Diablo 3: Wie ein Bulgare in einem Jahr 100.000 Euro verdiente

MaxFalkenstern

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Schalkmund

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Verdammt und ich hab mich schon über die 5€ gefreut die ich mit den virtuellen Gegenständen in Diablo 3 verdient hab. :B
 

Worrel

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Brook sieht sich im Übrigen nicht als Cheater, da er eigenen Angaben zufolge nicht gegen gültige Gesetze, sondern nur gegen Blizzards Nutzungsbedingungen verstoßen hat.
Aha. Das ist aber bei sämtlichen Cheats so, daß man damit gegen kein Gesetz verstößt. Schliesslich ist es ja keine Straftat, sich einen Vorteil in einem Spiel zu verschaffen.

Erst wenn andere dadurch zu strafrechtlich fassbarem Schaden kommen (zB wenn bei einem Geld -> ingame Gold Tausch nur das Geld ohne Gegenleistung eingesackt wird), kommt es zu einer Straftat. Das ist dann aber auch kein Cheaten mehr, sondern Betrug.
 

Kratos333

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Naja, hat eben 24/7 seinen Bot laufen lassen.
Man kam sich ja in D3 vor wie in einer schlechten Wirtschaftssimulation. Der komplette Markt wurde von Chinafarmer und boter zerstört bis am ende die Preise so im keller waren das man richtig gute Endgame Items für Lau bekommen hat. Danach war das Spiel automatisch tot.
Da hat Blizzard mit RoS den Rettungsanker geworfen - aber auch RoS hat das Spiel nicht gerettet. Der 2.1 Patch hätte von vorne rein drin sein sollen den jetzt gibt keiner meiner Kollegen mit denen ich zusammen gespielt habe dem Spiel nochmal eine chance.
 

Svatlas

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Liebe PC-Games, wenn Ihr jetzt anfangt mich mit Werbung zu zukleistern, wenn ich einen Artikel lese....such ich mir ne andere Seite. Es kann doch nicht wahr sein, das auf einmal mein ganzer Blidschirm weg ist, und so eine Mist Werbung vor die Nase plaziert bekomme. So langsam geht ihr mir mit dieser Praxis gewaltig auf den Zeiger.
 

Sturm-ins-Sperrfeuer

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Liebe PC-Games, wenn Ihr jetzt anfangt mich mit Werbung zu zukleistern, wenn ich einen Artikel lese....such ich mir ne andere Seite. Es kann doch nicht wahr sein, das auf einmal mein ganzer Blidschirm weg ist, und so eine Mist Werbung vor die Nase plaziert bekomme. So langsam geht ihr mir mit dieser Praxis gewaltig auf den Zeiger.

Jup, habe jetzt auch entgegen meiner gewohnten Praxis adblock an, denn die Werbung hier ist so penetrant (und hardwarelastig?), dass es einfahc eine Qual ist.
Natürlich ist so eine Seite nicht kostenlos, aber man kann es auch weniger penetrant/ nutzerfreundlicher gestalten.
 

Batze

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Gibt es denn da auch handfeste Belege?

Also wenn ich das mal so hochrechne, sind das pro Tag 1 Item für 250€. 250€ war der Höstpreis für ein Item.
Oder 10 Items für 25€.
Wenn man bedenkt das er in Gold eingekauft hat und dann in Echtgeld verkauft, so halte ich diese Summe für sehr spekulativ.
Denn selbst 25€ waren viel Geld für 1 Item, da musten schon besondere Stats drauf sein, und so viele super Items gab es gar nicht.
Und wer da bei diesen Preisen in Echtgeld eingekauft hat, der hat schon bei 10€ geschaut das es sich um ein Top Item handelte.
Also mal hier oder da ein gutes Item über das Ah zu verkaufen, ok, aber über 1 Jahr lang, sehr fragwürdig.
Vor allem wenn man von Profis weiß, dass daß Echtgeld AH in Blizzard bei denen so gut wie gar keine Rolle gespielt hat.
Die haben ihre Items auf anderen Plattformen und eben bei Ebay verkauft.
Und wenn er schon in Gold eingekauft hat, wo hat er das Gold her?
Und wenn er selbst in Echtgeld eingekauft hat, so ist die Summe von 100.000€ Gewinn noch mehr im reich der Fantasie angesiedelt.
Na eventuell meint er ja Umsatz und nicht Gewinn. :-D
 

Terracresta

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"...Ignoranz der Spieler im Bezug auf Handel und Preise..."
Ja schrecklich, es gibt wirklich Leute die Spiele als Hobby und als Spass spielen und ned Arbeit zum Geldverdienst ansehen? Gibt wirklich Leute, die Geld nicht als ihre Religion anssehen?

Darum war ich (und sicher auch viele andere) gegen das RMAH, da es klar war, dass es ausarten und solche Spinner auftauchen würden. Nichts ist vor solchen Idioten sicher, die sich dann damit rühmen, wieviel Kohle sie gemacht haben und wie dumm alle anderen sein würden...
Außerdem tolle Freundschaft, einer verlangt 50 EUR fürs Programm und der andere macht haufen Kohle und teilt sie höchst warscheinlich nicht mit dem anderen. Zeigt mal wieder, dass spätestens bei Geld die Freundschaft aufhört.
 

