Ich bezweifle ganz stark, dass das Kind hier selber die Kreditkartendaten hinterlegt hat.
Wenn doch, hat der Vater bis jetzt ziemlich viel Glück gehabt, dass nur in nem EA-Store was gekauft wurde
Du hast vollkommen recht, klar ist der Vater in der Verantwortung, sicherlich aber hat er garnicht über diese
Microtransaktionen nachgedacht, wahrscheinlich aus Unwissenheit, klar auch das diese nicht vor Strafe
schützt, dennoch kann man doch über eine Beschriftung auf der Vorderseite der Verpackung nachdenken.
Ich finde im Übrigen auch nicht, dass Kinder immer überwacht werden sollen.
Wurden wir ja auch nicht. Aber wenn wir Schei... gebaut haben, dann wurde nicht der Inhaber des Briefkastens, welcher in die Luft gesprengt wurde gehörig dran genommen, sondern wir Kinder.
Und die Kosten wurden im Normalfall dann auch nicht vom Geschädigten übernommen.
Das sind zwei vollkommen verschiedene Dinge, in deinem Fall ist es eine offensichtliche Dummheit (Straftat).
Im anderen Fall aber ein nicht immer offensichtliches Geschäft, und genau da liegt die Gefahr, das Microtransaktionen eben eigenltlich lächerlich sind aber dennoch einen riesigen finanziellen Schaden anrichten, oft ohne es zu wissen. Der 13 jährige hat ganz sicher keinen Plan gehabt wieviel Geld er durchgebraten hat, der Vater sicherlich nichtmal das man bei einem gekauften Spiel überhaupt noch zusätzliche Kosten entstehen können.
Vielleicht sollten sich einige Eltern halt schon überlegen, wie einfach es ist, mit Kreditkarten zu zahlen.
Eigentlich ist ja auch da das Problem, nicht wahr?
Nein das Problem liegt darin das junge Menschen eben nicht abwägen können ob das ganze Schwachsinn ist was diese sich kaufen. Für uns mögen Skins und ähnliches das Geld nicht wert sein, für junge Menschen in der Entwicklungsphase aber wahrscheinlich genau das entscheidene Element um ne coole Sau zu sein. Zudem sind Kinder außerordentlich trickreich um entsprechende Zahlungsmittel zu erhalten, wenngleich auch Eltern natürlich gefordert sind. Das geht aber nur wenn Eltern die Gefahren im Blick haben. Bei Spielen ist aber noch immer der Glaube weit verbreitet man kauft ein Spiel und das wars mit den Kosten.
Aber eben, wenn man das Verhältnis anschaut:
Es geht hier doch "nur" um Geld.
Wir reden hier nicht über einen Unfall mit dauerhaften folgen.
Es werden die beteiligten sicherlich daraus lernen und keinen wirklichen Schaden davon tragen
Naja in der BRD werden finanzielle Schäden härter bestraft als Vergewaltigung oder Kindesmißhandlung, entsprechend also "nur von Geld" zu sprechen ist weit hergeholt.
Politik und Medien haben sich der Thematik noch nicht angenommen oder die Tragweite nicht erkannt, sonst wären Spiele schon längst bei Microtransaktionen mit einer
Kennzeichnungspflicht ausgewiesen. Gerade Konsolen richten sich zu einem nicht unerheblichen Teil an Kinder und Jugendliche, da Nintendo seit Jahren nichts mehr bieten
kann, hat sich die Ausrichtung stark auf Sony und MS bei den Kleinsten verschoben. Entsprechend müssen also Microtransaktionen verboten werden oder wesentlich transparenter
und damit sofort für Verbraucher und Eltern erkennbar sein. Dann erst springt auch die rechtliche Haftung vollkommen auf die Eltern über, sodass man wirklich sagen kann "Pech gehabt selbst schuld."