• Aktualisierte Forenregeln

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    Forenregeln


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FIFA 15: Vater will Sammelklage gegen Microsoft einreichen

... kannst du alles machen, ich für meinen Teil habe und werde meine Kreditkarteninformationen nirgends hinterlegen, ergo kann auch nichts leer gekauft werden.
Ich hab gar keine Kreditkarte. :)
Aber Amazon hat meine Konto- und Steam meine Paypaldaten. Das würde ich dann entsprechend sichern/abstellen.
 
Paypal? Ich glaub, dann hast du ganz andere Sorgen ... :ugly: ;-)

Steam läuft bei mir ausschließlich über KK und erfordert bei jedem Kauf die erneute Eingabe meiner KK Daten inkl. CVC Code.
 
Mann kann jetzt natürlich lange darüber diskutieren wer der Dumme ist. Sicherlich gibt es Fehler seitens der Erziehungsberechtigten, aber und das sehe ich als das wirkliche Problem an, machen es die Hersteller/Publisher absichtlich um genau das zu erreichen, unmengen an Geld durch Microtransaktionswahsinn. Der Quatsch gehört meiner Meinung nach verboten. Es ist für viele Eltern nunmal so das diese glauben wenn Sie ein Spiel für Ihre Kinder kaufen hat sich das mit dem Kaufpreis erledigt. Eltern die sich mit der Materie gar nicht auskennen erkennen eben auch nicht das gefahrenpotezial durch die entstehende Sucht der Beste im Spiel sein zu wollen. Die Eltern der WOW Kinder können davon ein Lied singen auch wenn da die Probleme natürlich noch anders gelagert sind.
Du redest HIER von einem gefährlichen Potential?
Dass grade ein Amerikaner für sowas ne Sammelklage prüft, ist doch wirklich amüsant.
In einem Land, in dem jedes Jahr einige Kinder ums Leben kommen, weil Waffen so frei zugänglich sind.
Aber gegen die Waffenlobby darf man da ja nix sagen. Denn Waffen tragen ist im Grundgesetz ja mit drin.



Meine Meinung wird immer wieder bestärkt, Microtransaktionen sind immer Abzocke, nicht jeder ist dem gewachsen und somit ist es gerade bei Spielen für die kleinsten Gamer ein richtig deftiges finanzielles Gefahrenpotenzial. Im übrigen sehe ich auch Spielemagazine und Medien allgemein in der Pflicht über solche Abzockmechanismen aufzuklären und entsprechende Spiele durch solche Dinge eben in der Wertung erheblich abzustrafen.

Back to the Roots... Kaufbare lohnende Addons bei überschaubar einzusetzenden Finanzmitteln. Microtransaktionen unter erhebliche Strafen stellen und das Theater wäre in einigen Monaten erledigt, zudem würde es sich für alle Spieler positiv auswirken.
Ein wenig naiv ist diese Einstellung in meinen Augen schon.
Denn das würde bedeuten, dass die Marktwirtschaft per se schon mal hinterfrag werden kann/soll.
Denn was ist Abzocke?
Ich komme hier immer gerne mit dem Auto-Tuning-Vergleich:
Wer braucht Chromfelgen? Im Prinzip ein Addon fürs Auto, wie ein Skinpaket für ein Game
Niemand.
Aber sie werden gekauft und es werden sich einige auch Kredite aufnehmen für sowas.

Was ist brauchbar, was ist "nice to have", was ist überflüssig?
Das darf und soll doch jeder selber entscheiden.
 
Ich kaufe bei Steam und allen anderen über Giropay. Ohne meine Bank Zugangs Daten und Handy Code käme da auch kein Kind so schnell ran. Ist also auch gegen selbstbewuste :-D Sprößlinge so ziemlich sicher.
PayPal kommt mir nicht ins Haus und ne KK brauch ich nicht.
 
