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Bioware: Zeschuk und Muzyka verlassen das Studio - Experten-Meinung zum Rückzug

zuerstmal: erster
und
zuzweitmal: ich warte auf den ersten, der mit dem Finger auf EA zeigt.

Na? Zeig dich!
 
ich bezweifele ganz arg, dass ihr rückzug irgendwas mit konkreten verkaufszahlen oder etwas in der richtung zu tun hat.
ich vermute, dass es ihnen einfach so ging, wie vielen anderen kreativen auch: irgendwann wurde der laden zu groß und sie waren mehr mit der verwaltung als mit etwas wirklich wichtigem beschäftigt.
 
Da kann man nur allen anderen Spielefirmen raten: Bleibt so lange unabhängig wie es nur geht. Wenn ihr Geld braucht, dann versucht es eventuell bei Kickstarter. Lasst euch aber nicht von großen wie EA oder Activision kaufen, da könnt ihr eure Firma auch gleich dichtmachen.
 
ich bezweifele ganz arg, dass ihr rückzug irgendwas mit konkreten verkaufszahlen oder etwas in der richtung zu tun hat.
ich vermute, dass es ihnen einfach so ging, wie vielen anderen kreativen auch: irgendwann wurde der laden zu groß und sie waren mehr mit der verwaltung als mit etwas wirklich wichtigem beschäftigt.

naja, so jetzt direkte Verkaufzahlen nicht, aber die Resonanz war halt nicht so die beste und die Abos sind ja auch runter gegangen, ich würde schon sagen dass das einem runter zieht und in Verbindung mit den anderen Punkten dafür sorgt, das man nicht mehr will
So ähnlich wie beim Peter Molyneux und der Drehstuhlfrau, der hat ja auch nicht hingeworfen weil da wer kommt der den Stuhl einstellt, aber es ist halt so´n Augenöffner

Da kann man nur allen anderen Spielefirmen raten: Bleibt so lange unabhängig wie es nur geht. Wenn ihr Geld braucht, dann versucht es eventuell bei Kickstarter. Lasst euch aber nicht von großen wie EA oder Activision kaufen, da könnt ihr eure Firma auch gleich dichtmachen.

naja, ich würde sagen, das Crowdfounding für die Spieleindustrie einen Raum schaffen kann, den die der Indepenten Film einnimmt
 
Zuletzt bearbeitet:
alles möglich, nix bestätigt. vielleicht wollten die beiden auch einfach mal nach so vielen jahren im computerspielbereich ne andere arbeit machen. es gibt schließlich auch bankdirektoren die in die gärtnerei wechseln oder wenn sie genug geld gestohlen haben (achso bei bankern nennt man das erarbeitet? wusste ich nicht) sich einfach in ruhestand begeben.
 
Das ist es, was mich damals schon bei Molyneux gestört hat und was mich auch hier wieder stört. Der Grossteil der Leute such sich einen Schuldigen und findet ihn einfacher Weise in Microsoft bzw. jetzt in EA. Oder dass die Leute gehen, weil sie ihre "Unabhängigkeit" aufgegeben haben und das jetz bereuen.

Warum kommt aber niemand auf die Idee, dass die Leute ganz einfach nur etwas neues ausprobieren wollen?
Wieviele Arbeitnehmer möchten gerne mal den Arbeitgeber oder sogar das ganze Tätigkeitsfeld wechseln? Nicht weil sie mit dem Arebeitgeber unzufrieden sind, sondern weil ihnen einfach danach ist.
Die meisten Normalbürger können es finanziell aber nicht riskieren - Molyneux und diese beiden sollten damit aber kein Problem haben.
 
Das ist es, was mich damals schon bei Molyneux gestört hat und was mich auch hier wieder stört. Der Grossteil der Leute such sich einen Schuldigen und findet ihn einfacher Weise in Microsoft bzw. jetzt in EA. Oder dass die Leute gehen, weil sie ihre "Unabhängigkeit" aufgegeben haben und das jetz bereuen.

Warum kommt aber niemand auf die Idee, dass die Leute ganz einfach nur etwas neues ausprobieren wollen?
Wieviele Arbeitnehmer möchten gerne mal den Arbeitgeber oder sogar das ganze Tätigkeitsfeld wechseln? Nicht weil sie mit dem Arebeitgeber unzufrieden sind, sondern weil ihnen einfach danach ist.
Die meisten Normalbürger können es finanziell aber nicht riskieren - Molyneux und diese beiden sollten damit aber kein Problem haben.

Weil man da nur die Vergangenheit, gerade bei EA, betrachten muss. Da war es bei einigen Firmen (Westwood, Origin etc.) so, dass sie erst aufgekauft wurden, nach einer gewissen Zeit gingen die Gründer oder wichtige Personen, die Marken wurden noch etwas verwurstet und danach die Firma dichtgemacht. Das geht schon seit Jahrzehnten bei EA so ;-) Mich würde es daher nicht wundern, wenn man in 3-4 Jahren liest, dass Bioware nur noch Geschichte ist.
 
