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Felix Schütz über Diablo 3: Das Auktionshaus wird geschlossen - eine richtige Entscheidung?

Ehrliche Frage:

Was hat die das Bnet getan? D3 ist nun seit etwa 18 Monaten draußen... welches große Übel ist dir in der Zeit durch Blizzard widerfahren? Wo hat es dich tatsächlich eingeschränkt? Wie oft warst du im Zug und dachtest dir... Mensch nun Offline-D3 etc.

Bei dir klingt das als ob pro Tag 172 Welpen getötet worden wären wegen dem Bnet :-B

P.s. Du musst gar nichts außer irgendwann abtreten
Häh? Ich habe doch nur gesagt, dass ich persönlich nicht online spiele. Das macht mir einfach keinen Spaß bzw. ist nicht mein Ding. Gegen das Battlenet an sich hab ich überhaupt nichts, jedem das seine. Ich habe an dieser Stelle nur gegen das AH argumentiert und nicht gegen das Battlenet oder sonst irgendwas. Was ich aber voraussetze, ist ein stabiler Onlinecode. Und das war das letzte Mal, als ich D3 gezockt habe, auch nicht unbedingt gegeben.....;-)
 
Hoffentlich kommt ein Offline modus. Das das geheule endlich aufhört. Ich würde ein Diablo NIEMALS Offline spielen!

Diablo war immer schon ein reines Langame (Diablo1) und Diablo2 war auch nur im Closed B-Net ein Hit und wurde dadurch auch zum Kult wie man ihn heute kennt.

Ich spiele Diablo 2 bis heute. Meist allein, oft im LAN aber noch nie im Battle.net. Warum sollte ich ein Spiel, wie Diablo mit Leuten spielen, die ich nicht kenne? Bei Starcraft & Co tue ich das, weil ich Gegner brauche, bei Diablo erhöht sich mein Spielspaß nicht wenn ein Unbekannter neben mir Monster metzelt.
 
In einem stimm ich dir zu: Das Balancing ist immer noch weit davon entfernt perfekt zu sein. Aber dass das Spiel die Spieler dazu "zwingt" das AH zu nutzen ist schlichtweg falsch. So einen Blödsinn wie Farmruns hab ich auch bei D2 nicht gemacht und werd ich auch in Zukunft nie machen, weil mir das einfach zu stumpfsinnig ist. Ich spiele zum Spaß einfach drauflos und meine DH schafft aktuell Inferno Akt 1 mit MS 3 halbwegs gut. Soll ich mich jetzt darüber beschweren, dass ich noch keine Ausrüstung gefunden habe, die für MS 10 ausreichend ist? Was sehr viele in dieser Diskussion scheinbar immer wieder vergessen (oder verdrängen) ist die Tatsache wieviele Stunden sie in D2 verbraten haben wo sie nicht ein einziges brauchbares Item gefunden haben. Ich kann mich da an sehr, sehr viele erinnern ...

Du willst dich ernsthaft mit uns unterhalten und Maßt dir an die Aussagen von anderen als Blödsinn abzutun wenn du dich dem Endgame stehts verweigert hast? Du sagst es selber in D2 war sehr viel Zeit oder Glück nötig um die wirklich guten Sachen zu finden aber wie bereits geschrieben war es kein Problem sich in einer kleinen Gruppe von Freunden ein Anständiges Repertoire an Items aufzubauen und so Hölle durchzuspielen. Wollte man dann aber alles herausholen MUSSTE man Farmruns machen und war, wollte man nicht gefahrlaufen Jahrzehnte zu farmen, Handel treiben. Dieser Handel war vielleicht nicht so bequem wie ein point and klick AH aber man war gezwungen sich auch mal mit Menschen auseinander zu setzten UND Gold war nur Mittel zum Zweck das heist in der Regel wurden Items getauscht und nur im Ausnahmefall in Geld "verwandelt" -> ergo die Suche nach Items und Runen war das Mittel.
Im übrigen ging das einfache farmen von Gold in D2 auch nicht in der Form wie in D3 denn effektiv hat man Gold durch den Verkauf von weißen Items erhalten, weswegen man sich beispielsweise über jede weiße Rüstung freuen konnte. Tja was soll ich sagen wieder drehte es sich um das finden von Items.