Du redest HIER von einem gefährlichen Potential?
Dass grade ein Amerikaner für sowas ne Sammelklage prüft, ist doch wirklich amüsant.
In einem Land, in dem jedes Jahr einige Kinder ums Leben kommen, weil Waffen so frei zugänglich sind.
Aber gegen die Waffenlobby darf man da ja nix sagen. Denn Waffen tragen ist im Grundgesetz ja mit drin.

Ja gefärhliches Potential, Spiele werden numal nicht immer von Erwachsenen gespielt, gerade Fifa ist doch für die Kleinen Interessant und wird von Eltern bedenkenlos gekauft. Im Gegensatz zu interessierten und informierten Spielern sind Eltern nicht immer mit der Materie vertraut, gerade Microtransaktionen sind für die meisten Eltern völlig unbekannt. Klar müssen sich Eltern informieren, erheblich leider würde es aber nunmal werden wenn Microtransaktionen deutlich vorne auf der Spielehülle sichtbar wären und Medien darüber vernünftig informieren.




Ein wenig naiv ist diese Einstellung in meinen Augen schon.
Denn das würde bedeuten, dass die Marktwirtschaft per se schon mal hinterfrag werden kann/soll.
Denn was ist Abzocke?
Ich komme hier immer gerne mit dem Auto-Tuning-Vergleich:
Wer braucht Chromfelgen? Im Prinzip ein Addon fürs Auto, wie ein Skinpaket für ein Game
Niemand.
Aber sie werden gekauft und es werden sich einige auch Kredite aufnehmen für sowas.

Was ist brauchbar, was ist "nice to have", was ist überflüssig?
Das darf und soll doch jeder selber entscheiden.

Ein Auto kaufst du dir als volljährige Person, entsprechend hält sich mein Mitleid in Grenzen, gleichwohl suggeriert dir aber keiner das du mit Felgen schneller ans Ziel kommst. Bei Fifa sind kaufbare Spieler durchaus entscheidend und bieten einen Vorteil, welches die kleinen Jungs durchaus wissen. Also sollte schon ein gewisser Schutz vor diesem Microabzockertum bestehen. Wahrscheinlich hast du noch keine Kinder und kannst die Tragweite nicht überblicken, ich kann dir jedenfalls versichern das du als Elternteil nicht immer über alles was deine Kinder treiben bescheid weißt, geschweige den Ahnung davon hast wie bestimmte Dinge heutzutage funktionieren. Weiterhin kann es auch nicht Aufgabe der Eltern sein Ihre Kinder 24/7 zu ÜBERWACHEN. Im übrigen schützen kann man seine Kinder nur indem man weiß welche gefahren lauern. Ich weiß ja nicht wie du das siehst, ich jedenfalls kann nicht immer an der Spielhülle erkennen ob es Microtransaktionen gibt oder nicht. Also warum nicht vorne auf die Hülle drucken?!? Schadet keinem, kann aber vielen Eltern helfen sich und ihre Kinder vor erhöhten Ausgaben zu schützen.

Auch darf man nicht vergessen das mal abgesehen von Bank oder Kreditkarten Daten die Einrichtung der Konsolen oft selbst durch die Kids erledigt wird. Meine Eltern haben mir damals auch einfach die Konsole unterm Baum gelegt, in seltenen Fällen hat der Alte sich mal bemüht den Kasten an den Fernseher anzuschließen, das wars dann aber auch. Hätte er jetzt auch noch Wochenlang die Konsolen studieren sollen um mögliche nicht offensichtliche Dinge zu finden die gefährlich sein könnten?!

Meine Meinung muss sicher nicht für alle gelten, darum ist es ja meine. Ich emfpinde Mivrotransaktionen als Abzocke im großen Stil, und auch wenn der Vater die Hauptschuld an der Misere trägt, zeigt dies deutlich wohin die Reise geht. Wenn das in deinem Sinne ist, dann gute Nacht. Man kann sich das Thema relativ einfach machen, der geschilderte Fall ist sicher auch nicht die Top Referenz, jedoch sollte es zum Nachdenken anregen, und das ist seit Jahren von DLC, Micros und F2P mehr als nötig.

