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Diablo 3: Handel im Echtgeld-Auktionshaus setzt Authenticator voraus

Ganz ehrlich, ich hoffe, Actiblizz fällt mit dem EGAH so richtig fest auf die Schnauze, damit dieses vermaledeite Pay-To-Win-Modell keine Schule macht. :-$
Wieso "Pay-To-Win"? Diablo 3 ist doch kein Wettbewerb, den man "gewinnen" kann. :-B
Da ist der Weg das Ziel. Und es gibt ja nicht mal ein PvP-Modus im Moment.
 
Wieso "Pay-To-Win"? Diablo 3 ist doch kein Wettbewerb, den man "gewinnen" kann. :-B
Da ist der Weg das Ziel. Und es gibt ja nicht mal ein PvP-Modus im Moment.

naja, er hatte sonst auch keine guten Argumente und es hat sich ja auch nicht geändert
Also so bei manchem "Kritiker" könnte man schon annehmen, das es vorher keinen ebay Handel mit Gegenständen gegeben hat
 
naja, er hatte sonst auch keine guten Argumente und es hat sich ja auch nicht geändert

Eine Aussage die weder gut geschweige denn Argument ist...

Also so bei manchem "Kritiker" könnte man schon annehmen, das es vorher keinen ebay Handel mit Gegenständen gegeben hat

Ja, habe auch mal ein Angebot bei Ebay gesehen, wo einer ein Loch im Wasser ohne das Wasser drumrum verkaufen wollte. Also gibt es tatsächlich Leute die noch substanzlosere Dinge verkaufen wollen als Blizzard. Ah, Verzeihung, Blizzard verkauft ja nicht, sie verdienen nur mit... an etwas das sie... ahem... produzieren... Einsen und Nullen die jeder bessere Taschenrechner für Kosten nahe der absoluten Nullgrenze vervielfältigen könnte...
 
Wieso "Pay-To-Win"? Diablo 3 ist doch kein Wettbewerb, den man "gewinnen" kann. :-B

Darum interessiert sich auch niemand dafür, wer zuerst den Inferno-Modus durch hat, mit welchem Char, in welchem Modus, wie lange er oder sie gebraucht hat...

Da ist der Weg das Ziel. Und es gibt ja nicht mal ein PvP-Modus im Moment.

Wieso sind bloss nicht alle Menschen wie Du, mit einer so gesunden Philosophie...
 
Also, ich selber freue mich auch, wenn ich irgendeine Errungenschaft oder so was geschafft habe wie zB gestern 30 Gegner mit einem Schlag zu killen :D Ich würde aber niemals nur deswegen dann Items kaufen, nur DAMIT ich eine Errungenschaft schaffe bzw. besser schaffe, und auch so was wie zB schneller zu Erfolgen zu kommen oder so was interessiert mich nicht - ich spiele, weil das Spiel und die Sammelwut Spaß machen ;)

Aber manche Leute "müssen" sich das ein oder andere kaufen, weil sie zu wenig Zeit haben, um Diablo 3 in Ruhe zu 100% selber zu schaffen. Ist halt schon blöd, wenn man keine Zeit hat, weil man arbeiten gehen muss, nur um die Items sich leisten zu können... :-S


Diablo 2 hat aber ja gezeigt, dass es genug Leute gibt, die Items kaufen "wollen" - dass dann Blizzard das ganze selber in die Hand nimmt anstatt den Umsatz Firmen wie ebay zu gönnen, ist an sich selbstverständlich.
 
Ja, habe auch mal ein Angebot bei Ebay gesehen, wo einer ein Loch im Wasser ohne das Wasser drumrum verkaufen wollte. Also gibt es tatsächlich Leute die noch substanzlosere Dinge verkaufen wollen als Blizzard. Ah, Verzeihung, Blizzard verkauft ja nicht, sie verdienen nur mit... an etwas das sie... ahem... produzieren... Einsen und Nullen die jeder bessere Taschenrechner für Kosten nahe der absoluten Nullgrenze vervielfältigen könnte...

