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Dragon Age 4: Ist das Rollenspiel zum Scheitern verurteilt?

Was mich so stört ist, das viele westliche Entwickler dazu gebracht werden, aktuelle politische Temen in ihre Spiele zu packen (gab ja schon Kommentare von DA4 Entwicklern das es natürlich politische Themen gibt) und dies dann quasi per Vorschlaghammer dem Spieler um die Ohren gehauen wird.
Bisher hab ich das lediglich von Bioware mitbekommen, dass die einem Political Correctness so um die Ohren hauen. Es ist plump und nicht gerade subtil.

Aber davon ab...in einem Fantasy-Game kann man ja einbauen, was man will. Diese Freiheit bietet das Genre ja. In Kingdom Come z.B. hätte sowas aber eher nicht funktioniert, da sich das Spiel Realismus auf die Fahne schrieb und zu der Zeit Dunkelhäutige, Asiaten und Amerikaner in Europa doch eher eine Seltenheit waren. :ugly: Das Spiel hat sich ja auch trotz aller Kritik dies bezüglich dennoch gut verkauft.

Warum sind derzeit asiatische RPGs so erfolgreich? Weil dort die Spiele schlicht entwicklet werden, die Spaß machen sollen (auf den Game Awards 2018 waren in der Kategorie RPG nur asiatische Spiele vertreten). Für mich als persönliches Beispiel: Persona 5. Ja, die Charaktere sind mit animeklischees beladen aber super geschrieben, die Story an sich ist klasse, Grafik und Musik top und die DLC Politik ist auch ok. Ich konnte das Spiel kaum beiseite legen. Aber vielleicht liegts auch daran, das ich eher Mangas und Anime mag :-D
Persona 5 ist wohl beispielhaft.

Aber im Sumpf der Japano-Games gibt es genug anderen Scheiß. Als ich damals die Beta zu Tera Online gespielt habe, dachte ich mir beim Anblick eines der spielbaren Völker, die Elin, nur noch "WTF?!". Denn die sehen aus, wie kleine Mädchen mit Tierohren und tragen (in der asiatischen Version) keine Hosen. Solche Beispiele sind nicht selten in diesem Raum. Ich bin nicht sicher, inwieweit das für das Spiel oder für die Geschichte, die im Spiel erzählt wird, förderlich sein soll. Wenn nicht befremdlich, dann aber definitiv oft ziemlich lächerlich und lässt, auch wenn die Geschichte noch so gut ist, an der Glaubwürdigkeit des Ganzen zweifeln.

Deswegen konnte ich mich übrigens auch gut am vergleichsweise "bodenständigeren" Stil von Final Fantasy 15 erfreuen.

Und vor allem, beim Charaktereditor bzw. den NPCs im Spiel zwar hübsche und sexy Männer erlauben aber keine sexy Frauen, etwa indem alle Frauen nur progressive Kurzhaarfirsuren oder sonstwie geschorene Haare haben und ähnlicher Firlefanz. Was habe ich in Mass Effect Andromeda gekämpft um eine halbwegs hübsche Frau hinzukriegen. Dass man insbesondere weibliche Spielerinnen vor den Kopf stösst wenn sie ihnen nicht erlauben sich hübsche Avatare zu machen merken die Entwickler in ihrem SJW-Wahn nicht mal.
Dass das aber einfach nur am schlechten Editor liegen könnte und nicht an irgendeiner Political Correctness, ist dir nie in den Sinn gekommen? Ich will mal ganz stark bezweifeln, dass da irgendjemand saß und sich dachte: "Ey, geben wir den weiblichen Spielfiguren doch die gleichen Frisuren, wie den Typen, weil es ja sonst ungerecht wäre." Es sah vermutlich eher so aus: "Zusätzliche Frisuren für die Frauen? Nein, dazu reicht die Zeit und das Geld nicht. Was da ist, muss reichen." Das ist nur ein Beispiel, da sich Männlein und Weiblein in Bioware-Games gern auch mal Assets teilen. Aber ich denke mal, du weißt, worauf ich hinaus will.