2. Aber unabhängig vom Preis: Worin besteht denn der spielerische Unterschied, ob ich mir bessere Ausrüstung von einem anderen Spieler zu einem Spottpreis kaufe und meine Schatztruhe mit nutzlosem Ingame-Gold überquillt oder ob ich diese Schatztruhe leere und mir bei einem NPC besagte Ausrüstung kaufe? Ob meine Truhe voll oder leer ist hat auf das Spiel an sich keinen Einfluss und selbst wenn kann ich sie ja selber wieder füllen.
Bei deiner Aussage nimmst du viel zu viele Variablen, die einen Einfluss auf die Balance haben, als bereits gesetzt an aber seis drum. Der Unterschied ist der ob es in einem Spiel in dem es um das finden von Items geht effektiver und motivierender ist nach diesen auch zu suchen oder schlicht und ergreifend eine Handelssimulation daraus zu machen, so viel wie möglich Gold zu sammeln und sich das Item der Wahl zu kaufen.

Und das geht jetzt nicht mehr nur weil es ein Auktionshaus gibt? oO Komisch, ich hab es vor kurzem mit einem Freund ingame Gegenstände ausgetauscht ... ging problemlos.
Ich entschuldige mich, dass ich so dreist war anzunehmen jemand würde sich die Mühe machen über das geschriebene nachzudenken und nicht nur penibel die Worte kontextlos lesen. Also noch einmal nur für dich. Natürlich kannst du mit deinem Freund Items tauschen und es ehrt euch zu tiefst das ihr euch nicht auch noch dafür gegenseitig Geld abknöpft. Aber weil du und jeder andere in seinem überschaubaren Freundeskreis Item gegen Item tauscht ändert das noch nichts an der Dominanz des Goldes als Währung, da das AH diese Möglichkeit allein schon gar nicht bietet.


Das eben genau NICHT! Wer so spielt und sich dann darüber aufregt, dass ihm die bloße Existenz eines AH den Spaß am Spiel nimmt, dem gehört links und rechts eine Schandudel verpasst wie man hier im Norden sagt.

Unterm Strich kannst dir deine Schandudel (was auch immer das sein mag) also gern einmal selber durchs Gesicht ziehen wenn dir das gegen deine Erregung hilft. Bevor du vor mir damit auftauchst darfst du dich aber lieber noch einmal mit dem Thema auseinander setzten.
Ich habe zum Beispiel keine Ahnung was du für ein Spiel gespielt hast bzw. wann du angefangen und wie viel Zeit du investiert hast aber Fakt ist, dass die ersten MONATE nach der Veröffentlichung genau so aussahen wie beschrieben. ich habe in dieser Zeit 4 Charaktere auf 60 gezogen und nicht 1 einziges legendäres(mal davon ab das die meisten eh nutzlos waren) oder anderweitig besonders gutes Items gefunden und im engeren Freundeskreis sah es ähnlich aus. Spätestens ab Inferno Akt 2 war damit Schicht im Schacht und die einzig halbwegs effektive Möglichkeit weiter zu kommen war es möglichst schnell Gold zu farmen und NEBENBEI auf halbwegs brauchbaren Gelben Loot zu hoffen um diesen auch zu Geld zu machen. Ergo -> Gold war die wichtigste Währung und das sammeln von Items geriet zur neben Sache. Nun hat sich mit den Patches einiges geändert und einiges auch zum besseren an der grundlegenden Problematik das Gold den primären Faktor darstellt wurde jedoch nicht wirklich gerüttelt. Letztlich ist das ja scheinbar auch in den Reihen von Blizzard angekommen (ja sogar beim guten Jay Wilson) und vielleicht denken sie ja doch noch einmal intensiver darüber nach was die ursprünglichen Entwickler und Väter von Diablo damals schon wussten oder eben gelernt haben. (siehe Dave Brevik oder die Schäfers mit Torchlight)
Ob es dann aber irgend ein Nordlicht immer noch besser weis und mit Wörtern wie Blödsinn und Schandudel um sich wirft, ist mir persönlich dann doch reichlich egeal.
 
