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Die Kirsche auf der Torte - Disney wird aufgrund des Arielle-Remakes verklagt

SimonHoffmann99

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"Dafür mitunter verantwortlich war die immense Welle an rassistischer Hetze, welche auf das Projekt und seinen Cast einprasselte. "

Nein, war sie nicht!
Der Film ist einfach schlecht und hat größere Probleme als die unsympathische Hauptdarstellerin!
 
Ich finde es eine Frechheit das altwürde deutsche Märchen wie zb . Schneewittchen und die 7 zwerge, von Disney derart verunstaltet werden,
Jeder der sich daran stört wie diese geschrieben sind, sind es nicht würdig die Märchen der Gebrüder Grimm zu lesen,
Wenn ich sehe was Disney aus den Märchen macht, fühle ich mich in meiner deutschen Ehre verletzt
 
Ich finde es eine Frechheit das altwürde deutsche Märchen wie zb . Schneewittchen und die 7 zwerge, von Disney derart verunstaltet werden,
Jeder der sich daran stört wie diese geschrieben sind, sind es nicht würdig die Märchen der Gebrüder Grimm zu lesen,
Wenn ich sehe was Disney aus den Märchen macht, fühle ich mich in meiner deutschen Ehre verletzt
Psssst...
Flüsterton:
Es geht hier um Arielle vom dänischen Autor Hans Christian Andersen. ;)

Dafür mitunter verantwortlich war die immense Welle an rassistischer Hetze, welche auf das Projekt und seinen Cast einprasselte. "
Ach so, dann waren die ganzen afroamerikanischen Zuschauer, die bei dem Tokenismus in der Rollenvergabe wieder genervt die Auge gerollt haben nur Einbildung?
Na dann ist ja alles geklärt. ^^

 
Ich finde es schade das Kritik of direkt als rassistisch abgestempelt wird. Es ist durchaus auch rassistische Hetze dabei aber im Grunde geht es um kritik daran das Disney 0% Fan Service macht und Figuren die sie selbst über Jahrzehnte in ihrem aussehen geprägt haben, optisch nicht mal im Ansatz korrekt darstellen. Wäre Arielle weiß und blond gewesen wäre das Problem das selbe, hätten sie ihr blaue oder grüne Haare gegeben ebenfalls. Disney möchte einfach um jeden Preis politisch überkorrekt sein und setzt das über ihre Kunst. Wenn sie ne coole Disney Prinzessin haben wollrn die schwarz ist dann sollen sie einfach ne Geschichte dafür schreiben und niemand hätte damit ein Problem. Ist ja nicht so als gäbe es nicht viele wirklich sehr coole starke farbige Protagonisten in Filmen. Man sollte als Studio einfach auf die Vorlage achten wenn man etwas verfilmt egal ob real oder Zeichentrick. Wenn man einen Film über Nelson Mandela oder Obama von Leonardo Di Cabrio spielen lassen würde wäre der Shitstorm doch auch gigantisch.
 
Ich finde es schade das Kritik of direkt als rassistisch abgestempelt wird. Es ist durchaus auch rassistische Hetze dabei aber im Grunde geht es um kritik daran das Disney 0% Fan Service macht und Figuren die sie selbst über Jahrzehnte in ihrem aussehen geprägt haben, optisch nicht mal im Ansatz korrekt darstellen. Wäre Arielle weiß und blond gewesen wäre das Problem das selbe, hätten sie ihr blaue oder grüne Haare gegeben ebenfalls. Disney möchte einfach um jeden Preis politisch überkorrekt sein und setzt das über ihre Kunst. Wenn sie ne coole Disney Prinzessin haben wollrn die schwarz ist dann sollen sie einfach ne Geschichte dafür schreiben und niemand hätte damit ein Problem. Ist ja nicht so als gäbe es nicht viele wirklich sehr coole starke farbige Protagonisten in Filmen. Man sollte als Studio einfach auf die Vorlage achten wenn man etwas verfilmt egal ob real oder Zeichentrick. Wenn man einen Film über Nelson Mandela oder Obama von Leonardo Di Cabrio spielen lassen würde wäre der Shitstorm doch auch gigantisch.
Das eine Problem sind die ganzen Race-Swaps, die nur "gut" sind, wenn sie von hellhäutig zu was anderem gemacht werden, in die andere Richtung aber verteufelt werden, siehe z.B. Ghost in the Shell. Obwohl beide Richtungen falsch sind, wenn sie der Vorlage nicht gerecht werden (wie Du schreibst, wer will schon einen hellhäutigen Nelson Mandela sehen).

