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Call of Duty: WW2: Mehrspielermodus wird Frauen beinhalten

Ich finde, wenn man ein Spiel in einem historischen Setting ansiedeln will, sollte man sich auch um historische Korrektheit bemühen. Alternativ: direkt klar machen, dass es sich um Fantasy handelt und nicht ernst genommen werden sollte.
 
Es ist ein Spiel, warum also nicht. Wir spielen ja nicht wirklich den 2. Weltkrieg nach, von dem her sollen halt Frauen rumspringen wenn es jemand Spaß macht.
 
Wenn sie wenigstens so aussehen wie die Lack-und-Leder-Attentäter aus Return to Castle Wolfenstein, dann ist es mir nur recht.
 
. zb bei BF1: wo gab es denn da irgendeine nennenswerte Kritik, dass es keine Frauen gibt? ^^

Habe ich doch selber gesagt, bei BF1 gab es so gut wie 0 Kritik/Ärger dran, dass es keine Frauen gibt. Liegt aber auch wohl eher daran, dass der erste Weltkrieg in den meisten Nationen eine eher untergeordnete Rolle spielt und wenig Aufmerksamkeit bekommt. Ausgenommen Frankreich, Benelux, GB, ANZAC, Türkei und gewissen Teilen Italiens. Da lässt sich dann keine Stimmung mit machen bzw. nichts gewinnen.

Es sagt ja niemand, dass Frauen im großen Stil an der Front waren. Aber es GAB Frauen auch unter Waffen, nur wurden die idR nicht offensiv eingesetzt. Es sind aber eben auch Szenarien von kleinen Scharmützeln DENKBAR, in denen dann auch Frauen reingeraten sind, die durchaus in der Lage sind, mitzukämpfen - die Waffen-SS zB hatte auch gleichgestellte Frauen in ihren Reihen. Die wurden zwar "nur" für so was wie Fernmeldedienst genutzt, aber wenn es hart auf hart gekommen wäre, hätten die auch mitgekämpft
Du kennst ja nicht jedes einzelne kleine Gefecht aus dem WK2, woher willst du also wissen, ob nicht doch auch mal Frauen dabei waren? Wenn es in den Armeen nur 0,1% Frauen im WK2 waren: 0,1% von ner Millionen sind dann eben auch schon wieder 1000 ;)

Frauen unter Waffen gab es wenn überhaupt nur in den KZ und ähnlichen Vernichtungslagern bei den Nazi-Deutschen, eine Frau an einer Waffe war dort nicht wirklich vorstellbar, da es gegen jegliche Moralvorstellung der Leute ging. Die Frau hatte zu Hause zu bleiben, zu kochen und Kinder zu kriegen. Es war ja schon ein Sprung, dass Frauen arbeiten "durften", da nämlich langsam die Männer ausgingen, weil die an der Front waren.
Gleiches gilt für die USA. Die waren sehr weit weg, Frauen kamen dort wenn überhaupt für das Lazarett mit und hatten organisatorische Aufgaben.
Frankreich gab es auch nur in der Resistance Frauen und die haben eher versucht Gefechte um jeden Preis zu vermeiden. Wäre sonst das sofortige Todesurteil gewesen. Frauen dort wurden für Sabotage vermehrt eingesetzt. Auch hier sind es keine wirklichen Militärangehörigen, sondern Zivilisten.
GB war das gleiche. Frauen wurden zu Hause gebraucht, die wurden nicht über den Kanal geschifft zu kämpfen. Wenn dann wurden sie eingesetzt für Spionage, Sabotage o.ä. Gefechte waren nicht drin.
Italien auch nicht anders. Lazarett, Organisation usw. Die Liste geht eigtl. immer so weiter.