Tja, was soll man sagen?
Es ist doch genau das gleiche wie mit vielen Markenprodukten. Kurz gesagt geht es um Exklusivität. Und die Möglichkeit in einem Spiel irgendwelche Items benutzen zu können ist eben auch Exklusvität. Dass die Items echtes Geld wert sind hat nicht Blizzard bestimmt. Das haben solche Leute bestimmt, die schon seit vielen Jahren bei Ebay oder auf anderen Seiten Items mit realer Währung getauscht haben, weil für solche Leute die Items eben einen solchen Wert haben. Ob materiell oder nicht spielt da überhaupt keine Rolle, und die Mentalität sollte man auch im Zeitalter von Copyright, dem Handel mit Daten usw. ablegen.

Dass Blizzard sich nun anpasst find ich nur logisch. Aber man muss auch sagen, dass die Firma es sich erarbeitet hat. Wäre D2 nicht so beliebt gewesen, dann hätte auch nie ein Hahn nach irgendwelchen bei Ebay verkauften Items gekräht. Wenn man bei Blizzard aber nun merkt, dass sich um ihr Spiel so eine Mini-Wirtschaft gebildet hat, warum sollen sie dann nicht dran teilhaben dürfen?
 
Tja, was soll man sagen?
Es ist doch genau das gleiche wie mit vielen Markenprodukten. Kurz gesagt geht es um Exklusivität. Und die Möglichkeit in einem Spiel irgendwelche Items benutzen zu können ist eben auch Exklusvität. Dass die Items echtes Geld wert sind hat nicht Blizzard bestimmt. Das haben solche Leute bestimmt, die schon seit vielen Jahren bei Ebay oder auf anderen Seiten Items mit realer Währung getauscht haben, weil für solche Leute die Items eben einen solchen Wert haben. Ob materiell oder nicht spielt da überhaupt keine Rolle, und die Mentalität sollte man auch im Zeitalter von Copyright, dem Handel mit Daten usw. ablegen.

Dass Blizzard sich nun anpasst find ich nur logisch. Aber man muss auch sagen, dass die Firma es sich erarbeitet hat. Wäre D2 nicht so beliebt gewesen, dann hätte auch nie ein Hahn nach irgendwelchen bei Ebay verkauften Items gekräht. Wenn man bei Blizzard aber nun merkt, dass sich um ihr Spiel so eine Mini-Wirtschaft gebildet hat, warum sollen sie dann nicht dran teilhaben dürfen?

Weil Blizzard die Verfügbarkeit dieser Items bestimmt. Um zu verdeutlichen, was ich damit meine, ein "böses" Beispiel: Das legendäre Schwert der tausend niedergemähten Widersacher (frei erfunden) verkauft sich im EGAH mehrmals um die 100 Euro. Einem Spieler der über Umwege bei Blizzard angestellt ist teilt Blizzard mit, wie man mit Sicherheit an das Item kommt - z.B. indem man eine Quest exakt um 02:02 Uhr morgens startet, mit einem ganz bestimmten Begleiter unterwegs ist und dieser (gewöhnliche) Items mit ganz bestimmten Eigenschaften equipped haben muss und für einen bestimmten Elite-Mob zwischen 10 und 15 Minuten haben muss, um diesen zu legen (während man diesen im Normalfall in höchstens 5 Minuten legt, d.h. man muss den Mob noch ein wenig hinter sich herziehen). Kein "normaler" Spieler wird einen solchen einprogrammierten Exploit entdecken können (er wird vielleicht per Zufall drüber stolpern, aber dessen Vorbedingungen nicht bestimmen können). Der über Umwege bei Blizzard angestellte Spieler aber kann dieses Item dann regelrecht farmen und die Einnahmen Blizzard zukommen lassen.

Ja, das Beispiel ist gesucht. Ja, Blizzard hat das nicht nötig. Aber möglich wär's. Es gibt nicht wie bei Spielkasinos eine Behörde die prüft, dass die Spielautomaten immer im Schnitt einen Mindestsatz auszahlen (zumindest bei uns in der Schweiz werden die Algorythmen der Spielautomaten dahingehend überprüft). Niemand weiss, ob Blizzard fair spielt. Man nimmt es einfach an. Aber die Algorythmen, die für die Häufigkeit der Drops zuständig sind, sind nur Blizzard bekannt.

Das ist mal der eine Grund, wieso ich sowas bedenklich finde.