Das viel grössere Problem an den neuen Disney-Filmen ist jedoch, dass die Story und die Charakterentwicklung (Stichwort Heldenreise) und somit meist auch die positiven Aussagen der Originale, komplett geändert werden.

Z.B. kann Arielle nun alles, rettet 2x den Prinzen und Liebe zwischen zwei Menschen spielt eigentlich auch keine Rolle mehr. Weibliche Figuren in Disney-Produktionen (inkl. Marvel und LucasArts) sind einfach nur noch unerträglich hochnäsig, haben keine Fehler mehr und sind allen um sie herum haushoch überlegen und lassen diese Personen das auch gleich noch unverblümt wissen. Wirklich starke weibliche Figuren, wie z.B. eine Ellen Ripley, die auch ihre Fehler hat und Emotionen zeigen darf, gibt es in Disney-Produktionen nicht mehr.

DAS ist das, was ein Grossteil der Kritiker bemängelt. Dass es darunter leider auch ein paar hohle Rassisten gibt, macht es aber Disney und den Darstellern einfach, jegliche berechtigte Kritik ebenfalls auf diese Schiene abzutun.

Nachtrag:
Das gleiche Argument wurde ja auch bei Amazons Ringe Serie ins Feld geführt. Notabene unter anderem von Frau Clark, als Hellhäutige. Dass aber der Misserfolg vorallem dem oben aufgeführten Verhalten der Hauptfigur(en), der schlechten Schauspielerei (sie hat fast noch weniger Gesichtsausdrücke als Sylvester Stallone) und dem respektlosen Umgang mit der Vorlage geschuldet war, hat man gefliessentlich ignoriert. Man konnte sich ja auf das Rassismus-Argument fokussieren, dass dann von den Medien (wie man hier im Artikel auch wieder schön sieht), dankend als Aufhänger angenommen wurde.
 
Zuletzt bearbeitet:
Psssst...
Flüsterton:
Es geht hier um Arielle vom dänischen Autor Hans Christian Andersen. ;)


Ach so, dann waren die ganzen afroamerikanischen Zuschauer, die bei dem Tokenismus in der Rollenvergabe wieder genervt die Auge gerollt haben nur Einbildung?
Na dann ist ja alles geklärt. ^^

Wahrscheinlich ist gemeint, das sowohl Arielle als auch der nächste Schneewittchen keine weißen Schauspielerringen (und auch keine 7 Zwerge) haben.

Zu den Rassismus: am Anfang haben jede Menge schwarze Mütter Werbung auf tiktok gemacht mit Videos ihrer Töchter:' toll sie sieht aus wie ich' damit hat man ja: ist nur für, wenn es die gleiche Hautfarbe hat. Farbige sind in den USA stärker verbreitet. Europa weniger. China, Japan... So gut wie gar nicht. Afrika ist kein Zielmarkt( zahlen halt nicht so fürs Kino).

Also wenn die Zielgruppe sollte schwarze Mütter sind: die haben die nur in den USA.
 
Zu den Rassismus: am Anfang haben jede Menge schwarze Mütter Werbung auf tiktok gemacht mit Videos ihrer Töchter:' toll sie sieht aus wie ich' damit hat man ja: ist nur für, wenn es die gleiche Hautfarbe hat. Farbige sind in den USA stärker verbreitet. Europa weniger. China, Japan... So gut wie gar nicht. Afrika ist kein Zielmarkt( zahlen halt nicht so fürs Kino).

Also wenn die Zielgruppe sollte schwarze Mütter sind: die haben die nur in den USA.
Erst habe ich mich gefragt, was das für eine seltsame und hanebüchende Erklärung ist.
Afroamerikaner bilden die drittgrößte... kleinste... Gruppe in den USA, gleich nach den Hispanics aber noch vor dem asiatisch stämmigen Anteil.
Mal angenommen, die Geschlechterverteilung ist jeweils ungefähr 50/50 %.
Somit hätte man jede Menge Geld auf eine eher kleine Zielgruppe gesetzt. 0o
Marktwirtschaftlich ist da die Katastrophe schon vorprogrammiert.

