• Aktualisierte Forenregeln

    Eine kleine Änderung hat es im Bereich Forenregeln unter Abschnitt 2 gegeben, wo wir nun explizit darauf verweisen, dass Forenkommentare in unserer Heftrubrik Leserbriefe landen können.

    Forenregeln


    Vielen Dank
  • Kritk / Fragen / Anregungen zu Artikeln

    Wenn ihr Kritik, Fragen oder Anregungen zu unseren Artikeln habt, dann könnt ihr diese nun in das entsprechende Forum packen. Vor allem Fehler in Artikeln gehören da rein, damit sie dort besser gesehen und bearbeitet werden können.

    Bitte beachtet dort den Eingangspost, der vorgibt, wie der Thread zu benutzen ist: Danke!

ESRB führt Kennzeichnungspflicht für "Ingame-Käufe" ein

Darkmoon76

Autor
Registriert
09.08.2016
Beiträge
385
Reaktionspunkte
85
Jetzt ist Deine Meinung zu ESRB führt Kennzeichnungspflicht für "Ingame-Käufe" ein gefragt.


Bitte beachtet: Der Kommentarbereich wird gemäß der Forenregeln moderiert.


lastpost-right.png
Zum Artikel: ESRB führt Kennzeichnungspflicht für "Ingame-Käufe" ein
 
Zu diesen Zusatzinhalten gehören etwa Bonus Levels, Skins, "Überraschungsitems" wie etwa bei Lootboxen, Musik, virtuelle Währung, Abos, Season Passes und auch Upgrades sowie DLCs.

Also werden ab sofort 95% aller Spiele entsprechend gekennzeichnet, was am Ende genau nichts bewirkt.
Eine abschreckende Wirkung für die Hersteller hat das sicherlich nicht.
 
Ich dachte die prüfen das auf Glücksspielebene und jetzt kommt da so ein popliger Aufkleber? Oder ist das Thema mit der Altersbeschränkung noch nicht vom Tisch?
 
Frage: Wie soll das sinnvoll durchgeführt werden?

Beispielsweise bei einem Spiel, das verkauft wird, aber zum einjährigen Geburtstag kann man sich dann per DLC einen besonderen Skin kaufen, der erst dann ins Spiel gepatcht wird. Muß dann jede Verkaufsabteilung immer recherchieren, in welchem Update (zu jedem Spiel, das man auf Lager hat)(!) jetzt was genau gepatcht wird, um dann den ganzen Lagerbestand mit entsprechenden Aufklebern zu beglücken? oder gar zu entfernen, wenn zB das AH aus Diablo 3 rausgepatcht wird? und dann wieder draufzupappen, als der Necro DLC veröffentlicht wurde?

Und wie ist das jetzt überhaupt mit einem Spiel, welches einen Launcher à la BattleNet oder Steam mit installiert, in dem dann solche Sachen für andere Spiele angeboten werden?
zB kann man ja auch Steam oder BNet Guthaben kaufen, das gar nicht zu einem bestimmten Spiel gehört.
 
Zuletzt bearbeitet:
Am sinnvollsten finde ich dabei deren neue Infoseite für Eltern: Parental Tools

Für jedes System gibt es Links zu Anleitungen, wie man dort Spielzeit, Geldausgaben und ähnliches einstellen und regulieren kann. Und der beste Rat kommt am Ende des kurzen Intro-Clips. :top:

Extern eingebundener Inhalt
An dieser Stelle findest du externe Inhalte von Youtube. Zum Schutz deiner persönlichen Daten werden externe Einbindungen erst angezeigt, wenn du dies durch Klick auf "Alle externen Inhalte laden" bestätigst: Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Damit werden personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt.
Weitere Informationen gibt es auf der Datenschutzseite.

Wenn sich die Eltern nicht darum kümmern was ihre Kids machen, dann hilft kein Verbot der Welt.

Ich dachte die prüfen das auf Glücksspielebene und jetzt kommt da so ein popliger Aufkleber? Oder ist das Thema mit der Altersbeschränkung noch nicht vom Tisch?