Du willst dich ernsthaft mit uns unterhalten und Maßt dir an die Aussagen von anderen als Blödsinn abzutun wenn du dich dem Endgame stehts verweigert hast?
Falls es nicht richtig rüber kam: Ich habe Inferno durchgespielt und nutze meine DH im Moment dazu, um in Akt 1 Achievments zu jagen wenn ich auf meinen aktuell gespielten WD keine Lust hab.

Und ich geb dir recht, in D2 musste man immer wieder dieselben Routen abfarmen, wollte man gewisse Ausrüstung erhalten, einfach weil man wusste, welche Bosse was droppen könnten. In D3 kann (theoretisch) auch ein Fass ein Legendary droppen, von daher ist ein Farmrun nur dann notwendig, wenn man die optimale Item/Zeit-Rate erreichen will. Das will ich nicht, von daher spiel ich einfach drauf los. ;)

Der Unterschied ist der ob es in einem Spiel in dem es um das finden von Items geht effektiver und motivierender ist nach diesen auch zu suchen oder schlicht und ergreifend eine Handelssimulation daraus zu machen, so viel wie möglich Gold zu sammeln und sich das Item der Wahl zu kaufen.
Der Vergleich bezog sich nur auf den Vorschlag von LordCrash, der ja das Aufwerten der NPC-Händler als Ersatz für das AH wünscht. Und genau bei dem Vergleich, dem kaufen/verkaufen von Items mittels Händler oder AH, sehe ich persönlich keinen spielrelevanten Unterschied.

Aber weil du und jeder andere in seinem überschaubaren Freundeskreis Item gegen Item tauscht ändert das noch nichts an der Dominanz des Goldes als Währung, da das AH diese Möglichkeit allein schon gar nicht bietet.
Selbstverständlich handelt man in einem Auktionshaus mit der ingame-Währung und, um nochmal bei LordCrash's Vorschlag zu bleiben, auch der NPC-Händler will virtuelles Gold für seine Waren haben.


Ich habe zum Beispiel keine Ahnung was du für ein Spiel gespielt hast bzw. wann du angefangen und wie viel Zeit du investiert hast aber Fakt ist, dass die ersten MONATE nach der Veröffentlichung genau so aussahen wie beschrieben. ich habe in dieser Zeit 4 Charaktere auf 60 gezogen und nicht 1 einziges legendäres(mal davon ab das die meisten eh nutzlos waren) oder anderweitig besonders gutes Items gefunden und im engeren Freundeskreis sah es ähnlich aus.
Ich habe angefangejn zu spielen sobald die Server damals Gnade mit meinem Login-Versuch hatten, allerdings muss ich zugeben, das ich in der Zeit nur einen Char auf 60 geschafft habe. Und ja, die Drops waren wirklich ernüchternd. Ich hatte 3 Legendarys, von denen nur eines überhaupt halbwegs zu gebrauchen war ... und das natürlich nicht für meinen aktuellen Char.

Spätestens ab Inferno Akt 2 war damit Schicht im Schacht und die einzig halbwegs effektive Möglichkeit weiter zu kommen war es möglichst schnell Gold zu farmen und NEBENBEI auf halbwegs brauchbaren Gelben Loot zu hoffen um diesen auch zu Geld zu machen. Ergo -> Gold war die wichtigste Währung und das sammeln von Items geriet zur neben Sache.
Und genau diesen Punkt sehe ich anders. Inferno war damals die ultimative Herausforderung, da sollte man nicht einfach so im Nebenbei mal durch. Und natürlich konnte und kann man es so machen wie du beschrieben hast: Gold farmen bzw. alles zu Gold machen und dann im AH shoppen. Man kann aber auch einfach nur auf die Suche nach Items gehen und das Gold und das AH links liegen lassen. Und mittlerweile hat sich im Loot-System schon sehr viel zum Besseren gewendet, vor allem wenn ich auf die Erfahrungen der ersten Spielmonate blicke.

Aber was in meinen Augen gar nicht geht ist: Gold farmen bis zum abwinken, das AH leer kaufen und sich dann darüber beschweren, das einem das AH den Spaß am Spiel nimmt.