Übrigens fand ich die Figuren in DAO z.B. am seltsamsten. Die sahen teilweise aus, wie gruselige, leere Puppen. Und das Spiel ist mittlerweile 10 Jahre alt. Bessere Gesichter wären damals schon technisch möglich gewesen. An Policital Correctness liegt es also eher nicht. Wenn überhaupt, eher an der Unfähigkeit der Entwickler, lebendig wirkende Charaktere zu erstellen.
 
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Ich fand z.B. die Standard Fem Ryder alles andere als häßlich. Davon abgesehen. Die weiblichen Figuren bei Wildlands oder The Division 1/2 sind da eher Mittelmaß. Nicht unbedingt häßlich. Relativ häßlich sind die weiblichen Optionen bei Fallout 3/4.
 
Ich fand z.B. die Standard Fem Ryder alles andere als häßlich. Davon abgesehen. Die weiblichen Figuren bei Wildlands oder The Division 1/2 sind da eher Mittelmaß. Nicht unbedingt häßlich. Relativ häßlich sind die weiblichen Optionen bei Fallout 3/4.
Bei Fallout 3 und auch bei Oblivion (beide nutzen ja die selbe Engine) sind ALLE Gesichter ziemlich daneben. :ugly:

Bei Fallout 4 haben mir die Gesichter gut gefallen. Hatte dazu noch ne Mod für neue Frisuren und konnte mir so einen schicken Charakter zusammenbasteln.
 
Stimmt das waren F3 und New Vegas. Die Standard Fem bei F4 sah auch nicht schlecht aus.
 
Ich finde die Kämpfe in den neueren Bioware-Games gut gemacht, aber sehe massive Mängel in der Dynamik der Spkelwelt und meine, dass Bioware viel zu viel Wert auf große Spielqelten legt, anstatt, wie versprochen, den Fokus auf die Story und die Entscheidungen der Spieler zu legen.
Die Hubs sind extrem langweilig gestaltet, die aufgaben viel zu banal und ganz selten mehr als 08/15 genre-Standard, diese Aufgaben und etliche Sammelquests prägen die sonst spielerisch tristen Mammut-Areale.
Ein weiferer Punkt ist, dass Bilware es nicht schafft, ein Spiel ajf den Markt zu bringen, das nicht verbugt ist.
Ich sehe für Bioware keine einfache Zukunft und wenn es nicht bald gelingt, Imagekorrektur zu betreiben, das Aus.
 
Du glaubst auch jede Werbung du die im TV siehst oder? :-B Das ist pures Werbegerede das quasi für jedes Game betrieben wird. Wer sowas für bare Münze nimmt dem ist schwer zu helfen.

Und Anthem ist ein Looter -> Grind, Grind und nochmal Grind. Wer nen Oldschool Rpg mit Story und tollen Charakteren erwartet sollte einfach was anderes zocken/kaufen. Wobei man sagen sollte für nen Looter ist die Handlung/Charaktere nicht schlecht.

Naja, und das die breite Masse anscheinend keinen Bock auf noch einen halbfertigen, seichten Ballerspaß ohne Substanz, dessen Motivationskurve allein von Itemdrops getragen werden soll, hat sieht man ja nun in den "nicht erfüllten Erwartungen". Ein Bioware Spiel mit ihren alten Qualitäten, würde sich wahrscheinlich gar nicht mal schlecht verkaufen. Das sieht man doch schon an Cyberpunk, mit dem CDPR sehr stark in die Richtung geht, wo Bioware vor einer Weile stand und ihnen den (mittlerweile sehr zerstörten) Ruf als Erfolgsgarant einbrachte.
 
"Die Website HITC glaubt, dass der Titel jetzt schon zum Scheitern verurteilt ist, weil Bioware einfach nicht mehr das Studio ist, das es vor etwa 10 Jahren noch war."

Gleiches gilt übrigens auch für Blizzard.

Völlig korrekt.Deren Spiele sind auch längst nicht mehr das Gelbe vom Ei.

Es sollte einen schon nachdenklich stimmen wenn bei Programmiererteams und Publisher auf einmal zig Leute abwandern.irgendwie steht das alles immer im Zusammenhang mit der Qualität künftiger Produkte die abgeliefert werden.
 
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