Andere Abteilung. ;)
Genauso wie die USK bei uns hat die ESRB mit Verboten nichts am Hut. Das ist Sache des Gesetzgebers.
 
Und wie ist das jetzt überhaupt mit einem Spiel, welches einen Launcher à la BattleNet oder Steam mit installiert, in dem dann solche Sachen für andere Spiele angeboten werden?
zB kann man ja auch Steam oder BNet Guthaben kaufen, das gar nicht zu einem bestimmten Spiel gehört.
Mit dem Argument müsstest du ja auch auf jedem Steam-Spiel mind. ne 18er-Freigabe draufpacken, weil man über Steam ab18-Artikel Demos installieren kann ^^


@Gemar: auf Glückspielsebene "geprüft" heißt doch nicht, dass danach dann rauskommen MUSS, dass es Glückspiel ist - sonst wäre es ja nicht nur eine "Prüfung"... ;) es wurde geprüft und offenbar nicht, zumindest nicht pauschal als Glücksspiel eingestuft - das ist halt das Ergebnis der Prüfung. Oder aber es wird halt immer noch weiter im Detail "geprüft", wo aber trotzdem nicht rauskommen muss, dass es Glücksspiel ist.
 
Andere Abteilung. ;)
Genauso wie die USK bei uns hat die ESRB mit Verboten nichts am Hut. Das ist Sache des Gesetzgebers.

Die ESRB hat in ihren Bewertungsrichtlinen aber stehen, dass Spiele mit Echtgeld-Glückspiel eine A+ (Adult) bekommen müssen.
Ein Kennzeichen, das in den USA mit dem Todesurteil für das betreffende Spiel gleichzusetzen ist, weil kein Händler diese Titel führt.
Aber aus offensichtlichen Gründen wird sich daran natürlich nicht gehalten. Schließlich zahlen die Publisher für die Existenz der ESA und damit des ESRB.
 
Beispielsweise bei einem Spiel, das verkauft wird, aber zum einjährigen Geburtstag kann man sich dann per DLC einen besonderen Skin kaufen, der erst dann ins Spiel gepatcht wird. Muß dann jede Verkaufsabteilung immer recherchieren[...]

Die Verkaufsabteilung sollte schon wissen, was sie verkaufen. Und die Entwickler werden sicherlich darauf hingewiesen, wenn sich durch einen Patch die Einstufung des Spiels ändern sollte und Kosten und Nutzen entsprechend gegeneinander abwiegen.
Alles in allem eine sinnvolle und längst überfällige Regelung.
 
Und wie ist das jetzt überhaupt mit einem Spiel, welches einen Launcher à la BattleNet oder Steam mit installiert, in dem dann solche Sachen für andere Spiele angeboten werden?
zB kann man ja auch Steam oder BNet Guthaben kaufen, das gar nicht zu einem bestimmten Spiel gehört.
Laut der Infoseite kann man im MS-Store genau angeben, wie lange die Kinder spielen dürfen. Außerdem kann man ihnen dort virtuelles Taschengeld aufladen und auch kontrollieren wofür es ausgegeben wurde.

Ich weiss nicht, wie das bei Steam Family View aussieht. Man kann zumindest festlegen welche Spiele sie starten dürfen. Das mindeste sollte sein, dass man Einkäufe ganz untersagt.


Die ESRB hat in ihren Bewertungsrichtlinen aber stehen, dass Spiele mit Echtgeld-Glückspiel eine A+ (Adult) bekommen müssen.
Ein Kennzeichen, das in den USA mit dem Todesurteil für das betreffende Spiel gleichzusetzen ist, weil kein Händler diese Titel führt.

Keine Ahnung wie die Gesetzgebung bei denen aussieht. Aber ich schätze mal, so wie bei uns, dass Lootboxes bisher nicht als Echtgeld-Glücksspiel durchgehen. Das müsste der Gesetzgeber erstmal ändern.
 