Selbiges sehe ich auch bei den AppStores im Smartphone bereich, es wird denen oft zu leicht gemacht, Eltern sind zu oft zu dumm und glauben ihren Kindern einen gefallen zu tun. Die Quittung kommt dann später um so härter. Ich bin mir ziemlich sicher, dass extrem viele Eltern so einen Fall wie im Bericht geschildert nie öffentlich machen würden, weil sie sich schämen.

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Auch darf man nicht vergessen das mal abgesehen von Bank oder Kreditkarten Daten die Einrichtung der Konsolen oft selbst durch die Kids erledigt wird. Meine Eltern haben mir damals auch einfach die Konsole unterm Baum gelegt, in seltenen Fällen hat der Alte sich mal bemüht den Kasten an den Fernseher anzuschließen, das wars dann aber auch. Hätte er jetzt auch noch Wochenlang die Konsolen studieren sollen um mögliche nicht offensichtliche Dinge zu finden die gefährlich sein könnten?!
Ich bezweifle ganz stark, dass das Kind hier selber die Kreditkartendaten hinterlegt hat.
Wenn doch, hat der Vater bis jetzt ziemlich viel Glück gehabt, dass nur in nem EA-Store was gekauft wurde :D

Meine Meinung muss sicher nicht für alle gelten, darum ist es ja meine. Ich emfpinde Mivrotransaktionen als Abzocke im großen Stil, und auch wenn der Vater die Hauptschuld an der Misere trägt, zeigt dies deutlich wohin die Reise geht. Wenn das in deinem Sinne ist, dann gute Nacht. Man kann sich das Thema relativ einfach machen, der geschilderte Fall ist sicher auch nicht die Top Referenz, jedoch sollte es zum Nachdenken anregen, und das ist seit Jahren von DLC, Micros und F2P mehr als nötig.

Selbiges sehe ich auch bei den AppStores im Smartphone bereich, es wird denen oft zu leicht gemacht, Eltern sind zu oft zu dumm und glauben ihren Kindern einen gefallen zu tun. Die Quittung kommt dann später um so härter. Ich bin mir ziemlich sicher, dass extrem viele Eltern so einen Fall wie im Bericht geschildert nie öffentlich machen würden, weil sie sich schämen.

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Ich finde im Übrigen auch nicht, dass Kinder immer überwacht werden sollen.
Wurden wir ja auch nicht. Aber wenn wir Schei... gebaut haben, dann wurde nicht der Inhaber des Briefkastens, welcher in die Luft gesprengt wurde gehörig dran genommen, sondern wir Kinder.
Und die Kosten wurden im Normalfall dann auch nicht vom Geschädigten übernommen.

Vielleicht sollten sich einige Eltern halt schon überlegen, wie einfach es ist, mit Kreditkarten zu zahlen.
Eigentlich ist ja auch da das Problem, nicht wahr?

Aber eben, wenn man das Verhältnis anschaut:
Es geht hier doch "nur" um Geld.
Wir reden hier nicht über einen Unfall mit dauerhaften folgen.
Es werden die beteiligten sicherlich daraus lernen und keinen wirklichen Schaden davon tragen
 
Was ist brauchbar, was ist "nice to have", was ist überflüssig?
Das darf und soll doch jeder selber entscheiden.

völlig richtig - grundsätzlich.
ein problem, dass ich hier allerdings durchaus sehe, ist die unverhältnismäßigkeit: muss ich als elternteil bei einem 60 dollar-spiel (oder noch eher bei einem f2p-spiel) wirklich davon ausgehen, dass binnen kürzester zeit tausende von dollar per mikrontranskationen für virtuellen schrott rausgeworfen werden können?

