Wer mit 15-16 oder 17 Jahren nicht lernt verantwortungsvoll mit Geld umzugehn, der kann es mit 18 auch noch nicht. :)

Außerdem wird nur noch in Luftschlößer investiert. Diese gekauften virtuellen Sachen sind alle weg, sobald das Spiel eingestellt wird. Dann kannst du das ganze Spiel nie mehr zocken und auch dein ganzes Geld ist weg.

Es wird nicht in Luftschlösser investiert, sondern in das Spiel, das man spielt, und das man dadurch am Leben hält, dass man dafür bezahlt.
Wenn WoW irgendwann mal abgestellt wird ist ja auch alles weg. Auch Leute die jahrelang Abogebühren bezahlt haben behalten dann nichts, und diese Gebühren summieren sich ebenfalls auf mehrere hundert Euro. Wobei die Leute ja in der Zeit mit dem Spiel unterhalten wurden, von daher haben sie keinen Grund sich zu beklagen.
Dazu kommt. dass moderne Multiplayerspiele (Konsolen sei dank) oft nicht mehr ohne einen zentralen Server laufen. Also auch normale Spiele für 40 Euro wird man irgendwann nicht mehr im Internet spielen können, wenn der jeweilige Dienst abgestellt wird.

Ich glaube auch, dass das irgendwann dem Free-2-Play das Genick brechen wird. Wenn erstmal Spiele eingestellt werden, in die die Leute viel investiert haben und es plötzlich nicht mehr spielbar ist. Da werden sie sich genau überlegen, ob sie da nochmal so eins anrühren. Ich versuche jetzt schon, so gut es geht, einen Bogen um Spiele mit diesem Konzept zu machen.

Aber wenn genug Leute viel investieren, dann müssen die Spiele doch nicht abgestellt werden, denn sie sind ja profitabel.
Genausogut kann es passieren, dass man ein Spiel normal kauft und niemand ist mehr dort online. Als Beispiel: Ich spiele gerade mit dem Gedanken mir Street Fighter 4 zu kaufen, um mal ein Prügelspiel zu haben das ich online zocken kann. Aber ich weiß nicht ob überhaupt noch genug Leute spielen, oder ob ich dann Schwierigkeiten haben werde Gegner zu finden. Um es herauszufinden muss ich erstmal 30 Euro (dank Steam Weihnachtssale wären es gerade nur 15) zahlen - mehr als ich für irgendein F2P ausgeben würde ohne es nicht mal mindestens 50 Stunden gespielt zu haben.

Gäbe es jetzt eine F2P Street Fighter Variante dann könnte ich zum einen testen wie es ist, und zum anderen wäre die Chance größer, dass da auch Gegner sind, denn das Spiel ist ja kostenlos und so kann jeder es einfach spielen. Wenn mir das Spiel gefällt zahle ich irgendwann mal 10-20 Euro und kaufe mir davon ein paar Extrakostüme für meine Lieblingscharaktere oder so. Wäre doch ne super Sache. (Irgendwelche Extrakostüme gibts übrigens auch als Micropayment DLC für dieses Spiel, auch ganz ohne F2P Modell.)
 
Nicht mehr oder weniger als früher. Hauptberufliche Spieleentwickler müssen mit ihren Produkten Geld verdienen.
Das war auch früher schon so. Nur musste man bei einer 10000 € Produktion eben auch nicht so viele Spiele verkaufen um noch genug Geld für die Angestellten zu haben und die Kosten zu decken.

Da heutige Spieleproduktionen aufgrund deutlich höherer Produktionskosten wesentlich mehr Investitionsrisiken mit sich bringen, muss ich alleine deshalb schon Deine Aussage anzweifeln. Denn gerade heute geht es bedeutend mehr um das, was die Spieler wollen als um das, was sich der Entwickler vorstellt. Man kann es sich gar nicht mehr leisten, eine eigene Vision kompromisslos umzusetzen, auch wenn die nur von ganz wenigen Leuten gekauft wird.
Eben deswegen liegt der fiskale Marketinganteil an heutigen Spieleproduktionen ungefähr bei 50%.
Warum gibt es denn so unendlich viele Systeme um die Spielgewohnheiten der potentiellen Käufer zu ermitteln? Doch nur, um es so vielen Spielern wie möglich Recht zu machen und damit gleichzeitig Geld zu verdienen.

