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Fortnite: Apple wirft Spiel aus Store, Google zieht nach

Sorry, aber du machst dich doch nur lächerlich. Valve macht nichts weil sie nichts machen können, weil es Geld kostet und dickes fettes Gabe gibt dafür keinen Cent aus, weil er gar nicht so viel Geld hat. So sieht es aus.
Valve/steam ist ein Ein Mann Unternehmen. Alles Geld hat Gabe, und das ist im Gegensatz zu Epic nur ein Groschenpfand.

Mag sein. Ich verstehe dann nur nicht wie es Sweeney gelingen konnte, dass Epic den meisten als Underdog erscheint während Valve plötzlich ein böser Monopolist sein soll. Die Antwort findet man wohl in einem Phänomen wie Donald Trump. Ein Milliardär, der bis zum Exzess all das tut, was er anderen vorwirft, den die braven kleinen Leute aber für ihre Interessenvertretung halten.
 
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Was funktionierte denn so gut? Das man einem Monopolisten all sein Geld in den Rachen schiebt? Vor Epic war doch bei Steam 10 Jahre stillstand. Da hat vieles nicht funktioniert. Es war ein Sauladen der nur Geld in die eigene Tasche gewirtschaftet hat und niemand traute sich dagegen etwas zu unternehmen.

Das ist doch totaler Quatsch. An anderer Stelle sagst Du selbst, dass Valve die Mittel fehlen, um den Gamingmarkt zu monopolisieren. Wer hatte denn Angst vor Valve?

EA? Ubi? Blizzard? Riot? Sony? Nintendo? Microsoft?

Davon abgesehen hat Valve in den letzten 10 Jahren eine Menge entwickelt. Wäre ungefähr so als würde ich sagen Epic tut nichts nur weil ich kein Fortnite spiele.

Na ja, ich denke Epic wird sich am Ende des Tages damit nicht durchsetzen. Wer sich zu sehr auf andere konzentriert verliert die eigenen Ziele aus den Augen. Sollen sie sich jetzt halt an Google und Apple abarbeiten.
 
Zuletzt bearbeitet:
Valve/steam ist ein Ein Mann Unternehmen. Alles Geld hat Gabe, und das ist im Gegensatz zu Epic nur ein Groschenpfand.
Valve/Steam hätten schon längst auf Epic reagieren können, aber das kostet eben Geld, was sie eben nicht haben. Der Einzige der Geld hat ist eben Gabe N. Er würde mal locker ein paar Hundert Millionen investieren müssen um gegen Epic antreten zu können, hat er aber nicht, also hat er schon, aber das wäre sein Privates Geld, und das macht er eben nicht locker. So sieht es aus.

woher weißt du so gut, über die finanziellen verhältnisse von valve bescheid?
valves kriegskasse dürfte, so vermute ich, prall gefüllt sein. nur hatten sie es bislang doch überhaupt nicht nötig, darauf zurückzugreifen. das geschäft lief und läuft ja immer noch prächtig. ob epic jetzt finanziell potenter ist, kann zumindest ich nicht seriös beurteilen. ich habe meine zweifel, trotz der ja irgendwo virtuellen bewertung von zuletzt ~ 18 mrd. dollar. was valve wert ist bzw wäre, davon haben wir wenig bis gar keine ahnung.
 
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Persönlich gehen mir die Epic-Exklusiven Deals auf den Keks und sie passen auch nicht zu dem Anti-Monopol Image. Denn ein Exklusivtitel entsteht bewusst nur um einen Kaufzwang zu generieren, so machen es ja die Konsolen-Bauer schon ewig. (Und so kann man auch "schlechtere" Konsolen/Stores an den Mann bringen). Wer also wirklich Freiheit will der kauft sicher nicht bei Epic.