und wie schon jemand sagte: diese mechanismen sind ja oftmals vom hersteller bewusst so aufgebaut (ich rede nicht zwingend von xbox live/ea; hab ich keine ahnung von), dass die hemmschwelle geld rauszuschmeisen besonders gering ist und der anreiz es zu tun besonders groß ist. die anbieter wollen verführen. auch das ist bis zu einem gewissen grade natürlich völlig in ordnung, aber es gibt halt irgendwo auch eine grenze, oder zumindest sollte es imho eine geben.

noch mal der vergleich zum auslands-roaming: das waren erwachsene und von denen wird man ja wohl erwarten können, dass sie rechnen können. stimmt - aber ist es wirklich verhältnismäßig, dass kosten von mehreren hundert oder sogar tausend euro auf einen zukommen, nur weil ich ein häkchen in den optionen meines smartphones nicht gesetzt habe?
 
Ich bezweifle ganz stark, dass das Kind hier selber die Kreditkartendaten hinterlegt hat.
Wenn doch, hat der Vater bis jetzt ziemlich viel Glück gehabt, dass nur in nem EA-Store was gekauft wurde :D

Du hast vollkommen recht, klar ist der Vater in der Verantwortung, sicherlich aber hat er garnicht über diese
Microtransaktionen nachgedacht, wahrscheinlich aus Unwissenheit, klar auch das diese nicht vor Strafe
schützt, dennoch kann man doch über eine Beschriftung auf der Vorderseite der Verpackung nachdenken.

Ich finde im Übrigen auch nicht, dass Kinder immer überwacht werden sollen.
Wurden wir ja auch nicht. Aber wenn wir Schei... gebaut haben, dann wurde nicht der Inhaber des Briefkastens, welcher in die Luft gesprengt wurde gehörig dran genommen, sondern wir Kinder.
Und die Kosten wurden im Normalfall dann auch nicht vom Geschädigten übernommen.

Das sind zwei vollkommen verschiedene Dinge, in deinem Fall ist es eine offensichtliche Dummheit (Straftat).
Im anderen Fall aber ein nicht immer offensichtliches Geschäft, und genau da liegt die Gefahr, das Microtransaktionen eben eigenltlich lächerlich sind aber dennoch einen riesigen finanziellen Schaden anrichten, oft ohne es zu wissen. Der 13 jährige hat ganz sicher keinen Plan gehabt wieviel Geld er durchgebraten hat, der Vater sicherlich nichtmal das man bei einem gekauften Spiel überhaupt noch zusätzliche Kosten entstehen können.

Vielleicht sollten sich einige Eltern halt schon überlegen, wie einfach es ist, mit Kreditkarten zu zahlen.
Eigentlich ist ja auch da das Problem, nicht wahr?

Nein das Problem liegt darin das junge Menschen eben nicht abwägen können ob das ganze Schwachsinn ist was diese sich kaufen. Für uns mögen Skins und ähnliches das Geld nicht wert sein, für junge Menschen in der Entwicklungsphase aber wahrscheinlich genau das entscheidene Element um ne coole Sau zu sein. Zudem sind Kinder außerordentlich trickreich um entsprechende Zahlungsmittel zu erhalten, wenngleich auch Eltern natürlich gefordert sind. Das geht aber nur wenn Eltern die Gefahren im Blick haben. Bei Spielen ist aber noch immer der Glaube weit verbreitet man kauft ein Spiel und das wars mit den Kosten.


Aber eben, wenn man das Verhältnis anschaut:
Es geht hier doch "nur" um Geld.
Wir reden hier nicht über einen Unfall mit dauerhaften folgen.
Es werden die beteiligten sicherlich daraus lernen und keinen wirklichen Schaden davon tragen

Naja in der BRD werden finanzielle Schäden härter bestraft als Vergewaltigung oder Kindesmißhandlung, entsprechend also "nur von Geld" zu sprechen ist weit hergeholt.
Politik und Medien haben sich der Thematik noch nicht angenommen oder die Tragweite nicht erkannt, sonst wären Spiele schon längst bei Microtransaktionen mit einer
Kennzeichnungspflicht ausgewiesen. Gerade Konsolen richten sich zu einem nicht unerheblichen Teil an Kinder und Jugendliche, da Nintendo seit Jahren nichts mehr bieten
kann, hat sich die Ausrichtung stark auf Sony und MS bei den Kleinsten verschoben. Entsprechend müssen also Microtransaktionen verboten werden oder wesentlich transparenter
und damit sofort für Verbraucher und Eltern erkennbar sein. Dann erst springt auch die rechtliche Haftung vollkommen auf die Eltern über, sodass man wirklich sagen kann "Pech gehabt selbst schuld."
 
