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Dungeon Keeper für iOS und Android: Wenn Free2Play den Spielspaß killt

Vielen Dank für den ehrlichen Test. Ich bin Eurem Artikel gefolgt vor einigen Tagen und habe mich seitdem mehrmals gefragt ob ich zu doof bin für dieses Spiel. Aber offensichtlich mache ich alles richtig, außer bezahlen halt ;) Wenn ich das richtig verstanden habe muss man alle Minen freilegen und upgraden bevor man das Herz auf Stufe 5 bekommt. Das kann bei den Steinen Wochen dauern...rofl Vielleicht drück ich von Zeit zu Zeit mal drauf, aber mein Geld bekommen die nicht.
 
Punkt 1: Tests von 4Players sind nicht so wirklich ernst zu nehmen. Die Spielebewertungen von dieser Seite sind absolut unseriös.
Punkt 2: Für Spielbeschleunigung wird oft Geld verlangt, ist ja auch kein Problem, wenn jemand in Rollenspielen schneller leveln will. Nur normalerweise kommt man in solchen Spielen auch sehr gut ohne Investitionen weiter.

Versteh mich nicht falsch, das f2p Dungeon Keeper hier hört sich grausam schlecht an und absolut unfair, aber da muss man schon differenzieren, finde ich.
4Players hab ich auch nie ernst genommen und werde es wohl auch nie. Aber mit ihrem Test haben sie wohl voll ins Schwarze getroffen. Ausnahmsweise.

Aber ja, pauschal sagen, dass Free2Play Müll ist, ist falsch. Es gibt schon paar gute Free2Play-Games, die mit GUTEM Beispiel voran gehen. Nur leider sind das die wenigsten.
 
Also ich finde die App ist nur gut wenn man sich über was aufregen möchte gerade (und für lange weile unter wegs) aber ich hätte von EA mehr erwartet also hätte ich die rechte für Dungeon Keeper würde ich nicht so ne blöde app machen und auch nicht ne kopie mit anderen namen, ich würde eher das weiter leben lassen und mehrere teile davon (Dungeon Keeper 4,5,6,7,8,9,10 usw) das ist wirklich schade das EA denn namen schande bereitet (ich würde es sogar kostenlos machen und das alles mit SPENDEN finanzieren nicht mit Juwelen)
Schande über EA

Bitte nicht so scheinheilig. NIEMAND an der Spitze eines internationalen Konzerns würde derartiges tun. Man tut nur, was sich rentiert, und warum Qualität herstellen, wenn es tausende Idioten gibt, die sich frewillig melken lassen?Selbst wenn es nur ein paar Tausend sind, lohnt sich das.Spart Kosten und generiert monatliche Einnahmen vom Feinsten. Und so einen Schmuh zu programmieren, ist auch nicht die Welt.
 
Das Problem bei diesen "Mikrotransaktionen" ist ja, dass die meistens absolut nicht mikro sind! Um einigermaßen Freude an einem Spiel zu haben muss man wirklich massenhaft echtes Geld ausgeben. Und das für Spiele von meist absolut minderwertiger Qualität.

Überlegt man, was man in der Pyramide oder bei Angeboten auf Steam für 10€ bekommen kann, sind diese neumodernen Spiele mit dieser Abzockmechanic komplett überteuert und dazu einfach nur grottenschlecht. Niemals würde ich für ein paar Beschleunigungsdiamanten, die ja auch schnell verbraucht sind auch nur einen einzigen Euro bezahlen! Schon garnicht über 80!

Ich kenne niemanden, der sowas tut. Aber wahrscheinlich bin ich mit Anfang 30 nicht mehr in der relevanten Zielgruppe.
 
Bitte ergänze doch am Anfang deines Satzes: "Meiner Meinung nach sind Test von 4Players...."
Oder du begründest auch den Vorwurf der Unseriösität. Es ist ein Voruteil, dass 4 Players generell schlechter bewertet als andere Seiten.

Und wenn wäre es bei den Jubelperserbewertungen mancher Magazine eher ein Qualitätsmerkmal.

PS: EA, geh´ zur Hölle
 
Und das für Spiele von meist absolut minderwertiger Qualität.
Bei Handyspielen wahrscheinlich, ja. Bei PC-Spielen war das auch mal so aber mittlerweile bekommt man auch immer mehr F2P in guter bis hoher Qualität und es kann ein, für beide Seiten, positives Geschäftsmodell sein. Dungeons & Dragons Online war kurz vor dem abnippeln und bekam dank F2P wieder richtig Leben eingehaucht. Und HdRO ist in der PC Games Wertung immer noch auf Platz 1 der MMOs.