Wenn Epic wirklich etwas machen möchte dann wäre echte Qualität mMn deutlich besser geeignet als das bisherige Vorgehen. Kein Store ist perfekt und bietet alles, Raum ist also da. Das man nun vertragliche Regeln bewusst bricht ist ein zweischneidiges Schwert. Vertragsbruch bleibt Vertragsbruch (zumal man ja auch schon dran verdient hatte und mit dem Vertrag einverstanden war). Ob man damit gegen die anderen protestieren möchte oder nicht ist schwer zu beurteilen, man kann ja niemandem in den Kopf gucken; ist für mich aber auch eher eine fadenscheinige Ausrede.
 
Das man nun vertragliche Regeln bewusst bricht ist ein zweischneidiges Schwert. Vertragsbruch bleibt Vertragsbruch (zumal man ja auch schon dran verdient hatte und mit dem Vertrag einverstanden war).

Allerdings. Ein seriöses Unternehmen hätte seine App aus dem Store genommen und dann geklagt und das Video veröffentlicht. Man kann Epic jetzt jedenfalls relativ leicht nachweisen, dass sie bewusst gegen den Vertrag verstoßen haben. Wäre Tim Sweeney ein Ganster-Rapper würde das zum Image passen, aber für eine Vertriebsplattform ist das ein großes Problem. Valve, Ubisoft und alle anderen haben Apples Bedingungen geschluckt. Freilich dürfte gerade Valve interessiert zusehen, denn sie hatten den gleichen Beef mit Apple wegen der Steam Link App. Allerdings wurde das hübsch im Hintergrund gelöst und nicht mit Schmähvideos gegen Apple. Wäre ja auch merkwürdig gewesen, wenn man Apple für etwas verteufelt, was man selber tut.

Das ist auch das Hauptproblem von Epic meines Erachtens. Zwar nehmen sie selber nur 12%, allerdings ist es trotzdem nichts anderes. Auch wenn Epic Micro-Transaktionen in Spielen erlaubt ohne ihre Infrastruktur zu nutzen, bleibt die Frage, ob sie dieses System auch noch aufrechterhalten würden, wenn es sowas in jedem zweiten Spiel gäbe und der Epic-Store dafür nur als Dropper benutzt/missbraucht würde. Epic bedient momentan vor allem kleine Studios, die den Zahlungsverkehr gar nicht selbst abwickeln können.

Schön auch wie wichtig Epic diese Micro-Transaktionen sind. Da kann man gleich sehen in welche Richtung der Laden sich entwickelt.
 
Persönlich gehen mir die Epic-Exklusiven Deals auf den Keks und sie passen auch nicht zu dem Anti-Monopol Image. Denn ein Exklusivtitel entsteht bewusst nur um einen Kaufzwang zu generieren, so machen es ja die Konsolen-Bauer schon ewig. (Und so kann man auch "schlechtere" Konsolen/Stores an den Mann bringen). Wer also wirklich Freiheit will der kauft sicher nicht bei Epic.
Ohne diese Methode wäre Epic nicht ansatzweise dort wo sie aktuell sind.
Sich in ein Quasi Monopolmarkt zu drängen ist nur mit viel Ellenbogen möglich wenn man nicht selber ein großes Portfolio an Exclusives vorweisen kann.

Sicherlich sind die Giveaways auch ein Knoten im Gummimotor, aber alleine damit wären sie kaum von der Stelle gekommen, die Masse kauft zuerst dort wo sie es gewohnt ist, es sei denn jemand anderes bietet es zuerst für die eigene Hardware an.
Auch wenn Leute die Epic boykotieren das gerne immer "laut" und repetitiv kundtun, sie stellen doch eher die Minderheit dar.
 
Das man nun vertragliche Regeln bewusst bricht ist ein zweischneidiges Schwert. Vertragsbruch bleibt Vertragsbruch (zumal man ja auch schon dran verdient hatte und mit dem Vertrag einverstanden war).

Vertragsbruch klingt erstmal fürchterlich verbrecherisch, aber mit dem Vorwurf wäre ich etwas zurückhaltender. Zum einen ist ein Vertrag nur bindend wenn er nicht gegen geltendes Recht verstößt - und das will Epic ja gerade klären lassen. Außerdem geht es um eine einstweilige Verfügung, und die kann man nur unter bestimmten Bedingungen erstreiten.