Ob es dann aber irgend ein Nordlicht immer noch besser weis und mit Wörtern wie Blödsinn und Schandudel um sich wirft, ist mir persönlich dann doch reichlich egeal.
Es gibt immer jemanden der mehr weiß als man selber, deswegen äußer ich ja auch nur meine persönliche Meinung zum Thema. :-)

Unterm Strich kannst dir deine Schandudel (was auch immer das sein mag) also gern einmal selber durchs Gesicht ziehen wenn dir das gegen deine Erregung hilft.
In Bayern würde man Watschn sagen, hochdeutsch soviel wie Ohrfeige. ;)
Und keine Sorge, ich bin ganz ruhig. Mein Arzt meint ich soll mich auch nicht aufregen, da mein Blutdruck sonst durch die Decke geht.
 
Ich finde man sollte das Spiel im momentanen Ist-Zustand betrachten und die kommenden Änderungen auch noch miteinbeziehen.

Das D3 zu Release etliche schwerwiegende Fehler hatte ist ja allgemeiner Konsens.
Ob der harte Inferno Modus jetzt gut oder schlecht war ist mittlerweile vollkommen egal, da Blizzard auf die vielen weinenden Spieler gehört und den Modus vereinfacht hat.

Hier sollte eine Diskussion um das AH geführt werden. Leider ist dies aufgrund verhärteter Fronten überhaupt nicht möglich. Die Gründe warum Blizzard das AH eingeführt hat gelten im Übrigen nach wie vor.
Ziel sollte einfach sein das eigentliche Spiel besser zu machen, was sie im üblichen Blizzard Tempo gerade versuchen. Wenn die großen Macken im Spiel ausgebügelt sind wird die Bedeutung des AH automatisch zurückgehen. Trotzdem kann es nach wie vor ein hilfreicher Handelsplatz sein. Es komplett zu streichen kann nur zur PR Kampagne ihres Addons gehören und nicht zum Wohl des Spiels. Blizzard ist nach wie vor ein gewinnorientiertes Unternehmen und hohe Addon Verkäufe werfen deutlich mehr als das RMAH ab. Zudem können sie ihr Image aufpolieren. Spieler sind nun mal eine sehr laute Gemeinde und nicht gerade die smarteste.

Ob ich jetzt beim Händler oder im AH Items kaufe macht für mich keinen Unterschied.

Bei WoW beschweren sich sehr viele Spieler darüber das es immer einfacher wurde. Und bei D3? Da jubeln sie.
 
Es komplett zu streichen kann nur zur PR Kampagne ihres Addons gehören und nicht zum Wohl des Spiels. Blizzard ist nach wie vor ein gewinnorientiertes Unternehmen und hohe Addon Verkäufe werfen deutlich mehr als das RMAH ab. Zudem können sie ihr Image aufpolieren. Spieler sind nun mal eine sehr laute Gemeinde und nicht gerade die smarteste.

Ob ich jetzt beim Händler oder im AH Items kaufe macht für mich keinen Unterschied.

Bei WoW beschweren sich sehr viele Spieler darüber das es immer einfacher wurde. Und bei D3? Da jubeln sie.

Also was ist die Folgerung? Höre nicht auf die Spieler. Hören sie aber nicht auf die Spieler, gibt es shitstorms und Boykottaufrufe. Also, was sollen sie deiner Meinung nach tun. Zudem ist es ein widerspruch, das Ganze als PR Kampagne zu sehn, denn schließlich werden sie für diesen Schritt von nicht wenigen kritisiert, sie tun sich also keinen Gefallen damit.
 
Also was ist die Folgerung? Höre nicht auf die Spieler. Hören sie aber nicht auf die Spieler, gibt es shitstorms und Boykottaufrufe. Also, was sollen sie deiner Meinung nach tun. Zudem ist es ein widerspruch, das Ganze als PR Kampagne zu sehn, denn schließlich werden sie für diesen Schritt von nicht wenigen kritisiert, sie tun sich also keinen Gefallen damit.

Folgerung ist das sie einfach ein gutes, in sich rundes Spiel entwickeln sollen. Beim Starcraft 2 MP klappts doch auch.
Die lautesten Spieler bilden nicht zwangsweise die Mehrheit.

Alle die D3 jetzt noch spielen kaufen sich das Addon sowieso und diejenigen die aufgehört haben begrüßen zu einem sehr großen Teil diese Entscheidung, weil sie dem AH die Schuld für die Probleme des Spiels geben.
 
