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Festplattetemperatur zu gering?

Bart1983

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Guten Abend,

die Überschrift klingt vielleicht recht merkwürdig, die Frage ist aber durchaus ernst gemeint.

Nachdem ich vor Wochen die Kühlung meines Systems optimiert habe, konnten ich alle Temperaturen erheblich verringern.

Unter anderem auch die Festplattentemperatur.
Bei meiner Festplatte handelt es sich um eine Sata2-Samsung mit 7200 Umdrehungen und 16 MB Cache.

Laut HDD-Sensor (ausgelesen mit Speedfan und Sisoft Sandra) beträgt die Festplattentemperatur durchgängig 25 Grad (vorher ca. 35 Grad oder gar mehr).
Die Raumtemperatur beträgt 21 Grad.

Wenn ich sie angefasst habe, war sie vorher merklich warm.
Wenn ich sie jetzt anfasse, ist nur schwer etwas von Wärme zu spüren.

Nun habe ich vor etlichen Monaten gelesen das kalte Festplatten häufiger unter Auslesefehlern leiden.
Erst wenn Sie warm gelaufen sind können sie ihre Leistung entfalten und fehlerfrei arbeiten.
(Soetwas scheint übrigens auch für mein Auto zu gelten. Oh wie ich mich auf den Winter freue ;) )

Hat jemand schon etwas darüber gehört und könnt ihr mir sagen ob 25 Grad zu "kalt" sind? :-o

mfg
 
Bart1983 am 31.08.2007 20:30 schrieb:
Hat jemand schon etwas darüber gehört und könnt ihr mir sagen ob 25 Grad zu "kalt" sind? :-o
hast du denn fehler? nein?!?! frage geklärt, oder? ;)

bei "zu kalt" ist wohl eher betrieb bei extremen bedingungen gemeint zB platte nur 1 grad oder so was...
 
Herbboy am 01.09.2007 01:29 schrieb:
Bart1983 am 31.08.2007 20:30 schrieb:
Hat jemand schon etwas darüber gehört und könnt ihr mir sagen ob 25 Grad zu "kalt" sind? :-o
hast du denn fehler? nein?!?! frage geklärt, oder? ;)

bei "zu kalt" ist wohl eher betrieb bei extremen bedingungen gemeint zB platte nur 1 grad oder so was...
Ich habe tatsächlich, vor gar nicht langer Zeit, davon gelesen das die optimale Arbeitstemperatur für HDDs etwa 40°C ist und das Fehler auftreten "können" wenn die Temperatur deutlich geringer ist. Fragt mich aber bitte nicht nach einer Quelle, ich weiß wirklich nicht mehr wo das war :confused:
 
Goliath110 am 01.09.2007 01:53 schrieb:
Herbboy am 01.09.2007 01:29 schrieb:
Bart1983 am 31.08.2007 20:30 schrieb:
Hat jemand schon etwas darüber gehört und könnt ihr mir sagen ob 25 Grad zu "kalt" sind? :-o
hast du denn fehler? nein?!?! frage geklärt, oder? ;)

bei "zu kalt" ist wohl eher betrieb bei extremen bedingungen gemeint zB platte nur 1 grad oder so was...
Ich habe tatsächlich, vor gar nicht langer Zeit, davon gelesen das die optimale Arbeitstemperatur für HDDs etwa 40°C ist und das Fehler auftreten "können" wenn die Temperatur deutlich geringer ist. Fragt mich aber bitte nicht nach einer Quelle, ich weiß wirklich nicht mehr wo das war :confused:
Stimmt, Ich glaub auf chip.de oder SPON war das.

Vergleiche (bzgl. Festplattenlebensdauer bei unterschiedlichen Temperaturen) sollen ergeben haben, dass ~40C die optimale Betriebstemperatur für HDDs sein soll, bei der Sie auch am längsten halten. (soweit Ich mich erinnere^^)
 
R70-C2D73-86MGS am 01.09.2007 02:02 schrieb:
Goliath110 am 01.09.2007 01:53 schrieb:
Herbboy am 01.09.2007 01:29 schrieb:
Bart1983 am 31.08.2007 20:30 schrieb:
Hat jemand schon etwas darüber gehört und könnt ihr mir sagen ob 25 Grad zu "kalt" sind? :-o
hast du denn fehler? nein?!?! frage geklärt, oder? ;)

bei "zu kalt" ist wohl eher betrieb bei extremen bedingungen gemeint zB platte nur 1 grad oder so was...
Ich habe tatsächlich, vor gar nicht langer Zeit, davon gelesen das die optimale Arbeitstemperatur für HDDs etwa 40°C ist und das Fehler auftreten "können" wenn die Temperatur deutlich geringer ist. Fragt mich aber bitte nicht nach einer Quelle, ich weiß wirklich nicht mehr wo das war :confused:
Stimmt, Ich glaub auf chip.de oder SPON war das.

