Fortnite: Kostenpflichtige Skins gelten bei Kindern als Statussymbol

AndreLinken

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Jetzt ist Deine Meinung zu Fortnite: Kostenpflichtige Skins gelten bei Kindern als Statussymbol gefragt.


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Robertius

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Wen wunderts, ist auf manchen Schulen ja bei Klamotten und Handys nicht anders. Hast Du ein Xiaomi statt eines angebissenen Apfels auf dem Smartphone, bist Du raus.
 

RedDragon20

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Das ist kein Problem, das man Fortnite zuschieben sollte. Solche "Statussymbole" gab es schon immer und wird es immer geben. Das ist insbesondere unter Jugendlichen - auch wenn es eigentlich traurig und problematisch ist - Normalität. Das gab es vor 20 Jahren und wird es auch in 20 Jahren noch geben.
 

Rabowke

Klugscheißer
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... wie sich die Zeiten geändert haben, früher wurde man belächelt wenn man seine Freizeit am PC verbracht hat und heute soll das ein Statusobjekt sein?! :B :S
 

masterofcars

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29 Kinder befragt... Wenn das mal nicht eine aussagekräftige Statistik ist^^
 

Bonkic

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insgesamt wurden ganze 29 kinder / jugendliche befragt. davon hat genau 1 (EIN!!!) mädchen diese aussage getätigt.
irgendwie zweifele ich an der repräsentativität.
 

Drake802

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Wären es 2900 Kinder gewesen dann hätte man ja noch eine gewisse glaubwürdigkeit einräumen können. Mit 29 Kindern ist die "Umfrage" aber nicht mal erwähnenswert.
 

Kellykiller

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Und was ist daran jetzt die News? Ist doch bei CSGO genau so. Und sind solche Skinns nicht genau für sowas da? Um einen gewissen Status zu vermitteln?
Darüber hinaus ist es schon fast lächerlich bei 29 befragten Kindern von einer Studie zu reden. Mehr als eine kleine Umfrage ist das nicht.
 

Schalkmund

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So berichtet ein zehnjähriges Mädchen, dass Kinder, die lediglich den Standard-Skin verwenden, als "Müll" angesehen und entsprechend missachtet würden.
Und das lässt sich dann auch nicht durch Skill im Spiel ausgleichen? Platz 1 der Weltrangliste .... du bist scheiße, du hast keinen lustigen Hut. :B
 

Klauzzi

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Ich arbeite an einer Grundschule und viele der Jungen der 4 Klasse spielen Fortnite und haben auch schon Reihenweise Skins gekauft, das geht natürlich nur mit Erlaubnis der Eltern. Viele Erziehungsberechtigte kommen allerdings hier ihrer Pflicht nicht nach die USK auch in die Realität umzusetzen. Deshalb sollte hier der Gesetzgeber prüfen in weit solch ein Spiel überhaupt als legal anzusehen ist. Ich empfehle eine USK 18 Vergabe, da das Spiel zu einem stark suchterzeugendes Potential aufweist, und zum anderen sich klar an eine Gruppe richtet die eigentlich noch Geschäftsunfähig ist. Solch ein Geschäftsmodell sollte per se kritisch betrachtet werden, da es den allgemeinem im Menschen angelegten Spieltrieb dazu nutzt ihn in eine Endlos Spirale des spielens und kaufens zu treiben durch die ausschließlich Epic Games profitiert. Lucas Arts wollte mit Monkey Island und ähnlichen zeitlosen Klassikern damals in den guten alten 90ern einfach gute Games verkaufen, wie viele andere auch. Ich glaube Epic Games haben heute 30 Jahre etwas völlig anderes mit unseren Kindern im Sinn.
 

Cobar

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Sehr schön und jetzt möchte ich bitte noch wissen, wie viele dieser 29 Kinder denn ohne einen überteuerten Skin rumlaufen und dadurch mindestens eine um 90% reduzierte Treffgenauigkeit haben.
Womöglich haben die auch keinen PC/Maus/Tastatur, die dauerhaft in Regenbogenfarben leuchten --> direkt mal mindestens 20 FPS weniger als die reichen Kiddies
 

Loosa

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insgesamt wurden ganze 29 kinder / jugendliche befragt. davon hat genau 1 (EIN!!!) mädchen diese aussage getätigt.
irgendwie zweifele ich an der repräsentativität.

Hier wird ein bisschen was durcheinander gewürfelt. Es gibt nicht nur die Studie, mit Fragebögen und tausenden Teilnehmern (quantitativ).

Was der Children's Kommissioner veröffentlichte ist eine qualitative Studie. So etwas wird speziell in der Sozialforschung genutzt. Ohne standardisierte Fragebögen, sondern in umfangreichen Einzelgesprächen bei denen dafür viel tiefer in ein Thema eingedrungen werden kann. Durch den hohen Aufwand erfolgt diese immer mit viel weniger Teilnehmern.

Es geht um Beschreibungen, Zusammenhänge und Interpretation. Nicht um stures Häkchen setzen und Tabellen auswerten.
Deswegen werden im Ergebnis auch keinerlei Zahlenangaben gemacht. Das ist mit dieser Art Befragung schlicht nicht möglich.

29 Personen sind eher am unteren Ende (die Spanne geht so um die 20-200). Aber wenn die Auswahl stimmt, und sich ein fähiger Interviewer genug Zeit zur Befragung und Auswertung nimmt, lassen sich absolut brauchbare Schlüsse ziehen.
 