Frauen die wirklich Gefechte erlebt haben, waren Sowjets und Partisanen auf dem Balkan. Nur lässt sich damit keinen Blumentopf gewinnen, weil ja Kommunisten und damit auch das vermeintliche Böse.
Es waren mehr als ein paar Tausend Frauen auf allen Seiten dabei, aber keine waren an der Front aktiv mit dabei um zu kämpfen. Bis auf die oben genannten Ausnahmen halt. Das irgendwann mal irgendwo eine dabei war kann ich ja nicht ausschließen, halte ich aber trotzdem für extrem unwahrscheinlich.

bei BF1 stehen sich ganz klar "Armeen" auf historischen Schlachtfeldern gegenüber, die relativ realistisch gestaltet sein sollen. Das "soll" relativ nah an der Historie sein. Bei CoD hast du aber im Multiplayer eher "Straßenballereien", die oft auch rein GAR nichts mit dem Singleplayer zu tun haben außer was das Design und die Waffen angeht. und selbst wenn du im CoD-Multiplayer unbedingt noch historisch halbwegs korrekte Dinge verlangst: Da kannst Du Dir als Hintergrundstory für eine Mulitplayer-Map auch ne Story ausdenken wie zB "ein kleiner Flaktrupp bei Hildesheim, in dem auch 3 Frauen dienen", wurde von einer US-Spezialeinheit überrascht, und diese Spezialeinheit ist zufällig auch die einzige der US-Armee, in die sich 2 Frauen reinschleichen konnte - und schon isses sogar "historisch" nicht abwegig. ;)

Realismus ist BF1 jetzt auch nicht annähernd korrekt, dafür ist es auch nicht gedacht. Es hält sich stärker an das Szenario bei den Karten und Truppen, aber auch hier wird hart gemogelt. Viele der Waffen waren nicht mal annähernd so gut oder exisitierten gar, außer als Prototyp oder Konzept. Auch die Farbigen (man verzeihe mir den Ausdruck, fällt nichts besseres gerade ein) bei den Deutschen sind schon sehr übertrieben. Es gab sie wirklich, aber waren auch eher die Ausnahme. Die Realität sah ganz anders aus, aber das ist der nicht vorhandenen Individualisierung bei BF1 geschuldet. Kann man gut oder schlecht finden die Entscheidung, ist aber nun mal so.

Auch hier, ein Szenario das so gut wie ausgeschlossen ist. Flaks an der "Heimatfront" waren symbolischer Natur und nicht mal mehr annähernd eine Bedrohung für die Alliierten. Wie ich schon gesagt habe, die hatten nicht mal mehr Waffen sondern wurden komplett dumm gehalten, kurz eingewiesen und sich selbst überlassen. Da jetzt ein Szenario draus zu konstruieren ist schon sehr hart, aber es sei dir zugestanden.

So oder so: viel Aufregung um nix. Ich wüsste nicht, was einen im Multiplayer daran stören könnte, dass da auch "Frauen" rumlaufen. Es hat aber halt den Vorteil, dass die Charakterauswahl für die Spieler erweitert wird. Warum denn nicht? Wenn dann im Spiel 4 von 6 Spielern Frauen nehmen, ist das natürlich ziemlich unrealistisch - aber es wäre ebenso unrealistisch, wenn 4 von 6 Spielern ein Snipergewehr nutzen, oder 4 von 6 "lautlos laufen" können usw.

Stören tut es sicherlich nicht, aber es macht halt den Eindruck, dass dort eingeknickt wurde und in Panik irgendwie auch die extrem-feministische Front (oder wie man auch immer die nennt) zufrieden gestellt werden sollte. Was mich aber eigtl. sehr wundert, da der WW2 dort als der letzte gute Krieg angesehen wurde und die Soldaten von damals eigtl. über jede Kritik erhaben sind und ich bezweifel das es deswegen einen Aufstand gegeben hat. Erfahren werden wir es wohl nicht, wenn die Entscheidung anders gewesen wäre.

Hätte CoD sich nicht selbst den Titel WW2 gegeben sondern den zweiten Weltkrieg nur als Grundlage, ähnlich wie bei Wolfenstein genommen, hätte ich damit keinerlei Grund zur Kritik gehabt und es sogar begrüßt. Nun haben die Entwickler das aber nicht und sich damit für mich angreifbar gemacht.

