Ich fand das AH eigentlich immer einen Mehrwert.
Das Echtgeld AH war mir immer egal aber ich fand das Gold AH echt einen guten Weg um gesmmeltes zu verkaufen udn so Geld zu machen. Es hat mich zu keiner Zeit irgendwie beeinträchtigt und das Vorhandensein des Echtgeld AHs hat mich auch nie tangiert da mir ein Schwanzvergleich mit Fremden schlichtweg egal ist.
Somit sehe ich im Wegfall des AHs keine Vorteile (außer seelisch) für irgendwen sondern nur Nachteile für Leute die es nutzten.
Es ist ja eben das Problem eines Diablo 3, das man viel zu viel Müll sammelt, den man nicht braucht. Dafür gibt es hoffentlich bald Loot 2.0, was das Auktionshaus endtültig unnötig macht....
Die Frage ist doch: wie wurde das früher geregelt? Falls du dich noch erinnerst: früher gab es für sowas in Rollenspieler NPCs namens "Händler", die Gegenstände für Bares verkauft haben oder Gegenstände gegen Bares angekauft haben. Hat man "zu wenig" brauchbare Gegenstände gefunden, hatte man immer die Chance, dass der nächste Händler um die Ecke vielleicht was Besseres im Angebot hat. Das Gute an dieser Sache war, dass sich das Spiel so bei einer sauberen Implementierung von selbst "gebalancet" hat...
Das größte Problem von Diablo 3 ist neben der lachhaften und kurzen Story das grauenhafte Balancing. Für viele Spieler (die eben nicht so viel Glück hatten) war es sogar noch sehr vielen Stunden Farming im Spiel nicht möglich, mit ihrer Ausrüstung in höheren Schwierigkeitsgraden zu überleben. Diese Spieler waren quasi gezwungen das AH zu nutzen, nichts mit freiwillig. Aber das ist kein Argument pro AH, das ist einfach ein Armutszeugnis für das Spiel an sich (Schande über alle Redakteure, die dafür 90er Wertungen gegeben haben....). Wie ist es anders zu erklären, dass man irgendwann im Spiel feststeckt und nicht mehr weiterkommt und dann aus purer Neugier (bzw. "aus der Not heraus") mal ins Gold-AH kuckt, nur um festzustellen, dass man für lausige 100 Gold oder so eine fast doppelt so gute Ausrüstung bekommt wie die, die man im den vergangenen 30 Stunden selbst gesammelt hat (wo ist es z.B. mir ergangen)? Wo ist da der Sinn in der "Jagd nach seltenen Gegenständen, wenn es diese im AH inflationär zum Spottpreis gibt??? Mit einem Händler im Spiel hingegen hat der Entwickler bzw. das Spielsystem die Kontrolle über die Stärke der verkauften Gegenstände und deren Preis und kann das auf den akutellen Level des Spielers anpassen. Im Gold-Auktionshaus ist das rigoros misslunngen und dafür gehört es abgeschafft.
Ich hoffe, dass Blizzard aus seinen Fehlern gelernt hat und mit Loot 2.0 und der Abschaffung der Auktionshäuser endlich das Diablo 3 bringt, das ich mir erfhofft hat. Eines, das so gut programmiert bzw. gebalancet ist, dass ein Auktionshaus schlicht unnötig ist.
Wer dann immer noch bessere Gegenstände braucht, der kann sich von mir aus auf eigene Gefahr bei Ebay was kaufen, das ist dann für mich wie Cheaten. Ich wüsste nicht, warum Blizzard das im Spiel belassen sollte. Im Interesse derer, die Diablo aufgrund des der Serie eigenen Spielprinzips spielen (jagen und sammeln und aufsteigen), ist es jedenfalls nicht. Denn die brauchen bei vernünftigem Loot- und Levelsystem (also einem sauberen Spielkern) sowas überhaupt nicht.....
@golani
Das war doch der Zweck, warum man überhaupt Diablo 2 gezockt hat....wenn man nur wegen der Story gezockt hat, war einem das Lootsystem in höheren Schwierigkeitsstufen doch eh schnuppe....