Vergleiche (bzgl. Festplattenlebensdauer bei unterschiedlichen Temperaturen) sollen ergeben haben, dass ~40C die optimale Betriebstemperatur für HDDs sein soll, bei der Sie auch am längsten halten. (soweit Ich mich erinnere^^)
haben die JEWEILS 1000 platten 10 jahre bei 30, 40 und 50 grad getestet, oder wie? wenn nein, dann kann man keine verläßliche aussage treffen... rein statistisch gesehen. ich würd arg bezweifeln, dass eine platte bei zB 30 grad plötzlich eine immens hohe ausfallquote hat im vergleich zu 40 grad... selbst wenn es doppelt so hoch wäre: das wären dann 2 von 1000 platten nach 5 jahren 24tstd/7tage die woche dauerbetrieb statt 1 von tausend kaputt... :ugly:
 
Google-Studie zur Ausfallursache von Festplatten: http://www.heise.de/newsticker/meldung/85428

Eduardo Pinheiro, Wolf-Dietrich Weber und Luiz Andre Barroso haben dazu ein dreiviertel Jahr lang die SMART-Daten (Self-Monitoring Analysis and Reporting Technology) von mehr als 100.000 Festplatten ausgewertet, die bei Google-Diensten permanent im Einsatz sind.....

Geht es nach den Ergebnissen der Studie, wiesen Platten mit einer durchschnittlichen Betriebstemperatur von 40 Grad Celsius die geringsten Ausfallraten auf.


Herbboy am 01.09.2007 03:02 schrieb:
haben die JEWEILS 1000 platten 10 jahre bei 30, 40 und 50 grad getestet, oder wie?
Ähm.... quasi... ja. :-D
 
@Herbboy: Nein, Fehler habe ich natürlich noch nicht. Das soll aber auch so bleiben, genau deshalb Frage ich :P

Habe übrigens die CHIP (Mai 2007, Seite 28), in der ich über diese Thematik zum ersten Mal gelesen habe, wiedergefunden.

Laut Diagramm haben Platten bei 25 Grad eine Fehlerrate von ca. 3.5%, wobei Platten bei 40 Grad gerade einmal eine Fehlerrate von 1% haben.
Wenn man also so will, verursacht eine zu niedrige Temperatur ein um den Faktor 3.5 erhöhtes Risiko auf Defekte.

Bei 20 Grad sind es übrigens schon 8%.

Wenn die von mir erwähnten 25 Grad natürlich der minimalste Wert ist, den der HDD-Sensor anzeigen kann, könnte die Platte sogar noch kälter sein.

Verdammt, dachte in der Vergangenheit wirklich nicht, dass mich eine zu niedrige Temperatur einer Hardwarekomponente jemals beschäftigen würde ;)

edit:
Da ich meinen Front-Lüfter ganz bestimmt nicht ausbauen werde und ein Versetzen der HDD auch nicht in Frage kommt, überlege ich mir eine zweite Platte einzubauen, damit sich beide "wärmen" können ;-)

Eine andere Variante wäre natürlich, dass ich von meiner Freundin eine Festplatten-Jacke (also keine Jacke aus Festplatten, sondern eine Jacke für Festplatten :P) anfertigen lasse. :rolleyes:
 
Bart1983 am 31.08.2007 20:30 schrieb:
Guten Abend,

die Überschrift klingt vielleicht recht merkwürdig, die Frage ist aber durchaus ernst gemeint.

Nachdem ich vor Wochen die Kühlung meines Systems optimiert habe, konnten ich alle Temperaturen erheblich verringern.

Unter anderem auch die Festplattentemperatur.
Bei meiner Festplatte handelt es sich um eine Sata2-Samsung mit 7200 Umdrehungen und 16 MB Cache.

Laut HDD-Sensor (ausgelesen mit Speedfan und Sisoft Sandra) beträgt die Festplattentemperatur durchgängig 25 Grad (vorher ca. 35 Grad oder gar mehr).
Die Raumtemperatur beträgt 21 Grad.

Wenn ich sie angefasst habe, war sie vorher merklich warm.
Wenn ich sie jetzt anfasse, ist nur schwer etwas von Wärme zu spüren.

Nun habe ich vor etlichen Monaten gelesen das kalte Festplatten häufiger unter Auslesefehlern leiden.
Erst wenn Sie warm gelaufen sind können sie ihre Leistung entfalten und fehlerfrei arbeiten.
(Soetwas scheint übrigens auch für mein Auto zu gelten. Oh wie ich mich auf den Winter freue ;) )

Hat jemand schon etwas darüber gehört und könnt ihr mir sagen ob 25 Grad zu "kalt" sind? :-o

mfg
es könnte auch sein das speedfan die temperaturen falsch anzeigt.
zumindest habe ich den verdacht bei mir zeigt speedfan kurz nach dem windowsstart eine festplattentemperatur von 10°C an bei einer raumtemperatur von 20°C, was ja unmöglich ist.
ich denke deshalb das man so 10°C dazu rechnen kann bei der speedfanangabe.
 