Andererseits gibt es viele Anzeichen, das sich Disney tatsächlich an Tiktok-Trends oder Socialmedia-Plattformen mit ähnlichem "Niveau" orientiert, was Konzeption von Drehbüchern und Produktion von Filmen angeht.
Das dass nicht wirklich aufgeht, scheinen die Verantwortlichen hinter Mickey Mouse nicht zu verstehen, ansonsten würde man nicht jedes Mal aufs neue Flops produzieren - sehenden Auges.
Vielleicht kann so ein Riesen-Konzern die Verluste auch irgendwie durch Schlupfloch Paragraph XY steuerlich absetzen, wer weiß... :-D

Pssst, die Figur "Arielle" wurde von Disney erschaffen. ;)

Thrall aus Warcraft 3ff. wurde ja auch nicht von Tolkien erschaffen, nur weil der mal was von Orks geschrieben hatte.
Ja, könnte man meinen aber Einspruch, semantisch irrelevante Details, euer Ehren. ;)
Die Disney Arielle ist freilich eine sehr westliche Interpretation im Vergleich zum ursprünglichen Märchen.
Die Kernstrukturen und Namen der Figuren bleiben jedoch erhalten.
Es wurden nur die, aus Disneys Sicht, nicht so kinderfreundlichen Passagen rausgenommen und die üblichen Kürzungen bzw. Charakteranpassungen für das Kinoformat vorgenommen.


Somit gibt es trotzdem mehr Parallelen zwischen Zeichentrickfilm und Märchen als zwischen den fiktiven Grünhäuten.

Außerdem, wenn schon denn schon:
Warcraft Orks = Warhammer Orks = 50% Mythologische Orks (+ 50% Tolkien Orks = Mythologische Orks).
Bei Thrall fand also eine stärkere Verwässerung von einer, wie auch immer hergeleiteten, Inspiration statt, als bei der rothaarigen Badenixe mit Herzschmerz und zwanghaften Anfällen drauf los zu singen. ;D
 
Wirklich starke weibliche Figuren, wie z.B. eine Ellen Ripley, die auch ihre Fehler hat und Emotionen zeigen darf, gibt es in Disney-Produktionen nicht mehr.
Die Einzige, die dieser Beschreibung am nächsten käme, wäre Ahsoka Tano, m.M. nach.
Wobei diese auch wiederum nicht von Disney-Autoren selbst konzipiert wurde, sondern lange vorher schon, von good old Georgie boy und Dave Filoni.
Ganz bewusst am Anfang sehr unsympathisch und pubertär vorlaut.
Über den Reifeprozess in ihren Abenteuern mit Anakin & Co., in denen sie Verlust, Versagen aber auch Kampfgeist lernen musste.
Bis hin zu dem grandios dramatischen Bruch zwischen Ihr und dem Jedi-Orden.
Nicht aus Arroganz heraus (Captain Marvel Style)
Sondern weil sie die, auch für den Zuschauer sichtbaren, Probleme mit den Jedis nicht ignorieren konnte.
Ganz zu schweigen von der Ohnmacht zu sehen, wie der Schatten von Darth Vader hinter Anakin, ihrem einstigen Vorbild, immer größer wurde.
Diese Figur macht Spaß, nicht weil sie eine Frau ist (wohl auch nach Alien-Maßstäben^^).
Sondern weil Ahsoka vielschichtig und glaubwürdig geschrieben ist, wie so viele andere (fiktive) Figuren auch, die einen mit fiebern lassen.
"Weibliche Eigenschaften" hier und da (Mitfühlend, Fürsorger-Instinkt z.B.) sind da nur die Kirsche auf der Torte.

Das lässt sich auch auf die alten Disney-Damen übertragen, wie die musikalische maritime möchte gern Mensch*in.
Allein das der ganze romantische Part in der neuen Arielle-Version offenbar wegfällt oder sehr stark eingekürzt wurde, ist doch traurig.
American Hipster-Girlie:
"Oh - my - gosh! She is such a strong and independent women, who needs no man!!! This is so progressive!!!"
Duckface-Selfie mit Ariel-Filter...
 
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