Die beiden sind ja nicht nur Leiter der Firma gewesen, sondern auch Gründer. Warum mir das wichtig erscheint?
Wenn man sich entschließt eine Firma zu gründen, dann macht das eben nicht aus einer Laune heraus, sondern weil man darin sein Lebenswerk seiht und etwas erreichen will. Dann einfach zu sagen, ich steig jetzt mal aus, ist, denke ich mal, für beide nicht so einfach. Und ich vermute deshalb stark, dass andere Gründe noch dahinter stecken.
 
Die beiden sind ja nicht nur Leiter der Firma gewesen, sondern auch Gründer. Warum mir das wichtig erscheint?
Wenn man sich entschließt eine Firma zu gründen, dann macht das eben nicht aus einer Laune heraus, sondern weil man darin sein Lebenswerk seiht und etwas erreichen will. Dann einfach zu sagen, ich steig jetzt mal aus, ist, denke ich mal, für beide nicht so einfach. Und ich vermute deshalb stark, dass andere Gründe noch dahinter stecken.

Die haben den Laden verkauft und Millionen gescheffelt... ihr Geldbeutel ist ihr Lebenswerk. Wenn da so viel Herzblut drin steckte hätten Sie den Laden nie verkauft... das war keine AG, man konnte den Laden nicht übernehmen... da mussten die beiden Amen zu sagen.

Also hört auf die beiden zu Heiligen zu machen... die sind gekauft worden und sind nicht mehr oder minder am Geld interessiert als jeder Hansel von EA oder andere Geschäftsmann.

Hm Bahamas oder Arbeiten in Kanada... hm, Bahamas... yay!!!
 
Es lässt sich sicher nicht leugnen dass die Spiele die sie zu anfangs gemacht haben, wegen denen sie die Firma ja überhaupt erst gegründet haben, und die Spiele die Bioware heute veröffentlicht doch sehr verschieden sind. Seit sie bei EA sind gehts immer mehr richtung Action, egal ob ME oder DA, da haben Titel wie Baldurs Gate und KotoR noch durch ganz andere Dinge geglänzt die heute gestrichen oder versimpelt werden.
Ob sie das das wirklich stört, wer weiss, kann ich nicht wissen. Aber ich sehe einfach einen grossen Unterschied zwischen dem Grund warum sie die Firma einst gegründet haben und dem was sie heute machen. Vielleicht ist ihnen das egal, vielleicht wollten sie das, man kann nur interpretieren. Ich für meinen Teil interpretiere es auf meine Weise.
 
Die haben den Laden verkauft und Millionen gescheffelt... ihr Geldbeutel ist ihr Lebenswerk. Wenn da so viel Herzblut drin steckte hätten Sie den Laden nie verkauft... das war keine AG, man konnte den Laden nicht übernehmen... da mussten die beiden Amen zu sagen.

Also hört auf die beiden zu Heiligen zu machen... die sind gekauft worden und sind nicht mehr oder minder am Geld interessiert als jeder Hansel von EA oder andere Geschäftsmann.

Hm Bahamas oder Arbeiten in Kanada... hm, Bahamas... yay!!!

Man muss aber auch sagen, dass Muzyka und Zeschuk eigentlich Mediziner sind. Die haben beide ihren Doktortitel gemacht und hätten in dem Bereich sicher nicht schlecht verdient. Bioware haben sie 95 gegründet und da waren Computerspiele noch nicht die gleiche Industrie wie heute. Und als Baldur's Gate rauskam galt das RPG Genre als tot. Man kann also nicht sagen, dass sie da auf einen Zug aufgesprungen sind der nach Easy Money aussah.

Aber mag natürlich sein, dass sich die Dinge im Laufe der Zeit geändert haben. Bei der ausgekochten Scheiße die die beiden in Interviews ständig von sich gegeben haben fällts mir jedenfalls schwer zu glauben, dass sie wirklich hinter ihren Produkten stehn.

Nach dem was sich Bioware in letzter Zeit so geleistet hat sieht's jetzt jedenfalls sehr danach aus, dass die Ratten diejenigen sind, die das sinkende Schiff als erstes verlassen.
 
Das beide relativ gleichzeitig die Entscheidung getroffen haben lässt auf jeden Fall Raum für Spekulationen. Hier ist die Frage "ob sie nur was neues ausprobieren wollen, oder steckt mehr dahinter" auf jeden Fall berechtigt.

Das es zu einem Zeitpunkt passiert, in dem ME3 von den Fans zerissen wurde, und das episch teure TOR gerade anfing den Bach runter zu gehen ist zumindest verdächtig und spricht nich dafür das sie "einfach mal was Neues ausprobieren wollen".

Die Aussage das man sich künftig dem "Bier" widmen will könnte ein Zeichen für absoluten Frust sein, oder nicht?
 
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