In Deutschland muss
  • ein Verfügungsanspruch vorliegen
  • es einen Verfügungsgrund geben
Soweit ich das als Laie (und mit Erklärseiten) verstehe, kann es bei dem Verfügungsanspruch um das "Unterlassen bestimmter Handlungen gehen." Hier also das Zahlungsmonopol.
Einen Verfügungsgrund gibt es nur, wenn dringender Handlungsbedarf besteht. Dabei muss Epic das Gericht überzeugen, dass ein Anspruch oder der Rechtsfrieden gefährdet sind. Wichtig dabei ist die Dringlichkeit.
Das wäre in diesem Fall der Rauswurf aus dem Store und dadurch sofortiger Ausfall der Einnahmen.

Das amerikanischen Recht handhabt es natürlich etwas anders. Unter anderem geht es um irreparable Schäden (also Ausfall der Einnahmen) und "favorable impact on the interests of the public" (Verbesserung im Sinne des Gemeinwohls). Oh Wunder, in der Klageschrift argumentiert Epic, dass ihnen, sowie auch den Nutzern, durch Apple direkter Schaden entstanden ist.

So oder so könnte es also sogar zwingend notwendig gewesen sein, den Rauswurf zu provozieren. Dann läge ich mit meiner "reine PR" Vermutung daneben. Wenn Epic seine App freiwillig aus dem Store nimmt fällt die Dringlichkeit, bzw. der konkrete Schaden weg. Dann könnten sie immer noch gegen die Vertragsbedingungen klagen, aber das würde sich deutlich länger hinziehen als ein schneller, vorläufiger Beschluss.


/edit:
Zwar nehmen sie selber nur 12%, allerdings ist es trotzdem nichts anderes. Auch wenn Epic Micro-Transaktionen in Spielen erlaubt ohne ihre Infrastruktur zu nutzen, bleibt die Frage, ob sie dieses System auch noch aufrechterhalten würden, wenn es sowas in jedem zweiten Spiel gäbe und der Epic-Store dafür nur als Dropper benutzt/missbraucht würde. Epic bedient momentan vor allem kleine Studios, die den Zahlungsverkehr gar nicht selbst abwickeln können.

Ich dachte die verlangen sich 10%, beziehungsweise 5% wenn die Unreal Engine benutzt wurde?

Epic bietet aber nur die Infrastruktur, den Zahlungsverkehr wickeln die auch nicht ab. Das machen Zahlungsdienstleister und die Verlangen normalerweise 3%. Mit genau diesem Satz wird in der Klage übrigens auch argumentiert. Wer Software auf der eigenen Seite anbietet, was für MacOS möglich ist, muss ja nur den Zahlungsdienstleister entlohnen. Dass Apple sowas unter MacOS erlaubt, bei iOS aber das Zehnfache sehen will klingt natürlich extra fies. ;)
 
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Ich hasse das Vorgehen von Apple und Google.
30% der Einnahmen brauchen die nie und nimmer.
Daher ganz klar auf Epics Seite.

Oder Apple und Google legen mal ganz klar offen, wofür die 30% der Abgaben benötigt werden, bei einem Milliardengeschäft. Für mich ist es aktuell relativ klar, dass das Abzocke und Machtmissbrauch ist. Denn Qualität erhält man nicht für diese Abgabehöhe. Oder etwa doch ... ?
 
[...]Denn Qualität erhält man nicht für diese Abgabehöhe. Oder etwa doch ... ?
Bei Apple durchlaufen die Apps und auch die jeweiligen Updates ein Qualitätscheck in Hinblick auf Sicherheitslücken, aber auch Abo-Fallen, Trojaner [...].

Natürlich sagt das alles nichts über die eigentliche Qualität der App ... wenn die schlecht programmiert ist, kann da auch Apple nichts ändern.