INU-ID am 01.09.2007 03:46 schrieb:
Google-Studie zur Ausfallursache von Festplatten: http://www.heise.de/newsticker/meldung/85428

Eduardo Pinheiro, Wolf-Dietrich Weber und Luiz Andre Barroso haben dazu ein dreiviertel Jahr lang die SMART-Daten (Self-Monitoring Analysis and Reporting Technology) von mehr als 100.000 Festplatten ausgewertet, die bei Google-Diensten permanent im Einsatz sind.....

Geht es nach den Ergebnissen der Studie, wiesen Platten mit einer durchschnittlichen Betriebstemperatur von 40 Grad Celsius die geringsten Ausfallraten auf.


Herbboy am 01.09.2007 03:02 schrieb:
haben die JEWEILS 1000 platten 10 jahre bei 30, 40 und 50 grad getestet, oder wie?
Ähm.... quasi... ja. :-D
Mist, Ich surfe immer mit miserablen 28°C :ugly:
Und abhängig vom Spiel sind es maximale 33-39°C :oink:

Weiss jemand wie man seine HDD aufwärmen kann? :ugly:
 
R70-C2D73-86MGS am 01.09.2007 12:34 schrieb:
Weiss jemand wie man seine HDD aufwärmen kann? :ugly:


Bart1983 am 01.09.2007 08:19 schrieb:
Eine andere Variante wäre natürlich, dass ich von meiner Freundin eine Festplatten-Jacke (also keine Jacke aus Festplatten, sondern eine Jacke für Festplatten :P) anfertigen lasse. :rolleyes:

Er hat schon eine gefunden, alternativ kannst du ja auch mutti fragen, ob sie dir eine strickt :top: =)
 
R70-C2D73-86MGS am 01.09.2007 12:34 schrieb:
INU-ID am 01.09.2007 03:46 schrieb:
Google-Studie zur Ausfallursache von Festplatten: http://www.heise.de/newsticker/meldung/85428

Eduardo Pinheiro, Wolf-Dietrich Weber und Luiz Andre Barroso haben dazu ein dreiviertel Jahr lang die SMART-Daten (Self-Monitoring Analysis and Reporting Technology) von mehr als 100.000 Festplatten ausgewertet, die bei Google-Diensten permanent im Einsatz sind.....

Geht es nach den Ergebnissen der Studie, wiesen Platten mit einer durchschnittlichen Betriebstemperatur von 40 Grad Celsius die geringsten Ausfallraten auf.


Herbboy am 01.09.2007 03:02 schrieb:
haben die JEWEILS 1000 platten 10 jahre bei 30, 40 und 50 grad getestet, oder wie?
Ähm.... quasi... ja. :-D
Mist, Ich surfe immer mit miserablen 28°C :ugly:
Und abhängig vom Spiel sind es maximale 33-39°C :oink:

Weiss jemand wie man seine HDD aufwärmen kann? :ugly:
geht ganz einfach 2 -3 platten übereinander einbauen jeden luftstrom ersticken alles mit schaumstoff abdichten und man wohlige 40 grad .
 
INU-ID am 01.09.2007 03:46 schrieb:
Google-Studie zur Ausfallursache von Festplatten: http://www.heise.de/newsticker/meldung/85428

Eduardo Pinheiro, Wolf-Dietrich Weber und Luiz Andre Barroso haben dazu ein dreiviertel Jahr lang die SMART-Daten (Self-Monitoring Analysis and Reporting Technology) von mehr als 100.000 Festplatten ausgewertet, die bei Google-Diensten permanent im Einsatz sind.....

Geht es nach den Ergebnissen der Studie, wiesen Platten mit einer durchschnittlichen Betriebstemperatur von 40 Grad Celsius die geringsten Ausfallraten auf.


Herbboy am 01.09.2007 03:02 schrieb:
haben die JEWEILS 1000 platten 10 jahre bei 30, 40 und 50 grad getestet, oder wie?
Ähm.... quasi... ja. :-D


aha, und wieviel besser sind die ausfallraten...? das ist ja auch so ne frage... :]
 
Also meine Festplatten liegen mit 25°C im Winter und 35°C (+/-) im Sommer auch im unteren Bereich. Zudem hatte ich, bzw. habe ich immer noch ( :ugly: ) einen Festplattencrash. (siehe: Thread)
Ich glaube aber nicht, dass da ein kausaler Zusammenhang besteht...
 
Ich hab grade wieder meine Luftfilter an den Luftansaug vorne gebastelt (ja es ist immer noch ein PC) und siehe da, die Temperaturen steigen wieder. Ich hab da im Moment so 35°, 32° und wieder 35°. Puh, da bin ich fast schon wieder ausm Schneider. ^^

Ne ernsthaft, ich habe vergessen die Filter nach der Reinigung wieder einzubauen und jetzt sind sie wieder drin. Thx für die indirekte Erinnerung. (Hilft übrigens sehr Staub im Tower zu vermeiden)
 
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