Laut der Infoseite kann man im MS-Store genau angeben, wie lange die Kinder spielen dürfen. Außerdem kann man ihnen dort virtuelles Taschengeld aufladen und auch kontrollieren wofür es ausgegeben wurde.
.
also, wer sein Kind spielen lässt und nicht dafür sorgt, dass es

- KEINE Kreditkarte zur Verfügung hat
- der Spiele- oder Steam-Account NICHT mit einer Kreditkarte verknüpft ist
- das Kind es dank normaler Erziehungs NICHT wagt, sich einfach die Kreditkarte von Papa "auszuleihen"

... der ist IMHO sowieso selber schuld, egal wie verführerisch die Spielehersteller den Ingame-Kauf gestalten mögen... das ist nicht Sache von Behörden&Co oder der Spielehersteller, wenn dann ein Kind trotzdem Unsummen auf den Kopf haut.
 
Man braucht ja keine Kreditkarte für die diversen Stores, die Guthabenkarten für Xbox, PlayStation, Nintendo, Steam oder Origin gibt es ja in jedem MediaMarkt, Saturn, ja sogar in Discountern wie Netto oder Aldi mittlerweile.
Die Guthabenkarten sollten halt grundsätzlich erst an Volljährige verkauft werden, ähnlich wie es bei Zigaretten und Alkohol gemacht wird. Würde es Kindern zumindest schon etwas erschweren an die Karten zu kommen, denn an der Kasse wird leider oft nicht kontroliert, nichtmal wenn wie im Falle der PSN-Karten ein rotes 18er Kennzeichen abgedruckt ist.
v2kxi8ca.jpg
 
Die Lösung von MS finde ich da echt gut. Man kann das Kinderkonto aufladen (oder nicht) und die Ausgaben nachträglich kontrollieren. Und festlegen was sie spielen dürfen. Und wie lange.

Aber die Eltern müssen über diese Möglichkeiten auch Bescheid wissen. Und da hapert es ja meist (und leider oft am Desinteresse :(). Deswegen finde ich die sehr einfache Übersichtsseite von ESRB gut. Sollten sie nur gut bewerben.
 
Also werden ab sofort 95% aller Spiele entsprechend gekennzeichnet, was am Ende genau nichts bewirkt.
Eine abschreckende Wirkung für die Hersteller hat das sicherlich nicht.

Das steht dann irgendwo in Schriftgröße 0,5 auf Boxen oder Kärtchen, bzw. wird dann irgendwo in Lizenzbedingungen begraben.

Ist es nicht so das die ESRB sich nur aus Vertretern der Publisher zusammensetzt und entsprechend eine ziemlich eindeutige Lobbyorganisation ist?
 
Zuletzt bearbeitet:
Ist es nicht so das die ESRB sich nur aus Vertretern der Publisher zusammensetzt und entsprecht eine ziemlich eindeutige Lobbyorganisation ist?

Das ESRB wird von von der ESA betrieben und das ist der US-Amerikanische Branchenverband, der halt von allen namhaften Publishern bezahlt wird.

Ist bei uns aber ähnlich.
Die USK wird vom deutschen Branchenverband (ist ja jetzt nur noch einer) als Gesellschafter geführt.
Immerhin wird bei uns die finale Vergabe der Alterseinstufung durch von den Ländern bestellte Sachverständige und Vertreter der Landesjugendbehörden vorgenommen.
 
Das ESRB wird von von der ESA betrieben und das ist der US-Amerikanische Branchenverband, der halt von allen namhaften Publishern bezahlt wird.

Ist bei uns aber ähnlich.
Die USK wird vom deutschen Branchenverband (ist ja jetzt nur noch einer) als Gesellschafter geführt.
Immerhin wird bei uns die finale Vergabe der Alterseinstufung durch von den Ländern bestellte Sachverständige und Vertreter der Landesjugendbehörden vorgenommen.

Ich bin begeisitert. Das klingt so wie eine Neuauflage von "Die Tabaklobby warnt über Gefahren des Tabakkonsums" in den USA. Hier für Deutschland erwarte ich eine ähnlich düstere Entwicklung.

Mal aus Neugier. Kennt einer von euch in der Redaktion ein Spiel aus Deutschland das so offensiv auf Mikrotransaktionen bzw. Lootboxen setzt wie die Blockbuster der letzten Monate und Jahre?
 