Apple und Google muss überhaupt nichts darlegen, warum auch? Muss dir der Handwerker darlegen warum er jetzt einen Aufschlag i.H.v. 50% auf Löhne und Material hat um seine Nebenkosten zu decken? Nein. Forderst du von Steam eine Aufstellung der Kosten und wie diese durch die 30% von Steam abgedeckt sind? Nein. Erhält man bei Steam qualitativ hochwertige Spiele? Jein. :ugly: ;-)
 
Oder Apple und Google legen mal ganz klar offen, wofür die 30% der Abgaben benötigt werden, bei einem Milliardengeschäft

Ich verstehe nicht ganz, was damit gemeint ist.. "wofür die benötigt werden".. benötigt für was? Für Kostendeckung brauchen die bestimmt weniger, das wird auch Apple nicht abstreiten, aber mehr ist immer besser, right?
Valve nimmt auch einen ordentlichen Cut. Inoffizielle Begründung: Weil sie es können. Welche Firma würde es nicht tun?

Wie Immer: Mehr Wettbewerb->Mehr Bewegung in den Preisen (hier Abgaben).

Mal sehen.
 
Ich verstehe nicht ganz, was damit gemeint ist.. "wofür die benötigt werden".. benötigt für was? Für Kostendeckung brauchen die bestimmt weniger, das wird auch Apple nicht abstreiten, aber mehr ist immer besser, right?
Valve nimmt auch einen ordentlichen Cut. Inoffizielle Begründung: Weil sie es können. Welche Firma würde es nicht tun?

Wie Immer: Mehr Wettbewerb->Mehr Bewegung in den Preisen (hier Abgaben).

Mal sehen.

Ja danke, exakt das meine ich ja auch. Also ist es gar nicht so verkehrt was Epic da macht. Ich finde die Forderungen von Apple und Google fast schon lächerlich, vor allem weil es keine sinnvollen Anpassungen gibt. Also warum nicht dagegen angehen. Eine Anpassung würde nicht Schaden. Es geht im ersten Schritt ja um InApp Käufe, die nicht einmal nötig wären. Die Server für Fortnite liegen ja bei Epic. somit trägt Epic auch die Kosten. Warum also 30% der InApp Käufe abgeben, wenn Epic die Arbeit hat und der Store nur für das Grundprogramm benötigt wird.
 
Zuletzt bearbeitet:
Bei Apple durchlaufen die Apps und auch die jeweiligen Updates ein Qualitätscheck in Hinblick auf Sicherheitslücken, aber auch Abo-Fallen, Trojaner [...].

Natürlich sagt das alles nichts über die eigentliche Qualität der App ... wenn die schlecht programmiert ist, kann da auch Apple nichts ändern.

Apple und Google muss überhaupt nichts darlegen, warum auch? Muss dir der Handwerker darlegen warum er jetzt einen Aufschlag i.H.v. 50% auf Löhne und Material hat um seine Nebenkosten zu decken? Nein. Forderst du von Steam eine Aufstellung der Kosten und wie diese durch die 30% von Steam abgedeckt sind? Nein. Erhält man bei Steam qualitativ hochwertige Spiele? Jein. :ugly: ;-)

Naja, der Handwerker schlüsselt seine Kosten in der Rechnung auf und mir ging es nicht um die Software, sondern schon um den Store der meines erachtens die 30% Abgabe nicht wert ist. Zumindest nicht in diesen Dimensionen.

@Steam: Wirklich vergleichen kann man das nicht, aber wenn wir mal nur vom Client reden: Steam unterstützt z.B. Linux, was kein anderer Store auf dem PC so direkt macht und bringt ja auch weitere Features für das Geld, wo andere hinterherhinken. Und Steam ist jetzt nicht so groß wie Apple oder Google. Zudem hat Steam die Abgaben doch angepasst. Bei Steam können die Abgaben auf bis zu 20% sinken, immerhin schon mal ein kleiner Schritt.
 
Ja danke, exakt das meine ich ja auch. Also ist es gar nicht so verkehrt was Epic da macht. Ich finde die Forderungen von Apple und Google fast schon lächerlich, weil es blöd gesagt keine Arbeitsplätze bringt, wie es z.B. im Einzelhandel der Fall war. Also warum nicht dagegen angehen. Eine Anpassung würde nicht Schaden. Es geht im ersten Schritt ja um InApp Käufe, die nicht einmal nötig wären.