Loosa

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Ich arbeite an einer Grundschule und viele der Jungen der 4 Klasse spielen Fortnite und haben auch schon Reihenweise Skins gekauft, das geht natürlich nur mit Erlaubnis der Eltern. Viele Erziehungsberechtigte kommen allerdings hier ihrer Pflicht nicht nach die USK auch in die Realität umzusetzen. Deshalb sollte hier der Gesetzgeber prüfen in weit solch ein Spiel überhaupt als legal anzusehen ist. Ich empfehle eine USK 18 Vergabe, da das Spiel zu einem stark suchterzeugendes Potential aufweist, und zum anderen sich klar an eine Gruppe richtet die eigentlich noch Geschäftsunfähig ist. Solch ein Geschäftsmodell sollte per se kritisch betrachtet werden, da es den allgemeinem im Menschen angelegten Spieltrieb dazu nutzt ihn in eine Endlos Spirale des spielens und kaufens zu treiben durch die ausschließlich Epic Games profitiert.

An einer Grundschule hat das Spiel sicher nichts verloren. Es ist ab 12.
Mein Neffe ist 10 und war, zusammen mit seinen Klassenkameraden, mit Minecraft und Fifa völlig zufrieden. Fortnite war bislang überhaupt kein Thema. Mal sehen, wie es jetzt nach dem Schulwechsel (und erstem Smartphone) weiter geht. Aber da sind eben auch die Eltern gefragt.

Das Spiel richtet sich, unter anderem, an eine Gruppe die beschränkt geschäftstüchtig ist. Sie bekommt Taschengeld und es steht in ihrem Ermessen wofür sie es ausgeben. Dafür ist es ja da. Mit Grenzen, aber die werden von Fortnite sicher nicht überschritten (natürlich können Eltern es trotzdem verbieten).

Das etwas Suchtpotential erzeugt ist noch lange kein Grund für ein USK18. Vielleicht macht es auch einfach eine Menge Spaß, mit und gegen den Freundeskreis zu spielen? Aber, klar, cool aussehen und tanzen will man dabei natürlich auch. Bei mir war regelmäßig der ganze Keller voller Nachbarskinder. Summer und Winter Games hatten wir über Monate absolut gesuchtet. Das hätte definitiv auch ein USK18 verdient.


Lucas Arts wollte mit Monkey Island und ähnlichen zeitlosen Klassikern damals in den guten alten 90ern einfach gute Games verkaufen, wie viele andere auch.

Man beachte den Namen der Firma...
Ja, LucasArts wollte sicher auch schöne Geschichten erzählen. Aber gerade der Firmengründer war absoluter Meister im Kohle scheffeln. An wen richtete sich wohl seine massives Merchandise? Ich erinnere mich an einen Schulfreund, der diese kleinen Plastikfiguren dutzendfach sammelte. Also, nein, das war damals nicht anders wie heute.
 

solidus246

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Fortnite: Kostenpflichtige Skins gelten bei Kindern als Statussymbol

Gut erkannt.
 

Schalkmund

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Im Grunde hat sich die Welt doch zum besseren gewandt, echte Marken-Klamotten sind teuer, wenn die Kinder da heute keinen Wert mehr drauf legen, kann man sie ja im Kartoffelsack oder KiK-Klamotten zur Schule schicken und ihnen dafür ein 20€ Einhorn-Kostüm bei Fortnite schenken ... ordentlich was gespart. :-D

Hier kommt der Fortnite-FashionKING in Real Life:

boogyman.jpg


:B
 

Loosa

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Das Kostüm ist aber super gemacht!
Man sieht sofort, dass es der Boogie aus Nightmare before Christmas ist. =)
 

Shadow_Man

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Deswegen werden wir diese Mikrotransaktionen und Glücksspielsachen nie wieder los. Da wird eine ganze junge Generation "herangezüchtet", die es dann nicht anders kennt und wenn sie erstmal Erwachsen sind, dann werden sie noch mehr reinbuttern.
Sehr schade, da kann man nur noch auf die Indie-Entwickler hoffen.
 

xaan

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Diese eine Studie mag nicht representativ sein. Aber es ist nicht das erste mal, dass das Thema durch die Medien geht.
Hier hat sich mal einer die Mühe gemacht so zu tun als sei er ein "No-Skin-Noob".

https://youtu.be/HM92gycZn4E
 

Loosa

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Diese eine Studie mag nicht representativ sein. Aber es ist nicht das erste mal, dass das Thema durch die Medien geht.
Hier hat sich mal einer die Mühe gemacht so zu tun als sei er ein "No-Skin-Noob".

https://youtu.be/HM92gycZn4E

Wie gesagt, als qualitative Studie kann die durchaus repräsentativ sein.

Aber ich habe letztens auch ein LetsPlay gesehen (entweder mit Hasan Minhaj oder Trevor Noah) wo die Moderatoren das erste Mal in Fortnite rein schnupperten.
Seine Figur wurde für ihn von vornherein mit Skins vorbereitet. Weil man mit Standardfigur, nach Aussage seines Spielpartners, für alle sofort ein Opfer darstellt.

Nicht wirklich weit hergeholt. So Verhalten gab es am Schulhof schon immer. Und wenn man einem Spieler sofort ansieht, dass er ein Noob ist... klar stürzen sich alle drauf.
Vielleicht schnuppere ich ja doch nochmal rein - mit Skin. Mein erster Versuch war nicht allzu spaßig. :B
 

MichaelG

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Auch wenn die Statistik äußerst dünn ist. Für abwegig halte ich das keinesfalls. Sondern eher für das moderne Haus-Auto-Boot im Kleinen bei den Kindern. Genauso wie sich die Kinder mit einem besonderen Handy oder Klamotten gegenüber den anderen Normalos abheben wollen.
 
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