"Was vielen Spielern bei Darksiders 2 nicht gefiel, war die viel zu große Fantasy-Open-World, in der es galt, ewige Wege zurück zu legen." -->Ich kenne niemanden, der sich an der Größe (von manch größeren Karten) der Welt gestört haben. Statt dessen waren störend:
1) Die nicht fortgesetzte Geschichte von Darksiders 1, sondern einfach ein von Beginn an Neu-Erzählen, nur eben aus Sicht eines anderen Charakters.
2) Einige Leute störten sich an der 'Loot-Funktionalität' (ala Diablo) von Darksiders 2. (Diese hat mich persönlich nicht so gestört. Ich kann die Einwände aber gut verstehen.)
3) Auch wenn einige Nebenquests von Darksiders 2 sehr nett waren, so wurde doch die Haupthandlung nur mäßig verfolgt und plätscherte etwas dahin. Es fehlte in diesem Bereich an Spannung. Einige Nebenaufgaben waren zudem arg stupide Botengänge - und waren Tod's unwürdig.
"Furys Geschichte spielt sich parallel zu den Begebenheiten von Teil zwei ab und während Kriegs 100-jähriger Gefangenschaft." --> Also gibt es wieder keine Fortsetzung der Handlung. Das ist wirklich enttäuschend ... Wir wissen bereits, dass 'der Rat' alle veräppelt hat. Aber wie geht es denn nun weiter?
"Das bloße Eindreschen auf Gegner ist nicht mehr wirklich effektiv, stattdessen müsst ihr eure Attacken und Ausweichmanöver kombinieren,.." --> Das war bei Darksiders 1 und 2 auch schon so.

Manche Gegner waren vielleicht simpler (oder man war ab einem bestimmten Punkt etwas mächtiger als manche Gegnertypen), aber blocken bzw. ausweichen war immer angebracht zu nutzen.
Das Darksiders 3 aber nun übermäßig schwer gemacht werden soll (keine Minimap, erschwertes Ausweichen, schwerere Gegner als in den vorhergehenden Teilen, wenig Speichern) ist für mich inakzeptabel. Wenn der Titel die genannten Punkte zum Release immer noch aufweist - wovon ich mal ausgehe - fliegt der Titel wieder von meiner Kaufliste.