Also wenn die InApp Käufe nicht nötig sind, dann kann Epic sie ja auch einfach aus Fortnite rausnehmen und schon haben sie keine Probleme mehr mit den 30% Abgaben an Apple und Google oder?
Hier schießt du dir leider selbst ins Bein, denn sie sind sehr wohl nötig, andernfalls würde Epic auf diesen Platformen nichts mit Fortnite verdienen, denn das Spiel selbst steht (soweit ich weiß) ja jedem kostenlos zur Verfügung und muss nicht erst gekauft werden.
Nötig sind solche InApp Käufe also schon, ob die 30% gerechtfertigt sind, ist natürlich eine andere Frage und sollte mal geklärt werden. Andererseits sehe ich es aber wie einige andere hier auch. Wenn Apple/Google 30% wollen, dann kann sich Epic jederzeit entscheiden, ob sie das zahlen wollen oder nicht. Sie müssen nur mit den Konsequenzen umgehen können, wenn dann gesagt wird "dann verschwindet von hier, wenn ihr die vertraglich vereinbarte Abgabe nicht zahlen wollt".

Naja, der Handwerker schlüsselt seine Kosten in der Rechnung auf und mir ging es nicht um die Software, sondern schon um den Store der meines erachtens die 30% Abgabe nicht wert ist. Zumindest nicht in diesen Dimensionen.
Klar schlüsseln sie sie auf, aber ob die Angaben so stimmen, weißt du davon auch nicht.
Da kann Google auch sagen "von deinen 10 Euro, die du hier ausgibst, gehen 2€ drauf für Serverkosten, 5€ für den Entwickler und 3€ für Sicherheitsprüfungen, Weiterentwicklungen des Stores, und ähnliches.
Dann hast du eine Aufschlüsselung, aber ob das überhaupt irgendwie der Wahrheit entspricht, weißt du ebenso wenig wie beim Handwerker, bei dem das klene Ventil dann mal 10€ kostet, während er es irgendwo für 1€ bestellt hat. Du hast aber immerhin eine Auflistung...
 
Naja, der Handwerker schlüsselt seine Kosten in der Rechnung auf und mir ging es nicht um die Software, sondern schon um den Store der meines erachtens die 30% Abgabe nicht wert ist. Zumindest nicht in diesen Dimensionen.
Bitte? :-D

Der Handwerker schlüsselt vllt. die Lohnkosten, die Einsatzpauschale und das Material auf. Aber sicherlich nicht wie sich die Lohnkosten errechnen, sprich gezahlte Stundenlöhne an die AN + SV + Gemeinkosten + Wagnis + Gewinn = berechneter Stundenlohn und vor allem nicht was er für einen prozentualen Aufschlag aufs Material hat.

Ich hab Klienten da wird auf den EK des Materials ~50% aufgeschlagen um den VK zu bilden und das reicht am Ende für eine Marge von 10%.

@Steam: Wirklich vergleichen kann man das nicht, aber wenn wir mal nur vom Client reden: Steam unterstützt z.B. Linux, was kein anderer Store auf dem PC so direkt macht und bringt ja auch weitere Features für das Geld, wo andere hinterherhinken. Und Steam ist jetzt nicht so groß wie Apple oder Google. Zudem hat Steam die Abgaben doch angepasst. Bei Steam können die Abgaben auf bis zu 20% sinken, immerhin schon mal ein kleiner Schritt.
... warum kann man das nicht vergleichen? :-O :confused:

Es ist doch völlig egal ob groß oder nicht, Steam bräuchte auch keine 30% berechnen und würde mit 5% immer noch ordentlich Gewinn machen. Vor allem ist ja groß immer relativ: schau dir die AN bei Apple an, die bezahlt werden müssen und jetzt die AN bei Valve.

Nichts für ungut, aber das ist eine sehr verquere Logik die nicht wirklich was mit Marktwirtschaft und wirtschaftlichem Handeln zutun hat.
 
