der-gilb
Spiele-Novize/Novizin
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Normalerweise sollte der März ja ein Monat zum Frohlocken sein, jedoch beweist die aktuelle Ausgabe unserer geliebten Spielezeitschrift, dass es auch ganz anders kommen kann. Wenn Kinder mit Tiermasken, unheimliche Sanatorien und poppende Katzen dafür sorgen, dass die gesunde, winterliche Hautbleiche noch ein wenig länger ihr Dasein fristen darf (eventuelle Strahlungsbräune im Frontbereich durch akuten Monitor-Missbrauch mal außen vor gelassen...), dann ist was im noch unbeblätterten Busch.
1. Vollversion: Nach dem aufregenden Knaller des Vormonats wird es mit "Steamworld Quest: Hand of Gilgamech" wieder etwas ruhiger und so ganz erschloss sich mir der Reiz jener "Steamworld" nie so ganz, aber auf den ersten Blick ist es mit meinen Vorlieben wesentlich kompatibler als noch "Steamworld:Heist" und Co. - mal sehen, ich vergebe eine vorsichtige Note 2.
2. Previews: Gerade einmal zwei Ausblicke haben ihren Platz gefunden, aber diese haben es dafür (für mich) absolut in sich. Mit "Gothic" musste man ja rechnen und als "Veteran" der ersten Stunde habe ich mich natürlich sehr über Carlos Infos zum Stand der Dinge gefreut. Wenn sich die Macher tatsächlich dermaßen die Wünsche der damaligen Fans zu Herzen genommen haben und es einfach ein herzliches Remake rund um das viel zitierte "volle Pfund aufs Maul" bedeutet, dann shut up and take my money! Eine kleine Überraschung hingegen war "Menace", aber als Freund von derartig taktischer Rundenstrategie und geerdeter Sci-Fi könnte das auch etwas für meines Vaters Sohn sein.
3. Reviews: "RE: Requiem" ist natürlich der Star der Ausgabe, aber auch wenn es sicherlich der heiß ersehnteste Titel für zahlreiche Zocker ist, liegt mein Augenmerk auf der B-Riege und damit landen wir bei "Star Trek: Voyager - Across the Unknown". Ein wenig skeptisch war ich ja noch, aber da ich seinerzeit auch "FTL" verschlungen habe und einige Ähnlichkeiten ja doch vorhanden sind, habe ich bei meinem Lieblings-Sci-Fi-Franchise auch mit dem speziellen Genre kein Problem. Ich find´s dufte! "NIOH 3" und "Code Vein 2" hingegen sind so ziemlich das Gegenteil, denn nach wie vor ist meine Allergie gegen Soulslikes höchst aktiv am Wirken. Und damit sind wir bei den "Absurditäten" des Monats, auch wenn die glanzvollste sicher schon abgehandelt wurde. Jedoch sind mit "Laysara" (Aufbau auf irgendwelchen Gipfeln, mit allen Nachteilen der Platzwahl), "Mewgenics" (da stellt sich schon wieder mal die Frage, was die Leute dahinter sich eingeschmissen haben, um einen derartig kreativen Mix mit all den Möglichkeiten auf die Beine zu stellen...ist das eigentlich schon Kunst?) und auch "Reanimal" (Was für eine Atmosphäre! Und welch ein Mut, diese Niedlichkeit mit dunklen Abgründen zu kombinieren...herrlich!) auch Titel, die sich nirgendwo so richtig reinpressen lassen wollen, am Start. Das sind so die Dinger, bei denen man sich wünscht, dass der Tag 36 Stunden hätte und nicht gleich der Frühling anstehen würde, der dann die Zockerzeit des guten Gewissens drastisch reduziert...aber der November kommt ja sicher mal wieder vorbei und dann...aber dann! Ach ja, wir hatten ja auch den dritten Neuaufguss der "Yakuza Kiwami"-Reihe - die ich übrigens ebenfalls als recht reizvoll empfinde, die aber eben auch die Angewohnheit hat, recht schnell auf dem digitalen "Grabbeltisch" zu landen. Kann also warten, aber alleine Katharinas wunderbare Art, sich dem Titel mit einer gehörigen Prise Ironie zu nähern, macht den Test mehr als lesenswert.