Ich bin begeisitert. Das klingt so wie eine Neuauflage von "Die Tabaklobby warnt über Gefahren des Tabakkonsums" in den USA. Hier für Deutschland erwarte ich eine ähnlich düstere Entwicklung.

Mal aus Neugier. Kennt einer von euch in der Redaktion ein Spiel aus Deutschland das so offensiv auf Mikrotransaktionen bzw. Lootboxen setzt wie die Blockbuster der letzten Monate und Jahre?

Ich bin mir jetzt nicht mehr sicher, aber hatte nicht Radon Labs (die Leute, die Drakensang1/2 gemacht haben) ein online DAS Spiel gemacht, dass sich auch hauptsaechlich durch Mikrotransaktionen finanazieren sollte? Bin mir aber nicht sicher, ob oderda jemals was daraus geworden ist. Das waere das einzige, was mir auf Anhieb einfaellt. Aber Blockbuster kommen ja eh schon seit einiger Zeit nicht mehr aus Deutschland und im Verschlafen von Trends sind die deutschen Entwickler auch ziemlich gut. Wuerde mich nicht wundern, wenn dann 2021 mal ein deutsches Spiel mit Loorboxen erscheint, wenn alle anderen schon wieder dem naechsten Trend nachlaufen.

Dass das fehlen deutsche Lootboxen etwas mit der generellen Tugendhaftigkeit unserer Publisher zu tun hat wage ich jedenfalls zu bezweifeln. :)
 
Also werden ab sofort 95% aller Spiele entsprechend gekennzeichnet, was am Ende genau nichts bewirkt.
Eine abschreckende Wirkung für die Hersteller hat das sicherlich nicht.
Mal nicht gleich so negativ.
Mit der neuen Kennzeichnung, die auch noch Pflicht ist, tut sich was konkretes. Ob nur wenige oder gleich alle Spiele das gleiche Kennzeichen haben, dürfte für die Eltern überhaupt nicht zu überblicken sein.
Eltern, die bislang auf die Kennzeichnungen achten, werden sich entsprechend kundig machen wenn sie das neue Symbol sehen. Für Eltern denen die Dinger eh wurscht sind, ändert sich nichts.
Wüsste auch nicht was man mehr vom ESRB erwarten könnte.
 
Man braucht ja keine Kreditkarte für die diversen Stores,
ach nee, sag bloß ^^ Aber auch die muss man ja erstmal kaufen. Wie soll das Kind dann mehr als das Taschengeld dafür auf den Kopf hauen? ^^ DAS war ja der Punkt, also dass ein Kind nicht für eine riesige Rechnung sorgt. Wenn es das eigene Geld dafür verwendet, soll es das ruhig tun, das gehört zum Lernprozess dazu. Wenn das Kind dann ein paar mal "pleite" ist und rummeckert, die Eltern ihm dann sagen "tja, dann haushalte halt besser", wird das Kind es lernen. Das ist bei fast allen Kindern so, dass die ein paar mal "pleite" gehen müssen, bevor sie es raffen, egal ob sie nun Süßigkeiten, Comics, Spielfiguren oder DLCs kaufen ;)
 
Dass das fehlen deutsche Lootboxen etwas mit der generellen Tugendhaftigkeit unserer Publisher zu tun hat wage ich jedenfalls zu bezweifeln. :)
Ich denke sie sind eher zurückhaltend und weniger Expermentierfreudig, was in dem Fall eher eine positive Eigenschaft ist.
 
Mal aus Neugier. Kennt einer von euch in der Redaktion ein Spiel aus Deutschland das so offensiv auf Mikrotransaktionen bzw. Lootboxen setzt wie die Blockbuster der letzten Monate und Jahre?
Drakensang Online. Ist ein Paradebeispiel für Micros. Schlimm Schlimmer Drakensang Online. Wobei man sagen muss, das Spiel ist aus dem Hause Bigpoint und die Produzieren nur solche (teils Browser)Spiele und das Massenhaft.
Schade, denn im Kern ist DO ein richtig gutes Schnetzel Action Rollenspiel.
 
Zurück