Folgerung ist das sie einfach ein gutes, in sich rundes Spiel entwickeln sollen. Beim Starcraft 2 MP klappts doch auch.
Die lautesten Spieler bilden nicht zwangsweise die Mehrheit.

Alle die D3 jetzt noch spielen kaufen sich das Addon sowieso und diejenigen die aufgehört haben begrüßen zu einem sehr großen Teil diese Entscheidung, weil sie dem AH die Schuld für die Probleme des Spiels geben.
Ja ist klar, du bist smart und in der Mehrheit.....:-B

Und D3 ist eben kein rundes Spiel, SC2 hin oder her. Shit happens, selbst wenn man Blizzard trotzdem Traumwertungen in den Allerwertesten gesteckt hat....;-)

Aber du sagst es ja selbst: wenn ein Spiel gut gemacht ist, braucht es sowas wie ein AH gar nicht, es ist schlicht überflüssig. Und wenn etwas überflüssig ist, kann man es auch gleich entfernen. Und wenn es für dich keinen Unterschied macht, ob nun Händler oder AH, warum bäumst du dich dann so dagegen auf? Das ist weder smart noch logisch.....
 
Selbstverständlich handelt man in einem Auktionshaus mit der ingame-Währung und, um nochmal bei LordCrash's Vorschlag zu bleiben, auch der NPC-Händler will virtuelles Gold für seine Waren haben.
Der NPC Preis wird aber in der Regel vom Entwickler festgesetzt und repräsentiert damit den Wert den der Entwickler einem Item beimissst.

Und genau diesen Punkt sehe ich anders. Inferno war damals die ultimative Herausforderung, da sollte man nicht einfach so im Nebenbei mal durch
Niemand hat behauptet das Inferno leichter sein sollte. Mal davon ab das es damals an vielen Stellen nicht schwer sondern einfach nur unmöglich bzw. unfair war haben sie es mittlerweile sogar zu leicht gemacht.

Und natürlich konnte und kann man es so machen wie du beschrieben hast: Gold farmen bzw. alles zu Gold machen und dann im AH shoppen. Man kann aber auch einfach nur auf die Suche nach Items gehen und das Gold und das AH links liegen lassen. Und mittlerweile hat sich im Loot-System schon sehr viel zum Besseren gewendet, vor allem wenn ich auf die Erfahrungen der ersten Spielmonate blicke.
Aber was in meinen Augen gar nicht geht ist: Gold farmen bis zum abwinken, das AH leer kaufen und sich dann darüber beschweren, das einem das AH den Spaß am Spiel nimmt.
In den Anfangsmonaten konnte man das nicht nur so machen sondern man musste wenn man eben nicht gleich sein ganzes Leben verplanen wollte. Mittlerweile ist es so das man einfach viel mehr findet und die Legendären auch besser sind ja, nur hat man dann immer noch das AH in dem auf Grund der Fülle an Drops die Preise relativ gesehen sinken. Nun ist für den der gerne eine Handelssimulation spielen möchte alles paletti, wobei ich sogar behaupten würde viele wissen auch einfach nicht was ihnen tatsächlich entgeht. Für den der Diablo aber so spielen möchte wie es eigentlich mal gedacht war und die so geliebte Suchtspirale fahren will dem wird das ganze nicht gerade einfach gemacht. Das AH ist nun einmal immer präsent und bestimmt damit das Feedback bezüglich eigener Funde. Gold zu farmen unabhängig von irgendwelchen Drops ist immer noch viel zu einfach. Tja und der Kauf eines Items im AH motiviert ungefähr genauso lange wie eine Gehaltserhöhung die Arbeitseinstellung positiv beeinflusst...nämlich 10 sec. Die Entickler haben es ja mitlerweile auch erkannt, es geht darum selber oder mit Freunden Sachen zu finden und dann nicht durch das AH, eventuell auch nur der Illusion beraubt zu werden es wäre auch wirklich was tolles oder gar seltenes.
Hinzu kommt dieses unsägliche System mit den zufallsbedingten Stats, weshalb man sich, will man das "Richtige" Item haben, meist doch wieder im AH wieder findet.Das Ganze ist der klassische Fall von "wir machen es allen Recht" und ebenen damit schlicht den Weg in die Mittelmäßigkeit/Belanglosigkeit. Man hätte tatsächlich mehr Respekt vor den Erfahrungen und der Arbeit der ehemaligen Entwickler haben sollen und nicht in den Glauben verfallen man könne es aus dem Stand einfach mal mindestens genauso gut. Dann hätten Fehler wie die miese Droprate oder die wenigen und miesen Legendären gar nicht erst passieren dürfen. Nunja mittlerweile hat man es ja wohl doch noch geschnitten und wir werden sehen was daraus wird und wie die anderen für mich nicht minder wichtigen Baustellen angegangen werden.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ja ist klar, du bist smart und in der Mehrheit.....:-B