4. Darf´s a Absurdität mehr sein? Immer her damit und getreu des März-Mottos gibt es gleich 19 (in Worten: neunzehn!!!) Seiten rund um jedes Fitzelchen zu "Metal Gear Solid". Und auch wenn ich mir Mühe gegeben habe, der Sache in aller Ausführlichkeit zu folgen, war das gefühlt schon ein wenig drüber. Da hätte ein üblicher Retro-Rückblick auch gereicht, aber ich möchte nicht verhehlen, dass die Reihe sicher auch ganz, ganz viele treue Anhänger hat, die jede dieser Zeilen aufsaugen werden, wie der Kokainbär die im Wald gefundenen Pakete weißen Pulvers. Und als wäre das noch nicht genug, rutscht gleich ein Blick auf "Stardew Valley" (igitt, Entspannung!) hinterher, zudem wird der Blick auf den Einfluss von Streaming auf die Spieleindustrie (Ich hasse es, anderen Leuten beim Spielen nur zuzusehen...mit "Let´s Plays" kann man mich jagen!) geworfen und schließlich geht es auch noch um Einsamkeit bzw. Isolation in Videospielen. Insbesondere freue ich mich, dass hier "Firewatch" noch einmal einen richtig dicken Fokus bekommt und damit ein Spiel, das ich seinerzeit sehr stimmungsvoll empfand und das mit seiner recht herben Story-Offenbarung zum Ende hin genau da noch einmal einen dicken Strich drunter setzt. Auch "RDR 2" ist natürlich ein prima Beispiel, aber in der Hinsicht ist "Firewatch" wohl ausnahmsweise der prägendere Titel. Schön, dass ihm hier noch einmal Aufmerksamkeit gezollt wurde.
Wenige, aber dafür richtig fetzige, Previews, aber dafür eine ziemliche Test-Bandbreite. Allerdings habe ich, als Rollenspiel-Fan, z.B. einen aussagekräftigen Test zu "Greedfall 2" vermisst. Vielleicht kommt er ja noch im April. Im Extended-Teil dominierte mir "MGS" zu sehr, aber nachdem ich nun gelernt habe, wie kulturrelevant das Ding in vieler Hinsicht war, ist das auch nicht der ganz dicke Stolperstein.
1. Vollversion: Nach dem aufregenden Knaller des Vormonats wird es mit "Steamworld Quest: Hand of Gilgamech" wieder etwas ruhiger und so ganz erschloss sich mir der Reiz jener "Steamworld" nie so ganz, aber auf den ersten Blick ist es mit meinen Vorlieben wesentlich kompatibler als noch "Steamworld:Heist" und Co. - mal sehen, ich vergebe eine vorsichtige Note 2.
2. Previews: Gerade einmal zwei Ausblicke haben ihren Platz gefunden, aber diese haben es dafür (für mich) absolut in sich. Mit "Gothic" musste man ja rechnen und als "Veteran" der ersten Stunde habe ich mich natürlich sehr über Carlos Infos zum Stand der Dinge gefreut. Wenn sich die Macher tatsächlich dermaßen die Wünsche der damaligen Fans zu Herzen genommen haben und es einfach ein herzliches Remake rund um das viel zitierte "volle Pfund aufs Maul" bedeutet, dann shut up and take my money! Eine kleine Überraschung hingegen war "Menace", aber als Freund von derartig taktischer Rundenstrategie und geerdeter Sci-Fi könnte das auch etwas für meines Vaters Sohn sein.