Shadow_Man

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Nicht gerade clever, wenn er die Nutzung von Bots oder eines Bots zugibt. Dann könnte Blizzard ihn doch verklagen, oder?
 

USA911

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Naja die Ökonomie und das AH waren mir sowas von Schnuppe. Habe nicht eine Transaktion gemacht, daher juckten mich die Bots und Chinafarmer auch nicht, da ich nur mit Freunden gespielt habe und beim Singelplayer eh alleine war. Denn für mich gehört zu einem Diablo kein AH, da muß man halt sammeln, sammeln und sammeln.
 

Schalkmund

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Nicht gerade clever, wenn er die Nutzung von Bots oder eines Bots zugibt. Dann könnte Blizzard ihn doch verklagen, oder?
Verklagen wohl eher weniger, aber Blizzard hätte doch eigentlich auffallen müssen, was für Summen da auf seinem Battlenet-Guthaben landen. Da hätte man möglicherweise seinen Account sperren können, wenn man der Ansicht gewesen wäre, dass da etwas nicht ganz koscher ist. Aber, wenn man ehrlich ist, muss man ja auch sagen, dass Blizzard sehr gut an Echtgeld-AH verdient hat, die haben bei meinen Items oft mehr kassiert als ich. Warum sollte man einen Goldesel rausschmeißen?
 

Herbboy

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Nicht gerade clever, wenn er die Nutzung von Bots oder eines Bots zugibt. Dann könnte Blizzard ihn doch verklagen, oder?

Er hat ja nicht im Spiel "gebottet" und sich da einen Vorteil verschafft, der nicht im Sinne des Spiels ist. Und selbst wenn doch: da wäre es sehr fraglich, ob Blizzard mehr als eine Accountsperre hätte verfügen können.

Und so oder so hat er ja keinerlei Schaden bei Blizzard verursacht, nicht mal bei einem Spieler. Denn was hat er denn schon gemacht? Er hat Dinge gekauft, die an sich "zu billig" angeboten wurden - da sind die Verkäufer selber schuld. Und dann hat er sie teurer verkauft - auch da wird niemand geschädigt. Er hat nur die Suche nach solchen Items auf statistischen Werten basiert und automatisiert. Man könnte maximal einen "Schaden" an den Haaren herbeiziehen, dass er anderen Usern Schnäppchen weggeschnappt hat und diese Spieler dann mehr ausgeben mussten, als wenn er nicht diesen Bot hätte laufen lassen.

Aber an sich müsste Blizzard sogar froh über diesen User sein, denn die haben an ihm ja mitverdient durch Provisionen. Hätten andere Spieler diese Schnäppchen zuerst entdeckt, zugeschlagen und sie zum Gamen behalten, dann hätte Blizzard nur die Provision für die "zu billigen" Preis bekommen ;)
 

l0l

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Aha. Das ist aber bei sämtlichen Cheats so, daß man damit gegen kein Gesetz verstößt. Schliesslich ist es ja keine Straftat, sich einen Vorteil in einem Spiel zu verschaffen.

Erst wenn andere dadurch zu strafrechtlich fassbarem Schaden kommen (zB wenn bei einem Geld -> ingame Gold Tausch nur das Geld ohne Gegenleistung eingesackt wird), kommt es zu einer Straftat. Das ist dann aber auch kein Cheaten mehr, sondern Betrug.

Andere Ansicht das Gesetz. Lies mal § 263a Abs. 1 StGB (Computerbetrug). Hierbei ist interessant "Sonst durch unbefugte Einwirkung auf den Ablauf beeinflußt". Spontan, ohne die Rechtsprechung zu kennen oder einen Kommentar konsultiert zu haben, meine ich, dass man durchaus einen Bot dem subsumieren kann.
 

Worrel

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Andere Ansicht das Gesetz. Lies mal § 263a Abs. 1 StGB (Computerbetrug). Hierbei ist interessant "Sonst durch unbefugte Einwirkung auf den Ablauf beeinflußt". Spontan, ohne die Rechtsprechung zu kennen oder einen Kommentar konsultiert zu haben, meine ich, dass man durchaus einen Bot dem subsumieren kann.
Widerspricht meiner Aussage ja nicht.
Ich schrob ja extra:
"Erst wenn andere dadurch zu strafrechtlich fassbarem Schaden kommen ..., kommt es zu einer Straftat." - und genau das ist ja auch ausschlaggebend in dem von dir genannten Paragraphen:
"§ 263a (1) Wer [...] das Vermögen eines anderen dadurch beschädigt, [...]"

Wobei sich der Paragraph in erster Linie um Eingriffe zu kümmern scheint, in denen das entsprechende Programm gehackt und in die Funktionen eingegriffen wird und nicht bloß die regulären Funktionen, die jeder auch händisch nutzen kann, genau analysiert und wesentlich schneller eingegeben werden.
 
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