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Cyberpunk 2077: Mitarbeiter-Boni waren an Metacritic-Wertung gekn?pft

In der Headline steht doch bereits "Cyberpunk 2077: Mitarbeiter-Boni waren an Metacritic-Wertung geknüpft"[/B]!

Genau, was aber auch bedeuten kann, daß die Boni aufgrund der Metacritic-Wertung schon ausgezahlt wurden.
Ein zusätzliches "ursprünglich" in der Headline wäre dagegen eindeutig gewesen.
 
WTF? ^^ Was hat das denn mit einer sozialistischen Diktatur zu tun, wenn man einfach nur eine Kritik an der ART eines BONUS (zum Mitschreiben: BONUS - ein Zusatzgeschenk, eine Zusatzbelohnung - NICHT das das reguläre Gehalt) nicht so drastisch teilt? ^^ Rookieone tat ja geradezu so, als sei diese Art von Bonus eine absolute Zumutung und total unfair und verglich es sogar mit den beinahe schon sklavenartigen Zustände in der so genannten "Crunchtime" - dabei geht es doch nur um einen fu#!&§% Bonus, ein Zusatzgeschenk, etwas, was nicht zum normalen Gehalt gehört. Da kann man doch froh sein, wenn man einen bekommt, egal wie der berechnet wird - und da soll ich mich dann nicht über die Schärfe der Kritik an diesen Boni wundern dürfen?

BESSER geht es natürlich immer, aber was hat das bitte mit diktatorischen Zuständen zu tun, wenn ein Unternehmen nicht die ALLERbeste Art der Bonusberechnung verwendet? Mit der gleichen Logik könnte ich genau so gut zu denen, die eine Umsatzbeteiligung als Bonus fordern, dass DIE zu lange in Nordkorea waren, weil es besser wäre, den Leuten pauschal eine Millionen als Bonus zu zahlen... ;)

Und wie gesagt: die genauen Details kennen wir ja nicht, ganz allgemein gesehen. Am Ende könnte je nach Vereinbarung bei einem bestimmten Game die Wahl "Metacritic als Maßstab" sogar für einen größeren Bonus als ein umsatzgebundener Bonus sorgen. Das hängt davon ab, wie die Vereinbarungen aussehen.

Ich habe damit nicht eine Diktatur gemeint sondern eine veraltete Denkweise. Ich vergleiche das zb. mit Friseure die 900.- Grundgehalt bekommen und darauf angewiesen sind Trinkgeld zu verdienen um auf einen halbwegs normalen Lohn zu kommen. Da bekannt ist das die Games Branche nicht die großen Zahler sind, sind die Mitarbeiter vermutlich auf diesen Bonus angewiesen um ihren Lebensunterhalt zu finanzieren. Und der ist jetzt abhängig von ein paar Kids die eventuell wegen einer Kleinlichkeit (gleichgeschlechtliche Ehen, Hautfarbe des Charakters, erscheint nur auf Launcher...) eine schlechte Bewertung abgeben. Natürlich ist dieser Boni noch immer besser als a Stan am Schädl (wie wir in Österreich sagen) aber eben keine faire Entlohnung. Deswegen gehört dies mMn nicht in die heutige Zeit.

Wie du schon sagst die genaue Details kennen wir ja nicht. Da solche "AKTIONEN" in der Branche aber üblich sind bin ich davon ausgegangen das der Grundlohn einem Hungerlohn entspricht. Schön also das sie diesen Metacritic Bonus über Bord geworfen haben und hoffentlich eine bessere Lösung gefunden haben.
 
Genau das ist ja eben nicht korrekt! Die Mitarbeiter bekommen unabhängig von der Metacrit-Bewertung JEDES Jahr einen Bonus der sich am erwirtschafteten Profit bemisst. ZUSÄTZLICH dazu scheinen sie für die Arbeit an Cyberpunk einen Bonus zu bekommen. Darum geht es mir wie Herbboy, ich verstehe den Aufschrei nicht.
Und mittlerweile auch nicht mehr die Aufregung über die Zustände am Ende einer Spieleproduktion. Wer regt sich denn mit solcher Vehemenz mal darüber auf, was derzeit unsere Mitarbeiter der Krankenhäuser stemmen müssen? Für einen Beifall im Frühjahr und bis heute weitestgehend nicht gezahlte, von Spahn versprochene Bonuszahlungen!!! Das geht länger als die Crunchtime bei Cyberpunk! Oder wer beklagt so leidenschaftlich das Personalproblem im sozialen Bereich, welches seit Jahren besteht und wodurch sehr oft Freizeit aufgrund von spontanen Dienstübernahmen auf der Strecke bleibt?
Wir leben im Kapitalismus, wo der Einzelne nicht zählt und der Profit angebetet wird. Das ist in der Spielebranche genauso wie im sozialen Bereich. Nur haben Spielentwickler dank uns Gamern eine größere Lobby, als die Leute im Krankenhaus oder in Pflegeinrichtungen!
 
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