3. Reviews: "RE: Requiem" ist natürlich der Star der Ausgabe, aber auch wenn es sicherlich der heiß ersehnteste Titel für zahlreiche Zocker ist, liegt mein Augenmerk auf der B-Riege und damit landen wir bei "Star Trek: Voyager - Across the Unknown". Ein wenig skeptisch war ich ja noch, aber da ich seinerzeit auch "FTL" verschlungen habe und einige Ähnlichkeiten ja doch vorhanden sind, habe ich bei meinem Lieblings-Sci-Fi-Franchise auch mit dem speziellen Genre kein Problem. Ich find´s dufte! "NIOH 3" und "Code Vein 2" hingegen sind so ziemlich das Gegenteil, denn nach wie vor ist meine Allergie gegen Soulslikes höchst aktiv am Wirken. Und damit sind wir bei den "Absurditäten" des Monats, auch wenn die glanzvollste sicher schon abgehandelt wurde. Jedoch sind mit "Laysara" (Aufbau auf irgendwelchen Gipfeln, mit allen Nachteilen der Platzwahl), "Mewgenics" (da stellt sich schon wieder mal die Frage, was die Leute dahinter sich eingeschmissen haben, um einen derartig kreativen Mix mit all den Möglichkeiten auf die Beine zu stellen...ist das eigentlich schon Kunst?) und auch "Reanimal" (Was für eine Atmosphäre! Und welch ein Mut, diese Niedlichkeit mit dunklen Abgründen zu kombinieren...herrlich!) auch Titel, die sich nirgendwo so richtig reinpressen lassen wollen, am Start. Das sind so die Dinger, bei denen man sich wünscht, dass der Tag 36 Stunden hätte und nicht gleich der Frühling anstehen würde, der dann die Zockerzeit des guten Gewissens drastisch reduziert...aber der November kommt ja sicher mal wieder vorbei und dann...aber dann! Ach ja, wir hatten ja auch den dritten Neuaufguss der "Yakuza Kiwami"-Reihe - die ich übrigens ebenfalls als recht reizvoll empfinde, die aber eben auch die Angewohnheit hat, recht schnell auf dem digitalen "Grabbeltisch" zu landen. Kann also warten, aber alleine Katharinas wunderbare Art, sich dem Titel mit einer gehörigen Prise Ironie zu nähern, macht den Test mehr als lesenswert.
4. Darf´s a Absurdität mehr sein? Immer her damit und getreu des März-Mottos gibt es gleich 19 (in Worten: neunzehn!!!) Seiten rund um jedes Fitzelchen zu "Metal Gear Solid". Und auch wenn ich mir Mühe gegeben habe, der Sache in aller Ausführlichkeit zu folgen, war das gefühlt schon ein wenig drüber. Da hätte ein üblicher Retro-Rückblick auch gereicht, aber ich möchte nicht verhehlen, dass die Reihe sicher auch ganz, ganz viele treue Anhänger hat, die jede dieser Zeilen aufsaugen werden, wie der Kokainbär die im Wald gefundenen Pakete weißen Pulvers. Und als wäre das noch nicht genug, rutscht gleich ein Blick auf "Stardew Valley" (igitt, Entspannung!) hinterher, zudem wird der Blick auf den Einfluss von Streaming auf die Spieleindustrie (Ich hasse es, anderen Leuten beim Spielen nur zuzusehen...mit "Let´s Plays" kann man mich jagen!) geworfen und schließlich geht es auch noch um Einsamkeit bzw. Isolation in Videospielen. Insbesondere freue ich mich, dass hier "Firewatch" noch einmal einen richtig dicken Fokus bekommt und damit ein Spiel, das ich seinerzeit sehr stimmungsvoll empfand und das mit seiner recht herben Story-Offenbarung zum Ende hin genau da noch einmal einen dicken Strich drunter setzt. Auch "RDR 2" ist natürlich ein prima Beispiel, aber in der Hinsicht ist "Firewatch" wohl ausnahmsweise der prägendere Titel. Schön, dass ihm hier noch einmal Aufmerksamkeit gezollt wurde.
Wenige, aber dafür richtig fetzige, Previews, aber dafür eine ziemliche Test-Bandbreite. Allerdings habe ich, als Rollenspiel-Fan, z.B. einen aussagekräftigen Test zu "Greedfall 2" vermisst. Vielleicht kommt er ja noch im April. Im Extended-Teil dominierte mir "MGS" zu sehr, aber nachdem ich nun gelernt habe, wie kulturrelevant das Ding in vieler Hinsicht war, ist das auch nicht der ganz dicke Stolperstein.
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