Bitte? :-D

Der Handwerker schlüsselt vllt. die Lohnkosten, die Einsatzpauschale und das Material auf. Aber sicherlich nicht wie sich die Lohnkosten errechnen, sprich gezahlte Stundenlöhne an die AN + SV + Gemeinkosten + Wagnis + Gewinn = berechneter Stundenlohn und vor allem nicht was er für einen prozentualen Aufschlag aufs Material hat.

Ich hab Klienten da wird auf den EK des Materials ~50% aufgeschlagen um den VK zu bilden und das reicht am Ende für eine Marge von 10%.

... warum kann man das nicht vergleichen? :-O :confused:

@Handwerker: Ja, das ist halt Gang und Gebe, aber ich finde hier werden Äpfel mit Birnen verglichen. Das Beispiel passt nicht wirklich, es hilft wenig.
@Steam: Naja, es macht schon einen großen Unterschied, ob groß oder nicht. Der Gewinn pro Prozent unterscheidet sich doch gewalltig. Die Kosten steigen ja nicht parallel an, sondern werden immer geringer. Ansonsten gäbe es ja auch keine Massenproduktion, nur dass die Kosten der Produkte hier bei den Entwicklern liegen bleiben und Apple und Google trotzdem weiterhin 30% absahnen. Somit kann das Produkt auch nicht günstiger werden, egal wie viele verkauft werden. Der Storebesitzer ist hier zu unflexibel. Zumindest dies wurde bei Steam schon ein wenig angepasst. Steam bietet bis zu 20% Abgabe an, wenn gewisse Verkaufszahlen erreicht wurden. Somit kann so der Entwickler seinen Gewinn einstreichen oder an den Kunden weitergeben.

Es ist doch völlig egal ob groß oder nicht, Steam bräuchte auch keine 30% berechnen und würde mit 5% immer noch ordentlich Gewinn machen. Vor allem ist ja groß immer relativ: schau dir die AN bei Apple an, die bezahlt werden müssen und jetzt die AN bei Valve.
Nichts für ungut, aber das ist eine sehr verquere Logik die nicht wirklich was mit Marktwirtschaft und wirtschaftlichem Handeln zutun hat.

Also das stimmt vorne und hinten nicht. :/
 
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Das Beispiel vom Handwerker kam ja von dir ... aber nichts für ungut.

Es steht ja jedem frei wie und wo er seine Apps positionieren mag. Bei Google als Marktführer könnte man ja seine Apps auch über alternative Stores anbieten die entweder nichts, oder eben weniger verlangen. AFAIK könnte man ja die .apk-Datei auch losgelöst verkaufen, macht nur keiner. Bei Apple sieht das hingegen schon wieder anders aus, da müsste man sich dann dafür entscheiden komplett auf den Markt zu verzichten oder eben nur eine "free version" mit, als Beispiel, Werbung anzubieten. Wobei ich gar nicht weiß wie das hier bei Apple geregelt ist, also wie und in welchem Umfang Apple an Werbeeinnahmen beteilt wird (oder werden muss) wenn Werbung in kostenfreien Apps angezeigt wird. :-O

Loosa! Auf ein Wort! :top:
 
Also wenn die InApp Käufe nicht nötig sind, dann kann Epic sie ja auch einfach aus Fortnite rausnehmen und schon haben sie keine Probleme mehr mit den 30% Abgaben an Apple und Google oder?
Hier schießt du dir leider selbst ins Bein, denn sie sind sehr wohl nötig, andernfalls würde Epic auf diesen Platformen nichts mit Fortnite verdienen, denn das Spiel selbst steht (soweit ich weiß) ja jedem kostenlos zur Verfügung und muss nicht erst gekauft werden.
Nötig sind solche InApp Käufe also schon, ob die 30% gerechtfertigt sind, ist natürlich eine andere Frage und sollte mal geklärt werden. Andererseits sehe ich es aber wie einige andere hier auch. Wenn Apple/Google 30% wollen, dann kann sich Epic jederzeit entscheiden, ob sie das zahlen wollen oder nicht. Sie müssen nur mit den Konsequenzen umgehen können, wenn dann gesagt wird "dann verschwindet von hier, wenn ihr die vertraglich vereinbarte Abgabe nicht zahlen wollt".