Der andere ist eigentlich in Deinen Worten bereits beinhaltet: Blizzard erschafft (monetären) Wert durch die künstliche Verknappung eines immateriellen Gutes. Der tatsächliche Wert des Items, im Sinne der Produktionskosten ,ist gleich Null. Die Verknappung ist ganz und gar künstlich - nicht wie bei einem Gemälde welches es 1 mal gibt und welches für Millionen verkauft wird. Es entsteht eine wirtschaftliche Blase die nur heisse Luft enthält. Wenn sowas von Blizzard institutionalisiert wird, Schule macht und die Leute anfangen, sowas als normal anzusehen und plötzlich alles und jeder digitale Items im grossen Stil kauft und verkauft, schlittern wir früher oder später in die nächste wirtschaftliche Krise.

Das mag jetzt ein überaus schwarz gemaltes Szenario sein, aber derart abwägig ist es nicht.
 
Das mag jetzt ein überaus schwarz gemaltes Szenario sein, aber derart abwägig ist es nicht.
Mannometer - wenn Du nur daran denkst, was rein technisch MÖGLICH wäre, kannst Du dich ja gleich einsargen gehen... :-B ;) Und so oder so: dann müsstest Du ja auch ohne Auktionshaus Blizzard unterstellen, dass die einen "Schattenmann" mitspielen lassen, der dann für Blizzard Items sammelt und sie dann eben bei ebay vertickt...

WENN Blizzard die Spieler also durch ihren Vorteil, dass sie theoretisch das Spiel selber zu ihren Gunsten manipulieren können, abzocken wollte, könnten die also auch ohne AH abkassieren - sie könnten "sogar" Items einfach sich herprogrammieren und dann verkaufen. All das wäre technisch selbstverständlich machbar, aber wenn es im großen Stile passieren würde, dann würde es den Spielern auffallen - und nebenbei: den ganz "verrückten" Spielern, die 100€ oder mehr für ein Item zahlen, wäre es eh egal, ob das nun ein normaler Spieler "ehrlich" gefunden hat oder ob blizzard es sich herprogrammiert hat...
 
Dann wäre es ein mehr als fairer Zug von Blizzard, den Authenticator bei einem potentielllen Addon frei Haus mitzuliefern.
In den USA gibt es dazu übrigens schon eine erste "Klage-Anstrengung". Da mit dem EGAH geworben wurde und der Autheti-Dingens nicht als Anforderung genannt wurde, soll es sich um arglistige Täuschung handeln. Bin mal gespannt...

Eines zeigt das allerdings (wieder mal): In dem Moment wo es um Geld geht, wird aus einem Spiel immer Ernst.
 
Mannometer - wenn Du nur daran denkst, was rein technisch MÖGLICH wäre, kannst Du dich ja gleich einsargen gehen... :-B ;) Und so oder so: dann müsstest Du ja auch ohne Auktionshaus Blizzard unterstellen, dass die einen "Schattenmann" mitspielen lassen, der dann für Blizzard Items sammelt und sie dann eben bei ebay vertickt...

Es war ein Beispiel. Wie schon erwähnt ein gesuchtes. Wie schon erwähnt sollte Blizzard "es nicht nötig haben". Ich habe also nichts unterstellt, sondern anhand eines Beispieles verdeutlichen wollen, dass die Kontrolle über den "Item-Output" an denen man mitverdient nichts ist, was man einfach so unkritisch unkommentiert lassen sollte. Blizzard braucht keinen Schattenmann - sie könnten bei Bedarf auch einfach den Item-Output eines gewissen Items je nach Bedarf erhöhen - schliesslich verdienen sie über das EGAH automatisch daran.

WENN Blizzard die Spieler also durch ihren Vorteil, dass sie theoretisch das Spiel selber zu ihren Gunsten manipulieren können, abzocken wollte, könnten die also auch ohne AH abkassieren - sie könnten "sogar" Items einfach sich herprogrammieren und dann verkaufen. All das wäre technisch selbstverständlich machbar, aber wenn es im großen Stile passieren würde, dann würde es den Spielern auffallen - und nebenbei: den ganz "verrückten" Spielern, die 100€ oder mehr für ein Item zahlen, wäre es eh egal, ob das nun ein normaler Spieler "ehrlich" gefunden hat oder ob blizzard es sich herprogrammiert hat...