Nein das Problem liegt darin das junge Menschen eben nicht abwägen können ob das ganze Schwachsinn ist was diese sich kaufen. Für uns mögen Skins und ähnliches das Geld nicht wert sein, für junge Menschen in der Entwicklungsphase aber wahrscheinlich genau das entscheidene Element um ne coole Sau zu sein. Zudem sind Kinder außerordentlich trickreich um entsprechende Zahlungsmittel zu erhalten, wenngleich auch Eltern natürlich gefordert sind. Das geht aber nur wenn Eltern die Gefahren im Blick haben. Bei Spielen ist aber noch immer der Glaube weit verbreitet man kauft ein Spiel und das wars mit den Kosten.

Und wie soll man dann vorgehen, wenn das Kind ne coole Sau sein will und sich deswegen die neusten Turnschuhe klaut, damit sein RL-Skin besser ausschaut?

Ja klar sind die Mirkotranaktionen nicht jedermanns Sache.
Aber nochmals:
1. Es wird niemand dazu gezwungen. Also rechtlich keine Belange.

2.Die Generation, welche jetzt Eltern sind, ist mit Konsolen & co aufgewachsen und sollte sich auch ein wenig damit auskennen.
Und der Vater gibt das in diesem Fall ja auch zu, dass er zu wenig kontrolliert habe.
Erst muss ein Konto erstellt werden und dann die Daten der Kreditkarte. Wenn man die einfach so hinterlegt, dann muss man sich doch ein wenig Gedanken machen
Was für eine Schranke soll denn noch eingebaut werden?

3. Dass die Kreditkartendaten von Kindern benutzt werden können und werden, sollte inzwischen auch den Eltern bekannt sein.
Wenn der Kleine sich die Karte aus seiner Geldbörse genommen hat, dann hätte ich als Vater keine Freude daran. Un da sind Fifa-Einkäufe ja noch das kleinste Übel, was er damit anstellen konnte.
In diesem Fall hats der Vater erst bemerkt, als 2 x 120$ abgebucht wurden.
Warum hat er das nicht bei den 4000$ davor?
 
Mc Drake, du machst es dir zu leicht, es sollte auch jeder wissen das Kaffee zu heiß ist. Es sollte auch jeder wissen, das man Waschmittel nicht essen/trinken darf und trotzdem stehen bei Gefahren/Risiken Warnhinweise drauf. Ach ja und den KindersitzAirbag Aufkleber im Auto können wir uns dann auch sparen, schließlich muss doch jeder wissen das was passieren kann wenn der Kindersitz vorne trotz Airbag geschnallt wird. Du hast bezüglich des geschilderten Fall ja durchaus recht, dass bedeutet doch aber nicht das wir darauf nicht trotzdem Hingewiesen werden können oder? Wem schadet es denn wen der Hinweise auf dem Spiel gut ersichtlich abgedruckt wird? Genau höchstens der Spieleindustrie. Stellst du also die Belange eines Konzerns über die der Verbaucher? Dann bist jedenfalls kein Mensch mit ich jemals Geschäfte machen möchte noch eine Person die jemals eine politische Stimme von mir bekommen würde.