Klar schlüsseln sie sie auf, aber ob die Angaben so stimmen, weißt du davon auch nicht.
Da kann Google auch sagen "von deinen 10 Euro, die du hier ausgibst, gehen 2€ drauf für Serverkosten, 5€ für den Entwickler und 3€ für Sicherheitsprüfungen, Weiterentwicklungen des Stores, und ähnliches.
Dann hast du eine Aufschlüsselung, aber ob das überhaupt irgendwie der Wahrheit entspricht, weißt du ebenso wenig wie beim Handwerker, bei dem das klene Ventil dann mal 10€ kostet, während er es irgendwo für 1€ bestellt hat. Du hast aber immerhin eine Auflistung...

Naja, damit meinte ich, dass man Fortnite komplett und ohne Nachteile kostenlos spielen kann und man den Kaufpreis des eigentlichen Spiels nicht umgeht.
Also z.B. Du bringst ein Spiel im Store, mit dem man 1 Kapitel spielen kann. Aber um weitere Kapitel spielen zu können muss man dann im Spiel selbst zahlen. Da würde man ganz klar die 30% umgehen.

Damit liegt das Risiko also komplett bei Epic, denn die sind auf die Skin Käufe angewiesen, die aber so eigentlich keiner benötigt.
Der Season-Pass hingegen ist dann schon eine andere Sache, denn dadurch wird schon das Erlebnis auf signifikante Weise verändert.

Und naja, was macht denn Apple schon großartig für das Geld. Die verlangen so viel wie der Einzelhandel, weil sie plump ausgedrückt mal nen Virenscanner drüberlaufen lassen. ;)
Da besteht ein großes Ungleichgewicht und darauf weißt Epic doch nur hin. Die Großen bleiben aber einfach nur sturr, weil Konkurrenz gibt es nicht wirklich. Du darfst Dir Dein Betriebssystem ja nicht einmal auswählen.

Hat alles seine Vor- und Nachteile. Eine Begründung für die hohen Abgaben sehe ich aber weiterhin nicht. Das zeigt ja auch das automatische Vorgehen, wenn es mal Probleme gibt.
 
Naja, damit meinte ich, dass man Fortnite komplett und ohne Nachteile kostenlos spielen kann und man den Kaufpreis des eigentlichen Spiels nicht umgeht.
Also z.B. Du bringst ein Spiel im Store, mit dem man 1 Kapitel spielen kann. Aber um weitere Kapitel spielen zu können muss man dann im Spiel selbst zahlen. Da würde man ganz klar die 30% umgehen.

Damit liegt das Risiko also komplett bei Epic, denn die sind auf die Skin Käufe angewiesen, die aber so eigentlich keiner benötigt.
Der Season-Pass hingegen ist dann schon eine andere Sache, denn dadurch wird schon das Erlebnis auf signifikante Weise verändert.
Also sind die In App Käufe nun nötig oder nicht? Du spriungst hier irgendwie in jeder deiner Antworten hin und her, so wie es dir gerade am besten passt.
Für Spieler/Käufer sind sie es natürlich nicht, aber darum geht es ja auch nicht. Es geht darum, ob sie für den Entwickler nötig sind und das sind sie hier ja offenbar.
Es wäre schön, wenn du mal bei einer Aussage bleiben würdest.

