Also, ich bin tatächlich Besitzer und Gründer eines Tonstudios. Nicht nur Homestudio, sondern ein vollwertiges Projektstudio.
Ich muss sagen, dass für einen neutralen Sound unbedingt Nah-Feld-Monitore her müssen, für alles, was nicht auf die technische Sauberkeit abzielt ist es aber nicht zwingend notwendig - bzw. bringt nichts, weils nicht aufs Detailhören ankommt.
Andererseits sind gute Boxen dem Kopfhörer immer vorzuziehen. (Im Consumer-Bereich)
Vor allem ist für den Betrieb der Monitore über die besseren XLR-Anschlüsse ein Audio-Interface nötig. Welches natürlich auch genauso neutrale Amps brauch.
Das geht, nur für zocken, unnötig aufs Geld.
Ich würde jedem Spieler eine Anlage empfehlen, also mit festen Kabel und festem Amp!
Btw. haben die Monitore (auch wenn sie alle auf neutralität abzielen) alle ihr Eigenheiten und Ausprägungen. Gerade die BX5 oder BX8 von M-Audio sind sehr Bass-betont, die BX8 mit 8 Zoll-Membran logischerweise noch mehr. Hatte die BX8er zu testzwecken in meinem Studio, hab sie aber aus genau diesem Grund wieder zurückgegeben.
Btw. Ist Nah-Feld und Mid-Feld = Studio (kommt auf die Raumgröße an)
Wide-Feld ist eine Klasse die einfach alles über Mid-Feld beschreibt und somit alle Live-PA einbezieht.
(Studio=Monitore, Live=PA oder auch Public Adress)
Mid-Feld sind aber meist Cluster-Monitore. (also hoch, mitten, und Tieftöner in einer Box)
Sehr groß, Full-Rage Sound und sau teuer. Da brauch man mit weniger als 1.000€ pro Stück gernicht erst anfangen - eher 2.000€ pro Stück.
Im überigen, macht zu 75% eines optimalen Soundes auch der Raum aus. Wenn man sich Studio-Boxen kauft, muss man auch die Raumakustik ausarbeiten. Habs schon oft genug erlebt, dass ich Studio-Boxen irgendwo rumstehen hab sehen. Man sogar die Membran des Tief-Töners hat bewegen sehen, aber kaum Bass gehört hat (zumindst am Abhörplatz.) Ist man dann der Raum-Rückwand näher gekommen, haben die Bässe nur so gedröhnt.
Aus einer Bass-Drum die eigentlich BOOOM macht ist ein Boouuuu geworden.
Bei Hi-Fi ist passiert das natürlich auch, aber man wirft im Verhältnis weniger Geld zum Fenster raus, für Qualität, die man effektiv nicht nutzen kann.