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Deus Ex: Mankind Divided - "Wir lieben Frauen!": Eidos Montreal kündigt weibliche Gegner an

Wow, das ist ja mal richtig revolutionär - endlich mal Frauen als Gegner, das gab's ja mit Elite Kampfeinheit(Inn)en nicht schon in Half-Life, das immerhin schon im letzten Jahrtausend erschien. Ich finde, das ist unbedingt ein Thema, mit dem man Aufsehen erregen kann, so neu und unverbraucht ist diese Idee.

Ich hab schon einen Vorschlag für die nächste Ankündigung: Dem Spieler einfach mal ein Maschinengewehr in die Hand drücken - das war doch sicher auch noch nie da. Super Vorschlag, was? oder hier, fällt mir gerade ein: Macht doch mal ein Spiel, in dem Außerirdische vorkommen! oder was ganz Verrücktes: Ein Spiel mit Zwergen, Nachtelfen und Orks. Am besten - sagen wir mal: in einer mittelalterlichen Welt angesiedelt. Tolle Vorschläge, was? ... Hä? Hallo? ... Mist, keine Antwort. Verdammt, meine Ideen sind wohl zu kreativ ...

Es geht nicht darum, dass das noch nie jemand gemacht hat. Sondern darum, dass es bei Human Revolution eben keine gab und man diesen Missstand jetzt bei Mankind Divided behoben hat.

Zudem: Du magst darüber lachen, aber es ist eben leider nicht selbstverständlich, dass in Spielen Frauen und Männer gleichberechtigt sind (von der Darstellung anderer Minderheiten mal ganz zu schweigen). Klar, in Half-Life gab es schon weibliche Gegner, aber da hast du dir eine komplette Ausnahme rausgesucht. Es ist nunmal Fakt, dass es in der Vergangenheit etliche Spiele gab, in denen Frauen - wenn überhaupt - nur in einer sexualisierten Rolle vorkamen. Deshalb kann man sich doch freuen, wenn mehr und mehr Spiele dieses veraltete Konzept aufgeben. Man schaue sich nur mal das gerade angekündigte Dishonored 2 an. Da darf man eine Frau spielen, die einfach ein weiterer, ebenso begabter Charakter wie Corvo ist und nicht irgendein Püppchen oder eine Prinzessin in Not. Wer sagt, dass das nichts Besonderes ist, hat die letzten 25 Jahre in der Spielebranche verschlafen.

P.S: Das jetzt bitte nicht als Angriff verstehen, ich wollte die ganze Diskussion nur ein bisschen ins rechte Licht rücken :)
 
Jepp. Adam Jensen hat die platt gemacht. Ich meinte nur wegen der Bemerkung, daß man im neuen DE zum ersten mal auch Frauen als Gegner hätte.. Was definitiv nicht stimmt. Auch in DE IW gab es Frauen als Gegner. Bei DE 1 weiß ich es nicht genau.
 
Frauen in Computerspielen sind schon seltener als Männer. Vor allem als Standard Gegner gibt es nur ganz wenige. Ich persönlich bin auch nicht sicher ob ich Lust darauf hab einer Frau ins Gesicht zu schießen. Aber was macht man nicht alles im Zuge der Gleichberechtigung?

In den Spielen die ich in den letzten 30 Jahren gespielt habe sind Frauen aber gar nicht so oft als Sexobjekt verwendet worden wie man es Games immer vorwirft. In Dungeon Master 1 konnte man Frauen im Team haben, in EoB und anderen auch. Auf der Tigers Claw und der Concordia waren extrem gute Top Pilotinin die bei den Abschusslisten extrem weit oben standen. Viele Fraktionen von Civ und Anno werden von Frauen angführt. Catherine beschäftigt sich quasi ausschließlich um die Beziehung zwischen Mann und Frau und den Ängsten von Männern vor Beziehungen. Bioware Games haben stets sehr starke Frauen mit dabei. (die Liste kann sehr lang weitergeführt werden.)

Allgemein ist die Aussage das Frauen in Games immer nur als Sexobjekte verwendet werden einfach nur falsch! (Es passiert in einigen Spielen. Aber IMMER? Schwachsinn!)
 
Dann will ich aber auch hoffen, daß man die Frauen nicht nur im männlichen Schönheitsideal im Spiel vorfindet. Zumal Frauen mit Modelmaßen und/oder -Gesichtern eher selten zum Militär gehen. Zumindest war das damals so, als ich als Ausbilder einen ganzen Zug Frauen als Zeitsoldaten in der Grundausbildung hatte. Germanys next Topmodels waren da höchstens von Intelligenzquotienten dabei.

Thema Frauen; man schaue sich zum Beispiel mal das Witcher Universum an. Dort waren Frauen im Grunde der Anlaß für einige Kriege und Königsmorde, ich sage nur "die Loge der Zauberinnen". Im Grunde haben diese ja durch ihre Aktionen ganze Königreiche im Hintergrund gelenkt.


Und noch eins, passend zum Thema Frauen in Computerspielen: "Ich will verflucht nochmal Cate Archer wieder in Aktion erleben, macht endlich NOLF3!"
 