Ich bin selbst auch kein Freund davon und würde mir wünschen, das mehr Entwickler einfach ihre Vision umsetzen und ihre Spiele nicht für den breiten Markt anpassen, aber das ändert nichts an der Tatsache, dass es heute mehr denn je darum geht, seine Käufer zufrieden zu stellen. Und wenn das, was Du "Inhalt" nennst, den meisten Leuten egal ist, sondern nur die bombastische Hollywoodinszenierung von Belang ist, dann ist genau das der "Inhalt" für diese Leute.

Wie Du schon selbst sagtest, werden die meisten Spiele an die breite Masse verkauft. Was ich mit Inhalt meinte, ist Persönlichkeit in einem Spiel, das Individuelle eines Entwicklers. Heute ähneln sich fast alle Spiele dem anderen und das eine sieht wie das andere aus, ob das nun das Design betrifft oder die Storys. Sicherlich gibts auch Ausnahmen aber das ist eben ein sehr geringer Anteil.

Was die Entwickklungskosten angeht, muss ich Dir da widersprechen, denn man muss nicht zig Millionen für ein Videospiel ausgeben um damit erfolgreich zu sein. Nenn mich verrückt aber Minecraft ist eines der Spiele, weil es eben dieses Individuelle besitzt. Es hat weder eine Ultra Grafik-Engine noch eine Hollywoodstory alá Micheal Bay & Co, geschweige wurden da Millionen ausgegeben und dennoch hatte es einen großen Erfolg. Wie Du siehst, ist es NICHT notwendig, all diese Kosten in ein Videospiel zu investieren. Das Problem ist aber auch, das viele Entwickler immer jedes Jahr was neues rausbringen wollen; siehe die CoD-Titel und div. andere Spiele; wodurch man einfach unglaublich viele Angestellte benötigt und somit sinnlos Geld investiert. Stattdessen könnte man einfach mal ein Spiel rausbringen, mit vielen Option (Wie Modkompatibilität - Damit kannste Spieler ebig fesseln!) und sich dann einfach für das nächste Spiel Zeit läßt aber das geht ja nicht, weil die Herrschaften ja sonst nicht ihre Merzedes Doppel S-Klasse fahren können...

Hand zum Gruß
Bulle
 
Zuletzt bearbeitet:
Was die Entwickklungskosten angeht, muss ich Dir da widersprechen, denn man muss nicht zig Millionen für ein Videospiel ausgeben um damit erfolgreich zu sein. Nenn mich verrückt aber Minecraft ist eines der Spiele, weil es eben dieses Individuelle besitzt. Es hat weder eine Ultra Grafik-Engine noch eine Hollywoodstory alá Micheal Bay & Co, geschweige wurden da Millionen ausgegeben und dennoch hatte es einen großen Erfolg. Wie Du siehst, ist es NICHT notwendig, all diese Kosten in ein Videospiel zu investieren.

Das ist nur ein Beweis dafür, dass es im Falle von Minecraft funktioniert hat. Sonst nichts. Deine Begründung basiert auf einer Ausnahme, auf einem kleinen, glücklichen Umstand eines Menschen, der mal ins Schwarze getroffen hat.
Davon kannst Du aber keine generelle Aussage bezüglich des gesamten Spielemarktes ableiten.

Im Film- und Musikgeschäft gibt es auch alle Jubeljahre mal kleine, unbekannte Künstler, die mit einem Independentprojekt sehr viel Erfolg haben und groß rauskommen. Das die überwiegende Mehrheit der Independentprojekte aber entweder kläglich scheitern oder noch nicht mal das Licht der Welt erblicken, wird dabei gerne vergessen.

Minecraft war eine Einzelleistung, ein Ein-Mann-Erfolg. Ein Hobby. Wenn es gescheitert wäre, hätte es keine Sau interessiert, es wäre noch nicht mal bemerkt worden. Das Risiko war gering, die Kosten klein, kein Problem, Verantwortung hatte Persson nur für sich.
Ein großes Unternehmen kann da aber nicht einfach so rangehen und irgendetwas entwickeln, von dem man gar keine Ahnung hat, ob es "funktionieren" wird oder nicht. Risiko muss genauso kalkulierbar sein wie Erfolg, denn das macht den Unterschied aus zwischen Hobby und Beruf.
Wenn Dein Plädoyer jetzt also lautet, dass Investitionen nicht notwendig sind, weil man auch ohne diese Erfolg haben kann, dann ist das ein Plädoyer dafür, Computerspiele auf Entwicklerseite wieder nur als Hobby zu betrachten. Und die Konsequenzen daraus wären katastrophal.
 