Es gibt ja Leute die sagen, mit solchen Spielen erhält man den Chauvinismus und hält die Frauen klein, darum müssen Frauen vermehrt da rein. Das ist ein anderer Punkt und man kann darüber wohl bis ans Ende aller Zeiten streiten.
Dann kann ich aber behaupten das Entscheidungen wie bei CoD WW2 Geschichtsrevisionismus sind und zwar der völlig falschen Sorte. Demnächst fragen dann die Jugendlichen, wo die ganzen Frauen an der Front im WW2 waren und dann schockiert feststellen müssen, die gab es gar nicht. Das wird dann sehr traumatisch für die, darum auch die Triggerwarnungen in weiser Voraussicht.
(Man verzeihe mir die Überspitzung im letzten Absatz, aber ich konnte nicht widerstehen)
 
Dann so im Krieg, beide Parteien stehen sich gegenüber: "Halt, es ist 16 Uhr! Waffenpause..wir müssen die Kinder aus den Kitas holen."
Schließlich sollen die Armeen ja familienfreundlicher werden. :ugly: :-D

und wieder einmal kommt deine latente frauenfeindlichkeit zum vorschein, wie oftmals übrigens auch in beiträgen von michaelg.
auch wenn das vielleicht witzig sein sollte (ist es nicht), denk vielleicht mal über dein frauenbild nach. ;-)
 
und wieder einmal kommt deine latente frauenfeindlichkeit zum vorschein, wie oftmals übrigens auch in beiträgen von michaelg.
auch wenn das vielleicht witzig sein sollte (ist es nicht), denk vielleicht mal über dein frauenbild nach. ;-)

Muss hier Bonkic recht geben. Wenn die Frauen Krieg führen, dann muss eben mal der Mann das Kind aus dem Kiga abholen. Sollte doch kein Problem sein und ist überhaupt nicht "unmännlich", dass kann ich Dir versichern.

Davon ab ist es doch völlig Schnuppe in einem Shooter wie BF oder COD. Das hat überhaupt nichts mit geschichtlicher Authentizität zu tun und das ist auch gut so, wahrscheinlich (oder sogar ziemlich sicher) würde ein Shooter mit realistischen WW1 oder WW2 Setting keine Käufer finden (Außer vielleicht die jetzt schon ArmA spielen).

Es ist mir so sogar lieber. Besser als wenn Sie zwanghaft versuchen auf Realismus zu machen und es aber der Spielbarkeit wegen überhaupt nicht umsetzen können.
 
und wieder einmal kommt deine latente frauenfeindlichkeit zum vorschein, wie oftmals übrigens auch in beiträgen von michaelg.
auch wenn das vielleicht witzig sein sollte (ist es nicht), denk vielleicht mal über dein frauenbild nach. ;-)

Ach komm man kanns auch übertreiben mit der Empfindlichkeit. Das gleich könnte man über Männer sagen. "Halt es ist 16 Uhr! Zeit für ein Bier!". Ist doch nicht weiter schlimm zu verallgemeinern und ein bisschen zu verarschen. Genauso wie man Witze über Deutsche, Italiener, Amerikaner, Chinesen, Japaner, Weisse, Schwarze oder Asiaten generell machen kann kan man sich auch über die Geschlechter allgemein lustig machen. Was die Welt braucht ist etwas härtere Haut und mehr Humor über sich selbst lachen zu können.

Deswegen stimme ich der Aufregung über weibliche Soldaten auch überhaupt nicht zu, Leute sollten echt aufhören sich über jede Kleinigkeit so aufzuregen. Ist doch scheiss egal ob Frauen spielbar sind, wäre scheiss egal wenn sie es nicht wären. Von Authentizität und Realismus kann man in CoD eh nicht reden. Wenn man sowas in einem Red Orchestra macht lasse ich es mir ja noch einreden.
 
Man hätte es auch mit den Briten und ihrem 4-Uhr-Tee durch den Kakao ziehen können.

Aber Bonkic scheint prinzipiell Probleme zu haben. Warum keine Ahnung...


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