Und naja, was macht denn Apple schon großartig für das Geld. Die verlangen so viel wie der Einzelhandel, weil sie plump ausgedrückt mal nen Virenscanner drüberlaufen lassen. ;)
Da besteht ein großes Ungleichgewicht und darauf weißt Epic doch nur hin. Die Großen bleiben aber einfach nur sturr, weil Konkurrenz gibt es nicht wirklich. Du darfst Dir Dein Betriebssystem ja nicht einmal auswählen.
Darf ich nicht?
Ach Mist, da wurde mir doch tatsächlich irgendwie Android auf meinem Handy installiert, das ich mir natürlich nicht selbst ausgewählt habe und das ich auch nicht ganz einfach mit einer anderen Version bespielen kann.
Ganz so einfach, wie du es hier darstellst ist es nun auch wieder nicht.
"Apple macht ja nichts für sein Geld" kann man immer sagen, dass da aber auch für Apple Kosten auftreten für die Server und den allgemeinen Betrieb des Stores, das lässt du hier wieder gerne unter den Tisch fallen.
Ich hatte ja schon geschrieben, dass man gerne die 30% mal diskutieren dürfte, aber "die machen ja nichts" ist nun mal auch nicht richtig und das solltest du nicht so darstellen, weil es gerade deine persönliche Meinung ist.

Hat alles seine Vor- und Nachteile. Eine Begründung für die hohen Abgaben sehe ich aber weiterhin nicht. Das zeigt ja auch das automatische Vorgehen, wenn es mal Probleme gibt.
Wie gesagt, die Höhe kann man gerne mal diskutieren. Letztendlich bleibt es aber jedem selbst überlassen, ob sie ihre Apps in die Stores bringen wollen oder nicht.
Wem die Konditionen nicht gefallen, darf ja gerne mal darüber diskutieren. Schlussendlich muss da aber eine Einigung gefunden werden und wenn APple sagt "so nicht", dann müssen sie sich etwas anderes suchen oder es selbst machen, so wie sie es ja auch schon mit ihrem EGS machen, um nicht bei Steam drin zu hängen.
 
Es ist doch völlig egal ob groß oder nicht, Steam bräuchte auch keine 30% berechnen und würde mit 5% immer noch ordentlich Gewinn machen...

Ich nehme jetzt mal das eine Zitat von dir als Aufhänger, denn ich finde es äußerst interessant wie viele Leute scheinbar Einblick in die Buchführung bei einer ganzen Reihe von Unternehmen haben oder Studien zum Kaufverhalten der Spielerbschaft im allgemeinen zu kennen scheinen, die mir völlig unbekannt sind.
Anders sind doch solche Aussagen wie, dass Steam auch kann ganz locker mit 5% ordentlich profitabel wäre , 30% Umsatzbeteiligung in jedem Fall völlig indiskutabel sind oder Spieler nie wo anders kaufen würden gäbe es nicht diese beliebten Exklusivrestriktionen, doch aber nicht zu erklären.
Vielleicht möchte ja jemand sein umfangreiches Detailwissen mal teilen, denn zumindest die Indizien die ich zu dem Thema finde, zeichnen doch ein etwas anderes Bild oder lassen erst gar keine Aussage zu.
 
Das Beispiel vom Handwerker kam ja von dir ... aber nichts für ungut.

Es steht ja jedem frei wie und wo er seine Apps positionieren mag. Bei Google als Marktführer könnte man ja seine Apps auch über alternative Stores anbieten die entweder nichts, oder eben weniger verlangen. AFAIK könnte man ja die .apk-Datei auch losgelöst verkaufen, macht nur keiner. Bei Apple sieht das hingegen schon wieder anders aus, da müsste man sich dann dafür entscheiden komplett auf den Markt zu verzichten oder eben nur eine "free version" mit, als Beispiel, Werbung anzubieten. Wobei ich gar nicht weiß wie das hier bei Apple geregelt ist, also wie und in welchem Umfang Apple an Werbeeinnahmen beteilt wird (oder werden muss) wenn Werbung in kostenfreien Apps angezeigt wird. :-O

Loosa! Auf ein Wort! :top:

@Handwerker: Aber nicht in dieser Form. Aber ok.

Es gab doch auch Probleme als Fortnite nur die apk anbot. Da hat Google eben doch wieder gesperrt (weil sie eben doch die InApp Käufe absahnen und sicher kein Präzedenzfall hinnehmen wollten).
Also Google ist da genau so gesperrt wie Apple, sobald es um Geld geht.

Bei den Werbeeinnahmen bin ich mir sicher, dass Apple und Google mitverdienen und wahrscheinlich sogar mehr.
 
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