Man kann ja über das Thema denken was man will, aber eins ist klar: Frantol 21 ist die Bild des ZDFs.... das merkt man bei sämtlichen Themen. Bei denen im Studio geht bei jedem Thema die Welt halb unter.
 
Nicht mehr oder weniger als früher. Hauptberufliche Spieleentwickler müssen mit ihren Produkten Geld verdienen.
Das war auch früher schon so. Nur musste man bei einer 10000 € Produktion eben auch nicht so viele Spiele verkaufen um noch genug Geld für die Angestellten zu haben und die Kosten zu decken.

Das ist doch eine Verallgemeinerung. Gibt einen haufen sehr günstig produzierter Spiele die trotzdem gut sind und sich verkaufen. EA und Co sind der Meinung Hollywood nachmachen und immer größer und bombastischer werden zu müssen. Zum Glück gibts noch andere Spieleentwickler.
 
Das ist doch eine Verallgemeinerung. Gibt einen haufen sehr günstig produzierter Spiele die trotzdem gut sind und sich verkaufen.
Ich glaube das bestreitet niemand.
EA und Co sind der Meinung Hollywood nachmachen und immer größer und bombastischer werden zu müssen. Zum Glück gibts noch andere Spieleentwickler.
Für die wirklich herausragenden Spiele, die man über viele Jahre spielen kann, benötigt man aber ein großes Budget. Und genau da liegt meiner Meinung nach das Problem, bei diesen Produktionen ist keiner mehr bereit, irgendetwas zu wagen, alle wollen auf Nummer sicher gehen.

Ohne dass ich das jetzt belegen kann, glaube ich, dass es noch nie so viele Fortsetzungen wie heute bei Spielen gab. Die gab es früher zwar sicher auch, aber es gab zum Glück immer wieder einzelne Ausnahmen.

Ich denke der Grund ist vor allem der, dass eine neue "Käuferschicht" bei Spielen hinzugekommen ist und es sich dadurch nicht mehr lohnt etwas zu riskieren.
 
ZDF ist so ein mist sender wie ich finde und die versuchen nur aufmerksamkeit zu erhaschen egal wie -.- und dann wetten dass auf zdf hahaha laden die stars ein und aus was ist das für ein verhalten von so einem sender die können froh sein das überhaupt einer kommt
 
ZDF ist so ein mist sender wie ich finde und die versuchen nur aufmerksamkeit zu erhaschen egal wie -.- und dann wetten dass auf zdf hahaha laden die stars ein und aus was ist das für ein verhalten von so einem sender die können froh sein das überhaupt einer kommt

also in Anbetracht dessen, das die einzigen Satzzeichen für ein Emoticon verwendet hast, würde ich jetzt mal besser davon abraten das du dich als hier als "Kritiker" aufführst.
Ach ja, wenn man schon anderen etwas vorwirft, sollte man besser schauen, das es nicht auf einem selbst wieder zurückfällt, denn man merkt auch hier ganz deutlich, das dich hier ähnlich toll wie die Frontal-gegen-die-Wand21 Redaktion über das ZDF informiert hast, also garnicht
 
Zuletzt bearbeitet:
Aus meiner Sicht sollte man in der heutigen Zeit Eltern motivieren, sich zusammen mit ihren Kindern mit dem Thema Internet & Spiele auseinanderzusetzen. In diesem Beitrag von Frontal 21 wird leider genau das Gegenteil erreicht, denn die Eltern werden hier eher verängstigt. Noch ein Bericht über "Killerspiele" und die Gefahren der Social Networks, und manch Elternteil fühlt sich wahrscheinlich sogar versucht, seine Kinder komplett vom PC fernzuhalten. Ich will die Spielebranche nicht in Schutz nehmen, obwohl das Geschäftsmodell aus wirtschaftlicher Sicht und in Anbetracht der großen Konkurrenz durchaus verständlich ist. Aber die Verantwortung bei solche Dingen liegt in diesem Fall genauso bei den Eltern wie bspw. Klingeltöne und sonstige Dinge die sich in dieser Form finanzieren.
 