Es wird doch immer wieder deutlich, dass diese vermeindlich so unbedeutenden lächerlichen Microtransaktionen eben nicht so harmlos sind wie sie von aktiven Spielern gerne gesehen werden wollen. Gerade in Fifa bei diesem Ultimate Team Blödsinn kann ich den kleinen Jungen sogar nachemfpinden, wennlgeich mir das Geld auch zu schade wäre. Und da liegt wiedermal die Krux. Ein Kind kann nicht abschätzen ob und wieweit solche Transaktionen sinnvoll und günstig sind. Ein Erwachsener schon, dazu muss er aber davon wissen. Den Eltern perse zu bescheinigen sich mit Konsolen und Computern auszukennen ist dabei zu weit hergeholt. Das kann man sicherlich in 50 Jahren sagen aktuell aber keinesfalls. Zudem viele Eltern wenn überhaupt vielleicht noch Addons kennen wenn sie nicht sogar heute noch spielen. Entsprechend hat sich also der Spielemarkt erheblich gewandelt und hat dabei ganz bewusst die Eltern aussen vor gelassen. Ich bin mir sicher ein entsprechnder Bericht im Spiegel oder Focus würde eine Welle lostreten die dann sogar wiedermal Dinge veranlassen die der Branche insgesamt schadet wie seinerzeit die Killerspiel -> Amoklaufdebatte.
 
Der 13 jährige hat ganz sicher keinen Plan gehabt wieviel Geld er durchgebraten hat, der Vater sicherlich nichtmal das man bei einem gekauften Spiel überhaupt noch zusätzliche Kosten entstehen können. "

Also ich wusste mit 13 das wenn ich etwas will es Geld kostet. Und wenn ich wie hier immer und immer wieder etwas kaufe und dort immer und immer wieder steht "diese Transaktion kostet Sie 120 Euro" (als Beispiel, gibt ja bei Fifa verschiedene Pakete) müsste man eigentlich davon ausgehen das ein 13 Jähriger rechnen kann und soviel Verantwortungsbewusstsein besitzt das er hier etwas falsch macht. Wir reden hier schließlich nicht von einem 6-8 Jährigen Kind. Der Junge würde in Deutschland in die siebte oder achte Klasse gehen. Außerdem ist der Vater wohl selber mit Konsolen/PC aufgewachsen wenn er ein 13 Jähriges Kind hat und sollte wissen was man alles machen kann. Microtransaktionen gibt es ja nicht erst seit gestern.


Nein das Problem liegt darin das junge Menschen eben nicht abwägen können ob das ganze Schwachsinn ist was diese sich kaufen

Ich weiß ja nicht wie das heutzutage so ist in der Erziehung, aber mit 13 Jahren habe ich schon Verantwortungsbewusstsein gezeigt und ich konnte mit Geld umgehen, weil meine Eltern mich das von Grund auf gelehrt haben, wenn man etwas haben will muss man es sich leisten können, und zwar vom eigenen Geld. Fehler wurden nicht nur belächelt und als "Das machen die Kinder in dem Alter" abgetan, sondern auch bestraft. Stubenarest, PC Verbot, Handy weg etc pp. Schon ein ernstes Gespräch wieso, weshalb, warum hat hier meist geholfen.

Aber anscheinend ist das heutzutage in Mode "Kinder" bis zum 18. Lebensjahr zu bevormunden und die Schuld immer auf die anderen zu schieben. Sich selber mal Gedanken zu machen über die falsche Erziehung und das dass Kind weiß was es tut gibt es heute nicht mehr. Die Erziehung der Kinder ist doch zum größten Teil nen Witz wenn ich sehe was und wie se hier bei uns rumlaufen. Und das soll nicht heißen früher war alles besser, war es eben nicht, aber man sollte sich schon um sein Kind kümmern und es erziehen. Nen einfaches Bitte und Danke ist in 90% der Fälle heute schon zuviel für Kinder..
 
Nun sollte man mal Gefahr für Leib und Seele nicht mit Microtransaktionen gleichsetzen ... oder?

So schön dein Vorschlag mit Warnhinweisen auf Retailboxen auch sein mag, so sehr geht dieser an der Realitär vorbei, wo die digitale Distribution mehr und mehr an Boden gewinnt.