Das sagst jetzt du. Ich habe das nie behauptet.

Und D3 ist eben kein rundes Spiel

Genau meine Aussage. Das Addon hat allerdings das Potential dazu.

Aber du sagst es ja selbst: wenn ein Spiel gut gemacht ist, braucht es sowas wie ein AH gar nicht, es ist schlicht überflüssig. Und wenn etwas überflüssig ist, kann man es auch gleich entfernen.

Ich hab geschrieben, dass die Bedeutung des AH bei einem belohnenden Loot System zurückgeht. Trotzdem bleibt es ein nützlicher Handelsplatz.
Handel mit Scammern, Mittellosen, Unfreundlichen ist eben nicht gerade meine Wunschvorstellung.

Und wenn es für dich keinen Unterschied macht, ob nun Händler oder AH, warum bäumst du dich dann so dagegen auf? Das ist weder smart noch logisch.....

Ob ich ein Item bei einem Händler oder im AH KAUFE, macht für mich keinen Unterschied. Die wichtige Frage ist hier, was gibt es beim Händler zu kaufen? Wird mit fortschreitender Spielzeit das Angebot des Händlers immer besser? Wo ist das Cap?
Bei einem Händler wirst du nicht ewig Verbesserungen finden. Dieser hat nur eine gewisse Range von Items. Wenn du erst mal am oberen Ende des Händlerangebots angekommen bist, möchtest du deinen Char weiter verbessern. Ab diesem Punkt ist der Händler nutzlos.
 
Zuletzt bearbeitet:
Das sagst jetzt du. Ich habe das nie behauptet.
Kam aber so rüber in deinen Beiträgen....

Ich hab geschrieben, dass die Bedeutung des AH bei einem belohnenden Loot System zurückgeht. Trotzdem bleibt es ein nützlicher Handelsplatz.
Handel mit Scammern, Mittellosen, Unfreundlichen ist eben nicht gerade meine Wunschvorstellung.
In einem richtig guten Lootsystem hat Handel überhaut keine Bedeutung, es sei denn, du willst "cheaten".

Ob ich ein Item bei einem Händler oder im AH KAUFE, macht für mich keinen Unterschied. Die wichtige Frage ist hier, was gibt es beim Händler zu kaufen? Wird mit fortschreitender Spielzeit das Angebot des Händlers immer besser? Wo ist das Cap?
Bei einem Händler wirst du nicht ewig Verbesserungen finden. Dieser hat nur eine gewisse Range von Items. Wenn du erst mal am oberen Ende des Händlerangebots angekommen bist, möchtest du deinen Char weiter verbessern. Ab diesem Punkt ist der Händler nutzlos.
Das häntgt davon ab, wie man einen Händler implementiert. Natürlich kann man ihm ein dynamisches Angebot geben, das sich mit dem Spieler mitentwickelt. Aber dass man bei einem guten Lootsystem die besten Items gerade NICHT kaufen sondern nur finden kann, ist doch eigentlich eine gute Sache bzw. der Kern des Spiels....;-)
 
In einem richtig guten Lootsystem hat Handel überhaut keine Bedeutung, es sei denn, du willst "cheaten".

Was ist dann ein richtig gutes Lootsystem?
Wo ich sowieso alles hinterhergeworfen komme von den besten Items? Dann läuft innerhalt kürzester Zeit jeder mit dem besten Gear rum und dann? Wieso soll man dann noch spielen?

Und was hat Handel mit "cheaten" zu tun bitte?
Wenn ich jetzt ein Item finde, das nicht zu meinem Char passt, jedoch zu einer anderen Klasse, ein anderer Spieler aber ein gutes Item für mich hat und das, was ich gefunden habe, brauche, wieso nicht handeln?
 
