Ja da gebe ich dem Herrn schon gerne Recht.
Klar könnten sie wieder so ne Grafikbombe wie Crysis nochmal abliefern.
Aber dann hätten sie wieder das Problem dass nur 5% der Zocker so ein Spiel
zum laufen bringen könnten.
Da braucht man eigentlich nicht großartig drüber reden und sollte jedem
klar sein dass es ein großes Verlustgeschäft ist.
Das einzige Ergebnis was sie erreichen ist dass die Zeitschriften
die Grafik als absolut realistisch zu tode loben,
und dass Enthusiasten auf ihren Geschmack kommen (die aber
wirklich den wohl kleinsten Bereich vom Kunden ausmachen)
Multiplatform hat eben den Vorteil dass es irgendwo ein Mittelwert
gibt worauf viel mehr Zocker auf ihre Kosten kommen.
Man braucht eben nicht alle 2 Jahre neuen Rechner um
ein neues Spiel zu spielen.
Es hat aber auch den Nachteil dass da wirklich gewisse Grenzen irgendwann gibt
die einfach erreicht werden.
Fast alle versuchen Geld zu sparen und unnötige Kosten nicht zu verursachen.
Es hängt einfach davon ab wie die Entwickler selbst mit diesem Thema umgehen.
Es gibt gute Beispiele wie Skyrim, Deus Ex HR, Crysis 2 ...
Matschige Texturen, Blöde Menüs, schlechte Steuerung usw. gab es früher
auch ohne Multiplatforming..
Multiplatforming ist für mich z.b.
Deus Ex Invisible War.
Levels winzig ohne Ende, Ladezeiten elend lang,
Spiel schaut einfach irgendwie so oberflächlich aus bzw. so
"simpel"
oder das neue Call of Juarez. Katastrophe...
Trotzdem denke ich dass aktuelle Generation seine Grenze erreicht hat und nächstes Jahr endlich was neues geben sollte.
Dass es sofort bessere Grafik geben würd, bezweifle ich.
Mir gehts einfach um die Fülle der Welt,
die Größe, die Komplexitität,Vielfältigkeit und Detailreichtum.
Bombastgrafik wäre heute auch möglich, selbst auf den Konsolen.
Nur dann müsste man woanders extrem runterkurbeln damit
das Spiel überhaupt laufen würde.
Spiele wollen verkauft werden, Enthusiasten
müssen sich halt etwas gedulden