Aber wahrscheinlich bin ich mit Anfang 30 nicht mehr in der relevanten Zielgruppe.
Das sogar genau die (zahlende) Zielgruppe sein. €50 oder mehr im Monat muss man sich erstmal leisten (wollen).
Die Jüngeren füllen eher die Server. Bei F2P zahlen ja nur so etwa 1% der Spieler, die aber dann richtig. Bei Mobile sieht das vielleicht etwas anders aus.

Für reine Beschleunigungen würde ich auch kein Geld ausgeben. Das Einzige wo es sich vielleicht lohnt, wenn man eben wirklich länger spielen will, wären Dinge von "bleibendem Wert". Im Fall von Dungeon Keeper also die Imps. Wenn man sparsam ist bekommt man einen für €5, zwei so für €14.
 
Das Spielprinzip basiert allerdings auch nicht darauf vor sich hinzuspielen, sondern über Tage, Wochen und Monate, immer mal wieder schnell reinzugucken.
Das ist doch kein Spielen. Das ist regelmäßiges Status checken und 1,2 Sachen anklicken. Da ist es ja noch spannender, stündlich zu schauen was für Spam Mails man bekommt ...
 
Das ist doch kein Spielen. Das ist regelmäßiges Status checken und 1,2 Sachen anklicken. Da ist es ja noch spannender, stündlich zu schauen was für Spam Mails man bekommt ...

tamagotchi füttern war auch nicht spannend.
trotzdem haben es abermillionen menschen in aller welt gemacht und tun es vielleicht heute sogar noch. ;-)
 
tamagotchi füttern war auch nicht spannend.
trotzdem haben es abermillionen menschen in aller welt gemacht und tun es vielleicht heute sogar noch. ;-)

Aber ein Tamagotchi gabs damals und gibts heute noch für nen schlappen Zehner.
Er funktioniert offline und ohne Münzschlitz.

Ansonsten hat man bei DKm doch ein, zwei Optionen mehr als beim Tamagotchi, Problem sind halt einfach die übelsten Wartezeiten und die übertriebenen Preise. Ich bin Nichtzahler, deswegen tut mir nur ersteres weh. Aber wenn man mehr als einmal am Tag reingeht schädigt man EA zumindest durch Serverauslastung - und gestern Abend waren immerhin schon die Gilden gestört.
 
So berechtigt der Ärger über dieses miserable Spiel ist, es ist im Endeffekt auch nur eine Facette der Spiele Landschaft - selbst auf Mobilgeräten. Im Endeffekt erhält das Spiel mitsamt seiner Spielmechanik nur deswegen soviel Aufmerksamkeit, weil eben Dungeon Keeper drauf steht. Hätten die das jetzt irgendwie anders benannt, würde das nur ganz am Rande irgendwo auftauchen.

Wie es hier ja auch schon angeklungen ist: DK ist ein Casual Spiel und richtet sich gar nicht an uns Coregamer. Das wir das in der Luft zerreissen dürfte EA auch bewusst gewesen sein, als sie es auf den Markt gebracht haben. Aber der Erfolg von Unfug wie Clash of Clans gibt ihnen nunmal Recht. Es gibt eben diese sehr erfolgreiche Sparte der Mobile Games, die sich stark an die Menschen richten, die voher kaum oder keine Spiele angerührt haben und vllt. mal unterwegs in der S-Bahn nen bissle was zocken wollen, zum Zeitvertreib. Aber es gibt auch gute Mobile Spiele (mal F2P, mal nicht) die sich an Core Gamer richten. Square Enix hat z.B. einen ganz ordentlichen DeuxEx Teil für Tablets veröffentlicht, 2K einen sogar sehr guten Civilization Teil, usw. Auch im F2P bereich gibts gute Spiele mit fairem Bezahlmodell. Man sollte da also nicht alles über einen Kamm schären.
Man darf diese Entwicklung kritisieren, man kann das Spiel nach herzenslust verreissen - aber man sollte hier nicht den Untergang des (mobile) Gamings beschwören. Es ist eine Facette davon, die von einer völlig anderen Klientel lebt - und deswegen weiter existieren wird und wohl auch noch länger Zuwächse verzeichnet. Und wir Coregamer greifen eben wissend um diese Titel herum und schmeissen dem verhassten major Publisher beim nächsten überteuerten jährlichen Serienableger der Lieblings-AAA-Reihe dann doch wieder jubelnd das Geld in den Rachen ;)
 