Das ist nur ein Beweis dafür, dass es im Falle von Minecraft funktioniert hat. Sonst nichts. Deine Begründung basiert auf einer Ausnahme, auf einem kleinen, glücklichen Umstand eines Menschen, der mal ins Schwarze getroffen hat. [...]

Gut, haste nicht ganz unrecht aber vergiss nicht, das nur ein Markenname auf dem Produkt stehen muss und voila, schon kauft sich das jeder. Ehrlich, was hat sich seit CoD4 über die Jahre geändert? (Ich bin/war CoD-Spieler, insbesondere CoD4-ESL, daher kann ich das wohl sehr gut einschätzen) Das betrifft natürlich nicht nur CoD sondern auch viele andere Spiele. Es muss nur ein bekannter Name darauf stehen und es wird gekauft, obs nun besser oder schlechter ist, interessiert erstmal keinen.

Was das Arbeiten zum Hobby angeht; warum nicht? Dazumal war es ein Hobby von Spieleentwicklern. Daraus wurden ja erst all diese tollen Spielkonzepte zum Leben erweckt.Heute wird nur noch kopiert, ein anderer Name, selbe Perks, nur umbenannt und fertig ist das Spiel und wird alls neuer Vollpreistitel verkauft. Ich möchte/versuche Dir nur begreiflich zu machen, das Spiele zur Unterhaltung dienen sollen und nicht zur Geldmacherei. Schau Dir die alten Tomb Raider Teile an (1-3 z.B.) daran saß man mehere Wochen, weil es anspruchsvoll war und NICHT ständig Popups aufsprangen um einem zu sagen, wie man sich duckt, wie man spring, wo man lang muss. Nein! Man wurde einfach ins kalte Wasser geworfen. Das Spieleniveau ist bei heutigen Spielen (wie gesagt, es gibt Ausnahmen wie überall) einfach grottenschlecht. Man hat das Gefühl, man ist total labil im Kopf und man wird ständig nur an der Hand gehalten. Eben WEIL man nur an die breite Masse geht und nicht Innovativ denkt. Würden Entwickler die Spielebranche mehr zu einem Hobby machen (Nicht ausschließlich, das geht in der Tat nicht, denn das wäre wirklich katastrophal, wie Du bereits erwähntes @louplex) dann würden mit Sicherheit auch bessere Spiele wieder zustande kommen.

EDIT: Stell Dir mal vor, EA, IW whatever; würde ein Spiel ganz ihrer Vorstellungen machen, sprich, so wie sie gerne ein Spiel hätten und nicht wie es gerne die breite Masse hätte. Es würde dennoch gekauft werden. Sicherlich besteht da ein wesentlich größeres Risiko eines Nichterfolges aber das Leben ist halt kein Ponnyhof. :-B


also in Anbetracht dessen das die einzigen Satzzeichen für ein Emoticon verwendet hast, würde ich jetzt mal besser davon abraten das du dich als hier als "Kritiker" aufführst.
Ach ja, wenn man schon anderen etwas vorwirft, sollte man besser schauen, das es nicht auf einem selbst wieder zurückfällt, denn man merkt auch hier ganz deutlich, das dich hier ähnlich toll wie die Frontal-gegen-die-Wand21 Redaktion über das ZDF informiert hast, also garnicht

Das ist ja das, was ich hier schon lange bemängel im Forum. Immer alles groß hinausposaunen aber ohne Klang, sprich Argumente. Aber schön gesagt. :-)

Hand zum Gruß
Bulle
 
Zuletzt bearbeitet:
ZDF ist so ein mist sender wie ich finde und die versuchen nur aufmerksamkeit zu erhaschen egal wie -.- und dann wetten dass auf zdf hahaha laden die stars ein und aus was ist das für ein verhalten von so einem sender die können froh sein das überhaupt einer kommt

Ehrlich gesagt wundert es mich, dass Du diesen Kanal überhaupt kennst. Ich bin eher davon ausgegangen, dass "Das Zweite" für Dich den zweiten Sender von RTL beschreibt.
 
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