Herbboy
Spiele-Gott/Göttin
- Mitglied seit
- 22.03.2001
- Beiträge
- 78.769
- Reaktionspunkte
- 5.985
Doch, über die Vertragslaufzeit gesehen bringen die Spieler, die ihre normale gute Leistung auch liefern, dieses Geld wieder rein. Also sind sie es auch "wert". Das sie es "wert" sind heißt ja nicht, dass es "gerecht" ist oder so. Wenn du nen seltenen Stein findest, ist der halt auch viel wert, obwohl du damit nicht mehr Mühe hattest als wenn du einen Kieselstein findest, und das wäre an sich auch nicht "gerecht"Rentabilität spielt natürlich eine große Rolle, jedoch haben für mich Menschen keinen Wert von über 100 Mio Euro nur weil die ein bisschen auf dem Platz rumlaufen und gelegentlich mal ne Kugel ins Tor balancieren.

zB Ronaldo hatte direkt nach seinem Wechsel von Real Madrid zu Juventus Turin schon NUR durch Trikotverkäufe so viel Geld für Juventus Turin eingebracht, dass nur dadurch die Hälfte der Ablösesumme bereits bezahlt ist - und zwar BEVOR er auch nur ein mal "ein bisschen auf dem Platz rumgelaufen" ist... https://www.20min.ch/sport/fussball/story/Juve-hat-schon-520-000-Ronaldo-Trikots-verkauft-28374816 hinzu kommen dann weitere Werbe- und Merchandise-Einnahmen, mehr Einnahmen durch Tickets und eben auch eine relativ sichere Teilnahme an der Championsleague, denn natürlich bezahlt man einen Spieler vor allem, damit der Verein möglichst erfolgreich spielt.
Und da nun mal die Vereine wissen, was er einbringen kann, kommen dann die hohen Ablösesummen zustande. Madrid weiß genau: der bringt und X Millionen pro Jahr allein wegen Fanartikeln, also werden wir ihn ganz sicher nicht für weniger abgeben. Und Juve überlegt sich: er wird vermutlich mindestens X bringen, also bieten wir erst mal 50% von X, und dann nähert man sich an die Summe an, die für Madrid akzeptabel ist - bei Ronaldo eben dann dreistellige Millionensummen, weil er das auch mit hoher Wahrscheinlichkeit wieder einspielt, es also "wert" ist.
das würde ich nicht pauschal so sagen. Es gibt auch sozial verantwortliche Großunternehmen, und es gibt auch ne Menge kleiner Firmen, die ihre Mitarbeiter knechtenDas ist richtig, jedoch haben Kleinunternehmer und mittelständische Unternehmen meist eine wesentlich größere Bodenhaftung, so das die chefs dort auch auf Gehalt verzichten um die Firma auch mal am laufen zu halten und den Mitarbeitern weiterhin einen Job mit Bezahlung zu bieten. Soziale verantwortung ist da das Stichwort, welches börsennotierte Unternehmen garnicht kennen.

klar, ich spreche auch eher der Einfachheit halber vom Umsatz, da es hier speziell um Games geht, wo Faktoren wie Rohstoffe, Lieferkosten usw. eine untergeordnete Rolle spielen und AFAIK der Gewinn meist mit dem Umsatz direkt zusammenhängt, da der Umsatz vor allem aus Einnahmen besteht und die Kosten rel. fix sind. In anderen Branchen kann man den Umsatz stark erhöhen, aber dabei gleichzeitig auch massive Kostensteigerungen haben, so dass der Gewinn trotzdem sinkt oder man Verluste macht.Der Umsatz alleine sagt garnichts über die Rentabilität aus. Wenn dann wenigstens den Reingewinn, und dort könnte (rein Spekulativ ohne Wahrheitsgehalt) sein Gehalt 10, 20, oder 30% ausmachen.
Exakter wäre gewesen, wenn ich gesagt hätte: wenn einer für X Millionen mehr Gewinn sorgt oder man dies zumindest erwartet, dann zahlt man ihm auch "gerne" ein entsprechend hohes Gehalt.