Ich geb dir ja zu einem gewissen Teil recht, siehe meinen Beitrag oben, allerdings sind mir deine Aussagen, dass Microtransaktionen generell Abzocke und Fehl am Platze sind, dann doch etwas zu naiv und engstirnig.
 
Es ist völlig irrelevant, ob es die Schuld des 13 Jährigen ist oder nicht.
Mit 13 Jahren ist er nur beschränkt geschäftsfähig und darf abgesehen vom Taschengeld Paragraphen ohne Einwilligung des Erziehungsberechtigten keine Verträge eingehen.

So wie ich das verstanden habe hat er die Kreditkarte des Vaters ohne dessen Einwilligung benutzt und dies ist nach meinem Verständnis nicht von der beschränkten Geschäftsfähigkeit gedeckt.

Wie stellt ihr euch das denn überhaupt vor? Soll man als Elternteil pausenlos über die Schulter schauen und jeden Klick überwachen?
 
Paypal? Ich glaub, dann hast du ganz andere Sorgen ... :ugly: ;-)
Zum Beispiel?

... In diesem Fall hats der Vater erst bemerkt, als 2 x 120$ abgebucht wurden.
Warum hat er das nicht bei den 4000$ davor?
Laut dem Artikel doch, weil die 4000$ eben noch nicht gebucht wurden.

Es geht hier doch "nur" um Geld.
Wir reden hier nicht über einen Unfall mit dauerhaften folgen.
Es werden die beteiligten sicherlich daraus lernen und keinen wirklichen Schaden davon tragen
Je nach familiärer & finanzieller Situation sind 4500$ eine ganze Menge und können durch schlechtere Lebensqualität bis zu gesparten Arztbesuchen wirkliche Schäden verursachen.
 
Ehrlich gesagt müsste doch jeder, der Nachrichten liest und verfolgt, wissen, dass Paypal durchaus unsauber agiert. Google doch einfach nach 'paypal kritik' und/oder wirf einen Blick auf diesen Wikilink, PayPal – Wikipedia

Als Leser der c't stolpert man häufig über Artikel bzgl. Paypal. Nicht schön. Vorallem wenn man sich auf der Zunge zergehen lässt, dass Paypal als Bank zugelassen ist, sie sich aber selbst nicht so sehen und aus diesem Grund der Meinung sind, dass die Vorgaben und Regularien von Banken in Europa auf Paypal nicht zubeziehen sind.

Toller Verein. :top:
 
Mc Drake, du machst es dir zu leicht, es sollte auch jeder wissen das Kaffee zu heiß ist. Es sollte auch jeder wissen, das man Waschmittel nicht essen/trinken darf und trotzdem stehen bei Gefahren/Risiken Warnhinweise drauf. Ach ja und den KindersitzAirbag Aufkleber im Auto können wir uns dann auch sparen, schließlich muss doch jeder wissen das was passieren kann wenn der Kindersitz vorne trotz Airbag geschnallt wird. Du hast bezüglich des geschilderten Fall ja durchaus recht, dass bedeutet doch aber nicht das wir darauf nicht trotzdem Hingewiesen werden können oder? Wem schadet es denn wen der Hinweise auf dem Spiel gut ersichtlich abgedruckt wird? Genau höchstens der Spieleindustrie. Stellst du also die Belange eines Konzerns über die der Verbaucher? Dann bist jedenfalls kein Mensch mit ich jemals Geschäfte machen möchte noch eine Person die jemals eine politische Stimme von mir bekommen würde.

Klar könnte man einen Hinweis darauf machen.
Das würde dann genau so viel bringen, wie die Hinweise bei Games im Android-Store oder, dass rauchen schädlich ist auf die Zigaretten-Verpackung (jaja, nur für Volljährige).

Glaubst Du, dass der Vater Fifa desshalb nicht gekauft hätte?
Hmm.. hätte das Spiel dann der Sohn nicht selber im Onlinestore kaufen können?
Denn die Daten dazu hatte der Junge ja anscheinend, wenn er solche Aktionen machen kann.