Klar, in Half-Life gab es schon weibliche Gegner, aber da hast du dir eine komplette Ausnahme rausgesucht.
Diablo 2 - die ganzen Jägerinnen, die Succuben vor Baal
Starcraft - Kerrigan, Medics
NOLF 2- asiatische Schwertkämpferinnen
Bioshock - Splicer, Big Sister
Return to Castle Wolfenstein - mindestens eine dicke Walküre als Boß; (iirc auch Elitekämpferinnen mit Maschinengewehr)


Diverse weibliche Chars in MP Ego Shootern wie Unreal Tournament/Quake 3 Arena mal außen vor gelassen.
 
Hmm, gute Beispiele. Ich glaube, ich ziehe meinen vorherigen Post zurück. Bin noch ganz wirr im Kopf wegen Jetlag. Heute wieder um 4 Uhr hier in Los Angeles aufgestanden ... ;)

Nur noch eins: Andariel, der erste Boss von Diablo 2, war natürlich extrem auf Sex gebürstet.
 
Oh Gott, ohgottohgottohgott!
Dann hören wir wohl demnächst schon wieder von Anita Sarkeesian wenn sie über Mankind Devided meckert, weil darin Frauen verprügelt werden.

Solche Leute werden immer meckern. Schließlich ist es "ihr Beruf" und sie verdienen Geld damit.
Würden die sagen: "Es ist alles paletti", dann wären sie ja arbeitslos und könnten damit kein Geld mehr verdienen.
 
Dann will ich aber auch hoffen, daß man die Frauen nicht nur im männlichen Schönheitsideal im Spiel vorfindet. Zumal Frauen mit Modelmaßen und/oder -Gesichtern eher selten zum Militär gehen.

Ich sehe jetzt schon die Schlagzeilen wenn Entwickler keine schönen Frauen ins Spiel einbauen werden.

"Was soll der Scheiss?! Warum sehen die Männer so gut aus und die Frauen so hässlich? Shitstorm!" %-)
Egal wie man es macht es wird nie allen gefallen. Zu hässlich, zu schön, zu muskulös, zu schwarz, zu weiß, zu bunt, zu klischeehaft etc.pp. Viele Menschen = viele Meinungen.

Jeder hat seinen eigenen Schönheitsideal und nur weil sehr schöne Frauen nicht im Militär & Co. unzählig vertreten sind (im Sinne von Models) heißt es noch lange nicht dass es nicht auch solche geben kann ;-)
 
So ändern sich die Zeiten. '89 bei Final Fight hat man die weiblichen Gegner schnell noch zu Transvestiten umgedichtet, um das Spiel an den amerikanischen Markt anzupassen. Geradezu grotesk wenn man sich die derzeitige Trans-Gender Diskussion ansieht ;)
 
Ich musste irgendwie lachen. Stell sich doch einer der Feministen vor: Hey wir haben endlich mehr Frauen in unserem Spiel! Natürlich ist unser Hauptcharakter keine Frau, aber man kann jetzt auf sie schießen! Das klingt irgendwie ironischer als es sein sollte, als hätten sie ganzen Gamersgate-Anhänger getrollt :D
 
Ich musste irgendwie lachen. Stell sich doch einer der Feministen vor: Hey wir haben endlich mehr Frauen in unserem Spiel! Natürlich ist unser Hauptcharakter keine Frau, aber man kann jetzt auf sie schießen! Das klingt irgendwie ironischer als es sein sollte, als hätten sie ganzen Gamersgate-Anhänger getrollt :D
Find ich eigentlich nicht wirklich ironisch... dass der Hauptcharakter keine Frau ist, ist einfach erzählerisch notwendig. Schon im Vorgänger gab es da keine Auswahl, es war die Geschichte von Adam Jensen, die jetzt fortgeführt wird. Da jetzt einfach eine Eva Jensen zu implementieren, um sich bei eventuellen Feministen/Feministinnen anzubiedern, fände ich da schon eher bedenklich...
Und das Frauenbild im Vorgänger war in der Tat irgendwie rückständig. Sie durften arbeiten, man durfte mit ihnen reden, aber kämpfen konnten/durften sie nicht. Zur Gleichberechtigung gehören aber eben auch augenscheinliche "Nachteile" wie das Recht, jemanden zu erschießen und sich selbst erschießen zu lassen (zum Beispiel im Polizei- oder Wehrdienst). Wer Gleichberechtigung fordert, aber dabei die entsprechenden Schattenseiten außen vor lassen will, ist schlichtweg ein Heuchler/eine Heuchlerin.
Und zum Thema "Spiele inszenieren Frauen bloß als Sexobjekte": teilweise schon wahr, da braucht man sich ja bloß das gängige Beat'em'Up anzuschauen (Dead or Alive beispielsweise :D ), gibt allerdings auch genügend Gegenbeispiele... Fallout zum Beispiel: da sind Frauenfiguren realistisch und glaubhaft, sowohl in ihren Handlungen als auch was das Aussehen angeht. Selbst Prostituierte sind da nicht nach irgendwelchen Schönheitsidealen geformt, sondern eher so, dass sie auch ins Szenario passen. Wie sagt doch die Professionelle in Megaton: "es gibt Typen, mit denen selbst ich mich nicht einlasse. Männer, die matschiger sind als ich, gehören dazu" :D (sinngemäß, nicht wortgetreu).
Hier mal noch was witziges (nicht Teil meiner Meinung, fands einfach nur zum Thema passend :D ):
https://www.youtube.com/watch?v=FwoGAnzYkMQ
Und @ Worrel: tolle Vogel-Story, sehr poetisch ;)
 
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