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EU mischt sich bei Gaming ein: Was heißt das für Lootboxen & Co?

Toni

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Weiterhin könnte für den Jugendschutz in Spielen interessant sein, dass der Ausschuss im Anhang seines Berichts eine Art EU-weites Identifikationssystem im Internet fordert, bei dem die Daten geschützt bleiben und das Minderjährigen den Zugang zu nicht angemessenen Inhalte verwehrt.

Klingt nach mehr Kontrolle und Überwachung unter dem Deckmantel des Jugendschutzes.
 
Weiterhin könnte für den Jugendschutz in Spielen interessant sein, dass der Ausschuss im Anhang seines Berichts eine Art EU-weites Identifikationssystem im Internet fordert, bei dem die Daten geschützt bleiben und das Minderjährigen den Zugang zu nicht angemessenen Inhalte verwehrt.
Ich würde mich darüber sehr freuen. Nicht aus Jugendschutzgründen, sondern um die ganzen Bots endlich loszuwerden. Eine hinterlegte ID, beispielsweise die Personalausweisnummer, würde haufenweise Spiele wieder spielbar machen. Siehe Lost Ark z.B. - da existieren mehr Bots als Menschen. Wenn man da für die Accounterstellung die ID hinterlegen muss, können Bans viel einfacher und ohne Kollateralschäden umgesetzt werden.
 
Für mich liest sich das so, das die Lobbyisten gute Arbeit geleistet haben.
Das was schädlich für Spieler, insbesondere für Kinder ist, soll so bleiben und/oder gelockert werden und dafür die Datensammlung unter den Mantel des Jugendschutz verschärft werden.
 
Ich würde mich darüber sehr freuen. Nicht aus Jugendschutzgründen, sondern um die ganzen Bots endlich loszuwerden. Eine hinterlegte ID, beispielsweise die Personalausweisnummer, würde haufenweise Spiele wieder spielbar machen. Siehe Lost Ark z.B. - da existieren mehr Bots als Menschen. Wenn man da für die Accounterstellung die ID hinterlegen muss, können Bans viel einfacher und ohne Kollateralschäden umgesetzt werden.
Dann wird einfach eine software entwickelt, die diese Nummern dann ausspuckt und die Leute werden sich Personalausweisnummern aus dem Internet holen :B
 
Die sollen sich da einfach raus halten, von Politikern ist in den letzten jahren eh nichts gutes gekommen und wird es auch weiterhin nicht.
am ende des tages können wir uns dann unsere lieblingsspiele noch aufzeichnen...
 
Die sollen sich da einfach raus halten, von Politikern ist in den letzten jahren eh nichts gutes gekommen und wird es auch weiterhin nicht.
am ende des tages können wir uns dann unsere lieblingsspiele noch aufzeichnen...
Der Markt regelt sich aber nicht selbst... Man sieht es doch anhand der letzten 5 Jahre wie es ausgeartet ist.
 
Seit Blair und Schröder ging der Trend klar zum neoliberalen Marktkapitalismus. Seit einem Vierteljahrhundert. :O
Gerade auch Corona hat demonstriert, wie toll viele dieser Ideen funktionieren...

Jetzt schwingt das Pendel eben wieder in die andere Richtung. Ich find's gut. =)
 
Hoffentlich sind die sich bewusst, dass es vielen gar nicht um die Items, sondern um die mit ihnen verbundene Anerkennung geht. Ständig muss man alles und jeden durchschauen. Allem voran? Sich selbst.
 
Die Politik bekommt das Gaming nicht unter Kontrolle, ausser EInschränkung und Datensammeln bleibt am Ende nicht viel übrig. Das Spiel unfertig auf den Markt kommen, beinahe jedes Spiel heute Ingame Shops anbietet und diese massiv bewirbt scheint nicht weiter schlimm zu sein. Ein Fifa ist für mich ohnehin nur noch ein FUT.

Den Firmen mache ich perse ja nicht mal einen Vorwurf, ein jeder will in erster Linie Geld verdienen die Frage nach dem wie sollte aber hin und wieder überprüft werden. Wenn ein Spiel sich so anfühlt als sei es ein Shop mit ein wenig spielen nebenbei dann läuft was verkehrt und es wird völlig falsch eingestuft.

Auch ist fraglich ob Glücksspielelemente überhaupt in einem Spiel (wenn dieses gegen Echtgeld befeuert werden können) enthalten sein darf. Meiner Meinung nach sollte das nicht so sein. Das man wie in WoW zum Beispiel Glück braucht um ein entsprechendes Ausrüstungsteil zu erhalten ist etwas völlig anderes als in FUT wo man Packungen kaufen soll gegen echtes Geld wo sich dann besondere Spieler befinden. Wenngleich man in FUT kein Echtgeld ausgeben muss geht es eben enorm viel schneller wenn man echtes Geld einsetzt!

Also nein für mich gehen diese Dinge nicht weit genug. Darüber hinaus finde ich solche Dinge wo Spieler eben auch Content entwickeln können eher gut als schlecht. So wie damals mit Skins, Maps, Mods. Heute wird eine andere Ausrüstungsfarbe teuer gegen Echtgeld angeboten wobei der AUfwand absolut nicht im Verhältnis zum Preis steht.

In Call of Duty sind die geilen Waffenskins eben kaum erspielbar sondern erfordern das einsetzen von Echtgeld, da darf die Frage erlaubt sein ob das sein muss und ob man möchte das sich Spiele noch stärker in diese Richtung drängen.