Ich stehe Übrigen auf keiner Seite.
Man sollte sich aber auch eingestehen, dass man mal Probleme von der andere Seite betrachten könnte.
Denn nur so kann man zumindest den Versuch starten, ein wenig objektiv zu sein.
 
Genau so schön ist auch wo jemand 1,75 Mio bekommen hat weil er bei seinem Wohnmobil den Tempomat einschaltete (110 Km/h) und nach hinten ging um sich einen Kaffee zu machen. Natürlich ist das Wohnmobil von der Straße abgekommen und überschlug sich. Da aber in der Bedienungsanleitung nicht stand das man bei eingeschaltetem Tempomat den Fahrersitz verlassen darf hat er recht bekommen.

Keine Frage, in den USA gibt es wirklich schräge Klagen und manchmal mehr als kuriose Urteile. Was zum Teil systembedingt ist und sicher reformiert gehört, zum Teil auch daran liegt, dass eine Laienjury über die Höhe der Zahlungen entscheidet (wobei es in D leider weit mehr Fälle gibt in denen Schadenersatz lächerlich niedrig ausfällt).
Grundsätzlich kann man alles einklagen. Was aber nach dem Gang durch die Instanzen hinten raus kommt ist eine andere Frage. Wie bei dem Fall mit dem McDonald's-Kaffee, den Sascha ja schon geschildert hat.

Die Geschichte mit dem Wohnmobil ist aber nichts weiter als eine Urban Legend und nie passiert.
Nachzulesen hier, wo auch echte Klagen geschildert werden, die oft mehr als kurios, in den meisten Fällen allerdings nicht sehr erfolgreich waren: The True Stella Awards: Exposing Lawsuit Abuse with TRUE Cases
(hier die erfundenen Fälle: Decidedly NOT the Stellas )


Schwer abzuschätzen was bei FIFA 2015 rauskommt. Einerseits gab es ja Möglichkeiten den Account gegen solche Käufe abzuriegeln. Andererseits könnte ich mir vorstellen, dass EA das Geld zurückgibt. Sei es weil der Sohn nicht geschäftsfähig war oder nur um die schlechte Presse loszuwerden.
 
Was in den USA möglich ist, zeigen zwei besondere Fälle:

1. Frau stürzt im Möbelhaus über ein Kleinkind und bricht sich den Knöchel. Verklagt das Möbelhaus und bekommt 80.000 Dollar Schadenersatz. Das Kleinkind war übrigens ihr eigenes.
2. 19-jähriger verklagt seinen Nachbarn, weil dieser mit dem Auto über seine Hand gefahren ist, und bekommt 74.000 Dollar Schadenersatz plus Erstattung der Behandlungskosten (die in den USA schon mal in tausende Dollar gehen können). Schon seltsam, denn er war gerade dabei, dem Nachbarn die Radkappen zu klauen und hat nicht gesehen, das dieser bereits hinter dem Lenkrad saß.

Wie man sieht, alles ist da möglich.
 
Was in den USA möglich ist, zeigen zwei besondere Fälle:

1. Frau stürzt im Möbelhaus über ein Kleinkind und bricht sich den Knöchel. Verklagt das Möbelhaus und bekommt 80.000 Dollar Schadenersatz. Das Kleinkind war übrigens ihr eigenes.
2. 19-jähriger verklagt seinen Nachbarn, weil dieser mit dem Auto über seine Hand gefahren ist, und bekommt 74.000 Dollar Schadenersatz plus Erstattung der Behandlungskosten (die in den USA schon mal in tausende Dollar gehen können). Schon seltsam, denn er war gerade dabei, dem Nachbarn die Radkappen zu klauen und hat nicht gesehen, das dieser bereits hinter dem Lenkrad saß.

Wie man sieht, alles ist da möglich.

Und wie oben verlinkt sind beide Fälle frei erfunden. Das sind sogar die ersten auf der Liste... :rolleyes:
 
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