Das häntgt davon ab, wie man einen Händler implementiert. Natürlich kann man ihm ein dynamisches Angebot geben, das sich mit dem Spieler mitentwickelt. Aber dass man bei einem guten Lootsystem die besten Items gerade NICHT kaufen sondern nur finden kann, ist doch eigentlich eine gute Sache bzw. der Kern des Spiels....;-)

Du musst dich schon entscheiden. Erst willst du die Händler stärken dann doch wieder nicht. Das der Händler keine BiS Items im Angebot hat ist natürlich klar.
Im Moment hat der Händler nur Schrott im Angebot. Wenn er bessere Items hätte würde das den Spielern nur kurzzeitig weiterhelfen. Praktisch kann ein Händler für Crafting Materialien sein, doch wäre es besser wenn das Crafting System so ausgelegt ist, dass der Händler dafür gar nicht erst gebraucht wird.

Zum Thema Handel:
Dieser gehört zu Diablo. Wenn du ein Item willst, handelst du entweder oder farmst dutzende/hunderte Stunden. Je nach Vorliebe.
Und ich rede hier explizit von High End Items und keiner Standardware.
 
Niemand hat behauptet das Inferno leichter sein sollte. Mal davon ab das es damals an vielen Stellen nicht schwer sondern einfach nur unmöglich bzw. unfair war haben sie es mittlerweile sogar zu leicht gemacht.
Dem stimm ich zu. Blizzard hätte von Anfang an das Loot-System verbessern sollen anstatt zuerst den Inferno-Modus lächerlich einfach zu machen, nur um ihn anschliessend mittels MS wieder zu stärken.

In den Anfangsmonaten konnte man das nicht nur so machen sondern man musste wenn man eben nicht gleich sein ganzes Leben verplanen wollte. Mittlerweile ist es so das man einfach viel mehr findet und die Legendären auch besser sind ja, nur hat man dann immer noch das AH in dem auf Grund der Fülle an Drops die Preise relativ gesehen sinken. Nun ist für den der gerne eine Handelssimulation spielen möchte alles paletti, wobei ich sogar behaupten würde viele wissen auch einfach nicht was ihnen tatsächlich entgeht. Für den der Diablo aber so spielen möchte wie es eigentlich mal gedacht war und die so geliebte Suchtspirale fahren will dem wird das ganze nicht gerade einfach gemacht. Das AH ist nun einmal immer präsent und bestimmt damit das Feedback bezüglich eigener Funde. Gold zu farmen unabhängig von irgendwelchen Drops ist immer noch viel zu einfach. Tja und der Kauf eines Items im AH motiviert ungefähr genauso lange wie eine Gehaltserhöhung die Arbeitseinstellung positiv beeinflusst...nämlich 10 sec.
Ja das AH ist immer präsent und verlockt jeden Spieler dazu sich schnell besseres Gear zu beschaffen. Aber es zwingt dich nicht ... sonder verlockt dich nur. Ob man dieser Verlockung widerstehen kann, steht auf einem anderen Blatt, und das hat jeder selber in der Hand.

Und nur um das nochmal klar zustellen: Mir persönlich ist das AH in D3 sowieso wurscht. Ich habe sehr selten dort etwas gekauft und nur gelegentlich nicht benötigtes, ab er durchaus nutzbares dort verkauft. Gab halt mehr Gold als beim Händler. Wenn es nicht mehr da ist trag ich mein Gold eben zum Schmied.

Was ich im Grundsatz nur ausdrücken wollte: Das oder die AH's sind nicht die Ursache des Loot-Problems, was D3 hatte bzw. teilweise noch hat. Blizzard hätte durchaus die AH's beibehalten können und durch ein ordentliches Loot-System deren "gefühlte" Wichtigkeit abschwächen können. Aber nun machen sie's so, wie die lautstark schreiende Masse der D3-Spieler fordert (deren Anteil gemessen an den Verkaufszwahlen irgendwo im Promillebereich rumdümpelt), und es ist mir auch recht. Auch wenn ich zumindest das Gold-AH eigentlich gern behalten hätte, aber sei's drum, es ist halt wie's ist.