Ebenfalls zu kritisieren sind Inhalte die bereits im Vollpreistitel enthalten sind und mitinstalliert werden aber erst nach Zahlung freigeschaltet werden. Aber gut, wenn BMW nun Sitzheizung im Abo verkauft und das als deutlichen Mehrwert für den Kunden darstellen kann wird man selbiges in Spielen nicht verbieten können.

Die Entwicklng der Spieleindustrie macht traurig. Ein schönes Hobby wird dadurch hin und wieder mal im negativen verzehrt aber das ist eben Capitalism at its best.
 
Seit Blair und Schröder ging der Trend klar zum neoliberalen Marktkapitalismus. Seit einem Vierteljahrhundert. :O
Gerade auch Corona hat demonstriert, wie toll viele dieser Ideen funktionieren...

Jetzt schwingt das Pendel eben wieder in die andere Richtung. Ich find's gut. =)
Das Gegenteil ist richtig, der Sozialismus blüht in Reinkultur. Nur eben halt im Staat und der Gesellschaft. Ohne staatliche Eingriffe gäbe es keine "Energiewende" (da unrentabel und nur durch Zwang, Gesetze und Subventionen, zu erhalten) oder die Coronasache (staatlicher Zwang der sich jetzt plötzlich in Luft auflöst).

Kapitalismus darf es dann sein, wenn die Genossen Hand in Hand mit einer internationalen Schickeria den Mittelstand zerstören (was im Sinne beider ist, rote Bonzen wie auch Geldbonzen hassen freie produktive Menschen).
 
Zuletzt bearbeitet:
Zuviel Staat hat sich bisher immer als schädlich erwiesen. Und wenn dann was kommt, ist es halbgar. Als ob man von staatlicher Seite mit Absicht herumblödelt (bereichsübergreifend). Oder der Staat funktioniert sehr gut, halt für eine parasitäre Kaste und nicht für die Menschen, so wird wohl ein Schuh draus. Sozialismus halt.

Um beim Beispiel Videospiele (oder Filme) zu bleiben. Offensichtlich hat man hier einen Dachschaden, versauter darfs immer zugehen, am besten schon für Kinder, aber wehe es kommt Gewalt ins Spiel (Wortwitz). Als ob man hier eine debile Hippiekolonie heranzüchten will, angefüllt mit gut funktionierenden Systemsklaven.

Sprich der USK Terror nerft schon seit Jahren, und gehört gebrochen, genauso wie der hysterische Trottelhype um "Killerspiel", wenn mal wieder irgendwas los ist.

Aber dann, wenn man mal durchgreifen sollte, dann bekommt man den Arsch nicht hoch. Natürlich ist es Glücksspiel und keine reinen " Videospielmechaniken". Als ob Handyspiele so geil wären, weiß ja jeder Gamer, daß das im Vergleich zu richtigen Plattformen schrott ist, aber der Umsatz ist gewaltig.
Wobei sich die USK stark gebessert hat und nur noch selten eingreift. Bis auf Dying Light 2 und Dead Island 2 fällt mir kein Spiel ein, dass in den letzten Jahren zensiert wurde.
 
Bei uns in Belgien kann man keine Lootboxen wie aus Fifa Ultimate, von Wargaming oder anderen Spielen kaufen. Das finde ich aus Sicht des Jugendschutzes zwar ok, dass aber erwachsene Spieler dies auch nicht dürfen, wieder als Bevormundung. Hier müssen die Spieler sich einen Account in einem anderen EU-Land anlegen und per VPN spielen, sollten sie die Lootboxen kaufen möchten.
 
Ingame Items müssten ein Preis limit haben. Und die Entwicklungskosten für das Item würde bestimmen in welchen Preisrange nach einem Katalog sie einsortiert werden, bis zu einem maximalen oberen Wert.
 
Das Gegenteil ist richtig, der Sozialismus blüht in Reinkultur. Nur eben halt im Staat und der Geselkschaft. Ohne staatliche Eingriffe gäbe es keine "Energiewende" (da unrentabel und nur durch Zwang, Gesetze und Subventionen, zu erhalten) oder die Coronasache (staatlicher Zwang der sich jetzt plötzlich in Luft auflöst).

Kapitalismus darf es dann sein, wenn die Genossen Hand in Hand mit einer internationalen Schickeria den Mittelstand zetstören (was im Sinne beider ist, rote Bonzen wie auch Geldbonzen hassen freie produktive Menschen).

Wir haben in Deutschland keinen laissez-faire Kapitalismus, sondern soziale Marktwirtschaft.
Der Staat kann und darf Spielregeln aufstellen, an die die Wirtschaft sich halten muss. Das ist kein Versehen, das ist Absicht.

Ansonsten stimme ich dir aber teilweise zu. Zu viel Staat ist nicht gut.
Man muss nur im Hinterkopf behalten, dass zu wenig Staat auch nicht gut ist.
 
Zuletzt bearbeitet:
Die sollen sich da einfach raus halten, von Politikern ist in den letzten jahren eh nichts gutes gekommen und wird es auch weiterhin nicht.
am ende des tages können wir uns dann unsere lieblingsspiele noch aufzeichnen...
Sehe ich ähnlich. Mir wäre eine liberale Marktwirtschaft auch lieber als die zu stark sozialisierte, die es momentan ist. Politische Entscheidungen sind mir zu häufig nicht nachvollziehbar. Da vertraue ich eher den Instrumenten der Märkte. Leider mischt sich die Politik überall ein, auch da, wo es ohne ihr zu tun deutlich besser laufen könnte.
 
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