Diablo 3 ist ein Hack 'n' Slay, ganz einfach und ein nicht besonders gutes, also wen wunderts, dass die Spielerzahlen massiv zurückgehen. Dass die Zahlen sinken sieht man doch bei jedem Spiel. Bei nicht besonders guten Spielen sieht man das eben schneller.
D3 ist in meinen Augen kein besonders gutes Spiel, weil man all die chakteristischen Mermale eines Hack 'n' Slay, aller spätestens wenn man lvl 60 erreicht hat, vermisst; Erfolgserlebnis durch einen "guten, brauchbaren! Drop", das stetige leveln, freie Atributwahl und somit individuelle Entfalltung meines kleinen Helden oder Heldin und weitere Dinge, die sich daraus ergeben und einem Freude bereiten, schlechte und viel zu kurze Story (Cain stibt und wird durch Tochter ersetzt. Tochte sucht Mutter. Mutter gefunden. Mutter hintergeht Tochter. Tochter wird zu Diablo. Diablo tot. Juhu!), wodurch man gar nicht mehr ins Spiel so eintaucht wie bei D1 oder D2 und was noch viel schlimmer ist, man diese kurzweilige Story gleich drei mal spielen muss nur weil man alle Fähigkeiten seines Helden sehen/ausprobieren möchte, um dann festzustellen, dass diese nur schlecht und unbrauchbar sind, zumindest für das, was noch vor einem liegt (Inferno-Modus). So hier erst mal einen Punkt, sonst wird der Satz noch länger und katastrophaler
[Im nachhinein würde ich D3 nicht mehr als 81% geben (mal so spontan gewertet).]
Zu den ganzen Sachen, die nicht vorhanden sind kommen dann so Sachen wie Online-Zwang & RMAH.
Zusammengefasst: D3 ist gut und macht auch Spaß, aber eben nicht lange. Ich kann mir sogar vorstellen, dass der Entwickler und Ex-Entwickler von D1&2 (sry mir ist gerade der Name entfallen), welcher jetzt TL2 raus bringt, sich solch ein Szenario ausgemalt hat. Was kann besser sein als unzufriedene Kunden des vermeintlich größten in Konkurrenz stehenden Unternehmens.
Ich mach ma Mittag! Mahlzeit!
Gruß
Daishi