Hinzu kommt dieses unsägliche System mit den zufallsbedingten Stats, weshalb man sich, will man das "Richtige" Item haben, meist doch wieder im AH wieder findet.
Auch da stimm ich dir zu und es ärgert mich jedesmal wenn ich eine mächtige Waffe für meinen Barb finde, die +Int und +Dex hat. Wie jemand dieses System absegnen konnte ist mir bis heute schleierhaft.
 
Was ist dann ein richtig gutes Lootsystem?
Wo ich sowieso alles hinterhergeworfen komme von den besten Items? Dann läuft innerhalt kürzester Zeit jeder mit dem besten Gear rum und dann? Wieso soll man dann noch spielen?

Und was hat Handel mit "cheaten" zu tun bitte?
Wenn ich jetzt ein Item finde, das nicht zu meinem Char passt, jedoch zu einer anderen Klasse, ein anderer Spieler aber ein gutes Item für mich hat und das, was ich gefunden habe, brauche, wieso nicht handeln?
Dafür gehört SP und MP ja auch getrennt. Meine Argumentation kommt immer aus der SP Ecke, daher gibts bei mir auch keine anderen Spieler (ala Co-op)..... ;-)

Aber selbst im MP könnte man das Lootsystem derart einrichten, dass jeder Char nur Items für die eigene Klasse findet...

Mit "Cheaten" meinte ich auch eher das AH, nicht den persönlichen Handel zw. Spielern. Aber das hängt natürlich davon ab - da gebe ich dir völlig recht - was man unter einer guten Droprate versteht. Das ist natürlich äußerst subjektiv.... ;-)
 
Ja das AH ist immer präsent und verlockt jeden Spieler dazu sich schnell besseres Gear zu beschaffen. Aber es zwingt dich nicht ... sonder verlockt dich nur. Ob man dieser Verlockung widerstehen kann, steht auf einem anderen Blatt, und das hat jeder selber in der Hand.
Da das AH immer präsent ist mindert es auch mein Spielempfinden selbst wenn ich nicht dort kaufe. Ein Beispiel:
Wenn ich in D3 mal ein gutes Item finde, wofür ich extra nen Farmrun gemacht habe könnte ich mich ja freuen. Schaue ich dann aber ins AH und sehe das ich mir dieses oder gar ein besseres Item schon längst hätte einfach kaufen können, weil es im Vergleich zu dem Rest der dort angeboten wird fast schon schlecht wirkt, mindert das mein Erfolgserlebnis schon erheblich und lässt die bekannte Suchspirale erst gar nicht entstehen. Es gibt noch genug andere Beispiele wie das AH mein Spielerlebnis beeinflusst ohne das ich es aktiv nutze, einfach nur weil es da ist aber es sollte klar geworden sein worum es geht. Nun kann natürlich auch jemand auf die Idee kommen zu sagen, "dann schau halt nicht rein" aber mal ehrlich.....derjenige kann sich dann meinetwegen auch bei Regen in der Bude hocken alle Fenster zu ziehen sich vorstellen es würde die Sonne scheinen und sich am schönen Wetter erfreuen.
 
...Diablo war immer schon ein reines Langame (Diablo1) und Diablo2 war auch nur im Closed B-Net ein Hit und wurde dadurch auch zum Kult wie man ihn heute kennt.
Ich hatte mir Diablo 1 damals zum Vollpreis gekauft und habe bis heute nicht eine einzige Sekunde im MP damit gespielt.
Also zumindest für mich war es selbstredend dadurch auch kein LAN-Spiel

Bei Diablo 2 waren es dann bei mir immerhin um die 45 Minuten Onlinespiel. :-D
 
Ich hatte mir Diablo 1 damals zum Vollpreis gekauft und habe bis heute nicht eine einzige Sekunde im MP damit gespielt.
Also zumindest für mich war es selbstredend dadurch auch kein LAN-Spiel

Bei Diablo 2 waren es dann bei mir immerhin um die 45 Minuten Onlinespiel. :-D

Zu Diablo 1 Zeiten hatte ich noch gar kein Internet ^^
Diablo 2 habe ich jedoch ausschließlich im B-Net gespielt - auch, wenn ich nur allein unterwegs war.
Hatten Kumpels Zeit, hat man einfach seinen Charakter genommen und mit denen gemeinsam gespielt.
 
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