Jetzt wissen wir wenigstens, was EA mit den ganzen frei gewordenen Sim-City-Servern gemacht hat...
 

hart :-|

Update: Wie die Kollegen von Gamasutra korrekterweise anmerken, fördert EA 5er Wertungen im Falle der Android-Version auf auf diskussionswürdige Art und Weise. So wird der Spieler - wie in vielen anderen Apps auch - gefragt, ob er Dungeon Keeper bewerten möchte. Wählt man fünf Sterne, wird die Wertung dann auch durchgereicht. Wählt man die andere Option, erhält man die Möglichkeit, Feedback an den Hersteller zu senden. Eine direkte Wertung ist in dem Fall aber nicht möglich, sondern nur über den direkten Weg bei Google Play.
Dungeon Keeper: "Die Mehrheit der Spieler hat Spaß" - 4Players
 
Und wir Coregamer greifen eben wissend um diese Titel herum und schmeissen dem verhassten major Publisher beim nächsten überteuerten jährlichen Serienableger der Lieblings-AAA-Reihe dann doch wieder jubelnd das Geld in den Rachen ;)

Also ich kann von mir behaupten seit Mass Effect kein EA Spiel mehr gekauft zu haben, und dabei bleibts auch.
 
Mass Effect 3 war mein letztes Spiel von EA, da war ich einfach zu schwach, um zu verzichten. Bevor aber niemand das Steuer bei EA komplett herumreißt, wird diese Drecksfirma boykottiert.
 
Also ich kann von mir behaupten seit Mass Effect kein EA Spiel mehr gekauft zu haben, und dabei bleibts auch.

Wahrscheinlich aber genug Spiele von ActiBlizz oder Ubisoft, die bei genauerer Betrachtung auch nicht besser sind. EA ist keine sympathische Firma, aber auch kaum besser oder schlechter als andere grosse Publisher. Konsequenter Weise solltest du bei der Einstellung alle AAA Titel meiden.
 
Also ich habe mit Dungeon Keeper eigentlich schon lange abgeschlossen, meine Hoffnungen liegen momentan gänzlich bei War For The Overworld. Die Jungs sind zwar kein AAA Team, die Entwickung verlief anfangs etwas holprig und das Ganze dauert auch etwas aber die scheinen die nötige Leidenschaft und Ausdauer zu haben und das was sie bisher auf die Beine gestellt haben sieht doch sehr vielversprechend aus.

Bezüglich EA hoffe ich nach den endlosen Versprechungen ja tatsächlich immer wieder das sie sich mal wieder etwas mehr in Richtung eines kundenfreundlicheren Dienstleisters entwicklen aber ich befürchte, dass das nicht mehr oder wenn dann wirklich sehr kurz vorm Ende geschehen wird. Entwickelt wieder für und entsprechend der Wünsche euerer Kunden, versucht es mal mit Vertrauen auf die Bereitschaft der Masse für faire Angebote Geld auszugeben und bietet eure Spiele auch über Steam an. Mich zumindest hättet ihr dann als Kunden zurück.
 
Zuletzt bearbeitet:
Man darf einfach nicht vergessen, dass mobile gaming ganz andere Leute mit ins Boot holt. Leute, die sonst nur Minesweeper und Solitaire kennen. Heute hat doch (fast) jeder ein Smartphone, hier ist es nur ein Klick bzw. Wisch um ein kleines Spiel herunterzuladen.

Bei dem PC oder Konsolen hingegen: Anschaffungskosten, Installation, Grafikkartentreiber etc. ... all das entfällt bei einer App. Es ist doch also logisch, dass mobile gaming viel mehr Menschen erreicht als es das 'tradionelle' gaming überhaupt jemals schaffen kann.
 
Heute hat doch (fast) jeder ein Smartphone, hier ist es nur ein Klick bzw. Wisch um ein kleines Spiel herunterzuladen.

Bei dem PC oder Konsolen hingegen: Anschaffungskosten, Installation, Grafikkartentreiber etc. ...
Irgendeinem PC hat aber ebenso (fast) jeder - und sei es nur für Word oder um die Fotosammlung zu optimieren und zu lagern.
Anschaffungskosten spielen dabei exakt dieselbe Rolle wie bei einem Smartphone - meinen Laptop habe ich zB durch meinen Handy Tarif bekommen.
Außerdem kennt doch jeder irgendwen, der sich mit PCs auskennt und den für ein leckeres Abendessen oä einrichtet.


btw: Aus meinem Bekanntenkreis fallen mir mehr Leute ein, die kein Smartphone haben als welche, die keinen PC haben ...
 
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