Durch eine breite Palette "nützlicher" oder "begehrter" Items muss ein solches Vorgehen gar nicht auffallen. Und dadurch dass sie eben "nur" mitverdienen anstatt direkt abzukassieren, können sie problemlos jeglichen Verdacht von sich wenden. Beeinflussen wie vîel sie verdienen können sie bei genauer Beobachtung des Marktes - etwas das ihnen möglich ist, uns normalen Spieler aber nicht (oder werden sämtliche EGAH-Transaktionen veröffentlicht?) - und durch Änderung der Drop-Raten sehr wohl.
 
Da ich anscheinend zu blöd bin den Authenticator zu aktivieren muss das Echtgeld AH wohl auf mich verzichten müssen :D
 
Es war ein Beispiel. Wie schon erwähnt ein gesuchtes. Wie schon erwähnt sollte Blizzard "es nicht nötig haben". Ich habe also nichts unterstellt, sondern anhand eines Beispieles verdeutlichen wollen, dass die Kontrolle über den "Item-Output" an denen man mitverdient nichts ist, was man einfach so unkritisch unkommentiert lassen sollte. Blizzard braucht keinen Schattenmann - sie könnten bei Bedarf auch einfach den Item-Output eines gewissen Items je nach Bedarf erhöhen - schliesslich verdienen sie über das EGAH automatisch daran.
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Nochmal: ich sage nicht, dass es nicht möglich ist, sondern nur, dass Du dann auch viele Spiele gleich einfach lassen kannst, wenn Du glaubst, der Publisher könnte da heimlich eingreifen...

und die Idee mit der Anpassung Item-Drop-Wahrhscheinlichkeiten hat zwei Haken: 1) Preise entstehen durch Angebot und Nachfrage. Ein begehrtes Item ist sehr teuer, WEIL es selten ist - wenn es häufiger gedroppt wird, ist es nicht mehr so selten und wird billiger. Wenn Blizzard wiederum nur ganz selten mal nur GANZ wenige Items mehr droppen lässt, damit es keinen (großen) Einfluss auf das Angebot hat, zB statt mit einer Chance von 1:1.000.0000 mit einer von 2:1.000.000 droppen lässt, dann lohnt es sich wiederum kaum. 2) die können nicht wissen, ob die gedroppten Items überhaupt ins Echtgeld- AH kommen - das heißt zb ein Schwert, das bisher weltweit nur 5 mal gedroppt und davon EINmal auch im Echtgeld-AH verkauft wurde, dann weitere 5 male droppen zu lassen, birgt die Gefahr, dass es plötzlich 5 mal im AH landet - droppt man es nur 1-2 mal zustzöich, kommt es evlt gar nicht ins AH. Und je mehr Waffen zusätzlich gedroppt werden, desto höher die Gefahr des Überangebotes.

Ich bin auch sicher, dass die allermeisten Spieler sowieso nur Buedget X haben, mit dem sie - wenn überhaupt - für echtes Geld im AH kaufen würden. D.h. an sich kann Blizzard sowieso "manipulieren" wie sie lustig sind: mehr Umsatz machen die damit nicht, das Geld wird nur auf andere Items verteilt als ohne deren mögliches Eingreifen.


Und so oder so: WENN es Blizzard ums "Abzocken" ginge, könnten die anstatt die Droprates zu ändern auch gleich Items selber generieren und "heimlich" anbieten mit Accounts, hinter denen nur scheinbar ein normaler Spieler steckt... das wäre viel simpler und lukrativer als eine Analyse der Droprates und Marktananylse des AH, welche Items besondrs begehrt sind...
 
Zuletzt bearbeitet:
500€?? Mein Schwert hat zwar "nur" 1092 Schaden, ist dafür aber nicht magisch sondern selten und hat mehr Boni - da müsste ich mich ja dumm verdienen können. Vorausgesetzt der Einsteller kriegt das Geld wirklich.
Ich glaube wir beide werden professionelle D3-Spieler. Ich bin dein Manager und du farmst. :-D ;-)
 
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